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	<title>Gedankensplitter &#187; Kommunikation</title>
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	<description>Querbeete Gedanken, Meinungen und Interessen</description>
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		<title>DSL Wechsel von Congstar zu Telekom</title>
		<link>http://blog.sevke.net/dsl-wechsel-von-congstar-zu-telekom/</link>
		<comments>http://blog.sevke.net/dsl-wechsel-von-congstar-zu-telekom/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 13:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte man ja meinen, dass der Wechsel von einem DSL-Dienstleister zu einem anderen ein ganz normaler Geschäftsvorfall ist. Trotzdem benötigte die Telekom nach der Abschaltung von Congstar knapp zwei Wochen Zeit, um meine Leitung um- bzw. anzuschalten. Die Vorgeschichte &#8211; Telekom Als wir nach Forstern zogen, waren wir zunächst Kunde bei der Deutschen Telekom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte man ja meinen, dass der Wechsel von einem DSL-Dienstleister zu einem anderen ein ganz normaler Geschäftsvorfall ist. Trotzdem benötigte die Telekom nach der Abschaltung von Congstar knapp zwei Wochen Zeit, um meine Leitung um- bzw. anzuschalten. </p>
<h4>Die Vorgeschichte &#8211; Telekom</h4>
<p>Als wir nach Forstern zogen, waren wir zunächst Kunde bei der Deutschen Telekom mit T-ISDN, T-DSL 1000 und T-Online dsl flat für insgesamt 70,52 Euro monatlich (ab April 2004). Schon damals benötigten wir den Festnetzanschluss überhaupt nicht, da wir ausschließlich über unsere Handys oder über Skype telefonieren. Leider waren die DSL Tarife bei der Telekom immer mit einem Analog- oder ISDN-Anschluss gebündelt, gingen also am Kundenbedarf völlig vorbei.</p>
<p>Im Dezember 2005 stellte ich fest, dass mir der Tarif <strong>T-Online dsl flat</strong> mit 29.95 Euro monatlich in Rechnung gestellt wurde, obwohl auf der Website von T-Online der Tarif mit derselben Bezeichnung für nur 9,95 Euro angeboten wurde. Auf meiner Rechnung hat sich die Bezeichnung des Tarifes allerdings seit September 2005 auf <strong>T-Online dsl flat max</strong> geändert.</p>
<p>Es gab also einen alten Tarif <strong>T-Online dsl flat</strong> für 29.95 Euro, der nun <strong>T-Online dsl flat max</strong> hieß, sowie einen neuen Tarif mit der Bezeichnung <strong>T-Online dsl flat</strong> für 9,95 Euro.</p>
<p>Nach zahlreichen (Post-)Briefen an den Kundenservice der Telekom, zuletzt als Einschreiben mit Rückschein, erhielt ich im Juni 2006 die Antwort, dass die Telekom die Leistungen des ursprünglichen Tarifes <strong>T-Online dsl flat</strong> erweitert hatte, ohne den Preis zu ändern. Der Tarif erhielt dann die neue Bezeichnung <strong>T-Online dsl flat max</strong>. Zusätzlich wurde ein neuer Tarif <strong>T-Online dsl flat</strong> (also mit genau der alten Bezeichnung) eingeführt, der weniger Leistungen bei niedrigerem Preis anbot.</p>
<p>Ich hätte also einen <strong>Tarif-Wechsel</strong> von <strong>T-online dsl flat</strong> auf <strong>T-Online dsl flat</strong> vornehmen müssen, bzw. von <strong>T-Online dsl flat max</strong> auf <strong>T-Online dsl flat</strong>, da sich die Tarifbezeichnung ja klammheimlich geändert hatte (seit September 2005). Dies wäre nicht geschehen, weswegen mir der höhere Beitrag in Rechnung gestellt wurde.</p>
<p>Auf die richtige Spur brachte mich übrigens nicht die Telekom, sondern der <a href="http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=70885" title="zum Thread im Onlinekosten-Forum" rel="nofollow" target="_blank">Thread im Forum von Onlinekosten.de</a>.</p>
<p>Zum Januar 2006 ließen wir die Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses von T-DSL 1000 auf T-DSL 6000 erhöhen. Statt 16,99 Euro kostete die höhere Geschwindigkeit nun 24,99 Euro. Da wir das Internet mit mehreren Geräten verwendeten, war eine Geschwindigkeit von 1 MBit/s nicht mehr ausreichend.</p>
<p>Mit dem Schreiben der Telekom im Juni 2006 wurde der von uns gebuchte T-Online Tarif von <strong>T-Online dsl flat max</strong> auf <strong>T-online dsl flat</strong> umgestellt, immerhin 20 Euro monatlich weniger Kosten ohne Verlust irgendwelcher benötigter Leistungsmerkmale. Jetzt hatten wir also wieder unseren ursprünglichen Tarif <strong>T-Online dsl flat</strong>, mussten dafür aber viel weniger bezahlen. <img src='http://blog.sevke.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Statt ursprünglich 70,52 Euro monatlich mussten wir jetzt 58,52 Euro bezahlen, bekamen dabei aber eine 6fach schnellere DSL-Verbindung. Mit der Mehrwertsteueränderung 2007 erhöhte sich dieser Betrag auf 60,04 Euro im Monat.</p>
<p>Hier zeigt sich das Problem, dass Preisvorteile nicht automatisch an Bestandskunden weitergereicht werden. Ganz im Gegenteil erhält man noch nicht mal eine Benachrichtigung über geänderte Tarife. So bleibt dem Kunden nichts anderes übrig, als sich selber regelmäßig aktiv im Internet über die Tarife der verschiedenen Dienstleister zu informieren.</p>
<p>Neukunden kommen natürlich automatisch in den Genuss niedriger Preise bzw. zusätzlicher Leistungsmerkmale.</p>
<h4>Der Wechsel &#8211; Congstar</h4>
<p>Wegen des aus meiner Sicht schlechten Kundenservices hatte ich mir Gedanken gemacht, zu einem anderen DSL-Provider zu wechseln. In der Congstar fanden wir die Billigmarke der Telekom. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Congstar" rel="nofollow" title="zum Wikipedia Eintrag über Congstar" target="_blank">Congstar ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom</a>.</p>
<p>Hier wurde uns ein 16 MBit/s Anschluss für 34,98 Euro im Monat angeboten (statt der 60,64 Euro, die wir momentan bei der Telekom für 6 MBit/s bezahlten).</p>
<p>Zum 28.10.2008 wechselten wir also zur Congstar. </p>
<p>Soweit die Vorgeschichte, wieso wir bei Congstar gelandet sind.</p>
<p>Aber auch hier wurden wir nicht wirklich glücklich.</p>
<p>Bereits im Januar meldete ich dem Kundenservice der Congstar, dass ich nie höhere Übertragungsgeschwindigkeiten erreichte als wie sie für eine 6 MBit/s Leitung typisch sind. Eine Antwort erhielt ich damals nicht, verlor den Vorgang aber aus dem Blick.</p>
<p>Bis 2011 kam es zu insgesamt drei (von mir bemerkten) Ausfällen der DSL-Leitung, das aber nur nebenbei.</p>
<p>Besonders skurril war ein Ausfall am 21.01.2011. Nachdem ich den Congstar-Kundendienst telefonisch erreicht hatte, fragte man mich, wo ich denn wohnte. Als klar war, dass ich im Großraum München wohnte, erhielt ich die Antwort: &#8220;Ah ja, im Großraum München gibt es zur Zeit Probleme&#8221;. Über die Länge der Störung konnte der Mitarbeiter keine Auskunft geben, ich sollte es einfach später immer mal wieder versuchen. Die Störung zog sich insgesamt von 15:40 Uhr bis 01:22 Uhr des nächsten Tages hin.</p>
<p>Skurril war für mich die Antwort vor allem, weil weder die Länge der Störung, noch der Grund, noch eine örtliche Eingrenzung (Großraum München betrifft verdammt viele Menschen) bekannt war oder zumindest nicht kommuniziert wurde. Professionell ist das für mich nicht.</p>
<p>Wer beruflich vom Internet abhängt, hat mit solchen vagen Aussagen ein großes Problem. Einfach nur Däumchendrehen ist keine wirklich zielführende Lösung.</p>
<p>Im März 2011 stolperte ich dann mal wieder über die zu geringe Übertragungsgeschwindigkeit. An dem Zustand hatte sich rein gar nichts geändert. Verschiedene Messungen mit verschiedenen Programmen und Rechnern ergaben eine Übertragungsgeschwindigkeit, die einer guten 6 MBit/s Leitung entsprach.</p>
<p>Eine entsprechende Anfrage an den Congstar-Kundenservice wurde mit &#8220;Wir haben an Ihrer Leitung soviel Bandbreite zur Verfügung gestellt, wie maximal möglich.&#8221; beantwortet.</p>
<p>&#8220;Aha,&#8221; dachte ich, &#8220;mehr als 6 MBit/s kann Congstar anscheinend nicht an unser Haus liefern. Aber warum zahle ich dann für 16 MBit/s?&#8221;. Natürlich suchte ich auch im Internet nach Informationen. Nachdem ich weder per E-Mail, noch per Telefon beim Congstar-Kundenservice zu einer befriedigenden Antwort kam, versuchte ich es im <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.congstar-forum.de/dsl-tarif/internet/15697-dsl-16-000-bezahlt-aber-nicht-erhalten/" title="zum Thread im Congstar Support Forum">Congstar Support Forum</a>. Es ging mir nicht darum, Fingerpointing zu betreiben, sondern darum, herauszufinden, wo das Problem lag, denn dann könnte man vielleicht für Abhilfe sorgen. Lag es an meinem DSL-Modem? Lag es an einem falsch eingestellten Parameter bei Congstar? Hatte ich einen falschen Tarif gewählt?</p>
<p>Letztendlich ergab sich aus der Diskussion im Congstar Support Forum, dass es sich bei der 16 MBit/s Option nur um eine &#8220;bis zu &#8230;&#8221; Leistung handelte, ich also irgendetwas Beliebiges bekam, maximal aber 16 MBit/s. Bezahlt wurde also nicht für eine tatsächlich gelieferte Bandbreite, sondern nur für eine theoretische Möglichkeit.</p>
<p>Natürlich kündigte ich daraufhin augenblicklich die DSL 16000 Option, fiel als Stammkunde aber nicht auf DSL 6000 zurück (diese Geschwindigkeit wäre ja lieferbar), sondern gleich auf DSL 2000. Neuverträge erhalten 16 MBit/s ohne Zuzahlung für 29,99 Euro, für alte Verträge gibt es keine Zusatz-Option DSL 6000 zu bestellen, entweder DSL 2000 oder DSL 16000 (mit tatsächlich verfügbaren 6 MBit/s).</p>
<p>Ein Test heute ergab, dass die Verfügbarkeit für unser Haus nach wie vor den Tarif mit &#8220;bis zu 16 MBit/s&#8221; ausspuckt. Von einer reduzierten Bandbreite ist dort nicht die Rede. Für den Verfügbarkeitstest musste ich die komplette Adresse bis hin zur Hausnummer eingeben.</p>
<p>Unser Status war also jetzt: 2 MBit/s für 24,99 Euro monatlich.</p>
<p>Diese Geschwindigkeit war für unseren Haushalt nicht praktikabel, wie die nächste Zeit deutlich zeigte. Zuviele Updates wollten auf mehrere Rechner (automatisch) heruntergeladen werden.</p>
<h4>Der nächste Wechsel &#8211; Telekom</h4>
<p>Ein Nachbar berichtete mir, dass er Kunde bei der Telekom sei. Er bekäme hervorragende 16 MBit/s, sogar etwas mehr, was die Telekom DSL 16Plus nennt. Leider ist diese Option nur mit dem kostenpflichtigen Entertainment-Paket zu buchen. Aber mit echten 16 MBit/s wären wir ja durchaus erst einmal zufrieden. Wie weiter oben nachzulesen ist, konnte mich der Service der Telekom bisher nicht unbedingt begeistern. Mein Nachbar meinte allerdings, die Telekom hätte kräftig in den Kundenservice investiert und diesen erheblich verbessert.</p>
<p>Noch war ich nicht überzeugt. Da traf es sich ganz gut, dass ein Vertriebspartner der Telekom Deutschland am 31. März 2011 bei uns an der Haustür klingelte. Ich füllte sofort bei ihm ein Auftragsformular für einen Call &#038; Surf Anschluss aus (so heißt das bei der Telekom).</p>
<p>Da ich schnelle Reaktionen von DSL-Anbietern nicht erwartete, machte ich mir zunächst keine Gedanken, dass nichts weiter passierte. Kein Brief, keine E-Mail, kein Anruf &#8230; nichts.</p>
<p>Am 3. Mai fragte ich dann aber doch mal nach.</p>
<p>Der Telekom Kundenservice schickte als erstes immer eine E-Mail zurück, die unter anderem folgende Daten abfragte:</p>
<div style="border:#000 1px dashed; padding: 5px; background-color:rgb(250, 250, 250);">
<quote><br />
Vorname Name (Anschlussinhaber/in):<br />
Telefonnummer mit Vorwahl:<br />
gewünschtes Produkt:<br />
Einzugsermächtogung:<br />
Rückrufnummer mobil:</p>
<p></quote>
</div>
<p><em>(Der Rechtschreibfehler ist nicht von mir, ich habe den Text per Copy&#038;Paste hier eingefügt.)</em></p>
<p>Ich hatte allerdings nur nachgefragt, was denn mit dem Auftrag passiert war, der ja bereits irgendwo bei der Telekom angekommen sein musste. Da ich nach einigem Hin- und Her nicht weiterkam, bestellte ich per Online-Formular einfach erneut und erhielt am 10. Mai auch gleich eine Bestellbestätigung.</p>
<p>Der monatliche Preis würde 34,95 Euro betragen für eine 16 MBit/s DSL-Leitung. Das entsprach dem Preis, den ich ursprünglich bei Congstar bezahlt hatte, wo ich allerdings nur 6 MBit/s zur Verfügung hatte.</p>
<p>Nun passierte erst einmal wieder nicht viel.</p>
<p>Ab Juni versuchte ich den Status des Auftrags zu klären, sowohl per Telefon als auch per E-Mail. Meist kam eine Antwort zurück mit</p>
<div style="border:#000 1px dashed; padding: 5px; background-color:rgb(250, 250, 250);">
<quote><br />
Sehr geehrter Herr Sevke,</p>
<p>vielen Dank für Ihre E-Mail.</p>
<p>Wir möchten schnell für Sie tätig werden, brauchen hierfür<br />
allerdings noch einige Informationen. Bitte ergänzen Sie in<br />
dieser E-Mail folgende Angaben und senden diese an uns<br />
zurück.</p>
<p>Vorname Name (Anschlussinhaber/in): Sven Sevke<br />
PLZ/Ort:<br />
Str./HsNr:<br />
Telefonnummer mit Vorwahl:<br />
Kundennummer: </p>
<p>Unser Tipp: Die Kundennummer finden Sie oben rechts auf<br />
Ihrer Telekom Rechnung oder auf Ihrer Auftragsbestätigung.</p>
<p>Gern klären wir nach Eingang dieser Angaben Ihr Anliegen<br />
unverzüglich.</p>
<p>Herzlichen Dank!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Kundenservice<br />
</quote>
</div>
<p>Irgendwann im Juli erhielt ich dann einen Anruf, der zumindest klärte, was zu der Verzögerung führte.</p>
<p>Die Deutsche Telekom bietet prinzipiell an:</p>
<ol>
<li>Wechsel von einem anderen Provider</li>
<li>Neuanschluss</li>
</ol>
<p>Bei einem Neuanschluss werden die alten Rufnummern nicht übernommen, bei einem Wechsel aber schon. Ich wollte wechseln, OHNE die Rufnummern zu übernehmen. Die Rufnummern waren für uns ohne Bedeutung, da wir das Festnetz sowieso nicht nutzten.</p>
<p>Mit diesem Auftrag konnte die Telekom nichts anfangen &#8230; so blieb der Auftrag liegen.</p>
<p>Letztendlich wurde er auf Grund meiner Rückfragen dann aber doch weiter eskaliert, so dass es nun weiter gehen konnte.</p>
<p>Als nächstes musste ich einen &#8220;Änderungsauftrag der Telekom Deutschland GmbH&#8221; ausfüllen und zurückschicken, wohlgemerkt zusätzlich zum Online-Auftrag.</p>
<p>Ich erhielt dann am 16. August einen Brief der Telekom, in dem stand:</p>
<div style="border:#000 1px dashed; padding: 5px; background-color:rgb(250, 250, 250);"><quote>Eine gesonderte Kündigung Ihrerseits bei Ihrem Anbieter ist deshalb nicht erforderlich.</quote></div>
<p>Das hörte sich doch gut an.</p>
<p>Inzwischen versuchte ich ja bereits seit März 2011 Kunde der Telekom zu werden. Offiziell bestätigt war das Auftrag vom 11. Mai 2011.</p>
<p>Auch Congstar reagierte nun und schickte mir am 18. August per E-Mail die <strong>Kündigungsbestätigung zum 29. Oktober 2011</strong>. Gleichzeitig erhielt ich eine weitere E-Mail von Congstar, in der mir die Rufnummernübernahme von drei Rufnummern für je 29,99 Euro, also zusammen 89,97 Euro als Auftrag bestätigt wurde.</p>
<p>Wie bitte? Fast 90 Euro für Rufnummern, die ich weder nutze noch übernehmen möchte?</p>
<p>Rückfragen bei Congstar wurden mit dem Hinweis beantwortet, ich solle mich an den neuen Provider wenden. Hier kam ich nicht weiter.</p>
<p>Nun stellte sich die Frage, warum ich statt eines Wechsels nicht einfach einen Neuanschluss beauftragt habe. Das ist ganz einfach. Wechsler erhalten eine einmalige Wechsel-Gutschrift über 120 Euro, und die wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.</p>
<p>Wie auf dem folgenden Screenshot zu erkennen ist, wirbt die Telekom damit, dass bei einem Wechsel die Rufnummern übernommen werden <strong>können</strong>. Es steht dort aber nichts davon, dass die Rufnummern übernommen werden <strong>müssen</strong>.</p>
<div id="attachment_2269" class="wp-caption alignnone" style="width: 625px"><img src="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2011/11/telekom-screenshot-2011-08-25-reduziert.jpg" alt="Screenshot von der Telekom Webseite zum Anbieterwechsel" title="Kann ich die Telefonnummer bei einem Anbieterwechsel behalten? Sie können Ihre Telefonnummer bei einem Anbieterwechsel behalten" width="615" height="535" class="size-full wp-image-2269" /><p class="wp-caption-text">Screenshot von der Telekom Webseite zum Anbieterwechsel - 25.08.2011</p></div>
<p>Das wollte ich so nicht ohne weiteres auf sich beruhen lassen.</p>
<p>Aber zunächst erhielt ich am 19. August von der Telekom einen weiteren Brief, dass ich die Leitung nun doch bei Congstar selber kündigen musste. Das entsprechend mitgeschickte Formular füllte ich aus und schickte es an Congstar und an die Telekom als Kopie.</p>
<p>Von Congstar erhielt ich eine automatische Eingangsbestätigung, aber sonst keinerlei Reaktion.</p>
<p>Von der Telekom schon. Die waren verwirrt und schickten mir folgendes:</p>
<div style="border:#000 1px dashed; padding: 5px; background-color:rgb(250, 250, 250);">
<quote><br />
Sehr geehrter Herr Sevke,</p>
<p>vielen Dank für Ihre E-Mail.</p>
<p>Unter von Ihnen angegebenen Kundenummer: xxxxxxxxxx haben<br />
wir keine Daten in unseren Systemen hinterlegt.</p>
<p>Wir möchten schnell für Sie tätig werden, brauchen hierfür<br />
allerdings noch einige Informationen. Bitte ergänzen Sie in<br />
dieser E-Mail folgende Angaben und senden diese an uns<br />
zurück.</p>
<p>Vorname Name (Anschlussinhaber/in):<br />
Telefonnummer mit Vorwahl:<br />
Kundennummer:<br />
Anschrift:</p>
<p>Unser Tipp: Die Kundennummer finden Sie oben rechts auf<br />
Ihrer Telekom Rechnung oder auf Ihrer Auftragsbestätigung.</p>
<p>Gern klären wir nach Eingang dieser Angaben Ihr Anliegen<br />
unverzüglich.</p>
<p>Hier noch ein Hinweis: Wir können nur unverschlüsselte<br />
E-Mails bearbeiten, Ihre Kundendaten sind daher während des<br />
Versands nicht geschützt. Wenn Sie ausschließen möchten,<br />
dass Ihre Kundendaten gegebenenfalls von Dritten gelesen<br />
werden, senden Sie uns Ihr Anliegen bitte per Post oder<br />
rufen Sie uns an.</p>
<p>Herzlichen Dank!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Kundenservice<br />
</quote>
</div>
<p>Die Telekom war von mir explizit als <acronym title="Carbon Copy">CC</acronym> Empfänger eingetragen worden. Aber lieber einmal zu viel beim Kunden nachgefragt als zu wenig, finde ich.</p>
<p>Von der Telekom trudelten dann noch im August die Einrichtungsunterlagen ein.</p>
<p>Aber noch einmal zu der <strong>Rufnummernübernahme</strong>.</p>
<p>Am 23. August wandte ich mich per E-Mail an die Telekom und teilte mit, dass ich gemäß dem oben gezeigtem Screenshot gerne auf eine kostenpflichtige Rufnummernübernahme verzichten wollte und dementsprechend eine kundenfreundliche Lösung erwartete, sprich, nicht auf den Kosten sitzen bleiben wollte.</p>
<p>Parallel führte ich mehrere Gespräche mit dem Kundenservice und dem Beschwerdewesen der Telekom.</p>
<p>Zusätzlich informierte ich mich auch bei einem Anwalt, ob die Telekom im Internet die Rufnummernübernahme bei einem Wechsel lediglich als wahlfreie Option anbieten, dies aber bei einem konkreten Auftrag dann zwangsweise ausführen kann.</p>
<p>Alle E-Mails und Gespräche führten nicht weiter, auch der Besuch eines T-Punktes in Erding nicht.</p>
<p>Schließlich schrieb ich einen Brief an den zentralen Kundenservice der Telekom in Bonn, auf den ich aber (mal wieder) keinerlei Antwort erhielt.</p>
<p>Status war also:</p>
<ul>
<li>Congstar Abschaltung am 29. Oktober 2011 um 0:00 Uhr</li>
<li>Wechsel mit 120 Euro Gutschrift</li>
<li>Kostenpflichtige Rufnummernübernahme für knapp 90 Euro</li>
</ul>
<p>Am 27. Oktober 2011 fragte ich vorsichtshalber per E-Mail bei der Telekom nach, ob die Umschaltung bzw. die Neuanschaltung des DSL-Anschlusses am 29. Oktober wie geplant erfolgen würde. Darauf erhielt ich keine Antwort.</p>
<p><span style="border:#000 1px solid; padding: 5px; background-color:#ffcaa4;">Am 29. Oktober hatten wir dann kein Internet mehr.</span></p>
<p>Natürlich rief ich mal wieder sofort den Kundenservice der Telekom an. Eine sehr angenehme und freundliche Dame plauderte mit mir (leider weiß ich ihren Namen nicht mehr). Sie hat sich wirklich sehr um mich als Kunden bemüht, musste mir dann aber als <strong>Ausführungstermin</strong> den <strong>10. November</strong> nennen. Zunächst war ich schlichtweg sprachlos. Fast zwei Wochen keine DSL-Verbindung als Freiberufler ist nicht lustig!</p>
<p>Und das, obwohl der Abschalttermin der Congstar spätestens seit dem 18. August bekannt war.</p>
<p>Die Kundendienstmitarbeiterin bot mir eine <acronym title="Subscriber Identity Module">SIM-Karte</acronym> mit dem Tarif <strong>web&#8217;n'walk Connect L Vorteil Festnetz</strong> (was für eine Bezeichnung!) als Try&#038;Buy Option an. Ich würde eine <acronym title="Subscriber Identity Module">SIM-Karte</acronym> plus einen <acronym title="Universal Serial Bus">USB</acronym>-Stick für den Preis von 34,95 Euro (der Preis stellte sich später als zu hoch heraus) plus 4,95 Euro für den Stick erhalten, der mir den Zugang zum Internet ohne Volumenbeschränkung ermöglichen sollte. Die Kosten würden mir zunächst abgebucht, später dann aber auf der regulären Telekom-Rechnung erstattet werden. Dazu sollte ich nur nach Erhalt von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. <acronym title="Subscriber Identity Module">SIM-Karte</acronym> und Stick könnte ich behalten.</p>
<p>Angesichts der Tatsache, dass wir für mehrere Geräte eine Internet-Verbindung benötigten und angesichts der Tatsache, dass alleine die Lieferung wieder mehrere Werktage in Anspruch nehmen würde, war ich von dieser Lösung nicht begeistert. Aber es war immer noch besser, als fast zwei Wochen komplett ohne Internet auskommen zu müssen.</p>
<p>Die <acronym title="Subscriber Identity Module">SIM-Karte</acronym> erreichte uns am 2. November. Ich habe sie in unser iPad gesteckt und aktiviert. Sie funktioniert reibungslos. Für die <acronym title="Personal Computers">PCs</acronym> und <acronym title="Notebooks">NBs</acronym> war die <acronym title="Subscriber Identity Module">SIM-Karte</acronym> ungeeignet, weil man sie ohne irgendeine Art von Adapter nicht einsetzen konnte. Das wäre erst mit dem <acronym title="Universal Serial Bus">USB</acronym>-Stick möglich gewesen.</p>
<p>Der Stick wiederum wurde erst nach der Aktivierung verschickt und kam schließlich am 7. November bei uns an.</p>
<p>Gleichzeitig wurde am 2. November auch das Portierungsdatum endlich schriftlich bestätigt, nämlich der schon bekannte 10. November.</p>
<p>Zusätzlich erhielt ich eine zweite <acronym title="Subscriber Identity Module">SIM-Karte</acronym>, die ich aber nicht aktivierte. Wer wusste schon, ob ich auch deren Kosten später erstattet bekäme.</p>
<p>Und am 4. November erhielt ich dann auch noch mal ein weiteres Exemplar der Einrichtungsunterlagen für den DSL-Anschluss.</p>
<p>Am 7. November wurde uns ein neuer T-DSL Splitter geliefert, gegen den wir unseren bisherigen Splitter unbedingt austauschen sollten. Das habe ich natürlich unverzüglich erledigt. Der neue Splitter ist wesentlich kleiner als der bisherige.</p>
<p>Seit dem 8. November steckte die <acronym title="Subscriber Identity Module">SIM-Karte</acronym> in meinem Arbeitsrechner und funktionierte dort auch bestens. Der Stick bot eine maximale Geschwindigkeit von 7,2 MBit/s und lag damit noch über der Übertragungsgeschwindigkeit, die mir Congstar per Kabel liefern konnte.</p>
<p>Obwohl ich die <acronym title="Subscriber Identity Module">SIM-Karte</acronym> bereits am 2. November telefonisch habe aktivieren lassen und ich sie seitdem auch in Benutzung hatte, wurde ich am 9. November vom Kundenservice angerufen und gefragt, ob die Karte denn inzwischen bei mir angekommen sei und ich sie aktiviert hätte. Anscheinend ist die Information über die Aktivierung nur für einen sehr eingeschränkten Mitarbeiterkreis des Kundenservices abrufbar. Vielleicht stand die Info aber auch irgendwo auf einer (Papier-)Karteikarte und wurde verlegt &#8230; wer weiß das schon so genau.</p>
<p>Am 10. November kam, wie angekündigt, ein Techniker zu mir, der allerdings nicht viel zu tun hatte, weil die Geräte ja alle angeschlossen waren. Eine halbe Stunde später rief er mich an und teilte mir mit, dass die Leitung jetzt durchgeschaltet sei. Seitdem funktioniert unser kabelgebundenes Internet wieder.</p>
<p>Als Ergänzung hier noch ein Hyperlink zu einer Webseite, die erklärt, wie man einen Router korrekt konfiguriert: <a rel="nofollow" href="http://www.its05.de/computerwissen-computerhilfe/dsl_dfue_Internet/dsl_zugang_einrichten_01/dsl_zugang_einrichten_01.html" title="zur Info-Seite von IT-SOS" target="_blank">DSL &#8211; Zugang einrichten für den InternetServiceProvider T-Online</a></p>
<p><strong>Was bleibt?</strong></p>
<ul>
<li>Ein DSL-Vertrag, der eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten hat.</li>
<li>Die Erkenntnis, dass die beiden DSL-Anbieter Congstar und Telekom ganz große Probleme mit dem Kundenservice haben.</li>
<li>Der Wunsch nach einem kundenorientierten DSL-Anbieter, der mir mindestens 16 MBit/s als Übertragungsgeschwindigkeit anbieten kann, gerne mehr.</li>
</ul>
<h4>Nachträge</h4>
<p><strong>16.11.2011</strong>: Wir erhielten die Abrechnung der Congstar über die Portierung der Telefonnummern (siehe weiter oben). Sehr irritierend fand ich, dass Congstar auf der Rechnung alle Preise mit fünf Nachkommastellen auswies, lediglich der Gesamtbetrag wurde auf Cent gerundet.</p>
<p><strong>23.11.2011</strong>: Leider entspricht die Übertragungsgeschwindigkeit nur der einer 6 MBit/s Leitung. Deswegen habe ich heute einen Brief an den Telekom-Support geschrieben mit der Bitte um genaue Messung und Klärung.</p>
<p>Interessant ist, dass auch in der aktuellen <a rel="nofollow" href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2011/25/6/" title="zum Inhaltsverzeichnis der ct 25/11" target="_blank">ct 25/11</a> (magazin für computer technik) unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2011/25/82/" title="zur Artikel Zusammenfassung" target="_blank">Gelockt und geknebelt</a>&#8221; in der Rubrik &#8220;Vorsicht Kunde!&#8221; gleich mehrere Fälle beschrieben werden, die nicht den Eindruck erwecken, dass die Telekom im Sinne ihrer Kunden arbeitet.</p>
<p><strong>19.12.2011</strong>: Meinen Brief vom 23.11.2011 hatte ich gleichzeitig auch per E-Mail an den Telekom-Kundenservice geschickt und auch prompt die Nachricht erhalten, dass der &#8220;Technische Service&#8221; sich so schnell wie möglich um meine Störungsmeldung kümmern würde.</p>
<p>Auf meinen Postbrief erhielt ich nie eine Reaktion.</p>
<p>Danach ist nichts weiter passiert, so dass ich heute den Kundenservice per E-Mail erinnert habe.</p>
<p><strong>23.12.2011</strong>: Diesmal erfolgte die Reaktion sehr schnell. Fasziniert hat mich die Uhrzeit der E-Mail, die ich vom Telekom-Kundendienst erhielt: 03:35 Uhr. Es handelte sich um das bereits bekannte Standard-Schreiben:</p>
<div style="border:#000 1px dashed; padding: 5px; background-color:rgb(250, 250, 250);">
<quote><br />
Sehr geehrte Frau/Sehr geehrter Herr,,</p>
<p>wir möchten schnell für Sie tätig werden, brauchen hierfür allerdings noch einige Informationen. Bitte senden Sie uns folgende Angaben:</p>
<p>Vorname Name (Anschlussinhaber/in):<br />
Telefonnummer mit Vorwahl:<br />
Kundennummer: </p>
<p>Unser Tipp: Die Kundennummer finden Sie oben rechts auf Ihrer Telekom Rechnung oder auf Ihrer Auftragsbestätigung.</p>
<p>Gern klären wir nach Eingang dieser Angaben Ihr Anliegen unverzüglich.</p>
<p>&#8230;<br />
</quote>
</div>
<p>Noch nicht einmal eine korrekte Anrede bekommt die Telekom hin.</p>
<p>Natürlich habe ich die Daten umgehend per E-Mail zurückgeschickt, zusätzlich mit dem Brief im Anhang, den ich bereits am 23.11. 2011 per E-Mail und per Briefpost an den Kundendienst geschickt hatte.</p>
<p><strong>02.01.2012</strong>: In der <a href="http://www.heise.de/ct/" title="zur Website der ct" target="_blank">ct</a> Ausgabe 2/2012 wurde unter dem Titel <a href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2012/02/108/" title="zur Artikel-Zusammenfassung" target="_blank">Online-Neustart</a> ein Artikel zum Thema <strong>Schwierigkeiten beim Wechsel des Breitband-Anbieters vermeiden</strong> veröffentlicht. Viele andere Kunden (unter anderem der Telekom) teilen offensichtlich meine Erfahrungen.</p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook erkennt Gesichter</title>
		<link>http://blog.sevke.net/2011/07/07/facebook-erkennt-gesichter/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 17:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 7. Juni 2011 ging ein Aufschrei durch das Internet: Facebook erkennt und markiert automatisch Gesichter auf Fotos! An sich ist das ja nun keine neue Funktion, denn &#8220;schon immer&#8221; konnte jeder auf seinen Fotos alle Personen mit ihren Namen kennzeichnen. Allerdings sollte diese Kennzeichnung ab sofort beim Upload neuer Fotos automatisch erfolgen. Nicht ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Juni 2011 ging ein Aufschrei durch das Internet: <strong>Facebook erkennt und markiert automatisch Gesichter auf Fotos!</strong></p>
<p>An sich ist das ja nun keine neue Funktion, denn &#8220;schon immer&#8221; konnte jeder auf seinen Fotos alle Personen mit ihren Namen kennzeichnen. Allerdings sollte diese Kennzeichnung ab sofort beim Upload neuer Fotos automatisch erfolgen. Nicht ganz automatisch, denn die Gesichtserkennung benennt die Personen auf einem Foto nicht selbstständig, sondern macht nur Vorschläge für solche Markierungen (&#8220;Tags&#8221;).</p>
<p>Facebook hatte diese Funktion bereits im <a target="_blank" href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=467145887130">Dezember 2010 angekündigt</a>. Aber die meisten Facebooker dürften das zu dem Zeitpunkt nicht mitbekommen haben. </p>
<p>Als es dann aber am 7. Juni so weit war, bekam ich jede Menge freundlich gemeinter Nachrichten über <a target="_blank" href="http://twitter.com/Sven_Sevke">Twitter</a>, <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/sven.sevke">Facebook</a> und per <a href="mailto:sven.sevke@sevke.net">E-Mail</a>, die mich vor der neuen Funktion warnten und mir auch gleich erklärten, wie ich diese Funktion deaktivieren konnte. Vielen Dank euch allen!</p>
<p>Ich lasse die Funktion dennoch erst einmal angeschaltet.</p>
<p>Böses Facebook! Wie geht ihr mit meinen Daten um?</p>
<p>Schon richtig, Datenschutz ist wichtig. Und es ist sehr gut, wenn es Leute gibt, die sich den ganzen Tag damit beschäftigen, das Internet diesbezüglich zu analysieren und gegebenenfalls auf bedenkliche Stellen hinweisen. Allerdings müssen wir uns auch im klaren darüber sein, dass sich die meisten Leute im Internet bewegen, <strong>weil</strong> sie kommunizieren wollen. Wer das Internet sinnvoll einsetzen will, wird auf die eine oder andere Weise persönliche Daten preisgeben müssen.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle keine Diskussion über Datenschutz im Internet lostreten.</p>
<p>Facebook erhält von jedem Teilnehmer eine Reihe von persönlichen Daten, über dessen Umfang jeder mehr oder weniger selber bestimmt. </p>
<p>Die automatische Gesichtserkennung erzeugt keine neuen persönlichen Daten, denn sie kann nur funktionieren, wenn im eigenen Fotoalbum oder in dem Album eines meiner Freunde bereits eine Zuordnung von Namen zu Personen auf einem Foto erfolgt ist. Auf Basis dieser bereits manuell erfolgten Markierungen versucht die Gesichtserkennung sinnvolle Vorschläge bei neuen Foto-Uploads anzubieten. </p>
<div id="attachment_1897" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2011/07/facebook-gesichtserkennung-einstellung.jpg"><img src="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2011/07/facebook-gesichtserkennung-einstellung-300x182.jpg" alt="Die Einstellung zur automatischen Gesichtserkennung von Facebook" title="Die Einstellung zur automatischen Gesichtserkennung von Facebook" width="300" height="182" class="size-medium wp-image-1897" /></a><p class="wp-caption-text">Die Einstellung zur automatischen Gesichtserkennung von Facebook</p></div>
<p>Die automatische Gesichtserkennung von Facebook kann ich nicht deaktivieren. Ich kann allerdings mit einer Einstellung verhindern, dass Facebook bei Fotos, die &#8220;Freunde&#8221; hochladen, meinen Namen als Markierung vorschlägt. Diese Option ist standardmäßig eingeschaltet, mein Name wird also bei erfolgreicher Gesichtserkennung vorgeschlagen. Und das kann man Facebook ankreiden. Diese Funktion sollte &#8211; zumindest in Deutschland &#8211; unbedingt standardmäßig <strong>ausgeschaltet</strong> sein!</p>
<p>Und natürlich hätte Facebook die Einführung der neuen Funktion auf eine Weise kommunizieren müssen, dass auch jeder davon erfährt.</p>
<p>Ein Klick auf den Text &#8220;<a target="_blank" href="http://www.facebook.com/help/?page=1194">Erfahre mehr</a>&#8221; öffnet eine Seite mit relativ vielen Hinweisen zu dieser Funktion:</p>
<ol>
<li>Warum werden mir Fotos in Gruppen angezeigt, wenn ich sie hochlade?</li>
<li>Wie stellt Facebook ähnliche Fotos in einem Album zum Markieren in Gruppen zusammen? </li>
<li>Was ist, wenn ich ein Foto, auf dem ich markiert bin, nicht mag? </li>
<li>Wie markiere ich Personen in den Gruppen ähnlicher Fotos, wenn ich die Fotos hochlade? </li>
<li>Facebook schlägt einen falschen Freundenamen für ein Foto vor, das ich hochgeladen habe. </li>
<li>Wenn die Personen auf meinen Fotos in Gruppen zusammengefasst sind und ich eine Person davon nicht markieren will, wie kann ich die Markierung entfernen? </li>
<li>Wie schlägt Facebook die Namen meiner Freunde zum Markieren von Fotos vor? </li>
<li>Wem wird mein Name bei den vorgeschlagenen Fotomarkierungen gezeigt? </li>
<li>Wie kann ich verhindern, dass Facebook mich für Fotos vorschlägt? </li>
<li>Welche Informationen nutzt Facebook, um festzustellen, dass ein Foto so aussieht wie ich, und es meinen Freunden zum Markieren vorzuschlagen? </li>
<li>Wie kann ich die Markierungsvorschläge deaktivieren? </li>
<li>Wie kann ich die Zusammenfassung der über mich für Markierungsvorschläge gespeicherten Informationen löschen? </li>
</ol>
<p>In Antwort 3 wird erklärt, dass man zwar das Hochladen von Fotos, auf denen man abgebildet ist, nicht so ohne weiteres verhindern kann, wohl aber Markierungen, die einem nicht passen, entfernen kann. Das kann natürlich in Arbeit ausarten, wenn es ein &#8220;Freund&#8221; nicht so freundlich mit einem meint. Am Ende hilft nur, diese Person aus der Freundesliste zu werfen, denn dann kann er einen auch nicht mehr auf Fotos markieren.</p>
<div style="border:#000 1px solid; padding: 5px; background-color:#F1F9D2;">
<strong>Nochmal in Kurzform:</strong></p>
<ul>
<li>Die automatische Gesichtserkennung greift nur bei neu hochgeladenen Fotos.</li>
<li>Die Gesichtserkennung macht nur Vorschläge, markiert aber nicht selber.</li>
<li>Nur ich selbst und meine Freunde können mich auf einem Foto markieren.</li>
<li>Die automatischen Markierungs-Vorschläge können über eine Einstellung unterbunden werden.</li>
<li>Ungewünschte Markierungen auf Fotos kann ich entfernen.</li>
</ul>
</div>
<p>Ich kann an dieser Funktion nichts Schlimmes finden.</p>
<p>Ob jemand markiert werden will oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden.</p>
<p>Wer partout auf keinen Fotos im Internet erkannt werden will, darf keine Fotos hochladen, auf denen er erkennbar ist. Zusätzlich muss er dafür sorgen, dass auch Freunde und Bekannte keine Bilder hochladen, auf denen er identifizierbar ist. Viel Vergnügen!</p>
<p>Facebook ist übrigens nicht die einzige Plattform, die eine Gesichtserkennung implementiert hat, auch Google und Apple gehören dazu.</p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook: meine Freunde schreiben nichts mehr!</title>
		<link>http://blog.sevke.net/2011/02/23/facebook-meine-freunde-schreiben-nichts-mehr/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 20:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Facebook hat im Februar eine neue Funktion eingeführt und auch gleich aktiviert, ohne das groß herum zu erzählen. Es handelt sich um eine Einstellung, mit der man festlegen kann, dass man nur noch Nachrichten im FB-Stream (Neueste Meldungen auf der Pinnwand) erhält, die von Freunden oder Seiten stammen, mit denen man häufig in Kontakt steht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Facebook</strong> hat im Februar eine neue Funktion eingeführt und auch gleich aktiviert, ohne das groß herum zu erzählen.</p>
<p>Es handelt sich um eine Einstellung, mit der man festlegen kann, dass man nur noch Nachrichten im FB-Stream (Neueste Meldungen auf der Pinnwand) erhält, die von Freunden oder Seiten stammen, mit denen man häufig in Kontakt steht. Der genaue Wortlaut ist &#8220;Freunde und Seiten mit denen du am meisten interagierst&#8221;. Was das nun genau bedeutet, weiß ich nicht. Wenn es jemand herausbringt, wäre ich für einen Hinweis dankbar.</p>
<p>Jedenfalls ist dies von FB standardmäßig so eingestellt.</p>
<p>Das hat zur Folge, dass ihr viele der Pinnwand-Einträge eurer Freunde nicht mehr zu sehen bekommt! Schade eigentlich. Liegt aber nicht an euren Freunden. <img src='http://blog.sevke.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lässt sich aber leicht wieder ausschalten. </p>
<div id="attachment_1385" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2011/02/facebook-neueste-nachrichten-optionen1.png"><img src="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2011/02/facebook-neueste-nachrichten-optionen1.png" alt="Screenshot: Facebook - Optionen für Neueste Nachrichten" title="Screenshot: Facebook - Optionen für Neueste Nachrichten" width="600" height="318" class="size-full wp-image-1385" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Facebook - Optionen für Neueste Nachrichten</p></div>
<p>Einfach auf den kleinen Pfeil rechts neben &#8220;<strong>Neueste Nachrichten</strong>&#8221; klicken und dort den untersten Menüpunkt auswählen &#8220;<strong>Optionen bearbeiten &#8230;</strong>&#8221;</p>
<p>Es geht ein neues Fenster auf, wo man ganz oben diesen Filter einstellen kann. Es gibt nur die beiden Optionen:</p>
<ul>
<li>Freunde und Seiten mit denen du am meisten interagierst</li>
<li><strong>Alle deine Freunde und Seiten</strong></li>
</ul>
<p>Die untere Option auswählen und unbedingt auf die Schaltfläche &#8220;<strong>Speichern</strong>&#8221; klicken, sonst merkt FB sich die Einstellung nicht.</p>
<div id="attachment_1383" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2011/02/facebook-alle-nachrichten.png"><img src="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2011/02/facebook-alle-nachrichten.png" alt="Facebook: Filter ausschalten" title="Facebook: Filter ausschalten" width="600" height="443" class="size-full wp-image-1383" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook: Filter ausschalten</p></div>
<p>Auf dem Screenshot seht ihr auch noch die Liste der Anwendungen und Kontakte, die ihr (bzw. in diesem Fall ich) gesperrt habt. <unschuldig guck></p>
<p>Die Einstellung gilt übrigens nur für <strong>eure</strong> Timeline, also das, was ihr in Facebook auf <strong>eurer</strong> Pinnwand seht. Damit sich eure Freunde nicht von euch ignoriert fühlen, solltet ihr ihnen diesen Tipp ebenfalls mitteilen.</p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Pagerank für Menschen</title>
		<link>http://blog.sevke.net/2011/01/24/der-pagerank-fur-menschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 11:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle kennen soziale Netzwerke wie Xing, Facebook oder StayFriends. Mit diesen Systemen stöbern wir im Internet nach alten Bekannten und Freunden, die wir im Laufe der Jahre aus dem Blickfeld verloren haben, oder bauen neue Geschäftskontakte auf. Viele betrachten die Anzahl der Kontakte bzw. Freunde als eine Art Status-Symbol. Je mehr Kontakte in meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle kennen <strong>soziale Netzwerke</strong> wie <a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Sven_Sevke">Xing</a>, <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/sven.sevke">Facebook</a> oder <a target="_blank" href="http://www.stayfriends.de/">StayFriends</a>. Mit diesen Systemen stöbern wir im Internet nach alten Bekannten und Freunden, die wir im Laufe der Jahre aus dem Blickfeld verloren haben, oder bauen neue Geschäftskontakte auf. Viele betrachten die Anzahl der Kontakte bzw. Freunde als eine Art <strong>Status-Symbol</strong>. Je mehr Kontakte in meiner Liste stehen, desto wichtiger bin ich.</p>
<p>Freundschaftsanfragen sind schnell verschickt oder angenommen, je nachdem. Über die Qualität der Verbindungen, die man zu seinen Kontakten hat, sagt das aber nichts aus. Viele Kontakte stehen möglicherweise in der Liste, ohne dass ich die Menschen je kennen gelernt hätte. Wenn man nun die Interaktionen zwischen zwei Personen analysieren würde, dann könnte man daraus eine Art &#8220;Key Performance Indicator&#8221; bilden, der mit einer einzigen Zahl aussagt, wie gut diese Verbindung tatsächlich gepflegt wird.</p>
<p>Jemand, der mit einem anderen Kontakt viel interagiert, würde eine hohe Punktzahl erzielen.</p>
<p>So etwas ähnliches gibt es bereits für die Qualität von Webseiten, nämlich den <strong>Google Pagerank</strong>. Wird es also bald den <strong>Pagerank für Menschen</strong> geben?</p>
<p>Wozu soll das nun gut sein? Das weiß ich im Augenblick auch noch nicht so genau, aber es drängen sich automatisch Fragen auf wie:</p>
<ul>
<li>Wenn ich beste Kontakte zu unserem Bürgermeister hätte und dies nachweisen könnte, würde mein Ansehen in der Gemeinde steigen?</li>
<li>Wenn ich eine Super Verbindung zu einem Großabnehmer von Bratwürsten hätte (zum Beispiel zur &#8220;<a target= "_blank" href="http://www.letztebratwurst.com/">Letzten Bratwurst vor Amerika</a>&#8220;), hätte das zur Folge, dass ich von regionalen Bratwurst-Lieferanten mit Werbezetteln überflutet würde?
<li>Wenn ich nachweisen könnte, dass ich einen gut gepflegten Kontakt zu George Clooney habe, würde ich dann sehr schnell viele neue Kontakte zu Frauen bekommen?</li>
<li>Gerate ich vielleicht sogar in einen Zwang, meinen Kontakt zu bestimmten Personen intensiv zu pflegen, um mich gegen Konkurrenten besser zu platzieren?</li>
<li>Wie sieht das bei Geschäftskontakten zwischen Unternehmern aus? Nur nachgewiesenermaßen gut gepflegte Kontakte sind dann vielleicht wirklich gute Kontakte</li>
</ul>
<p>&#8220;Was soll der Quatsch&#8221;, werdet ihr euch fragen.</p>
<p>Genau so ein Netzwerk befindet sich unter dem Namen <a target="_blank" href="http://hashable.com">hashable</a> gerade im geschlossenen Test. Eine iPhone-App gibt es bereits, und die Feeds von <a target="_blank"  href="https://twitter.com/Sven_Sevke">Twitter</a> werden bereits analysiert.</p>
<p>Die Güte einer Verbindung wird derzeit in drei Stufen bewertet:</p>
<ul>
<li>Acquainted (weak)</li>
<li>Connected (very good)</li>
<li>Tight! (awesome)</li>
</ul>
<p>Vielen mag es Angst einjagen, wenn ein System die Qualität der Beziehungen, die wir pflegen, aus Spuren bewertet, die wir im Internet hinterlassen oder die wir selber in den Hashable-Account einpflegen. Andere werden neugierig sein, in welche Richtung sich die sozialen Netzwerke in Zukunft entwickeln werden.</p>
<p>Bei einem bin ich mir sicher: es wird sehr viele Menschen geben, die das System exzessiv nutzen werden, um ihren Status zu demonstrieren.</p>
<p>Bin mal gespannt, wie sich das Thema weiterentwickeln wird.</p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ePost &#8211; E-Mail nur für Erwachsene</title>
		<link>http://blog.sevke.net/2010/09/13/epost-e-mail-nur-fur-erwachsene/</link>
		<comments>http://blog.sevke.net/2010/09/13/epost-e-mail-nur-fur-erwachsene/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 08:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[ePost]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>

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		<description><![CDATA[De-Mail ist zur Zeit in aller Munde und man kann der Werbung in diversen Medien kaum entgehen. Brauche ich das? Keine Ahnung. Aber möglicherweise werden mich Firmen oder Behörden in Zukunft zu einem De-Mail Konto zwingen. Also ist es vielleicht besser, sich eine Wunsch-Adresse so früh wie möglich zu sichern, vor allem aber, bevor es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>De-Mail</strong> ist zur Zeit in aller Munde und man kann der Werbung in diversen Medien kaum entgehen. Brauche ich das? Keine Ahnung. Aber möglicherweise werden mich Firmen oder Behörden in Zukunft zu einem De-Mail Konto zwingen. Also ist es vielleicht besser, sich eine Wunsch-Adresse so früh wie möglich zu sichern, vor allem aber, bevor es ein anderer tut.</p>
<p><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail">Zitat aus der Wikipedia</a>:<br />
<code><br />
De-Mail ist ein Kommunikationsmittel, das den rechtssicheren und vertraulichen Austausch elektronischer Dokumente über das Internet ermöglichen soll. De-Mail ist ein Projekt der deutschen Bundesregierung in Zusammenarbeit mit mehreren Dienstanbietern.<br />
</code></p>
<p>Im <a target="_blank" href="http://www.cio.bund.de/cae/servlet/contentblob/883188/publicationFile/58640/demail_whitepaper_download.pdf">Whitepaper zur De-Mail</a> steht unter anderem:<br />
<code><br />
De-Mail-Konten können sowohl von <strong>natürlichen</strong> als auch von <strong>juristischen</strong> Personen eröffnet werden. Für die Eröffnung müssen sich die Nutzer einmalig zuverlässig identifizieren lassen. Für natürliche Personen werden bei dieser Erstregistrierung verschiedene Pflichtdaten wie beispielsweise Vor- und Nachname, Meldeadresse und Geburtsdatum aufgenommen. Bei juristischen Personen, also z. B. Firmen, Organisationen oder öffentliche Stellen, werden neben Angaben zu der juristischen Person selbst auch die Daten ihrer vertretungsberechtigten natürlichen Personen erfasst.<br />
</code></p>
<p>Die <a target="_blank" href="https://www.bsi.bund.de/cae/servlet/contentblob/486056/publicationFile/41756/TR_BP_IDL_FU_pdf.pdf">Technische Richtlinie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik</a> sieht mit der Funktion Alters-Karte die Altersgruppe oder gar das genaue Alter In Jahren als Merkmal vor. Über eine Ident-Bestätigung (zum Beispiel mittels Post-Ident Verfahren) werden sowohl die Adress- als auch die Altersangabe verifiziert.</p>
<p>Obwohl weder eine Beschränkung auf natürliche noch auf volljährige Personen vorgegeben ist, beschränkt die Deutsche Post in Ihren <a target="_blank" href="https://www.epost.de/adressreservierung/footer/rechtliches/agb.html">Allgemeinen Geschäftsbedingungen</a> die Reservierung einer ePost-Adresse und deren Nutzung auf genau diese Personengruppe:<br />
<code><br />
1. Vertragspartner<br />
1(2) Unter dem Begriff Privatkunde sind ausschließlich Verbraucher im Sinne des Â§ 13 BGB zu verstehen. <strong>Verbraucher sind natürliche Personen</strong>, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließen, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.<br />
</code></p>
<p>und</p>
<p><code><br />
3. Nutzerkreis, Registrierung und Identifizierung<br />
3(1) Privatkunden müssen zum Zeitpunkt der Registrierung das <strong>18. Lebensjahr vollendet</strong> und ihren Hauptwohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Dies gilt auch für Geschäftskunden, die natürliche Personen sind. Geschäftskunden, die in der Form juristischer Personen (des Privatrechts bzw. des öffentlichen Rechts) oder als Personengesellschaften organisiert sind, müssen ihren Sitz in Deutschland haben. Ein Anspruch auf Registrierung besteht nicht.<br />
</code></p>
<p>Somit müssen 17-jährige Jugendliche weiterhin ihre bisherige E-Mail Adresse für Geschäfte im Internet nutzen, der Zugang zur sicheren ePost-Adresse ist ihnen leider bei der Deutschen Post verwehrt.</p>
<p>Auch gut, dann eben einen anderen Dienstleister wählen.</p>
<p>Wie sieht es da bei der <strong>Deutschen Telekom</strong> aus? Zur Zeit kann man dort noch keine De-Mail Adressen reservieren, nur eine so genannte Vormerkung ist möglich. Bei der Telekom hatte ich große Schwierigkeiten, die Geschäftsbedingungen für De-Mail zu finden. </p>
<p><strong>T-Systems</strong> unterhält nur einen Test-Betrieb bis zum 31. Dezember 2010. Eine Einschränkung auf natürliche oder volljährige Personen konnte ich nicht finden.</p>
<p>Bei <strong>GMX</strong> (inklusive <strong>Web.de</strong>) dürfen am laufenden Pilotbetrieb sowohl natürliche als auch juristische Personen teilnehmen, allerdings wieder auf volljährige Personen beschränkt.</p>
<p>Das Ganze scheint mir mit der heißen Nadel gestrickt, so dass ich in den nächsten Monaten noch mit vielen Korrekturen rechne. Dass man gerade auf einen sicheren Identitätsnachweis bei Minderjährigen verzichten möchte, erscheint mir nicht schlüssig. Sichere Internet-Geschäfte nur noch mit Erwachsenen? Aber es geht ja nicht nur um Geschäfte. Auch die normale Kommunikation könnte durch De-Mail sicherer werden, weil der Absender jederzeit eindeutig identifizierbar wäre. </p>
<p>In den AGBs der Deutschen Post gibt es noch eine ganze Reihe von sehr fragwürdigen Formulierungen, die in der Praxis nicht durchsetzbar sein werden.</p>
<p>EPost, brauche ich das? Zur Zeit bestimmt nicht!</p>
<p>Abschließend noch der Hinweis auf einen sehr schönen Artikel in der c&#8217;t: <a target="_blank" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Elektronische-Einschreiben-1046961.html">Elektronische Einschreiben</a></p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook &#8211; jeder weiß wo ich bin</title>
		<link>http://blog.sevke.net/2010/08/19/facebook-jeder-weis-wo-ich-bin/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 08:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat gestern eine neue Funktion namens &#8220;Facebook Places&#8221; eingeführt. Mit Hilfe dieser Funktion kann jeder Facebook-Benutzer anderen Leuten mitteilen, wo er sich gerade befindet. Außerdem kann jeder sofort sehen, wer sich noch so in seiner Umgebung aufhält und welche interessanten Aktivitäten es in der Umgebung gibt. Die Funktion wird über einen &#8220;Check-In&#8221; Button genutzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Facebook</strong> hat gestern eine neue Funktion namens &#8220;Facebook Places&#8221; eingeführt.</p>
<p>Mit Hilfe dieser Funktion kann jeder Facebook-Benutzer anderen Leuten mitteilen, wo er sich gerade befindet. Außerdem kann jeder sofort sehen, wer sich noch so in seiner Umgebung aufhält und welche interessanten Aktivitäten es in der Umgebung gibt.</p>
<p>Die Funktion wird über einen &#8220;Check-In&#8221; Button genutzt, mit dem man seinen derzeitigen Standort bekannt gibt, ist also für Handys gedacht, deren Standort prinzipbedingt bekannt ist. Solange man das selber unter Kontrolle hat, kann dieses Feature ja ganz nett sein. Allerdings können standardmäßig auch Freunde, die mit einem unterwegs sind, in Facebook eintragen, wo ich mich gerade aufhalte. Es gibt darüber hinaus bereits eine Programmier-Schnittstelle, die es anderen Anwendungen erlaubt, auf diese Aufenthaltsdaten zuzugreifen und sie für sich zu verwenden. Für Werbetreibende ist diese Funktion natürlich optimal, da sie den Benutzer auf den eigenen Places-Seiten noch mehr mit ihrer Werbung zumüllen können. Interessant könnte es auch für Leute werden, die wissen wollen, ob sich bestimmte Menschen NICHT an bestimmten Orten aufhalten, zum Beispiel zu Hause oder im Büro. Eine Frage wie &#8220;Ist mein Mann heute wirklich wie behauptet im Büro oder treibt er sich ganz woanders herum?&#8221; erhält ganz neue Möglichkeiten zur Überprüfung. </p>
<p>Die eingecheckten Mitglieder werden übersichtlich auf einer Bing Map dargestellt.</p>
<p>Für Nutzer in Europa sind die &#8220;Places&#8221; im Augenblick noch nicht freigeschaltet. Sehr wohl kann man aber in den Privatsphäre-Einstellungen bereits festlegen, ob man das überhaupt nutzen will oder nicht. Und man kann einstellen, ob und wer überhaupt Angaben über den eigenen Standort machen darf. Zu erreichen sind die Einstellungen über <strong>Konto</strong> -> <strong>Privatsphäre Einstellungen</strong> -> <strong>Benutzerdefinierte Einstellungen</strong> und dann direkt unter <strong>Geburtstag</strong>.</p>
<div id="attachment_759" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2010/08/facebook-places-einstellungen.gif"><img src="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2010/08/facebook-places-einstellungen.gif" alt="Facebook Privatspähre Einstellungen für Places" title="facebook-places-einstellungen" width="600" height="170" class="size-full wp-image-759" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook Privatspähre Einstellungen für Places</p></div>
<p>Also, <strong>Freunde</strong> &#8230; zeigt mir, wo ihr euch gerade herumtreibt!</p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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		<title>Facebook, Twitter, Xing &#8230; ist mir viel zu gefährlich!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke boomen &#8230; kein Zweifel. Die Frage, die sich viele stellen: Brauch ich das? Oder anders herum: für viele im Internet stellt sich diese Frage gar nicht mehr, sie sind in irgendeiner Art und bei einem oder mehreren Social Network Services bereits dabei. Ich auch. Schon, weil mich neue Themen im Internet immer sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Netzwerke</strong> boomen &#8230; kein Zweifel. Die Frage, die sich viele stellen: <strong>Brauch ich das?</strong> Oder anders herum: für viele im Internet stellt sich diese Frage gar nicht mehr, sie sind in irgendeiner Art und bei einem oder mehreren Social Network Services bereits dabei.</p>
<p>Ich auch. Schon, weil mich neue Themen im Internet immer sehr neugierig machen. Ich will immer sofort sehen, was dahinter steckt, einmal natürlich, um mitreden zu können, zum anderen aber auch, weil mich neue technologische Trends im Internet schon immer interessiert haben. Oft wurde ich deswegen von Kollegen ausgelacht, aber meistens war die Zeit einfach noch nicht reif. Ich denke an E-Mails zurück. Als ich begann, mich bei Freunden nach deren E-Mail Adressen zu erkundigen, erhielt ich nur ein Lächeln. Und heutzutage ist E-Mail nur noch bei den Ü40ern beliebt. Jüngere Menschen kommunizieren via SMS, Twitter, Facebook und anderen Netzwerken. Meist bestehen hier auch keinerlei Berührungsängste.</p>
<p>Aber oft höre ich: &#8220;Oh Gott, das mache ich bestimmt nicht! Das ist mir zu gefährlich!&#8221;. Dann frage ich: &#8220;Was ist denn daran gefährlich?&#8221; und erhalte &#8220;Na, das hört man doch dauernd im Fernsehen und kann es in der Zeitung lesen! Die verkaufen meine Daten, und dann passiert weiß-Gott-was damit.&#8221; </p>
<p>Ich kenne auch Leute, die ihren Account bei einem sozialen Netzwerk wieder gekündigt haben. Die Bedenken sind ähnlich wie gerade beschrieben. Aber manchmal frage ich: &#8220;Was konkret wurde denn mit deinen Daten angestellt? Ist dir irgendein Schaden entstanden?&#8221;</p>
<p>Wir brauchen das nicht zu verharmlosen. Natürlich besteht die Gefahr, dass Daten in einer Form ausgewertet und verwendet werden, die wir als Nutzer nicht wollen. Möglicherweise bekommen wir zielgerichtet Werbung zugeschickt. Viel gefährlicher aber ist, dass aus einer riesigen Menge von verschiedenen Daten Profile über uns erstellt werden können. Was dann damit einmal gemacht wird, kann heute überhaupt noch niemand abschätzen.</p>
<p>Also doch besser keine sozialen Netzwerke nutzen!</p>
<p>Ich denke, dass dieser Zug bereits abgefahren ist. Firmen müssen Soziale Netzwerke ohnehin in ihre Marketing-Strategien integrieren. Es gibt genügend Beispiele, was passieren kann, wenn eine Firma dies nicht tut. Aber das Thema will ich an dieser Stelle nicht weiter ausbreiten.</p>
<p>Was ist aber mit privaten Nutzern? Will sich wirklich noch jemand dem Internet verweigern? Wenn nicht, dann fließen jetzt schon unglaublich viele Daten über jeden Nutzer durch das Internet. Außerdem liegen die Daten auf vielen Computern gespeichert, und wir haben keinerlei Kontrolle darüber.</p>
<p>Ich selber bin Mitglied bei Xing, LinkedIn, MySpace, Facebook, Twitter, Skype, Lokalisten, StayFriends und ein paar anderen Communities, die nicht im klassischen Sinne in die Schublade &#8220;Soziales Netzwerk&#8221; fallen, dort aber im weiteren Sinne durchaus hingehören. Jeder Blog, jede Website, die mit Systemen wie WordPress, Joomla!, Xoops, TYPO3, Drupal oder anderen aufgebaut wird, verfügt heute über Funktionen, die eine Website in eine Community, oder gar in ein Soziales Netzwerk verwandelt. Der Zug ist abgefahren.</p>
<p>Natürlich kann ich mich nicht in allen Netzwerken gleichzeitig aktiv beteiligen. Daher sind diese inzwischen untereinander miteinander verbunden, so dass eine Nachricht, die ich zum Beispiel in Twitter schreibe, automatisch auch in Facebook erscheint &#8230; wenn ich dies so wünsche. Gleiches gilt für diesen Blog. </p>
<p>Wer sich im Internet bewegt, gibt also zwangsläufig Daten über sich preis. (Da helfen auch Pseudonyme nicht viel, aber auch das ist ein anderes Thema.)</p>
<p>Zurück zu Facebook!</p>
<p>Okay, ich will also doch nicht auf Facebook verzichten, kostet mich kein Geld, und immerhin erreiche ich in Deutschland bereits 10 Millionen Leute damit direkt, weltweit die Kleinigkeit von 400 Mio. Wenn ich mich anmelde, muss ich zunächst nur die folgenden Daten angeben:</p>
<ul>
<li>Vorname</li>
<li>Nachname</li>
<li>E-Mail Adresse</li>
<li>Kennwort</li>
<li>Geschlecht</li>
<li>Geburtstag</li>
</ul>
<p>Wer will mich daran hindern, falsche Daten einzugeben, auch wenn dies natürlich nicht erlaubt ist? Einzig die E-Mail Adresse muss irgendwie funktionieren, sonst klappt der Double-Opt-in nicht. Aber dafür kann man sich auch bei den vielen E-Mail Anbietern wie GMX speziell für den Facebook-Account eine anlegen. Wenn ich einen falschen Namen angebe, werde ich allerdings später auch von keinen Freunden gefunden, sondern muss mir die selber zusammen sammeln.</p>
<p>Nun habe ich meinen Account und stelle erst mal alle Berechtigungen so ein, dass möglichst wenig Menschen möglichst wenig von mir zu sehen bekommen. Dazu wähle ich &#8220;Konto&#8221; &#8211; &#8220;Privatsphäre-Einstellungen&#8221;. Das folgende Bild zeigt die von Facebook empfohlenen Einstellungen:</p>
<div id="attachment_620" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2010/07/facebbok-privatsphaere.gif"><img src="http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2010/07/facebbok-privatsphaere.gif" alt="Facebook empfohlene Privatsphäre Einstellungen" title="Facebook empfohlene Privatsphäre Einstellungen" width="600" height="400" class="size-full wp-image-620" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook empfohlene Privatsphäre Einstellungen</p></div>
<p>Diese Einstellungen passt man am besten erst einmal so an, dass alle Optionen ausschließlich für &#8220;Freunde&#8221; freigegeben sind. Jetzt haben wir erreicht, dass unsere (nicht vorhandenen) Daten nur von unseren (nicht vorhandenen) Freunden gesehen werden können. Viel soziales Netzwerk haben wir aber so noch nicht. Wir werden also nach und nach Freunde in unser Netzwerk einladen, die dann auch unsere Daten sehen können. Dabei können wir nicht verhindern, dass unsere Freunde unsere Daten an andere weiterreichen. Aber das Problem haben wir immer. Menschen, die etwas über uns wissen, können jederzeit im Internet über uns schreiben, ob es nun wahr ist oder nicht. Darum sollten wir uns auch gut überlegen, wen wir als &#8220;Freund&#8221; einladen. Mit der Zeit werden wir auch regelmäßig Einladungen bekommen, als &#8220;Freund&#8221; auf der Liste von anderen Personen aufzutauchen. Dabei scheint es bei vielen jungen Leuten ein Status-Symbol zu sein, möglichst viele Freunde auf der Liste zu haben, denn viele Einladungen werden von Leuten kommen, die wir überhaupt nicht kennen. Es zwingt uns niemand, solche Einladungen anzunehmen.</p>
<p><strong>Wichtige Regel: Facebook Freundeskreis auf Menschen beschränken, die man kennt und denen man vertraut!</strong></p>
<p>Die Sichtbarkeit lässt sich sogar noch feiner einstellen, wenn einem selbst die Gruppe der &#8220;Freunde&#8221; noch zu groß ist. Man kann sich selber benannte Listen mit bestimmten Leuten anlegen und die als berechtigt eintragen. Es ist sogar möglich, die Sichtbarkeit auf explizit ausgewählte Facebook Nutzer einzuschränken. Im Zweifelsfall kann man mit &#8220;Nur ich&#8221; auch Einträge komplett verbergen. Aber wozu soll das gut sein? In dem Fall würde ich den entsprechenden Eintrag erst gar nicht ins Profil schreiben. Denn eines ist auch sicher: die Daten liegen auf Servern im Internet, über die ich keine Kontrolle habe. Was mit den Daten heute oder morgen passiert, entzieht sich somit ebenfalls meinem Einfluss. Deshalb gilt eine weitere </p>
<p><strong>Wichtige Regel: So wenig Daten wie nötig in das eigene Profil schreiben.</strong></p>
<p>Haben meine &#8220;Politische Einstellung&#8221; oder meine &#8220;Religiösen Ansichten&#8221; wirklich etwas im Internet zu suchen? Beides kann ich bei Bedarf auch im Chat oder per E-Mail mitteilen, muss dies aber sicher nicht in meinem Facebook Profil hinterlegen.</p>
<p>Bei jedem sozialen Netzwerk muss man sich überlegen, was man damit für Ziele verknüpft. In dem geschäftlich orientierten Netzwerk Xing gebe ich zum Beispiel relativ viele Daten über meine beruflichen Kompetenzen an, weil ich nur so von mir noch unbekannten Menschen kontaktiert werden kann. Diese bemühen nämlich die Suchfunktion und suchen gezielt nach Personen mit bestimmten Interessen. Daneben nutzen sehr viele Personalvermittler Xing, um Jobs zu besetzen. In meinem Fall kam auf diese Weise bereits eine Anstellung zustande. Wer sich nicht traut, ein paar Daten von sich zu veröffentlichen, wird die Möglichkeiten des Netzwerks nur eingeschränkt nutzen können.</p>
<p>Facebook ist allerdings nicht gerade bekannt dafür, ein besonders beliebter Stellenmarkt zu sein. Hier geht es mehr um Freizeit und Spaß. </p>
<p>Es gibt noch eine Reihe weiterer Einstellungen, die wir besser erst einmal auf &#8220;Nur Freunde&#8221; setzen. Sie sind auf der Seite mit den Einstellungen zur Privatsphäre zu finden, wenn man weiter oben auf der Seite im Textblock &#8220;Allgemeine Informationen&#8221; auf den schwer erkennbaren Link &#8220;Einstellungen anzeigen&#8221; klickt. Besonders wichtig erscheint es mir, die eigene Freundesliste nur für Freunde sichtbar zu machen. Andere Leute geht es nichts an, mit wem ich befreundet bin.</p>
<p>Ein weiteres wichtiges Thema in Facebook sind die vielen, vielen Anwendungen, die auf der Plattform laufen wie zum Beispiel Farmville. Auf der Seite mit den Einstellungen zur Privatspähre gibt es weiter unten den Textblock &#8220;Anwendungen und Webseiten, der uns weitere Einstellungsmöglichkeiten liefert. Das Problem dabei ist, dass Anwendungen ebenfalls auf meine Daten zugreifen können. Je nach Einstellungen kann dies sogar passieren, wenn ich selber die Anwendung gar nicht nutze, sondern einer meiner Freunde. Das kann ich verhindern, indem ich unter &#8220;Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind&#8221; alle Häkchen entferne. Zusätzlich sollte auch &#8220;Umgehende Personalisierung&#8221; ausgeschaltet sein. Die &#8220;Aktivitäten in Spielen und Anwendungen&#8221; habe ich auf Freunde eingeschränkt, denn es muss nicht jeder die Nachrichten der Anwendungen sehen, die ich nutze.</p>
<p>Wie sieht denn nun einer meiner Freunde oder &#8220;die Welt&#8221; ganz allgemein mein Profil? Auch dazu gibt es einen Link zum Anklicken. Den findet man im Bereich mit den Privatsphäre-Einstellungen, aber nur, wenn man die Einstellungen über &#8220;Benutzerdefinierte Einstellungen&#8221; anpasst. Dann gibt es oben auf der Seite einen Link mit der Bezeichnung &#8220;Vorschau auf mein Profil&#8221;. Zunächst sieht man sein Profil so, wie es andere mir unbekannte Facebook Nutzer sehen können. Darüber hinaus habe ich die Möglichkeit, einen bestimmten Nutzer anzugeben, um mir mein Profil aus seiner Sicht anzeigen zu lassen.</p>
<p>Wir haben also nur sehr wenige Daten von uns preisgegeben und die Sichtbarkeit darauf noch einmal ganz deutlich eingeschränkt. Dennoch können wir Facebook als Plattform mit unseren Freunden nutzen. Ich denke, dass wir so geschützt ohne Angst oder gar Panik an dem beliebtesten sozialem Netzwerk partizipieren können. </p>
<p>Wer mich kennt und mich als Freund einladen will, kann einfach in Facebook nach meinem Namen suchen und mich als Freund einladen!</p>
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		<title>Evenca &#8211; Veranstaltungen im MUC-Outback</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 21:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des MUC-Outback Projektes musste ich feststellen, dass die Event-Komponente nicht gerade besonders aufregend war. Ganz im Gegenteil enthält der Veranstaltungskalender sogar echte Bugs. Sowohl auf die Bugs als auch auf meine konkreten Verbesserungsvorschläge reagierte der Entwickler nur sehr verhalten, um es mal euphemistisch auszudrücken. In den letzten beiden Monaten habe ich an einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des <a href="http://www.muc-outback.de" target="_blank" title="MUC-Outback">MUC-Outback</a> Projektes musste ich feststellen, dass die Event-Komponente nicht gerade besonders aufregend war. Ganz im Gegenteil enthält der Veranstaltungskalender sogar echte Bugs. Sowohl auf die Bugs als auch auf meine konkreten Verbesserungsvorschläge reagierte der Entwickler nur sehr verhalten, um es mal euphemistisch auszudrücken. In den letzten beiden Monaten habe ich an einer Weiterbildung zum Thema &#8220;PHP und MySQL&#8221; teilgenommen (im übrigen habe ich mit 98 von 100 Punkten erfolgreich abgeschlossen), so dass ich den Veranstaltungskalender ganz einfach zu meinem Arbeitsprojekt gemacht habe. An eine Integration in das bereits bestehende <a href="http://www.muc-outback.de" target="_blank" title="MUC-Outback">MUC-Outback</a> denke ich vorerst nicht. Der Kalender ist inzwischen unter dem Namen <a href="http://www.evenca.de" target="_blank" title="Hier gehts zum Evenca">Evenca</a> (für <strong>Even</strong>t <strong>Ca</strong>lendar) im Internet verfügbar. Vor allem private Veranstaltungen im Umland von München sollen damit gefördert werden. Deshalb kann sich auch jeder auf Anfrage als Veranstalter (-> Event Manager) registreren lassen und dann selber Veranstaltungen eintragen. In der Regel reicht dazu eine <a href="mailto: Sven.Sevke@sevke.net">E-Mail</a> an mich.</p>
<p>Ich bin noch längst nicht mit der Programmierung fertig, meine eigene Wunsch-Liste ist sehr lang! In den nächsten Wochen werde ich nicht viel Zeit haben, um den Veranstaltungskalender weiter zu entwickeln, da ich nun an einer Weiterbildung zum &#8220;Online Marketing Manager&#8221; teilnehme. Aber man kann Veranstaltungen eintragen und auflisten, und das Ganze sieht auch eigentlich recht gefällig aus, finde ich.</p>
<p>Als Hobby-Projekt ist <a href="http://www.evenca.de" target="_blank" title="Hier gehts zum Evenca">Evenca</a> natürlich kostenlos. </p>
<p>Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, wäre das wunderbar. Aber auch für weitere Wünsche oder zur Not auch für schnöde Kritik bin ich offen. Einfach hier als Kommentar schreiben.</p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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		<title>Google Wave Test</title>
		<link>http://blog.sevke.net/2010/01/06/google-wave-test/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 14:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Test-Integration einer öffentlichen Google Wave.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach diesem Text sollte eine eingebettete <strong>Wave</strong> folgen. Das funktioniert aber nur, wenn der Leser mit dem gleichen Browser in Google-Wave angemeldet ist. Außerdem muss die Wave public sein. </p>
<p>[wave id="googlewave.com!w+MaK5OO5ZA" server="https://wave.google.com/wave/"]</p>
<p>Hier ist der Beitrag zu Ende. Die Wave sollte oberhalb dieser Zeile zu lesen sein.</p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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		<title>Google Wave</title>
		<link>http://blog.sevke.net/2009/07/15/google-wave/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 13:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem 17. Mai geistert das neue Konzept von Google durch die Medien, in dem die bisher eher getrennt eingesetzten Kommunikations-Mittel wie Instant Messaging, E-Mail, Chat, Blogs, Wikis, gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten an einer einzigen Stelle zusammengefasst werden sollen. Dazu gibt es auf der Google Wave Startseite ein viel beachtetes 1 1/2 Stunden Video, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 17. Mai geistert das neue Konzept von Google durch die Medien, in dem die bisher eher getrennt eingesetzten Kommunikations-Mittel wie Instant Messaging, E-Mail, Chat, Blogs, Wikis, gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten an einer einzigen Stelle zusammengefasst werden sollen.</p>
<p>Dazu gibt es auf der <a href="http://wave.google.com/">Google Wave Startseite</a> ein viel beachtetes 1 1/2 Stunden Video, das sich auf jeden Fall lohnt (Achtung: komplett in Englisch!).</p>
<p>Monopolisten finde ich aus Konsumentensicht eher abschreckend, deswegen bin ich auch kein Google oder Microsoft Fan, jedoch kann der Wave-Ansatz durchaus faszinieren und bietet aus meiner Sicht sehr viel Potenzial. Vor allem scheint mir in dem Zusammenhang die Tatsache wichtig zu sein, dass Google Wave als Open Source angeboten werden wird. Bis dahin dauert es freilich noch ein wenig, Google selber hofft, Ende des Jahres mit dem Release fertig zu werden.</p>
<p>Die Google-Suchmaschine konnte man ja nur als Appliance kaufen, dies wird bei Google-Wave anders sein. Aus diesem Grunde habe ich auch umgehend bei meinem Domänen-Hoster nachgefragt, ob es bereits jetzt eine statregische Entscheidung gibt, Google Wave als Dienstleistung anzubieten. Die <a href="http://forum.df.eu/forum/showthread.php?p=353597#post353597">Antwort</a> war relativ vage, so dass man die weitere Entwicklung mal abwarten muss.</p>
<p>Eine sehr schöne Zusammenfassung der Möglichkeiten mit Google Wave findet sich auf <a href="http://blog.seibert-media.net/2009/07/arbeitstechniken/google-wave-ein-ausblick-auf-eine-neue-stufe-der-unternehmenskommunikation/">//SEIBERT/MEDIA</a> von <a href="https://www.xing.com/profile/Doreen_Duering">Doreen Düring</a>.</p>
<div class='wb_fb_bottom'><div style="float:right;"></div></div>]]></content:encoded>
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