Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum

14. Mai 2008

Eine Scheune

Diese Woche haben wir das Schleswig-Holsteinische Freilichtmuseum in Molfsee, kurz vor Kiel besucht. Dabei handelt es sich um ein 60 Hektar großes Gelände, auf dem locker verteilt etwa 70 historische Gebäude wie Bauernhäuser, Hofanlagen und Mühlen besichtigt werden können.

Die Gebäude, die am originalen Standort sorgfältig abgebaut und im Freilichtgelände wieder aufgebaut worden sind, stehen nicht nur einfach leer herum. Stattdessen sind etliche von ihnen authentisch eingerichtet worden. In manchen wie der Meierei wird den Besuchern sogar real gezeigt, wie die Handwerker früher gearbeitet haben. Weitere Handwerkereien sind:

  • Käse- und Butterherstellung nach historischen Methoden
  • Kerzenziehen
  • Drechseln von Schalen, Kerzenständern und anderem
  • Korbmacherei mit alten Flechttechniken
  • Schmieden
  • Töpfern mit Ton und Keramik
  • Holzbildhauerei mit Schnitzeisen und -messer
  • Traditionelle Reparatur von Uhren
  • Filzherstellung und -verarbeitung
  • Herstellung von Naturseifen

    Diese Veranstaltungen werden allerdings nicht kostenlos angeboten.

    Neben diesen Workshops gibt es auch eine ganze Reihe von Ausstellungen in der Anlage:

    • Feuer und Flamme: Exponate aus dem ehemaligen “Brandschutzmuseum” einer Versicherung
    • Hommage an Theodor Storm: 11 Künstler aus dem Kreis der “Norddeutschen Realisten ” malen auf den Spuren des Dichters.
    • Alles verkohlt: Historische Holzkohleherstellung in Befund und Experiment
    • Bunte Steine - buntes Glas: Boden- und Wanddekorationen um 1900 in Schleswig-Holstein
    • Märchenhafte Kalender: Historische Adventskalender

    Wenn man das Freilichtmuseum besucht, ist man zunächst erstaunt über die Größe des Gebietes. In einer leicht hügeligen Wiesen, Wald und Weide-Landschaft sind die Gebäude nach ihrer Herkunft gruppiert. Einige kleinere Seen lockern das Gelände weiter auf. An verschiedenen Stellen findet man Tiere, wie man sie in der Nähe solcher Hofanlagen erwartet: Pferde, Ziegen, Schafe, Maultiere, Wasservögel und so weiter, was das Gesamtbild abrundet.

    Das Freilichtmuseum ist ganzjährig geöffnet, im Winter allerdings nur noch an den Sonntagen. Als Eintrittspreis zahlen Erwachsene 6 Euro und Kinder 2 Euro.

    Wer sich für alte Bauernhöfe im Norden Deutschlands interessiert, findet hier in der großen Sammlung an Gebäuden in hervorragendem Zustand sehr willkommene Studienobjekte und kann sich dort tagelang aufhalten. Für den normalen Besucher ist auf jeden Fall mindestens ein halber Tag einzurechnen.

Zephyda wird Ringmaster

2. März 2008

ZephydaHeute ist es nun so weit: Zephyda hat Level 60 erreicht und kann sich jetzt für den Beruf Ringmaster oder Billposter entscheiden. Ein Billposter nutzt seine Magie, um Gegner zu bekämpfen, während ein Ringmaster seinen Zauber nutzt, um andere Kämpfer zu unterstützen oder zu heilen.

Zephyda entscheidet sich natürlich für den Ringmaster.

Wichtig zu wissen ist auch, dass man in Level 60 keine Qest-Items abgeben sollte, solange man noch nicht den zweiten Job-Wechsel vollzogen hat, denn es gibt keine Erfahrungspunkte mehr! Erst als Ringmaster oder Billposter gibt es wieder Erfahrungspunkte. Daher ist es zwingend notwendig, einen zweiten Beruf zu wählen, wenn man nicht auf Level 60 stehenbleiben möchte.


Ringmaster Meister Ellend in Darken
Der entsprechende Lehrer steht wie alle anderen Lehrer auch im Westen von Darken. Er heißt [Ringmaster Meister] Ellend und ist auf meinem Foto ganz rechts mit einem gelben Ausrufezeichen über dem Kopf zu erkennen.

Zephyda geht also ein bißchen näher hin und spricht die Dame an. Sie freut sich sehr und es ergibt sich folgender kurzer Dialog:

Zephyda und ihre Meisterin

Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 1

Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 2

Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 3

Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 4

Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 5

Die Aufgabe ist klar beschrieben: es gilt, genau 20 Driller in Darkon 1 zu töten, und zwar eine bestimmte Sorte, nämlich nicht die schwachen oder starken, sondern die ganz normalen. Diese Aufgabe sollte leicht zu bewältigen sein, die Driller sind im Level 59.

Zephyda setzt sich also auf ihren Besen und fliegt den langen Weg nach Darkon 1, um sich dort den Drillern zu stellen.

Ein Driller kommt naeher

Im Kampf gegen Driller

20 Driller sollten es sein, aber sie sind keine große Herausforderung, wie schon vermutet. Danach geht es per BlingWing Teleport direkt nach Darken und dort wieder zu Ringmaster Meister Ellend, um von ihren Erfolgen zu berichten.

Natürlich gibt es gleich eine neue Aufgabe. Hier folgt nun das Gespräch:

2. Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 1

2. Gespraech mit Rinmaster Ellend - Teil 2

2. Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 3

2. Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 4

2. Gespraech mit Ringmaster Ellend - Teil 5

Nun gut. Die nächste Aufgabe besteht also darin, ganz im Süden des Kontinents Saint Morning jemand mit dem Namen Ren zu suchen und zu besiegen. Die Wüste kennt Zephyda noch von früheren Abenteuern. Also macht sie sich wieder auf dem Weg. Zunächst per Teleport nach Saint Morning, und von da dann wieder mit dem Besen bis ganz in den Süden.

Hier ist eine Übersichtskarte von Saint Morning. Zephyda ist schon bei Ren, ganz im Süden.

Uebersichtskarte von Saint Morning

Und hier noch eine vergrößerte Darstellung:

Der Sueden von Saint Morning

Bei Ren handelt es sich um einen dieser durchgeknallten Zwerge, die einen mit ihrem Essbesteck attackieren. Schaut euch nur mal das gemeine Grinsen an! Besonders aggresiv ist er aber nicht, man kann in Ruhe eine Foto-Session mit ihm machen.

Ren erwartet Zephyda schon

Aber nach kurzem Kampf liegt er auch schon am Boden. Interessanterweise taucht fast jedesmal ein Level 2 Captain Aibatt auf und beisst sich sofort an dir fest. Der kann einem bei Level 60 natürlich nicht gefährlich werden. Ich frage mich aber schon, was es damit auf sich hat. Welchen Sinn hat das?

Ren ist tot

In ihrem Gepäck befindet sich nun das Empfehlungsschreiben vom Ringmaster Meister Ellend und das Siegel von Aenn.

Ein Blick in Zephydas Gepaeck

Damit soll sie sich nun zum [Ringmaster Wiser] Clamb begeben, der sich irgendwo im Norden von Flaris aufhält. Per Teleport geht es nach Flaris und dann wieder per Besen in den Norden. In der Nähe der Bangs gibt es einen See, wo man auf die verschiedenen Weisen treffen kann, die sich dort auf ein Schwätzchen getroffen haben. Werfen wir kurz einen Blick auf die Landkarte von Flaris:

Uebersichtskarte von Flaris

Den relevanten Teil habe ich noch mal vergrößert dargestellt.

Ausschnittsvergroesserung des Nordens von Flaris

Dort gibt es, wie gesagt, einen See, und dort findet man sie alle. So sieht er aus, der Ringmaster Weiser Clamb:

Ringmaster Weiser Clamb

Darauf folgt dieses Gespraech.

Gespraech mit Ringmaster Clamb - Teil 1

Gespraech mit Ringmaster Clamb - Teil 2

Gespraech mit Ringmaster Clamb - Teil 3

Gespraech mit Ringmaster Clamb - Teil 4

Gespraech mit Ringmaster Clamb - Teil 5

Gespraech mit Ringmaster Clamb - Teil 6

Hm … Ost-Flaris also. Das ist ja nicht so weit weg. Also wieder auf den Besen und suchen. Am einfachsten findet man die Leute, die auf einen warten, indem man schaut, wer ein gelbes Ausrufezeichen über dem Kopf hat. Trotzdem hier zur Orientierung wieder die Landkarte von Flaris und die Vergrößerung daraus.

Uebersichtskarte von Flaris

Vergroesserte Darstellung von Teshars Aufenthaltsort in Flaris

Teshar steht mit einigen Leuten zusammen und unterhält sich.

Teshar im Gespraech mit ihren Soldaten

Als Zephyda sie vorsichtig anspricht, wendet sie ihre Aufmerksamkeit sogleich ihr zu. Folgender Dialog findet statt:

Gespraech mit Teshar - Teil 1

Gespraech mit Teshar - Teil 2

Gespraech mit Teshar - Teil 3

Gespraech mit Teshar - Teil 4

Gespraech mit Teshar - Teil 5

Gespraech mit Teshar - Teil 6

Gespraech mit Teshar - Teil 7

Gespraech mit Teshar - Teil 8

Nach Saint Morning und Flaris geht es also jetzt wieder zurück nach Darkon … Darkon 1, um genau zu sein. Zephyda meint sich erinnern zu können, dass der Hunter X irgendwo in der Nähe der Steamwalker und Lyena zu finden ist. Sie verzichtet deswegen auf den Umweg über Darken per Teleport, denn von dort ist der Flug auch nicht kürzer als direkt von Flarine aus.

Zephyda hat sich ein klein wenig vertan, Hunter X war in Wirklichkeit mitten unter den Trangforma. Sein Level ist 60, sollte also machbar sein.

Wie immer hier wieder die Orientierungskarten:

Uebersichtskarte von Darkon

Hier befindet sich Hunter X

Er sieht ja schon gewaltig aus, der Hunter X. Level 60 … ja, aber wieviele Hitpoints, das war die Frage. Denn das könnte einen langen Kampf bedeuten!

Zephyda konzentriert sich auf ihre innere Stärke und beginnt den Kampf. Es ist nur ein kurzer Kampf, auch diesmal. Der Hunter X kann sich nicht lange halten, und dann fällt er um.

Hunter X ist tot

Nun wird von Zephyda erwartet, dass sie diesen Erfolg dem [Ringmaster Priester] Heedan in Darkon 3 meldet. Das bedeutet einen langen Flug.

Mitten in einer Landschaft von riesigen blau leuchtenden Pilzen findet Zephyda die Ringmaster Priesterin Heedan schließlich ziemlich weit oben auf den Pilzen.

Hier eine Übersichtskarte:

Uebersichtskarte von Darkon 3

Und im Detail:

Hier befindet sich der Altar der Ringmaster Priesterin Heedan

Die Minimap des Altars

Einsam wacht sie hier, die Priesterin. Nur ab und zu erhält sie Besuch von Assisten, die gerne zum Ringmaster aufsteigen wollen.

Der Ringmaster Altar

Heedan gibt Zephyda selbstverständlich eine weitere Aufgabe, nämlich das Herz eines VenelGuardians zu besorgen und dem [Ringmaster Wächter] Romvoette zu überbringen.

Zephyda nimmt den Auftrag natürlich an. Hier das Gespräch:

Gespraech mit Ringmaster Heedan - Teil 1

Gespraech mit Ringmaster Heedan - Teil 2

Gespraech mit Ringmaster Heedan - Teil 3

Gespraech mit Ringmaster Heedan - Teil 4

Gespraech mit Ringmaster Heedan - Teil 5

Gespraech mit Ringmaster Heedan - Teil 6

Gespraech mit Ringmaster Heedan - Teil 7

Der Venel Guardian lebt mitten in einer glühenden Lava-Wüste, sehr unwirtliche Gegend und schlecht für die Schuhe … man sollte wirklich nur fliegen. Er selbst befindet sich allerdings in einem Gebäude.

Werfen wir mal einen Blick auf die Landkarten:

Uebersichtskarte Darkon 3

Die Lava-Wueste etwas genauer

Und hier noch die Minimap:

Minimap des Ortes, wo der Endgegner lebt

Aber wie sieht er nun aus, unser Gegner? Welches Level hat er?

Der Venel Guardian

Eins ist schon mal klar, wer in so einer Gegend überlebt, der ist gefährlich, brandgefährlich sozusagen. Zephyada hat sich sehr gut ausgerüstet. Grilled Eel verhilft ihr zu mehr Hitpoints. Star Candy wird der Erschöpfung vorbeugen. Und ihre Buffs sind auch nicht schlecht! Eins noch zur Warnung: in der Gegend laufen jede Menge Glaphans herum. Die töten euch mit einem einzigen Schlag. Seht zu, dass ihr denen aus dem Weg geht! Am besten fliegt ihr geschmeidig von oben in das Gebäude ein und steigt erst ab, wenn ihr direkt bei eurem Gegner seid. Er ist nicht aggressiv, er wird euch erst angreifen, wenn ihr anfangt! Also habt ihr immer noch Zeit für eure Vorkehrungen wie tiefe Meditation, um Geist und Körper zu stählen, den richtigen Schmuck anzulegen und eventuell den Stab gegen den Knuckle und einen Schild zu wechseln. Wenn ihr zusätzlich noch einen höherleveligen Ringmaster zu eurer Unterstützung dabei habt, wird nichts passieren. Zephyda versucht es jedoch ganz alleine!

Sie hat ja nun im Laufe ihrer Bewährung schon gegen mehrere Level 60 Gegner gekämpft, also kann dieser nicht sooo schlimm sein. Aber er ist zäh, verdammt zäh! Und als angehender Ringmaster habt ihr kaum genug Kraft, um den Venel Guardian in den Bauch zu stubsen. Um es kurz zu machen … dieser Kampf ist nicht so schnell zu gewinnen wie die bisherigen! Schnell nicht, aber letztendlich durchaus auch alleine als Assist zu schaffen … mit einer guten Vorbereitung!

Und hier seht ihr den Gegner, kurz bevor er umkippt und Zephyda beinahe dabei mit seinem reinen Körpergewicht erschlägt.

Der Venel Guardian stirbt

Eins bleibt noch zu tun … das Herz des tapferen Venel Guardians muss zum Ringmaster Wächter Romvoette gebracht werden. Romvoette (und alle anderen Wächter) sind gar nicht so weit entfernt.

Etwas weiter im Süden. Man kann die Pyramide schon von weitem sehen.

Uebersichtskarte Darkon 3 - Waechter

Minimap der grossen Pyramide

Die Waechter-Pyramide

Zephyda nähert sich der Pyramide langsam mit Ehrfurcht und Respekt.

Die Waechter-Pyramide aus der Naehe

Und schließlich steht sie vor ihrer Wächterin, vor der Ringmaster Wächterin Romvoette.

Die Ringmaster Waechterin Romvoette

Romvoette sagt folgendes:

Gespraech mit Ringmaster Romvoette - Teil 1

Gespraech mit Ringmaster Romvoette - Teil 2

Gespraech mit Ringmaster Romvoette - Teil 3

Und damit ist Zephyda Ringmaster, eine der mächtigsten Heilerinnen in ganz FlyFF!

Bob Ross - Landschaften malen

9. Januar 2008

Heute waren Andrea und ich auf einem Malkurs bei Boesner in Forstinning, wo es um Landschaftsmalerei im “Öl Nass auf Nass” ging, eine Technik, die Bob Ross im Fernsehen bekannt gemacht hat.

Der Kurs kostete 88 Euro pro Person und ging von 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr und wurde von Werner Schneider geleitet.

Insgesamt waren wir ungefähr 12 Leute. Wir alle hatten eine leere Leinwand vor uns, auf der wir eine Winter-Landschaft malen sollten. Alle Teilnehmer sollten das gleiche Motiv malen, das nach und nach von dem Seminarleiter auf einer eigenen Leinwand entwickelt wurde.

Am Anfang war ein leeres Bild

Werner Schneider war sehr sympathisch und hat versucht, seinen Teilnehmern ganz im Sinne von Bob Ross die Angst vor dem Malen zu nehmen. Der Seminar-Raum war hervorragend vorbereitet, alle Pinsel, Verdünner, Palette, Leinwand auf Staffelei und Eimer zum Abschütteln des Verdünners nach dem Reinigen des Pinsels … alles war vorhanden. Während Werner noch die ersten Schritte erklärte, ging seine Frau Grete bereits durch die Reihen und gab auf alle Palletten die benötigten Original-Farben.

Werner malt auf einer eigenen Leinwand das Motiv Schritt für Schritt vor und lässt dann seine Teilnehmer die Schritte nachvollziehen. So hat man schnelle Erfolgserlebnisse. Natürlich fehlt den meisten Teilnehmern die überwältigende Praxis des Seminarleiters und dementsprechend frustriert betrachten manche auch ihre ersten Ergebnisse. Aber letztendlich drückt jeder Maler seinem Bild seinen eigenen Stempel auf und macht das Bild trotz gleichem vorgegebenem Motivs zu einem Unikat.

Berge entstehen

Für die Mittagspause gibt es bei Boesner ein kleines Bistro, wo man ein paar kleinere Speisen zu sich nehmen kann. Dies könnte noch ein wenig ausgebaut werden. Aber für Beschwerden gibt es keinen Grund.

Nach dem Essen ging es weiter mit Malen, Pinsel säubern, Spachteln, Wischen und Schimpfen. Ein Erkenntnis konnten wir gewinnen, das Bild sah aus größerer Distanz ganz anders aus. Die Birken zum Beispiel bestehen nur aus schwarzer Farbe mit dicken weißen Flecken, aber mit größerem Abstand sieht man dann Birken!

Und die Bilder der verschiedenen Teilnehmer sahen alle anders aus.

Am Ende hatten wir dann alle ein selbst gemaltes Ölbild! Wer Spaß am Malen hat oder es mal ausprobieren möchte, sollte die Nass-in-Nass Technik von Bob Ross mal ausprobieren. Es ist wirklich möglich, schnell gute Ergebnisse zu erzielen. Freilich werden die Bilder erst richtig gut mit viel Übung und Erfahrung.

Abschließend noch mein fertiges Bild:

Mein Bild

Balagan - Traumland der Poesie

8. Januar 2008

Balagan Plakat

Am Sonntag hatte ich das unglaubliche Vergnügen, im Prinzregententheater die grandiose Show Balagan zu sehen.

Andrea hatte uns absolut perfekte Sitzplätze in der Mitte der zweiten Reihe, also praktisch zwischen den Künstlern reserviert!

Die Show ist ein Reigen von Varieté-Künstlern, der durch Musik und wechselnde Bühnenbilder zu einem großen Gesamt-Kunstwerk verschmilzt. Als akrobatische Darbietungen gab es perfekt in Szene gesetzte Jongleure, Hand-in-Hand Partner-Akrobatik, Akrobatik am Vertikaltuch, eine Schlangenfrau und einen Clown. Fast noch mehr dominierte die Musik das Geschehen, mal mitreißend dynamisch und laut, mal sehr besinnlich und manchmal traurig, aber immer sehr intensiv und berührend. Im Hintergrund wurden auf eine Wand verschiedene Bilder projeziert, machmal schöne Landschaftsbilder, manchmal Gebäude oder sogar ein Wohnwagen. Aufklappbare Ausschnitte in der Wand wurden konsequent als Türen und Fenster verwendet, so dass die zweidimensionale Projektion dreidimensional wirkte.

Wie heißt es in der Ankündigung?

Balagan kommt aus einer anderen Zeit. Einer Zeit, als fahrende Leute die Menschen auf dem Marktplatz mit Kunststücken faszinierten, als der Jahrmarkt mit Feuerschluckern, Bärenführern, Jongleuren und Musikanten das ganze Dorf anzog und Kinder und Erwachsene mit offenen Mündern die Attraktionen bewunderten.

Das Prinzregententheater als Veranstaltungsort ist einen Besuch allemal wert.

Eintritskarte

Links:
Das Prinzregententheater - Spielplan
Die Homepage von Balagan
Der Veranstalter München Musik

Silvester 2007

1. Januar 2008

Keine große Party, aber ein Fondue mit unseren Kindern … so ließen wir den Silvester-Abend beginnen. Inzwischen sind die beiden alt genug um zubegreifen, dass man den Fondue-Topf besser nicht umschmeißt.

Gegen 21:00 Uhr war aber Schluß, die Kinder mussten ins Bett.

Unsere Nachbarn C. und D. haben mit ihren Kindern dasselbe gemacht und sind dann zu uns auf ein, zwei Gläser Sekt gekommen. Vorsorglich habe ich einen Karton mit Prosecco in Dosen bei Aldi gekauft. :-)

Ab 23:00 Uhr haben wir es genauso gehalten wie letztes Jahr auch. D. und ich haben mitten auf die Straße eine Feuerschüssel gestellt und dort ein Lagerfeuer gemacht. Zusätzlich habe ich am Straßenrand Fackeln aufgestellt, damit das Anzünden der Feuerwerkskörper leichter geht. Andere Nachbarn haben einen Riesen-Topf Glühwein bereitgestellt, der die ganze Zeit elektrisch weiter heiß gehalten wurde, so dass der sehr schmackhafte Glühwein nicht kalt wurde, was ich sehr geschätzt habe. Denn kalter Glühwein oder kalter Kaffee ist einfach nichts für mich. *schüttel*

Und wir haben natürlich unsere Kinder geweckt, warm eingepackt und mit nach draußen genommen. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, es war trocken und nicht allzu kalt.

Auch dieses Jahr habe ich mein Feuerwerk bei Aldi gekauft, und zwar

* Feuerwerk-Batterie Seattle
* Feuerwerk-Batterie Fort Lauderdale
* Feuerwerk-Batterie San Remo
* Feuerwerk-Batterie Fantasy Island
* Feuerwerk-Batterie Ohio
* Feuerwerk-Batterie Toronto

Feuerwerk-Batterie Ohio

Besonders gut gefallen hat mir Ohio für 4,99 Euro mit folgender Beschreibung:

15 Schuss Blitz-Batterie. Smaragdgrüne Kometen-Aufstiege mit großem Popping Stars-Bukett, immer mit kräftigem Knall.

Brenndauer ca. 30 Sekunden

Die Popping Stars sehen sehr gut aus!

Feuerwerk-Batterie Fantasy Island

Auch die Fantasy Island Fontänen waren hervorragend und brannten immerhin 60 Sekunden. Die Leuchteffekte waren sehr intensiv, begleitet von ziemlich lauten Geknister und Geknatter (Crackling). Die Beschreibung:

15 Schuss Brummer-Fontänen-Batterie.
14 farbige Bodenkreisel und eine 6-fach Verwandlungsfontäne mit einem gigantischen Crackling-Finale.

Brenndauer ca. 60 Sekunden

Mit 6,99 Euro waren sie aber schon etwas teurer

Feuerwerk-Batterie Fort Lauderdale

Überraschend interessant waren aber auch die Fort Lauderdale Batterien mit ihren abbiegenden bunten Kometen und den so genannten Medusastern-Buketts.

19 Schuss Feuerwerk-Batterie.
Mit neuartigen, abbiegenden grünen und roten Kometen sowie bunten Kometen mit Medusastern-Buketts!

Brenndauer ca. 30 Sekunden

Diese Batterie gab es bereits für 3,99 Euro. Die Kometen schossen erst senkrecht nach oben, um dann plötzlich die Richtung um 90 Grad zu wechseln. Die Medusasterne sahen aus wie herumwirbelnde glühende Würmer. Sehr nett!

Leider gab es bei Aldi keinerlei Wunderkerzen oder Ähnliches, was man ohne Bedenken den Kindern in die Hand drücken konnte. Aber ich wurde bei der BayWa in Poing fündig, die über ein ausgezeichnetes Sortiment an Feuerwerkskörpern verfügte. Dort gab es auch die 1 m langen Wunderkerzen und meine persönlichen Favoriten, die “Morning Glory”s.

Während die Männer sich um das Feuerwerk bemühten, standen die Frauen herum und ratschten. Nach und nach kamen noch weitere Nachbarn aus der Straße vorbei, um gemeinsam auf das neue jahr anzustoßen.

Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Feuerwerk in unserem kleinen Ort gemacht wird. Es macht richtig Spaß!