Hyundai Kona Lieferung

Am 17.04.2019 habe ich einen Hyndai Kona Elektro bestellt. Damals wurde Juli/August als Lieferdatum geschätzt.

Das Autohaus Sangl hat diesen Termin eingehalten.

Am 12.06.2019 erhielt ich per E-Mail die Nachricht, dass für mich im August ein Auto fest zugeteilt werden könnte … wenn ich wollte. Ja, natürlich wollte ich!

Nächste Etappe … am 26.07.2019 wurde mir per E-Mail mitgeteilt, dass sich mein Kona nun beim Händler in Landsberg befindet.

31.07.2019: Ab dem 08. August steht das Fahrzeug für mich bereit zur Abholung. Mit Übersendung der „Zulassungsbescheinigung Teil II“ (KFZ-Brief) kommt die Rechnung und der Kaufpreis wird sofort per Überweisung fällig.

01.08.2019. Der Kona ist jetzt zugelassen. Nach Rückfrage beim Händler wurde das Fahrzeug am 30.05.2019 produziert.

Am 10.08.2019 habe ich das neue Auto in Landsberg abgeholt. Nun steht es zuhause neben meinem Hyundai i10.

Foto von Hyundai Kona und i10

Die Kommunikation mit dem Autohaus Sangl per E-Mail funktionierte einwandfrei und stets sehr zügig.

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Massiver Klorollenständer

Foto meines alten und meines neuen Klorollenständers

Jahrelang besaßen wir nur eine unscheinbare Plastikröhre in unserem Bad, die einen Vorrat von drei Klopapierrollen möglichst unsichtbar in sich aufnahm. Auf dem Foto seht ihr diese Röhre auf der linken Seite.

Die Röhre hat inzwischen ihren Geist aufgegeben (auf dem Foto ist die zweite Röhre vom Gäste-WC zu sehen).

Also musste etwas Neues her.

Das seht ihr auf dem Foto auf der rechten Seite.

Diesmal war mir der Sinn nach etwas Dekorativen. Also bemühte ich Googles Bildersuche und stieß auf das Angebot der Firma Joinery Hekler.

Ich habe mich sofort in das massive Stück verliebt und ohne großes Zögern zugeschlagen.

Was auf dem Foto vielleicht auffällt, ist der außerordentliche Größenunterschied. Das neue Einrichtungsstück will sich keineswegs verstecken! 🙂

Foto der Bodenplatte aus Granit

Der ganze Ständer besteht aus einem massiven, sehr rustikal anmutendem Stück Holz. Damit dieser Baumstamm nicht umfällt, ist er auf einer Granitplatte montiert. Um ein Verschrammen der Bodenfliesen zu verhindern, sind an allen Ecken Filzgleiter angebracht. Ihr könnt auf dem Boden erkennen, dass die Granitplatte leicht zu schweben scheint.

Zu beachten ist, dass der Klorollenständer wegen der Bodenplatte immer einen Abstand zur Wand hat.

Großaufnahme der Ausfräsung für eine Klorolle

Für insgesamt drei Klopapierrollen sind Ausparungen in den Balken gefräst. Die Toilettenpapierrollen lassen sich von vorne, von hinten oder auch von der Seite hineindrücken und sind dort sicher aufgehoben.

Auch hier gilt: die Ausfräsungen sind rustikal ausgeführt. Natürlich ist alles geglättet und geölt, aber nicht so, dass es wie poliert wirkt.

Wenn die Rolle steckt, sieht das dann so aus:

Großaufnahme einer aufbewahrten Klopapierrolle

Grundsätzlich ist es so, dass es sich bei dieser Arbeit um ein absolutes Unikat handelt. Jeder Klorollenständer wird individuell und in Absprache mit dem Kunden angefertigt. Es gibt jedes Exemplar wirklich nur ein einziges Mal auf der Welt. Mein Klorollenständer ist quasi das Standardmodell. Aber ihr könnt zum Beispiel andere Höhen absprechen oder den Klorollenhalter ganz oben mit Deckel oder ohne bestellen.

Meiner ist mit Deckel, was das Abreißen mit einer Hand erleichtert.

Großaufnahme des Klorollenhalters im oberen Bereich des Klorollenständers

Der ist übrigens nicht aus Holz oder Granit, sondern aus Edelstahl.

Wenn ihr von oben auf den Holzstamm hinunterblickt, könnt ihr gut erkennen, dass es sich wirklich um Massivholz handelt.

Blick auf das Kopfende des Klorollenständers zur Demonstrierung des massiven Charakters

Das Holz ist mit Leinöl versiegelt, das spürt man an den Fingern, wenn man das Holz berührt. Es riecht auch leicht nach dem Öl. Wenn da jemand empfindlich reagiert, sollte er entweder gut durchlüften oder eventuell vorher mit Marco Hekler über Alternativen sprechen.

Ich persönlich empfinde den Geruch nicht als unangenehm, so ein bisschen nach Möbelpolitur.

Was kostet denn nun der Spaß?

Dazu möchte ich mich gar nicht konkret äußern, weil sich Preise im Laufe der Zeit ändern können. Vielleicht lest ihr diesen Artikel erst fünf Jahre nach seiner Enstehung und die Preis sind anders. Deswegen verweise ich an dieser Stelle einfach auf die Produktseite der Joinery Hekler.

Einen wichtigen Aspekt solltet ihr noch beachten: Ihr könnt euch den Klorollenständer natürlich liefern lassen. Aber er besitzt schon ein gewisses Gewicht und ist auch wegen der Bodenplatte etwas sperrig. Eine Lieferung dürfte daher nicht ganz kostenlos sein.

Besser haben es alle, die zwischen Ebersberg, Haag und Wasserburg leben. Denn die sind praktisch Nachbarn der Joinery Hekler in Albaching. Am einfachsten ist es, sein neues Einrichtungsstück direkt dort abzuholen. Das ist nach Absprache auch jederzeit möglich.

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Hyundai Kona – Assistenzsysteme

Früher war alles einfacher …

… heuzutage ist es schon ganz schön herausfordernd, die vielen Begriffe zu kennen, mit denen man sich herumschlagen muss, wenn man ein Auto fahren möchte. Meist bestehen die Begriffe aus drei Buchstaben. Aber manchmal reichen die drei Buchstaben nicht mehr und es müssen vier sein.

Kennt ihr die Bedeutung von den folgenden Assistenzsystemen bzw. Abkürzungen?

Erschwerend kommt hinzu, dass es sowohl deutschsprachige als auch englischsprachige Abkürzungen gibt.

Und dann verwendet Hyundai auf seinen deutschen Webseiten andere englische Abkürzungen als auf den englischen Seiten.

Na mal sehen, was das jetzt so bedeutet …

ABS = Antiblockiersystem

Symbol für ein Antiblockiersystem
Das Antiblockiersystem verhindert beim Bremsen das Blockieren der Räder. Bei blockierten Rädern rutscht das Fahrzeug nur noch und wird nicht mehr aktiv abgebremst. Insbesondere bei rutschigem Untergrund oder bei Notbremsungen kann das ABS den Bremsweg verkürzen. Als Hauptvorteil bleibt die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs erhalten.

Erreicht wird das, indem das Fahrzeug ständig misst, ob sich die Räder noch drehen. Stellt es beim Bremsen eine Blockade fest, wird der Bremsdruck automatisch reduziert, bis sich das Rad wieder dreht. Anschließend wird wieder neuer Bremsdruck aufgebaut. Diese Regelung erfolgt je nach System ca. 10 mal pro Sekunde.

Offiziell (in der StVZO) heißt das Sytem übrigens „Automatischer Blockierverhinderer“.

Ein ABS ist für normale PKWs nicht vorgeschrieben, wird aber seit 2004 in alle Neufahrzeuge eingebaut.

ASCC – Advanced Smart Cruise Control

Mit Hilfe von RADAR-Sensoren hält die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage einen vordefinierten Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen. Auch das Abbremsen und Anfahren erfolgt bei kurzen Stopps (bis zu 3 Sekunden) automatisch.

In Deutschland wird dieses System oft einfach „Tempomat“ genannt.

In Zusammenarbeit mit dem LFA entspricht das System im Wesentlichen einem „Stauassistenten“.

BAS = Bremsassistent

Der Bremsassistent oder Bremskraftverstärker ermöglicht bei einer Gefahrenbremsung den maximal möglichen Bremsdruck.

Der BAS ist seit 2011 in PKWs vorgeschrieben.

BSCW = Blind-Spot Collision Warning

Grafik zur Veranschaulichung des Totwinkelassistenten

(c) Hyundai Motor Company


Der Totwinkel-Assistent wird auf den deutschen Hyundai-Seiten als BSD (= Blind Spot Detection) bezeichnet, auf den englischen aber mit BSCW (= Blind Spot Collision Warning).

Das System überwacht ab einer Mindestgeschwindigkeit von 30 km/h mit Hilfe von RADAR-Sensoren in der hinteren Stoßstange, ob sich andere Fahrzeuge diagonal hinter dem eigenen Auto befinden. Ist dies der Fall, wird in dem entsprechenden Außenspiegel ein gelbes Warnzeichen angezeigt.

Betätigt der Fahrer trotzdem den Blinker, um die Spur zu wechseln, wird zusätzlich akustisch gewarnt.

Die Sensoren werden auch für das RCCW-System genutzt.

DAB = Digital Audio Broadcasting

Der Digitale Radioempfang bietet eine größere Anzahl an Radiosendern als der analoge UKW-Empfang. Außerdem ist die Empfangsqualität besser.

Innerhalb der EU müssen ab 2021 alle Autoradios DAB+ fähig sein.

DAW = Driver Attention Warning

Grafik zur Veranschaulichung des Aufmerksamkeitsassistenten

(c) Hyundai Motor Company


Der Aufmerksamkeits-Assistent wird auf den deutschen Hyundai-Seiten als DAA (= Driver Attention Alert) bezeichnet, auf den englischen aber mit DAW (= Driver Attention Warning).

Das System versucht im Geschwindigkeitsbereich von 60 km/h bis 180 km/h, einen unaufmerksamen oder müden Fahrer zu erkennen. Laut Hyundai werden dazu die folgenden Parameter analysiert:

  • Position innerhalb der Fahrspur
  • Lenkbewegungen
  • Bremspedalbewegungen
  • Verstrichene Zeit nach dem letzten Bremsmanöver

Sollte die gemessene Unaufmerksamkeit über einem spezifischen Level liegen, zeigt es auf den Instrumenten eine Warnung und empfiehlt eine Pause. Die Warnung erfolgt zusätzlich akustisch.

Ein Aufmerksamkeits-Assistent (auch Müdigkeitserkennung genannt) ist ab 2024 für alle Neuwagen vorgeschrieben.

EPB = Electric Parking Brake

Schalter der elektronischen Parkbremse im Hyndai Kona
Die Feststellbremse (Handbremse) wird nicht mehr durch einen Hebel mit Seilzug angezogen, sondern elektrisch per Tastendruck. Die elektrische Parbremse ermöglicht auf diese Weise immer den optimalen Bremsdruck.

Die Parkbremse wird automatisch deaktiviert, wenn der Fahrer losfährt.

ESC = Electronic Stability Control

Anzeigesymbol für das Electronic Stability Control beim Hyndai Kona
Die Elektronische Stabilitätskontrolle verhindert ein Ausbrechen des Fahrzeugs in kritischen Situationen. Dazu werden mehrere Systeme wie das ABS, ein ASR, ein BAS sowie eine elektronische Bremskraftverteilung miteinander verknüpft. Als deutsche Bezeichnung hat sich „Fahrdynamikregelung“ eingebürgert.

Dieses Fahrerassistenzsystem versucht durch gezieltes Bremsen einzelner Räder, ein Schleudern des Fahrzeugs im Grenzbereich in Kurven sowohl beim Übersteuern als auch beim Untersteuern zu verhindern und dem Fahrer so die Kontrolle über das Fahrzeug zu sichern.

Das System ist seit 2014 für alle Neufahrzeuge vorgeschrieben.

FCA = Forward Collision Avoidance

Grafik zur Forward Collision Avoidance

(c) Hyundai Motor Company


Der Autonome Notfallbremsassistent wird auf den deutschen Hyundai-Seiten als AEB (= Autonomous Emergency Braking) bezeichnet, auf den englischen aber mit FCA (= Forward Collision Avoidance).

Das FCA-System nutzt das FCW, um Hindernisse wie Autos oder Fußgänger vor dem Auto zu erkennen.

Wenn der Fahrer auf die Warnung durch das FCW nicht reagiert, ist das FCA-System in der Lage, das Fahrzeug eigenständig bis zum Stillstand abzubremsen. Dies geschieht bei Geschwindigkeiten von maximal 75 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten wird das FCA-System das Fahrzeug möglichst stark abbremsen, um die Folgen der Kollision zu minimieren.

FCW = Forward Collision Warning

Der Front Kollisions Warner nutzt eine Frontkamera hinter dem Rückspiegel und ein Front-RADAR, um Hindernisse wie Autos oder Fußgänger vor dem Auto zu erkennen.

Sollte die Gefahr einer Kollision bestehen, wird sowohl eine akustische als auch eine optische Warnung erzeugt. Das FCW ist ab einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 8 km/h aktiv. Fußgänger werden bis zu einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 64 km/h erkannt, Fahrzeuge bis 160 km/h. (Die krummen Werte kommen wahrscheinlich durch eine Auslegung auf das Meilen-System zustande.)

HAC = Hill-Start Assist Control

Der Berganfahrassistent erleichtert das Anfahren an Steigungen. Dazu wird der Bremsdruck noch einige Zeit aufrecht erhalten, wenn der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt, um anzufahren.

HBA = High Beam Assist

Grafik zur Veranschaulichung des Fernlichtassistenten

(c) Hyundai Motor Company


Der Fernlichtassistent unterstützt den Fahrer dabei, das Fernlicht frühzeitig automatisch ein- und rechtzeitig auszuschalten. Grundsätzlich sollte nachts so oft wie möglich mit Fernlicht gefahren werden, da das Licht die Straße wesentlich besser ausleuchtet als das Abblendlicht.

Die Frontkamera des LKA-Systems erkennt Lichter vor dem Auto und schaltet bei Bedarf das Fernlicht automatisch aus. Der Fernlichtassistent ist ab Geschwindigkeiten von 40 km/h aktiv, muss aber durch den Fahrer explizit eingeschaltet werden.

HUD = Head-up Display

Grafik zur Veranschaulichung des Head Up Displays

(c) Hyundai Motor Company

Beim Head Up Display handelt es sich um eine kleine durchsichtige Plastikscheibe, die oberhalb der Anzeigeinstrumente ein- und ausgefahren werden kann. Auf ihr können verschiedene Informationen dargestellt werden, so dass der Fahrer den Blick nicht von der Fahrbahn richten muss. Es handelt siuch nicht um ein Projekttionssystem, dass die Informationen direkt in die Scheibe spiegelt.

Die Anzeige lässt sich in geringen Grenzen an unterschiedlich große Fahrer anpassen (Drehung, Höhe). Außerdem lässt sich die Helligkeit variieren. Natürlich lässt sich ebenfalls einstellen, welche Informationen überhaupt angezeigt werden sollen.

Das HUD kann manuell ein- und ausgefahren werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Display automatisch bei Fahrbereitschaft ausfahren zu lassen.

ICCB = In-Cable Control Box

Das Kabel mit intergriertem Ladegerät für den Hyndai Kona Elektro
Mit Hilfe des liebevoll Ladeziegel genannten Ladekabels kann ein Elektroauto auch an einer normalen Haushaltssteckdose geladen werden, falls keine Ladesäule zur Verfügung steht. Das integrierte Steuergerät beschränkt die Ladeleistung und übernimmt die Absicherung des Ladevorgangs.

LDW = Lane Departure Warning

Symbol für das Lane Departure Warning System
Der Spurhaltewarner versucht mit Hilfe der Frontkamera hinter dem Rückspiegel ab etwa 60 km/h, die Fahrbahnmarkierungen zu erkennen.

Wenn der Fahrer nicht in der Fahrspur bleibt, ohne den Blinker gesetzt zu haben, wird eine optische und akustische Warnung ausgegeben.

LFA = Lane Following Assist

Das Spurfolgesystem hält das Fahrzeug automatisch in der Mitte einer Fahrspur, solange es mit der Frontkamera hinter dem Rückspiegel die Fahrbahnmarkierungen identifizieren kann.

LKA = Lane Keeping Assist

Grafik zur Veranschaulichung des aktiven Spurhaltesystems

(c) Hyundai Motor Company


Der Aktive Spurhalteassistent wird auf den deutschen Hyundai-Seiten als LKAS (= Lane Keeping Assist Systems) bezeichnet, auf den englischen aber nur mit LKA (= Lane Keeping Assist).

Dieses System macht einen kleinen Schritt in Richtung autonomes Fahren.

Laut Hyundai werden drei verschiedene Modi unterschieden:

  • Lane Departure Warning (LDW)
  • Standard LKA mode
  • Active LKA mode (siehe auch LFA)

Der gewünschte Modus kann vom Fahrer ausgewählt oder auch ganz abgeschaltet werden.

Mit Hilfe der Frontkamera hinter dem Rückspiegel versucht das System ab etwa 60 km/h, die Fahrbahnmarkierungen zu erkennen.

Im LDW-Modus wird bei Bedarf nur eine optische und akustische Warnung ausgegeben. In den anderen beiden Modi greift das System direkt in die Steuerung ein. Im Standard-Modus wird lediglich das Verlassen der Spur überwacht und gegebenenfalls gegengesteuert, im Active Mode versucht das System, das Fahrzeug in der Mitte der Spur zu halten. Die Regelungen erfolgen hier zurückhaltender.

Der Fahrer darf das Lenkrad nicht loslassen. Ansonsten wird er nach einer Zeit von 90 Sekunden (?? stimmt der Wert ??) deutlich akustisch darauf hingewiesen, das Lenkrad wieder zu übernehmen.

Falls ein Blinker gesetzt wird, wird die Funktion des Systems außer Kraft gesetzt. Spurwechsel sind also weiterhin ohne Konflikte möglich. 😉

RCCW = Rear Cross-Traffic Collision Warning

Grafik zur Veranschaulichung des hinteren Querverkehrswarners

(c) Hyundai Motor Company


Der hintere Querverkehrswarner wird auf den deutschen Hyundai-Seiten als RCTA (= Rear Cross Traffic Alert) bezeichnet, auf den englischen aber mit RCCW (= Rear Cross-Traffic Collision Warning).

Dieses System nutzt die beiden BSCW RADAR-Sensoren in der hinteren Stoßstange, um beim Rückwärtsfahren (zum Beispiel beim Ausparken) zu erkenne, ob sich von rechts oder links andere Fahrzeuge nähern. Eine Warnung erfolgt sowohl optisch als auch akustisch.

SBW – Shift by Wire

Schalter für die Umschaltung von Vorwärts- in Rückwärtsgang im Hyundai Kona Elektro
Bei einem PKW mit Schaltgetriebe hat man üblicherweise einen Schalthebel in der Mittelkonsole, mit dem die unterschiedlichen Gänge mechanisch geschaltet werden können. Bei einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe hat man oft etwas Ähnliches, nämlich einen Hebel, mit dem man die verschiedenen Getriebestufen einstellen kann.

Der Hyundai Kona hat nur ein Reduktionsgetriebe mit einem Vorwärts- und einem Rückwärtsgang. Da gibt es also im Grunde nichts zu schalten. Konsequenterweise werden diese Funktionen (Vorwärts, Rückwärts, Neutral und Parken) direkt per Schalter eingestellt.

Die Parkfunktion wird beim Abstellen des Fahrzeugs automatisch aktiviert.

SLIF – Speed Limit Information Function

Verkehrszeichenerkennung im Hyundai Kona Elektro
Mit Hilfe der Frontkamera hinter dem Rückspiegel werden Verkehrszeichen erkannt, mit dem eingebauten Navigationssystem abgeglichen und im Display angezeigt.

Die Verkehrssymbole können auch zusätzlich auf dem HUD angezeigt werden.

TPMS = Tire Pressure Monitoring System

Das Reifendruckkontrollsystem liest Messwerte aus Drucksensoren aus, die sich in den Felgen aller vier Räder befinden. Bei zu niedrigem Luftdruck gibt das System eine Warnung aus.

Der Reifendruck aller vier Räder kann im Bordcomputer angezeigt werden.

EIn Reifendruckkontrollsystem ist seit 2014 bei allen Neufahrzeugen vorgeschrieben.

USB = Universal Serial Bus

Oberer USB-Anschluss im Hyundai Kona Elektro
Der USB-Anschluss ermöglich die kabelgebundene Verbindung eines Smartphones mit dem Fahrzeug, beispielsweise um Android Car nutzen zu können. Außerdem kann das Smartphone über den USB-Anschluss geladen werden.

Unterhalb der Mittelkonsole befinden sich zwei weitere USB-Anschlüsse, die ausschließlich zum Laden verwendet werden können.

VESS = Virtual Engine Sound System

Elektroautos hört man wegen des fehlenden Verbrennermotors kaum. Dies kann zu Konflikten mit Fußgängern führen, die ein Elektroauto unter Umständen nicht bemerken und im schlimmsten Fall vor das Auto laufen.

Um dies zu verhindern, ist bei allen Neufahrzeugen ab 2019 bei niedrigen Geschwindigkeiten ein künstliches Geräusch vorgeschrieben.

Das VESS (wie es von Hyundai genannt wird) oder AVAS (wie es ganz allgemein genannt wird) erzeugt bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h ein Geräusch und strahlt es über einen Lautsprecher im Motorraum ab.

Im Augenblick lässt sich das System noch per Knopfdruck ausschalten. Dies wird aber in zukünftigen Modellvarianten nicht mehr möglich sein.

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