Online – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net Querbeete Gedanken, Meinungen und Interessen Sun, 22 Oct 2017 15:45:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2016/03/cropped-think-622166_960_720-150x150.jpg Online – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net 32 32 27620428 Unglaubliche Entdeckung unter dem Sofakissen! http://blog.sevke.net/2016/12/28/unglaubliche-entdeckung-unter-dem-sofakissen/ http://blog.sevke.net/2016/12/28/unglaubliche-entdeckung-unter-dem-sofakissen/#respond Wed, 28 Dec 2016 11:44:25 +0000 http://blog.sevke.net/?p=8632 Zwei Fernbedienungen und ein Kissen auf einem Sofa

Ja, was hattest du jetzt erwartet?

Irgendetwas Anstößiges vielleicht?

Auf jeden Fall hat es funktioniert! Du hast die Überschrift irgendwo auf Facebook gelesen, wurdest neugierig und hast den Weg zu meinem Blog gefunden.

Diese Methode nennt man Clickbait, also „Klick Köder“. Viele, viele Facebook- oder Twitter-Nachrichten funktionieren so. Reißerische Überschrift und nichts dahinter.

Ein prominentes Beispiel ist Focus Online: http://www.bildblog.de/77939/clickbait-aus-leidenschaft/

Und wozu ist das gut?

Mit einem Clickbait erhöhe ich die Zugriffszahlen auf eine Seite, was die Sichtbarkeit in Suchmaschinen beeinflussen kann. Außerdem kann ich auf diese Weise eine größere Reichweite meiner Werbung (hier rechts in der Seitenleiste 😉 ) erreichen und damit mehr Umsatz! (Falls ich damit Geld verdienen würde, tue ich aber nicht.)

Also, Leute, klickt nicht alles in Facebook oder Twitter an, was eine nichtssagende, aber reißerische Überschrift hat. Meistens steckt nichts Brauchbares dahinter!

Abschließend ein lustiges (englischsprachiges) Video zu dem Thema. It will blow your mind!


]]>
http://blog.sevke.net/2016/12/28/unglaubliche-entdeckung-unter-dem-sofakissen/feed/ 0 8632
Das Internet ist krank http://blog.sevke.net/2013/12/05/das-internet-ist-krank/ http://blog.sevke.net/2013/12/05/das-internet-ist-krank/#respond Thu, 05 Dec 2013 12:52:21 +0000 http://blog.sevke.net/?p=5505 … und muss geheilt werden!

Dies kann nur durch hohe Investitionen der Internet Service Provider (=ISP) geschehen.

Deswegen muss die Netzneutraliät fallen! Mehrere ISP in Deutschland haben entsprechende Schritte bereits angekündigt, ganz vorne weg die Telekom, die dafür auch mit der Bezeichnung Drosselkom verspottet wird.

Die Gründe dafür, dass es mit dem heutigen Internet nicht wie bisher weitergehen kann, recherchiert John Wooley in einem sehr gut gemachten Video (nur englischsprachig):

]]>
http://blog.sevke.net/2013/12/05/das-internet-ist-krank/feed/ 0 5505
Smartphone Regeln für Eltern und Kinder http://blog.sevke.net/2013/02/28/smartphone-regeln-eltern-kinder/ http://blog.sevke.net/2013/02/28/smartphone-regeln-eltern-kinder/#respond Thu, 28 Feb 2013 13:27:03 +0000 http://blog.sevke.net/?p=4891 Natürlich haben unsere Kinder ein Handy bzw. ein Smartphone, wie man heute synonym für ein mobiles Telefon sagt. Und ja, man kann mit den Dingern auch telefonieren. Hat das schon mal jemand ausprobiert? 😉

Okay, das war etwas überspitzt formuliert, aber manchmal werde ich den Eindruck nicht los, dass Smartphones nur zum Spielen, zum SMSen und zum Downloaden da sind. Oh, ich vergaß: SMS ist mega-out, man nutzt ja WhatsApp trotz aller Sicherheitsbedenken.

Klar, WhatsApp oder Skype oder andere Instant Messenger verbrauchen nichts vom wertvollen SMS-Kontingent. Aber das ist auch alles bald kein Diskussionsthema mehr, denn immer mehr Mobilfunk-Anbieter stellen ihre Tarife auf SMS-Flat um.

Unsere Kinder sind also ständig und überall im Internet unterwegs, soviel ist Fakt und lässt sich auch kaum verhindern, höchstens unter Verlust des sozialen Status, und das auch nur bedingt. Wenn ein Teenager mit dem eigenen Smartphone keinen Zugang zum Internet hat, dann eben mit dem eines Freundes.

Also: Unsere Kinder haben ein Smartphone und sie sind damit im Internet.

Das kann teuer werden, wenn sie absichtlich oder versehentlich teure Downloads durchführen. Bei Android Smartphones ist die Gefahr noch größer als bei iPhones.

Das kann gefährlich werden, wenn sie in Chats an völlig Fremde geraten, die nicht immer nur das Beste für unsere Kinder wollen.

Bedenkt: 700 Freunde in Facebook ist eher normal als selten! Und alle nehmen teil am Leben des Teenagers.

Okay, was nun tun? Das Smartphone verbieten (so wie in bayerischen Schulen)? Nur noch Prepaid-SIM-Karten erlauben? Nein, das ist nicht wirklich zielführend.

Mein Ansatz ist Kommunikation. Ich rede mit meinen Kindern und mache auf Probleme aufmerksam. Und wenn etwas (unabsichtlich) aus dem Ruder läuft, dann wird ohne Vorwürfe darüber gesprochen (soweit möglich, wir sind ja alle nur Menschen) und das Problem wird aus der Welt geschafft.

Sehr hilfreich kann es sein, wenn man mit seinen Kindern eine Art Vertrag abschließt mit einigen Regeln zum Umgang mit dem Smartphone und zum Umgang miteinander. Dazu haben sich schon mehrere Leute Gedanken gemacht, zum Beispiel Janell Burley.

Auch mein Leib- und Magen Magazin c’t hat dies unter der Überschrift „Netzregeln“ in Ausgabe 5/2013 auf Seite 105 thematisiert.

Wie könnten nun solche Regeln aussehen?

Regeln für den Umgang mit dem Smartphone

  1. Beleidige niemanden im Chat! Benimm dich so, wie du selbst behandelt werden möchtest
  2. Schreibe oder spreche immer so, als wären deine Eltern oder die deines Freundes in der Nähe und könnten alles mithören. Wer weiß, vielleicht tun sie das tatsächlich!
  3. Sag niemanden im Internet, wie alt du bist. Deine Freunde wissen das sowieso und andere hat das nicht zu interessieren! Und wenn doch, dann sag, dass du 20 bist.
  4. Sag niemanden, wo du wohnst. Willst du dich wirklich mit deinen Freunden zu Hause bei deinen Eltern treffen? Lach nicht, könnte ja sein! Wenn ja, dann sprich vorher mit deinen Eltern darüber.
  5. Sag niemanden, den du nicht wirklich persönlich kennst, wo du gerade bist. Sonst überfällt dich möglicherweise ein vermeintlicher Freund hinter der nächsten Ecke und tut dir etwas an, was du nicht wirklich willst.
  6. Triff dich niemals alleine mit Leuten, die du nur per Chat kennst. Nimm ein paar Freunde mit oder noch besser deine Eltern.
  7. Falls jemand mit dir auf eine Weise chattet, die dir unangenehm oder beleidigend ist, sprich sofort mit deinen Eltern darüber. Sie werden dich schützen!
  8. Lade niemals eine App herunter, ohne vorher mit deinen Eltern darüber zu sprechen. Das gilt auch für kostenlose Apps! Es lauern jede Menge Fallen auf dich, die deine Telefonrechnung in die Höhe treiben können. Und wer hat schon 2000 Euro im Monat übrig für sein Smartphone?
  9. Registriere dich in keiner App und auf keiner Webseite, die von dir mehr als deine E-Mail Adresse, eine Benutzerkennung und ein Kennwort verlangt. Wenn du das doch musst, dann rede zuerst mit deinen Eltern.
  10. Veröffentliche niemals Bilder oder Videos im Internet, auf denen andere Personen zu sehen sind, ohne sie vorher um Erlaubnis gefragt zu haben.
  11. Veröffentliche niemals Bilder von dir, auf denen du teilweise nackt oder ganz nackt zu sehen bist. Niemals!
  12. Veröffentliche niemals Bilder von dir, auf denen du in einem schlechten Zustand (betrunken) zu sehen bist. Das Internet vergisst nichts. Und dein zukünftiger Chef wird sich über die Fotos nicht gerade freuen. Du bekommst den Job nicht, es denn, du willst Testtrinker werden.
  13. Gib niemals Apps, Fotos, Musik oder Videos weiter (auch nicht per Bluetooth oder Speicherkarte), von denen du nicht absolut sicher weißt, dass du das darfst. Das gilt besonders für Tauschbörsen. Du machst dich möglicherweise strafbar!
  14. Lass dich nicht verarschen: den neuesten Kinofilm bekommst du nicht gratis im Internet! Wenn doch, dann machst du dich mit größter Wahrscheinlichkeit strafbar.
  15. Über Nacht bleibt das Smartphone in einem anderen Zimmer. Du benutzt es nicht zum Spielen oder Chatten, weil du ab und zu Schlaf brauchst.
  16. Geh achtsam mit dem Smartphone um. Wenn es runterfällt und dabei kaputt geht, bekommst du kein neues. Du kannst dir selber ein neues Handy kaufen oder dir eins zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen.
  17. Wenn deine Eltern ab und zu einen Blick auf dein Smartphone und auf das, was du darauf gespeichert hast, werfen wollen, dann sei froh, dass sich deine Eltern um dich sorgen und lass sie machen. Wenn sie etwas nicht verstehen, dann hast du deine große Chance: erkläre es ihnen!
  18. Wenn du von deinen Eltern angerufen wirst, geh ran. Deine Eltern rufen dich nur an, wenn es wichtig ist.

Ich stelle diese Regeln zur Diskussion. Habt ihr Ergänzungen? Oder sind einige Regeln Unsinn?

]]>
http://blog.sevke.net/2013/02/28/smartphone-regeln-eltern-kinder/feed/ 0 4891
Telekom Abbuchung ohne Auftrag http://blog.sevke.net/2013/02/11/telekom-abbuchung-ohne-auftrag/ http://blog.sevke.net/2013/02/11/telekom-abbuchung-ohne-auftrag/#respond Mon, 11 Feb 2013 15:09:41 +0000 http://blog.sevke.net/?p=4605 Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es nun doch noch zu Problemen mit der Abrechnung eines Mobilfunkvertrages der Telekom kommen würde. Aber leider stellte sich die Telekom dermaßen stur an, dass ich einen Rechtsanwalt beauftragen musste.

Vorangegangen war dieser Sache der steinige Weg meines DSL Wechsels von Congstar zu Telekom.

Die für diesen Artikel relevanten Informationen in Stichpunkten:

  • Am 29. Oktober 2011 wurde unser bisheriger DSL-Anschluss bei Congstar abgeschaltet
  • Der bestellte DSL-Anschluss bei der Telekom sollte ab dem 10. November 2011 zur Verfügung stehen
  • Zur Überbrückung dieses Zeittraums wurde mir ein kostenloser Mobilfunkvertrag angeboten, so dass ich mich per USB-Stick mit dem Internet verbinden konnte

Wie ich schon in dem oben genannten Artikel schrieb, wurden mir aber zwei Verträge mit zwei USB-Sticks und zwei SIM-Karten zugeschickt.

Den einen Stick ließ ich links liegen, den anderen aktivierte ich für den Übergangszeitraum, kündigte den Vertrag aber sofort wieder schriftlich.

Mir kam das schon damals komisch vor. Deswegen kommentierte ich das mit „Zusätzlich erhielt ich eine zweite SIM-Karte, die ich aber nicht aktivierte. Wer wusste schon, ob ich auch deren Kosten später erstattet bekäme.“

Meine Kontoauszüge lese ich oft nur quer, was nicht besonders schlau ist. So bemerkte ich auch lange Zeit nicht, dass dort immer zwei Beträge für „Telekom“ abgebucht wurden. Der für den DSL-Anschluss war völlig in Ordnung, aber der zweite nicht.

Erst im Dezember 2012 (hüstel) fiel mir auf, dass die Telekom allen Anschein nach jeden Monat 24,95 Euro für einen Mobilfunkvertrag abbuchte, von dem ich nichts wusste. Zu dem Zeitpunkt war dieser temporäre Mobilfunkvertrag vom November 2011 überhaupt nicht mehr auf meinem Radar, das Thema war längst abgehakt.

Natürlich recherchierte ich jetzt in meinen Unterlagen, welche Bewandtnis es mit diesen ominösen 24,95 Euro hatte.

Anschließend schrieb ich der Telekom am 7. Dezember 2012 eine E-Mail, in der ich das Problem beschrieb und darum bat, die falsch abgebuchten Beträge wieder zurück zu überweisen. Außerdem bat ich vorsorglich darum, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen.

Als Antwort erhielt ich eine automatisch erzeugte E-Mail mit dem bekannten Kundenservice Blabla:

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

herzlichen Dank für Ihre E-Mail an die Telekom.

Wir kümmern uns gern um Ihr Anliegen! Aufgrund erhöhter Nachfrage kann die Bearbeitung aktuell etwas länger als gewohnt dauern.

Wir bitten Sie hierfür um Ihr Verständnis und etwas Geduld. Vielen Dank!

Falls Sie in der Zwischenzeit etwas stöbern möchten: Unter www.telekom.de halten wir interessante Informationen für Sie bereit und unter Hilfe & Service finden Sie auf viele Fragen direkt eine Antwort. Dort ist übrigens auch unser Kontaktformular hinterlegt. Damit können Sie bei zukünftigen Anfragen ganz einfach sicherstellen, dass Sie uns alle Angaben senden, die wir brauchen, um Ihnen zu antworten und Ihre Frage landet auch direkt beim richtigen Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kundenservice

Noch nicht mal eine gescheite Anrede bekommt die Telekom hin.

Am 13. Dezember 2012 war es dann soweit. Die Warteschlange mit den Kundenservice-Anfragen war so weit abgearbeitet, dass ich nun eine E-Mail erhielt, in der die Kündigung des Mobilfunkvertrages zum 13. Dezember angenommen wurde. Die Telekom weigerte sich allerdings, die bereits abgebuchten Beträge wieder gutzuschreiben.

Am 14. Dezember 2012 teilte ich der Telekom in einer weiteren E-Mail mit, dass ich die Weigerung, mir die falsch abgebuchten Beträge zu erstatten, nicht akzeptieren würde. Ich verwies auf ein Schreiben der Telekom vom 31.10.2011 zum Tarif Try&Buy. Dort stand:

Sobald Sie die Karte aktivieren, kommt der Vertrag wirksam zustande.

 
und außerdem

Dann entsorgen Sie die SIM-Karte einfach und die Sache ist für Sie erledigt.

 
Genau so hatte ich gehandelt: SIM-Karte nicht aktiviert, SIM-Karte weggeworfen.

Und Thema aus dem Gehirn gelöscht.

Ein anderer Kundenservice-Mitarbeiter schrieb mir nach gerade mal 2 Stunden (diesmal waren sie schnell!) am 14. Dezember, dass sie die Kündigung ohnehin nur aus Kulanz akzeptiert hätten. Es blieb bei der Weigerung, die falsch abgebuchten Beträge zurückzuzahlen. Besonders süß war der folgende Abschluss der E-Mail:

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein schönes und frohes Weihnachtsfest. Genießen Sie die Feiertage in aller Ruhe und freuen Sie sich auf entspannte Stunden zu Hause.

 
… aber Ihr Geld behalten wir!

Von „entspannten Stunden“ konnte natürlich nicht die Rede sein. Ich wollte mein Geld zurück!

Also setzte ich eine neue E-Mail an die Telekom auf und schickte sie noch am gleichen Tag dem Kundenservice. Darin wies ich darauf hin, dass ein Vertrag, der nie zustande gekommen ist, gar nicht gekündigt werden kann. Erneut erklärte ich, dass ich die Karte nicht aktiviert hatte, so wie es in den Vertragsunterlagen des Try&Buy stand. Und ich hatte die SIM-Karte entsorgt, so wie es in den Vertragsunterlagen stand.

Ich wurde nun sauer und setzte eine Rückzahlungsfrist zum 21.12.2012 unter Androhung juristischer Maßnahmen.

Wieder erhielt ich nach knapp 2 Stunden eine Antwort, und wieder war es ein weiterer (dritter) Mitarbeiter des Kundenservice, der sich mit mir herumärgern musste. Zwei Zitate aus der im übrigen sehr kurzen E-Mail:

unsere bisherigen Antworten zu Ihrer Anfrage haben Sie noch nicht überzeugt. Wir bedauern dies.

 

Uns ist bewusst, dass wir in diesem Fall nicht zu einer gemeinsamen Lösung kommen

 
Ahja … die Telekom wollte es also ganz offensichtlich darauf ankommen lassen.

Am 20. Dezember 2012 nahm ich Kontakt zu einem Rechtsanwalt auf. Nach kurzem E-Mail Austausch, in dem der Fall besprochen und geklärt wurde, erhielt ich die Rückmeldung, dass er den Sachverhalt genauso sah wie ich.

Bereits am 26. Dezember 2012 ging ein mit mir abgestimmtes anwaltliches Schreiben an die Telekom, in dem die Telekom aufgefordert wurde, mir bis zum 15.01.2013 die Gesamtsumme von 312,13 Euro zu überweisen.

Am 4. Januar 2013 schickte die Telekom dem Rechtsanwalt einen Brief (übrigens wieder von anderen Mitarbeitern des Kundenservice), dass mir eine Summe von 307,88 Euro erstattet würde. (Die Differenz bezog sich auf den USB-Stick, auf dessen Bezahlung die Telekom nach wie vor bestand.)

Am 7. Januar 2013 erhielt ich von meinem Rechtsanwalt das Schreiben der Telekom per E-Mail weitergeleitet. Ich wurde außerdem gefragt, ob ich die 4,25 Euro für den Stick noch einklagen wollte, was rechtlich kein Problem wäre. Ich verzichtete aber darauf.

Am 15. Januar 2013 überwies mir die Telekom den Betrag von 295,56 Euro und am 08. Februar 2013 den Rest von 12,32 Euro.

Nun bin ich gespannt, ob das Thema damit erledigt ist.

Etwas ärgerlich bleibt die sture Haltung der Telekom, die die Einschaltung eines Rechtsanwaltes erzwang. Unnötiger Zeitaufwand, unnötige Kosten. Und vor allem keine Kundenorientiertheit und keine Kundenzufriedenheit.

]]>
http://blog.sevke.net/2013/02/11/telekom-abbuchung-ohne-auftrag/feed/ 0 4605
DSL Wechsel maximal 1 Tag http://blog.sevke.net/2013/01/28/dsl-wechsel-maximal-1-tag/ http://blog.sevke.net/2013/01/28/dsl-wechsel-maximal-1-tag/#respond Mon, 28 Jan 2013 07:37:36 +0000 http://blog.sevke.net/?p=4361 In meinem Artikel DSL Wechsel von Congstar zu Telekom beschrieb ich unsere Probleme beim Wechsel des DSL-Anbieters im Jahr 2011.

Unter anderem sollte der Wechsel fast zwei Wochen dauern.

Seit dem 10. Mai 2012 hat der Gesetzgeber mit der Novelle des Telekommunikationsgesetzes (=TKG) festgelegt, dass eine Unterbrechung zum Internet nicht länger als einen Kalendertag dauern darf. Nachzulesen ist das in Paragraf 46 des Telekommunikationsgesetzes.

Sollte der Internet-Anschluss länger als 1 Kalendertag ausfallen, so haben Verbraucher sogar einen Anspruch auf Schadenersatz. EIn Schaden muss aber – wie immer – nachgewiesen werden.

Stern.de hatte vor kurzem im Artikel Internet ist Lebensgrundlage über ein entsprechendes Urteil des BGH berichtet.

Ergänzend zu meinem eigenen Erfahrungsbericht bezüglich des Wechsels von Congstar zur Telekom möchte ich gerne auf einen Bericht in dem Computermagazin c´t in Ausgabe 4/2013 auf Seite 68/69 hinweisen, der in der Rubrik „Vorsicht Kunde!“ die Probleme eines Kunden beim Wechsel von einem lokalen Anbieter zu Congstar beschreibt. Auch hier klappte der Wechsel ganz und gar nicht und führte zu einem mehrwöchigen Ausfall. Wie bei uns 2011 klappte in dem beschriebenem Fall die Kündigung des Anschlusses termingerecht, die Anschaltung beim neuen Anbieter aber leider nicht.

Obwohl das TKG geändert wurde, scheint das Anbieter wie Congstar oder die Telekom nicht groß zu interessieren. Immerhin ist es gut zu wissen, dass ein Ausfall von mehr als 1 Kalendertag nicht mehr hingenommen werden muss. Bei einem Anbieterwechsel sollte man alle Vorgänge lückenlos protokollieren.

Es bleibt mir nur, Ihnen viel Spaß und viel Glück beim Kontakt zum jeweiligen Kundendienst zu wünschen!

]]>
http://blog.sevke.net/2013/01/28/dsl-wechsel-maximal-1-tag/feed/ 0 4361
Facebook schaltet Gesichtserkennung ab http://blog.sevke.net/2012/09/21/facebook-schaltet-gesichtserkennung-ab/ http://blog.sevke.net/2012/09/21/facebook-schaltet-gesichtserkennung-ab/#respond Fri, 21 Sep 2012 18:30:56 +0000 http://blog.sevke.net/?p=5685 Screenshot: Facebook Gesichtserkennung nicht verfügbar

Die von mir im Artikel Facebook erkennt Gesichter thematisierte automatische Gesichtserkennung in Facebook wird nun doch abgeschaltet.

Wahrscheinlich war der Druck, insbesondere durch den irischen Datenschutzbeauftragten, zu groß. Die Abschaltung betrifft nicht nur irische Accounts, sondern alle in der EU.

Natürlich hat Facebook weiterhin ein Interesse an der automatischen Gesichtserkennung. So bleibt abzuwarten, wann diese Funktion erneut eingeführt und welche Möglichkeiten der Facebook-Nutzer haben wird, die Funktion zu beeinflussen.

Der Prüfbericht der irischen Datenschutzbehörde kann als Facebook Ireland Audit Review Report heruntergeladen werden.

]]>
http://blog.sevke.net/2012/09/21/facebook-schaltet-gesichtserkennung-ab/feed/ 0 5685
Hashable macht das Licht aus http://blog.sevke.net/2012/07/12/aus-fuer-hashable/ http://blog.sevke.net/2012/07/12/aus-fuer-hashable/#respond Thu, 12 Jul 2012 10:35:52 +0000 http://blog.sevke.net/?p=3505 das Logo von Hashable

Im Januar 2011 habe ich über ein neues Start-Up berichtet, das es erlaubt, die Güte einer Vernetzung zu einer anderen Person zu bewerten … Hashable. (Artikel Der Pagerank für Menschen).

Das Thema ist in Deutschland nie richtig angekommen. Oder habt ihr schon mal etwas von Hashable gehört? 😉

Heute habe ich eine E-Mail vom Hashable-Team erhalten, dass der Dienst am 25.07.0212 eingestellt wird.


We regret to inform you that the Hashable mobile apps and Hashable.com will be shutting down on July 25th. The service will be unavailable after this date.

Die Website (http://hashable.com) existiert noch, und ich konnte dort auch keine Infos zum Shutdown finden. Der Blog dort macht allerdings einen sehr verwaisten Eindruck. Der letzte Beitrag stammt aus dem November 2011.

Hashable verfügt auch über eine Facebook-Seite (https://www.facebook.com/hashable), die aber ebenfalls so gut wie tot ist. Immerhin gibt es dort ein paar Kommentare zum Dahinscheiden des Start-Ups. (12.02.2014 – Hinweis: Die Facebook-Seite wurde inzwischen gelöscht.)
.
K.eine Ahnung, ob das nun ein großer Verlust für das Internet ist, wahrscheinlich nicht. Es wird immer wieder neue Start-Ups geben, die das Thema Social Networking neu erfinden wollen. Irgendwann wird eins davon Erfolg haben, denn die Internet User sind: Hinweis gierig nach Neuem, und sowohl Facebook als auch Google+ sind bereits viel zu etabliert für diese Menschen.

Vamos ver … wir werden sehen!

Und R.I.P. Hashable.

]]>
http://blog.sevke.net/2012/07/12/aus-fuer-hashable/feed/ 0 3505
SEO-Tipp #6: Vermeidung von Duplicate Content http://blog.sevke.net/2012/05/08/seo-tipp-6-vermeidung-von-duplicate-content/ http://blog.sevke.net/2012/05/08/seo-tipp-6-vermeidung-von-duplicate-content/#respond Tue, 08 May 2012 14:27:33 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2772 SEO-Tipp

Duplicate Content entsteht bei Web Content Management Systemen wie WordPress oder Joomla automatisch, da der Inhalt eines Artikels auf verschiedenen dynamisch generierten Webseiten gleich ist. Beispielsweise gehören RSS-Feeds oder Kategorie-Seiten dazu. Oder es gibt ein Forum, dass sowohl eine normale als auch eine für mobile Geräte angepasste Version desselben Content anbietet.

Suchmaschinen wie Google möchten den Nutzern möglichst optimal passende Suchergebnisse liefern. Wenn mehrere Seiten mit demselben Inhalt existieren, wird Google eine Seite davon auswählen und als Ergebnis anzeigen. Alle anderen Seiten werden abgewertet oder fliegen gleich aus den SERPs.

Aufgabe einer SEO ist es also, der Suchmaschine mitzuteilen, dass der auf diese Weise erzeugte Duplicate Content gar keiner ist, weil der Inhalt ja nur einmal vorliegt, aber auf verschiedene Weise angezeigt wird. Um Duplicate Content zu vermeiden oder zu kontrollieren, sind sowohl Methoden der On-Page, als auch der On-Site und der Off-Site Optimierung nötig.

Eine erste Möglichkeit besteht darin, die doppelten Seiten, die man nicht als Suchergebnis sehen möchte, in der Datei robots.txt explizit per DISALLOW vom Crawling auszuschließen. Auch ganze Verzeichnisse kann man auf diese Weise blockieren. Für komplexere Blockaden sind sogar reguläre Ausdrücke möglich.

Wer im HTML-Code seiner Seite Zugriff auf den Head-Bereich der doppelten Seite hat, kann dort das Meta-Tag <meta name="robots" content="noindex"> einbauen.

Bei dynamisch erzeugten Seiten ändert man hierzu üblicherweise das zu Grunde liegende Template.

Ein anderes Problem ist, dass eine Website oft sowohl unter der Adresse mit WWW und ohne WWW zu erreichen ist. Ein schneller Test zeigt, ob eine Website unter zwei Adressen erreichbar ist, zum Beispiel unter http://www.sevke.net und unter http://sevke.net. Ändert sich eine der beiden Adressen nach der Eingabe im Browser automatisch in die andere Adresse, so ist an dieser Stelle kein Nachholbedarf. Ansonsten leitet man die eine Adresse am besten mit einer permanenten Umleitung an die andere Adresse um. Dies geschieht mit Hilfe der Datei .htaccess, die sich im Root-Verzeichnis der Domäne befindet.

Dazu schreibt man folgendes Script-Schnipselchen in die Datei:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.sevke\.net$
RewriteRule ^(.*)$ http://sevke.net/$1 [L,R=301]

Damit werden alle Adressanfragen, die mit „www“ beginnen, auf die gleiche Adresse ohne „www“ umgeleitet. Das L steht für „last“ und bricht die Verarbeitung der .htaccess nach dem Befehl sofort ab. Das R steht für „redirect“ und leitet die Adresse um. Der zurückgegebene Status-Code 301 steht für „moved permanently“.

Google bietet alternativ oder ergänzend die Möglichkeit, die richtige Domänenadresse als kanonische Domäne (canonical domain) mit Hilfe der Webmaster-Tools zu registrieren. Eine Anleitung dazu gibt es in dem Artikel Bevorzugte Domain (mit oder ohne „www“).

Die kanonische Domäne können Sie inzwischen aber auf jeder Seite auch selber per HTML angeben, und zwwar wieder im Head-Bereich als Link-Tag mit den Attributen ref und rel. Das könnte folgendermaßen aussehen: <link rel="canonical" href="http://blog.sevke.net/" />

Neben dem selbst verursachten Duplicate Content kann es auch passieren, dass eine andere Website zum Beispiel Inhalte von anderen Websites sammelt und verlinkt. Das kann durchaus gewünscht sein.

Auch Affiliate-Netzwerke sind ein guter Kandidat für Duplicate Content. Möglicherwiese kommen die Backlinks auf eine bestimmte Seite mit angehängten Parametern, um die Quelle des Klicks leichter verfolgen zu können. Damit wird aber jedesmal eine scheinbar doppelte Seite erzeugt.

In so einem Fall sollte man den Betreiber der Website ansprechen und ihn darum bitten, die bei ihm angezeigte Seite mit den oben genannten Möglichkeiten vom Crawling auszuschließen.

Natürlich bemühen sich die Algorithmen der Suchmaschinen, den Original-Inhalt zu identifizieren und dementsprechend als Suchergebnis anzuzeigen. Unter anderem gehört dazu der Zeitpunkt, wann ein bestimmter Inhalt wo gefunden wurde. Sorgen Sie also gegebenenfalls dafür, dass Ihre Partner den Inhalt erst nach Ihnen veröffentlichen. Ein guter Author-Rank und allgemein eine gute Domain-Authority helfen ebenfalls bei der Beurteilung, welcher Inhalt originär ist und welcher dupliziert.

Ein Tool, mit dem Sie im Internet überprüfen können, ob ein Inhalt an anderer Stelle als Dublette vorhanden ist, finden Sie auf http://www.copyscape.com.

Weitere Infos zum Duplicate Content gibt es in Googles Webmaster Zentrale.

]]>
http://blog.sevke.net/2012/05/08/seo-tipp-6-vermeidung-von-duplicate-content/feed/ 0 2772
Web Browser Statistik März 2012 http://blog.sevke.net/2012/03/29/web-browser-statistik-marz-2012/ http://blog.sevke.net/2012/03/29/web-browser-statistik-marz-2012/#respond Thu, 29 Mar 2012 15:21:18 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2589 Vor genau einem Jahr hatte ich mir angesehen, mit welchen Internet-Browsern auf diesen Blog zugegriffen wird: Web Browser Statistik März 2011.

Heute war ich neugierig, ob sich inzwischen an der Verteilung etwas geändert hat.

So sah es im März 2011 aus:

Grafik - Web Browser Statistik im März 2011

 

Und so sieht es jetzt im März 2012 aus:

Grafik - Web Browser Statistik im März 2012

Wenn wir mal die unterschiedliche Skalierung der Balken vernachlässigen, fällt auf, dass Firefox und der Internet Explorer an Anteilen verloren haben, während Chrome und Safari zugelegt haben.

Bei Chrome wundert mich das nicht, wird dieser Browser doch seit langem in allen Fachzeitschriften als besonders schnell gelobt. Safari dürfte durch die iPads (bzw. iPhones) an Bedeutung gewonnen haben. Aber auch die Android Tablets (bzw. Smartphones) sind im Kommen, wie man am Anteil der Android Browser erkennen kann.

]]>
http://blog.sevke.net/2012/03/29/web-browser-statistik-marz-2012/feed/ 0 2589
Netzneutralität http://blog.sevke.net/2012/01/02/netzneutralitat/ http://blog.sevke.net/2012/01/02/netzneutralitat/#respond Mon, 02 Jan 2012 16:17:45 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2355 Was wäre, wenn Porsche den Autobahnbetreibern in Zukunft eine Gebühr bezahlen müsste, damit jemand mit seinem Porsche die Autobahn benutzen dürfte? Natürlich werden die Straßen ja bereits über Steuern von jedem bezahlt. Aber wieso sollte man von einer Firma wie Porsche nicht eine zusätzliche Gebühr kassieren, denn immerhin verstopfen die Porsches ja nur deswegen die Autobahn, weil Porsche Autos herstellt.

Aber wenn wir schon dabei sind: könnten wir von Volkswagen gleich noch viel mehr Geld verlangen, denn von diesen Autos fahren noch viel mehr auf den Autobahnen?

Eine andere Option wäre, dass Porsche den Autobahnbetreibern eine Summe Geld bezahlen würde, damit alle Porsche-Fahrer bevorzugt (also schneller) über die Autobahnen rasen dürften, zum Beispiel, indem die linke Spur sofort für Fahrzeuge anderer Hersteller gesperrt würde, sollte sich in einiger Entfernung ein Porsche von hinten nähern. Man könnte auch gesetzlich vereinbaren, dass ein Porsche immer unbedingtes Überholrecht hat, also Fahrer anderer Marken sofort auf die rechte Spur wechseln müssten.

Je nach Höhe der Zahlung eines Autoherstellers, könnte dies aber auch für einen VW-Up gelten. Wer viel zahlt, darf die Autobahnen schneller nutzen.

Irgendwann würden die Autobahnbetreiber dann von allen Autoherstellern als Nutznießer der Autobahnen (ohne Autohersteller bräuchten wir ja keine Autobahnen) Gebühren verlangen. Wer nicht zahlt, hat Pech gehabt. Autos einer zahlungsunwilligen Firma dürften dann die Autobahn nicht mehr benutzen. Dafür nötige Sperren und Kontrollen würden entsprechend installiert werden.

Nun sind in Deutschlanden die Autobahnen im Staatsbesitz. Lasst uns die Autobahnen an mehrere private Unternehmen verkaufen. Diese würden dann mit den Autoherstellern unterschiedliche Verträge aushandeln, so dass ich mit meinem Lancia nie so genau wüsste, welche Autobahn ich denn überhaupt benutzen dürfte und mit welcher Geschwindigkeit.

Alles zu weit hergeholt?

Genau das passiert gerade mit dem Internet als Daten-Autobahn. Das Schlüsselwort dafür ist Netzneutralität bzw. der Verlust derselben.

Die EU-Kommission geht davon aus, dass sich die betroffenen Unternehmen und die Kunden schon irgendwie einigen werden, und die Netzneutralität somit automatisch gewährleistet wird.

Auch in meiner Lieblings-Zeitschrift ct wird das Thema Netzneutralität in Ausgabe 02/2012 unter dem Titel Private Zollschranken angesprochen, wenn auch recht kurz und einseitig. Unter anderem werden dort die Geschäftsführer mehrerer Telekommunikationsfirmen zitiert wie der CEO der Vodafone D2 GmbH:

Die Googles und Facebooks nutzen europäische Netze intensiv und erwirtschaften Traumrenditen, ohne sich mit einem Cent an den Milliardeninvestitionen in die Qualität und Zukunft der Netze zu beteiligen. Europa investiert, Amerika kassiert.

Mag sein, dass ich das Thema nicht ganz verstanden habe, aber Google benutzt die deutschen Telekommunikationsleitungen doch gar nicht. Das tun wir Kunden. Und ich jedenfalls bezahle jeden Monat brav dafür.

Müsste nicht viel mehr Google Geld von der Telekom verlangen? Denn ohne Service-Anbieter würde kein Kunde monatlich Herrn Obermann und dessen Mitarbeiter mit seinem Geld beglücken.

„Liebe Telekom, zahl uns jährlich 50 Mio Euro, sonst erlauben wir den Nutzern, die Kunde der Telekom sind, nicht mehr den Zugang zu unserer Suchmaschine!“

]]>
http://blog.sevke.net/2012/01/02/netzneutralitat/feed/ 0 2355