Freundschaft – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net Querbeete Gedanken, Meinungen und Interessen Sun, 22 Oct 2017 15:45:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2016/03/cropped-think-622166_960_720-150x150.jpg Freundschaft – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net 32 32 27620428 Weiher Feia 2017 in Erding am Kronthaler Weiher http://blog.sevke.net/2017/08/11/weiher-feia-2017-erding-kronthaler-weiher/ http://blog.sevke.net/2017/08/11/weiher-feia-2017-erding-kronthaler-weiher/#respond Fri, 11 Aug 2017 17:34:26 +0000 http://blog.sevke.net/?p=8827 Die jährliche WeiherFeia in Erding ist eines der Top-Ereignisse im Landkreis Erding.

Letztes Jahr konnte die größte Strandparty Erdings leider nicht stattfinden, weil das Gelände am Kronthaler Weiher umgebaut wurde.

Aber dieses Jahr am 5. August war es wieder so weit.

Schon seit 2009 gibt es die WeiherFeia am Kronthaler Weiher in Erding. Bisher hatte ich nur ein einziges Mal daran teilgenommen, nämlich 2011. Damals hatte ich dazu einen kurzen Artikel geschrieben.

Was ist der Kronthaler Weiher?

Blick über den Strand des Kronthaler Weihers in Erding

Der Kronthaler Weiher ist ein aus einem Baggersee hervorgegangenes Naherholungsgebiet im Norden von Erding. Im See kann man baden und eine große Liegewiese lädt zum Entspannen ein. Wer es nicht gar so entspannend mag, kann sich bei Boccia, Beachvolleyball, Beachhandball, Fußball, Minigolf oder auf dem Trampolin austoben. Auch eine kleine Calisthenics-Anlage ist am südlichen Rand vorhanden. Für die Kinder gibt es mehrere Spielplätze. Für die Väter gibt es Grillplätze.

Ganz wichtig: der Zugang zum Gelände ist kostenlos.

Es gibt zwar gute Parkplätze (sogar mit Bäumen für Schatten ausgestattet) in unmittelbarer Nähe. Diese dürften jedoch an richtig warmen Sommertagen und bei Veranstaltungen wie der WeiherFeia nicht ausreichen. Auf dem nahe gelegenen Volksfestplatz stehen viele weitere Parkplätze zur Verfügung. Allerdings muss man von dort ein paar Minuten zu Fuß durch eine Kleingartenanlage gehen. Wenn man Pech hat, bleibt man beim kleinen Biergarten Blumenhof hängen und erreicht den See gar nicht erst. 😉

Was ist die WeiherFeia?

Blick über das Ostufer des Kronthaler Weihers in Erding

Veranstalter der jährlichen WeiherFeia ist die Wasserwacht Erding, die am See selbstverständlich über eine eigene Wachststation verfügt.

An einem einzigen Tag des Jahres im August wird ein Großteil der Liegewiese zu einem riesigen Biergarten umgestaltet. (Vielleicht könnte man das auf zwei Tage ausdehnen. Was meint ihr?) Am Rand der Wiese stehen zahlreiche Buden mit diversen kulinarischen Verführungen. Natürlich gibt es auch etwas zu trinken, vor allem selbstverständlich Bier der Brauerei Erdinger Weißbräu.

Der Freizeit- und Badebetrieb wird durch den Biergarten nicht eingeschränkt. Nachmittags vermischt sich alles zu einer Art Riesen-Happening. Spielt das Wetter mit, so sieht man überall fröhliche und ausgelassene Menschen jeder Altersklasse.

Abends geht der Betrieb dann langsam in eine große Party über. Auf einer Livebühne wird zunächst Konservenmusik des Radiosenders Rock Antenne gespielt. Später heizt dann die Band Ois Easy ein und sorgt für richtig viel Stimmung.

Das Ganze endet dann irgendwann gegen Mitternacht.

Wie war die WeiherFeia 2017?

Foto mit Blick über das WeiherFeia Gelände in Erding

Natürlich geht (gefühlt) so ziemlich jeder Erdinger zur WeiherFeia! Das Wetter war bestens. Und auf diversen Plattformen (siehe auch meinen Artikel zu Erdinger Freizeitgruppen) wurden eifrig Treffen organisiert.

Screenshot der Anmeldungen bei den Münchner SinglesAuch die Superdinger wollten sich gegen 18:00 auf der WeiherFeia treffen. Allerdings waren einige der Mitglieder bereits bei den Münchner Singles für ein dort organisiertes Event angemeldet. Das spielte natürlich keine große Rolle, denn eine Abschottung einer Gruppe von irgendeiner anderen gab es nicht.

Ich habe gar nicht erst versucht, am Weiher zu parken, sondern habe direkt den Volksfestparkplatz angesteuert. Überraschenderweise standen dort noch gar nicht besonders viele Autos. Umso besser. Die paar Meter Fußweg durch die Kleingartenanlage und vorbei an dem kleinen Blumenhof-Biergarten empfand ich als angenehm.

An allen Zugängen gab es dieses Jahr Taschenkontrollen. Daran wird man sich wohl gewöhnen müssen. Ich selber hatte aber keine Tasche dabei.

Einen bestimmten Treffpunkt hatte ich mit niemanden ausgemacht.

So bin ich erst einmal alleine über das Gelände spazieren gegangen.

Das Video gibt ganz gut die Stimmung am Nachmittag wieder.

Die Wasserwacht Erding verkaufte Getränke, um die eigenen finanziellen Reserven etwas aufzustocken. Da ich bereits 2011 ein Foto von der Preistafel gemacht hatte, kann ich hier die Preise von 2011 denen von 2017 gegenüberstellen:

Preisvergleich Getränke 2011 und 2017

Sieht mir nach einer moderaten Preisentwicklung aus … immerhin liegen 6 Jahre dazwischen.

Auf der anderen Seite gab es die Imbissbuden. Leider wurden die nicht wirklich mit all den vielen hungrigen Menschen fertig. Dementsprechend gab es überall lange Warteschlangen. Wer Hunger hatte, musste geduldig sein. Ich verzichtete auf eine Mahlzeit.

Es waren sehr viele Menschen unterwegs, aber alles sah friedlich aus.

Plötzlich sprang mich eine junge Dame von hinten an, weil sie mich wiedererkannt hatte. Sie informierte mich darüber, wo sich die MüSis breit gemacht hatten. Das fand ich sehr nett, wollte aber noch ein bisschen weiter herumschlendern.

Auch die Superdinger meldeten sich per WhatsApp bei mir und schließlich auch noch Heike, die mit ihren Nachbarn unterwegs war.

Bei den MüSis kam mir dann plötzlich eine meiner Mitreisenden von meiner Sunwave-Reise nach Lissabon (2016) entgegen. Sie war extra von München nach Erding raus gefahren, um mit den MüSis zusammen zu feiern.

Vielen Leuten wird es auf der WeiherFeia so gegangen sein wie mir: man traf Bekannte und Freunde … geplant oder eben auch ungeplant.

So verging der Nachmittag mit Anstehen, Trinken, Herumschlendern, Herumstehen und Gesprächen.

Gegen Abend verlagerte sich ein Teil der Menschenmenge immer mehr zur Live-Bühne.

Auch die Kinder durften mitmachen und hatten Spaß!

Als die Sonne unterging, wurde es … ja … es wurde schlagartig richtig dunkel, denn schwarze Wolken zogen auf und ließen Böses erahnen. So gegen 21:30 Uhr fing es dann auch an zu regnen, nicht schlimm, aber doch genug, um nass zu werden. Ein Bierzelt gab es als Rückzugsmöglichkeit leider nicht. Stattdessen drängten sich viele unter den Sonnenschirmen, die vor allem beim Biergarten aufgestellt worden waren. Aber die reichten natürlich nicht aus. Den meisten machte das nichts aus, sie ergaben sich in ihr Schicksal und ignorierten den Regen einfach.

Zwischendurch gab es immer mal wieder trockene Phasen, aber danach regnete es wieder.

Inzwischen hatten auch schon viele die WeiherFeia verlassen. Auf der Bühne wurde es (zeitweise) rockiger.

Irgendwann gegen Mitternacht zogen wir Superdinger weiter zum Sommergarten Erding, der zwar offiziell nur bis 23:00 Uhr Biergartenbetrieb hatte, heute aber eine Stunde länger geöffnet war. Heute eröffnete auch die Diskothek, so dass dort sehr viele junge Leute herumstanden und Einlass begehrten. Uns zog es in den bereits verwaisten Biergarten. Jeder besorgte sich noch etwas zu trinken und wir quatschten (ratschten) noch eine Weile, bis wir so gegen 01:00 Uhr freundlich aus dem Biergarten geworfen wurden.

Draußen war jetzt Schluss. Innen in der Disco ging es weiter … aber ohne uns. 😉

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Kartrennen in Vilsbiburg http://blog.sevke.net/2012/04/30/kartrennen-in-vilsbiburg/ http://blog.sevke.net/2012/04/30/kartrennen-in-vilsbiburg/#respond Mon, 30 Apr 2012 10:56:24 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2657 Kartrennen Vilsbiburg - Champion
Am 28. April 2012 sind wir nach Vilsbiburg zum Karting Paradies gefahren. Eigentlich war dies schon zum Geburtstag meines Sohnes im Winter geplant gewesen, aber leider hatten wir den kältesten Tag des Winters erwischt und unsere Autos sprangen beide nicht an.

Nun denn, mit dem 28. April haben wir uns diesmal den bisher heißesten Tag des Jahres ausgesucht (30 Grad), also gab es auch keine Probleme mit den Autos.

Leider liegt die Kart-Rennstrecke nicht unmittelbar vor unserer Haustür. Auf dem Weg haben wir die eingeladenen Rennfahrer/-innen eingesammelt und gemütlich nach Vilsburg ins Gewerbegebiet Schwalbenfeld kutschiert, wo sich auch ein modernes Cineplexx-Kino befindet. Wer mag, kann also zwei Events miteinander verbinden, Kartfahren und danach im Kino entspannen.

Parkplätze sind direkt beim Gebäude in ausreichender Anzahl vorhanden. Ein Bistro im Gebäude kann helfen, wenn der kleine Hunger kommt oder wenn die Rennfahrer durstig werden.

Bereits vom Parkplatz aus kann man direkt auf einen Teil der Außenanlage schauen. Draußen zu fahren, macht natürlich mehr Spaß, weil es erstens nicht so laut ist und weil zweitens die Luft besser ist. Das Gebäude selber wirkt wie ein altes Feuerwehrhaus mit großen Toren auf der einen Seite. Alles eher zweckmäßig als schön gestaltet.

Bild des Innenbereichs

Innen befinden sich ein paar Bistrotische mit Hockern, einige Holzregale und ein Kassenhaus, ebenfalls aus Holz. Alles wirkt ein wenig provinziell und eingestaubt. Nun kann man sich natürlich herrlich streiten, ob die Gestaltung des innenraums wichtig ist oder nicht. Man kommt ja zu einer Kartrennbahn, um zu fahren und nicht um herumzulungern. Dennoch könnte man das Ganze noch mehr nach Rennboxen aussehen lassen. Das Modell eines Formel-1 Rennwagens wäre sicher toll für die Atmosphäre, will aber auf der anderen Seite auch erst einmal bezahlt werden.

Wir hatten als Option den „Kindergeburtstag“ gebucht. Dazu gehörten

  • Einweisung der Kids
  • 7 min. Training
  • Startaufstellung nach Bestzeiten
  • 7 min. Rennen
  • Siegerehrung inkl. 1 Pokal und für jedes Kind eine Medaille

Pro Kind kostete das 15 Euro.

Ich persönlich empfand 2x 7 min. als ziemlich kurz (das reichte für je drei Runden), aber natürlich wird das bei einer größeren Anzahl von Kindern schnell teuer.

Bild der Rennfahrer vor dem Kartrennen

Helme und Sturmhauben kann man sich ausleihen (Helme kostenlos, Sturmhauben 1,50 Euro). Sturmhauben sind aus hygienischen Gründen natürlich Pflicht. Wer hat, bringt sich seine eigene Ausrüstung am besten selber mit. Die Bandbreite der Helme reicht von XS bis XXL Größen, jeder sollte also einen passenden Helm finden.

Zu den Karts kann ich nicht viel sagen. Auch auf der Webseite des Kartparadies Vilsbiburg findet man zwar viele Bilder zu den Karts, aber keine technischen Details. Wäre super, wenn die Betreiber dies noch nachholen würden. Die Karts selber machen auf mich als Laien einen guten Eindruck, sie sehen alle super aus!

Bild der Rennstrecke des Kartingparadies Vilsbiburg

Die Strecke ist natürlich bei einer Kartrennbahn das Wichtigste! Das Kartingparadies Vilsbiburg bietet eine Strecke, die sich innerhalb des Gebäudes über zwei Etagen ausdehnt (insgesamt 650 Meter). Bei trockenem Wetter wird die Strecke um weitere 350 Meter außerhalb des Gebäudes erweitert.

Die komplette Strecke wird überwacht, so dass steckengebliebene Fahrzeuge schnell wieder auf die richtige Bahn gebracht werden können.

Wünschen würde ich mir für die Zuschauer ein paar große Flachbildschirme, auf denen man bestimmte Rennabschnitte verfolgen könnte. Denkbar wäre auch, dass die Bildschirme jeweils sensorgesteuert automatisch Abschnitt für Abschnitt das Bild weiterschalten. Und noch eine Idee für die Betreiber: integriert doch an einer besonders attraktiven Stelle eine Kamera, die automatisch Fotos von den Rennfahrern schießt. Diese Bilder könnt ihr dann als Erinnerungsfotos anbieten. Heutzutage geht das alles digital, so dass nur wirklich gekaufte Bilder ausgedruckt werden müssten, die laufenden Kosten also überschaubar blieben.

Bild des neuen Streckenabschnitts des Kartingparadies Vilsbiburg

Ein besonders aufwendig gestalteter neuer Streckenabschnitt mit Tunnel, Brücke und Steilkurve zeigt, wohin die Reise gehen kann. Dies gefiel uns allen sehr gut. Nur weiter so!

Die ersten 7 Minuten des Rennens bzw. die ersten drei Runden dienten dem Kennenlernen der Karts und der Strecke. Wer die Strecke schon kannte, gab natürlich gleich richtig Gas. In den nächsten 7 Minuten wurde dann hartnäckig gekämpft.

Hier ein paar Kenndaten des Rennens:
Maximale Geschwindigkeit: Zwischen 23,39 km/h und 37,69 km/h
Rundenzeiten: Zwischen 1:28:89 min und 4:25:90 min

Keine Ahnung, wie schnell die Pros auf der Strecke sind. Entsprechende Aushänge gab es zwar, aber ich habe nicht nachgesehen. Unsere Crew war einfach wichtiger!

Kartrennen Vilsbiburg - Motor aus! Was nun?

Ärgerlich, wenn der Motor ausgeht, und man nicht weiß, was man tun kann. Glücklicherweise geschah dies genau zwischen den beiden Rennetappen, wirkte sich also nicht auf die Rundenzeiten aus.

Kartrennen Vilsbiburg: Germanys next Top-Model probt die richtige Sitzhaltung

Andere Rennfahrerinnen hatten da ganz andere Probleme! 🙂

Am Ende kamen alle Fahrer und Fahrerinnen erschöpft ins Ziel. Sogleich wurde heftig diskutiert, welche Widrigkeiten zu nicht optimalen Rennergebnissen geführt hatten. Mal war es ein Dreher, mal eine Steigung, mal eine verrutschte Sturmhaube … gewonnen haben eigentlich alle!

Und deswegen versammelten sie sich dann auch alle gemeinsam zur Siegerehrung auf dem Treppchen.

Kartrennen Vilsbiburg - alle Fahrer und Fahrerinnen werden gefeiert!

Mein Fazit:
Das Karting Paradies liegt etwas abgelegen, wenn man nicht gerade in Vilsbiburg wohnt. Wem die Fahrerei nichts ausmacht, findet dort aber eine Anlage mit Potenzial vor. Den Außenbereich kann man nur nutzen, wenn das Wetter dafür geeignet ist. Ansonsten ist die Strecke aber sehr abwechslungsreich und lässt durch die Neubaustrecke erahnen, dass die Betreiber wahrscheinlich noch einiges für die Zukunft geplant haben. Schön wäre es, wenn auch der Innenbereich weiter entwickelt würde. Parkplätze, Helme, Sturmhauben, Getränke, Snacks … alles vorhanden. Im Gewerbegebiet findet man weitere Restaurants und sogar ein Kino, wenn man aus 2x 7 min gleich ein Tagesevent machen möchte. Für Kindergeburtstage eine Option, allerdings am Ende nicht ganz billig.

Zum Abschluss folgt ein kurzes YouTube-Video, das ich bei der Brücke der Neubaustrecke aufgenommen habe. Alle teilgenommenen Rennfahrer/-innen rauschen (holpern? 😉 ) einmal durchs Bild!


 

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Portugalforum am Ende? http://blog.sevke.net/2012/03/23/portugalforum-am-ende/ http://blog.sevke.net/2012/03/23/portugalforum-am-ende/#comments Fri, 23 Mar 2012 15:55:06 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2477 Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich insbesondere zwei Internet-Foren, die sich dem Thema Portugal verschrieben haben, beobachte. Mehr zum Hintergrund steht in diesem Artikel.

Während das Portugallierforum nach wie vor online ist, findet man auf der Website des Portugalforums.org (Link: http://portugalforum.org) nur noch den folgenden Hinweis:

Portugalforum nicht verfügbar

Screenshot der Website Portugalforum.org



Was ist da los?

… fragen sich nicht nur die Fans der Website, sondern auch die Admins und Mods, die anscheinend auch keine weiteren Informationen zur Abschaltung besitzen.

Zum Diskussionsthema wurde die Abschaltung durch eine Anfrage von Herrn B. in Facebook, und zwar in der Gruppe des Portugalforums (es handelt sich um eine offene Gruppe, aber du musst dich in FB anmelden). Er erkundigte sich dort am 22.03.2012 um 07:23 nach dem aktuellen Status. Auch nach fast zwei Tagen hat der Betreiber keinerlei Informationen über die Gründe der Abschaltung des Portugalforums kommuniziert. Es ist völlig ungewiss, ob das Forum jemals wieder online sein wird.

Auch an anderer Stelle wird über die überraschende Abschaltung diskutiert, nämlich in dem Forum von Sven Wistuba, der genau für solche Fälle ein Ausweichforum betreibt. In dem Thread PORTUGALFORUM.ORG ab Freitag wieder online (http://algarveforum.plusboard.de/portugalforumorg-ab-freitag-wieder-online-t61.html) kann man auch lesen, dass es vor fast einem Jahr schon einmal zu einer ganz ähnlichen Situation gekommen war. (15.02.2014 – Nachtrag: Dieses Forum ist inzwischen nicht mehr online. Daher habe ich den Link deaktiviert.)

Hauptsächlich wird über die Informationspolitik diskutiert und über die Gründe der Abschaltung spekuliert. Zur Finanzierung des Forums haben in den letzen Jahren viele Mitglieder Geld gespendet. Diese fordern nun mit Nachdruck klare Aussagen zum aktuellen Status des Forums.

Unter anderem werden technische Gründe für die Abschaltung genannt, die aber vermutlich ausgeschlossen werden können, da neben der Domäne des Portugalforums.org auch weitere Domänen des Betreibers von einer Abschaltung betroffen sind.

Als weiterer möglicher Grund kommt ein Problem bei der Begleichung der Rechnungen des Website-Hosters in Betracht. Die Moderatoren stellten allerdings auf Facebook klar, dass dies nicht der Fall wäre.

Auch Gerüchte über den Verkauf des Forums wurden nicht bestätigt.

Es kam auch irgendwo die Befürchtung auf, dass dem Betreiber etwas zugestoßen sei, aber ein Kontakt über SMS scheint den Moderatoren noch möglich zu sein.

Somit ist also weiterhin unklar, warum das Portugalforum abgeschaltet ist und ob es bei diesem Zustand bleiben wird.

Wer dennoch nicht auf eine angeregte Kommunikation mit anderen Portugal-Fans verzichten möchte, kann dies entweder weiterhin in Facebook tun oder auf das zweite große Forum, das Portugallierforum (portugalforum.de) ausweichen. Vom Betreiber wurde mir versichert, dass eine Abschaltung aus finanziellen Gründen bei ihm ausgeschlossen sei.

Update 24.03.2012:
Seit heute morgen ist das Portugalforum von K.L. wieder online. Weitere Details sind bisher nicht öffentlich verbreitet worden.

Natürlich wird die Abschaltung nun auch im Portugalforum.org diskutiert. Hier geht es zum Thread Na Supi!! (Link: http://www.portugalforum.org/fragen-forum/27153-na-supi.html)

Update 13.04.2012:
Die oben erwähnte Facebook Gruppe des Portugalforum.org ist nun keine öffentliche Gruppe mehr. Beiträge bekommt man nur noch als Mitglied der Gruppe zu sehen.

Vom Betreiber gibt es nach wie vor keine öffentliche Stellungnahme.

Update 14.04.2012:
Am Morgen habe ich die Mitgliedschaft in der FB Gruppe beantragt, die am Abend bestätigt wurde.

Somit kann ich die Inhalte wieder lesen, ohne inkognito auftreten zu müssen.

Sollte es Neuigkeiten zum Thema „Ausfall des Forums“ geben, gibt es hier ein Update.

Update 19.05.2012:
Vielen Dank für euer Interesse am Schicksal des Portugalforums. Leider gab es bisher keine Stellungnahme des Betreibers, und damit ist wohl auch kaum noch zu rechnen. Wenn ihr dennoch mehr erfahren möchtet, müsstet ihr euch an die Moderatoren des Forums wenden. Ich erfahre auch nur, was irgendwo öffentlich auftaucht.

Update 17.06.2012:
Heute wurde die Registrierung des Domänennamens portugalforum.org um ein Jahr bis zum 23.06.2013 verlängert.

01.05.2014 Hinweis: Da das Portugalforum.org sämtliche eingehende Links von meinem Webserver blockiert, habe ich mich entschlossen, die Links zu entfernen und nur noch in Klammern als Text anzugeben.

 

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Weiher Feia 2011 in Erding am Kronthaler Weiher http://blog.sevke.net/2011/08/08/weiher-feia-2011-in-erding-am-kronthaler-weiher/ http://blog.sevke.net/2011/08/08/weiher-feia-2011-in-erding-am-kronthaler-weiher/#respond Mon, 08 Aug 2011 11:56:42 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1951 Weiher Feia 2011 - der Biergarten

Weiher Feia 2011 - der Biergarten

Die größte Strandparty Erdings fand am 6. August am Kronthaler Weiher in Erding statt. Mehr als 6000 Besucher sollen mitgefeiert haben. Mir stellt sich die Frage, wie man die Besucher zählt, denn die Veranstaltung war komplett kostenlos, so dass man also keine Eintrittskarten zählen konnte.

Der offizielle Beginn war 17:00 Uhr. Wir sind schon eine Stunde früher hingefahren und haben deswegen auch einen optimalen Parkplatz gefunden. Am Kronthaler Weiher finden sich bei schönem Wetter immer viele Badegäste ein. Im See schwimmen zwar Seevögel herum, aber der See ist sehr groß, so dass wohl nicht mit gesundheitlichen Problemen gerechnet werden muss. (Trotz Fütterverbots kann man immer wieder Leute beim Füttern der Vögel beobachten. Wahrscheinlich sind sie sich nicht darüber bewusst, dass sie damit die Gesundheitsgefahr für ihre badenden Kinder erhöhen.) Am Weiher gibt es auch einen kleinen Biergarten mit einer Minigolf-Anlage, mit der wir selber allerdings keine so guten Erfahrungen gemacht haben (siehe auch diesen Blog-Artikel). Jedenfalls haben wir unsere Decke ausgebreitet, sind schwimmen gegangen, haben Mini-Karotten genascht und die Leute beobachtet.

Das Wetter war hervorragend, ein bisschen schwül, aber für die Weiher Feia bestens geeignet. Weiter hinten in Richtung der Wasserwacht standen eine Reihe von Buden, die Speisen und Getränke anboten, davor waren viele Biertische und -Bänke zu einem Biergarten aufgebaut. Etwas weiter weg befand sich die Bühne mit einer Ausrichtung zum Biergarten. Die ersten Sound-Checks fanden statt, kamen aber nur gedämpft zu uns rüber, weil wir uns quasi im Rücken der Bühne befanden.

Um 17:00 Uhr eröffnete Bürgermeister Max Gotz die Feia. Wir schenkten uns die Ansprache und brachten unsere Badesachen zum Auto. Währenddessen wurde ein neues Rettungsboot eingeweiht (im wahrsten Sinne des Wortes durch einen evangelischen Pfarrer und einen katholischen Dekan).

Nachdem wir unsere Badeausstattung im Auto zurückgelassen hatten, schlenderten wir langsam über das Festgelände und schauten uns das Angebot an Speisen und Getränken an.

Weiher Feia 2011 - Warteschlangen bei den Buden

Weiher Feia 2011 - Warteschlangen bei den Buden

Es gab so circa 10 Buden mit verschiedenen Angeboten. Der Biergarten war bereits ziemlich gefüllt und es bildeten sich kurze Warteschlangen an den Ständen. Auch die Wasserwacht Erding war mit einer eigenen Strandbar direkt am Wasser vertreten und bot diverse exotische Getränke an. Hier die Preiskarte:

Weiher Feia 2011 - die Preiskarte der Strandbar

Weiher Feia 2011 - die Preiskarte der Strandbar

Die Bühne musste sich erst noch warm spielen. Der Rock-Antenne-DJ Alex Wangler bemühte sich redlich, die Leute in Stimmung zu bekommen, aber noch fanden sich kaum Leute vor der Bühne ein. War ja auch kein Wunder: die Älteren saßen im Biergarten und schmausten, die Jüngeren waren noch gar nicht angereist (jedenfalls noch nicht in ausreichender Zahl).

Weiher Feia 2011 - Cliquen

Weiher Feia 2011 - Cliquen

Ab und zu sah man Gruppen von Teenagern oder Jugendlichen über das Gelände schlendern. Manchmal standen sie auch nur herum. Meist waren es gleichgeschlechtliche Gruppen, drei bis vier Mädchen oder eben Jungen. Es gab aber auch Gruppen wie auf dem Foto, zu der sowohl Mädchen als auch Jungen gehörten. Das macht doch eh mehr Spaß, oder?

Im folgenden Video folgt ein kurzer Schwenk über das Festgelände. zu dem Zeitpunkt war es noch relativ früh (weil ich das Licht für das Video brauchte), später wurde es noch viel voller.

Die Coverband Gerry & Gary übernahm die Bühne und machte Live-Musik. Dabei handelte es sich zwar um Cover von bekannten Songs, diese wurden aber gekonnt „performt“. Noch war es aber früh am Abend und hell. So war es nicht einfach, die Leute in der Ferne von den Bierbänken hin zur Bühne zu ziehen. Ein paar wenige ältere Partygänger zeigten den jüngeren, dass man zur Musik auch tanzen durfte und konnte, die meisten jüngeren Leute blieben aber stehen oder ignorierten die Bühne einfach ganz. Lag es an der Musik? Lag es an der Uhrzeit? Lag es am zu niedrigen Alkoholpegel? Ich weiß es nicht.

Weiher Feia 2011 - 5 Mädel müssen singen

Weiher Feia 2011 - 5 Mädel müssen singen

Nach einer Stunde oder so (ich hatte keine Uhr dabei) gab es dann ein weiteres Highlight. Es wurde nämlich parallel per Stimmzettel aus einer Auswahl von 5 Mädchen das nächste Herbstfestmadel gewählt. In Erding findet jedes Jahr Ende August das Herbstfest statt. Das Herbstfestmadel gibt der Veranstaltung ein repräsentatives Gesicht. Die Mädels mussten live und ohne Vorbereitung kurze Lieder anstimmen. Mein Gott, müssen die nervös gewesen sein! im Publikum standen verteilt Fangruppen herum und feuerten ihre Favoriten an. Eine der Damen auf der Bühne sang immer wieder lauthals: „Ich bin solo, ich bin solo …“. Ob sie das nach der Weiher Feia noch war, habe ich nicht überprüft. 😉

Hut ab und vollster Respekt: da oben auf der Bühne zu stehen, begafft zu werden und dann auch noch spontan zu singen, ist eine echte Leistung! Habt ihr gut gemacht, Mädels!

Wir haben die Veranstaltung gegen 21:00 Uhr verlassen, können also nicht persönlich berichten, wie sich der Abend weiter entwickelt hat.

Fakt ist aber, dass die Veranstaltung mal wieder ein voller Erfolg war. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren, die Erdinger Wasserwacht, und an alle, die aktiv mitgeholfen haben! Die Weiher Feia hat das erste Mal im Jahr 2009 stattgefunden und fiel letztes Jahr wegen Überflutung aus. Nach dem diesjährigen Erfolg steht wohl fest, dass es auch eine Weiher Feia 2012 geben wird!

Merkur-Online gibt euch noch ein paar ergänzende Informationen in dem Artikel Hier steppt der Bär (mit eigener Foto-Galerie.

Die Wasserwacht Erding pflegt auch eine eigene Internet-Seite und hat natürlich eine Facebook-Seite.


 

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Die Botschaften der meist verschenkten Blumen http://blog.sevke.net/2011/03/23/die-botschaften-der-meist-verschenkten-blumen/ http://blog.sevke.net/2011/03/23/die-botschaften-der-meist-verschenkten-blumen/#respond Wed, 23 Mar 2011 09:11:45 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1687 In der Zeitschrift Haus&Grund (Rheinland Pfalz) vom März 2011 bin ich auf Seite 18 und 19 auf einen sehr netten Artikel von Fr. Dr. Ilse Preiss gestoßen. Mir hat der Artikel sehr gut gefallen. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin möchte ich gerne hier Die Botschaften der meist verschenkten Blumen weitergeben.

Rose

Rose


Die Rose
steht für eine entfachte Leidenschaft und Liebe, wenn sie in rot vergeben wird. In rosa lässt sie „zarte Gefühle“ erahnen, in weiß steht sie für Unschuld und Treue.

Gerbera

Gerbera


Die Gerbera
strahlt, auch in ihrer Bedeutung: „Durch dich wird alles schöner!“ Sie darf auch an die hilfsbereite Nachbarin, den Bruder oder die liebe Oma verschenkt werden.

Nelke

Nelke


Die Nelke
war einst Symbol der Arbeiterbewegung. In rot steht sie für starke Leidenschaft, in weiß für ewige Treue, in gelb für „Antipathie“.

Sonnenblume

Sonnenblume


Die Sonnenblume
ist pure Fröhlichkeit, steht für Spaß und menschliche Wärme – und kann deshalb jedem lieben Menschen geschenkt werden.

Iris

Iris


Die Iris
ist Symbol für Kreativität und unbändige Energie. Aber sie kann auch eine gute Nachricht anmelden.

Tulpe

Tulpe


Die Tulpe
steht für Zuneigung – je dunkler die Blüte, desto heftiger das Gefühl. Gelb bedeutet Sonnenschein, rosa zarte Liebe, orange Faszination.

Lilie

Lilie


Die Lilie
sollte mit viel Herz verschenkt werden. Sie ist Symbol für Reinheit, Unschuld, Jungfräulichkeit.

Orchidee

Orchidee


Die Orchidee
bringt Bewunderung zum Ausdruck: Ihre Arten-Vielfalt und ihr starker Überlebenswille symbolisieren dazu eine Art von Cleverness.

Fresie

Fresie


Die Fresie
verführt mit einem süßen, betörenden Duft. Ihre frischen Farben und die vielen (Rispen-) Knospen stehen vor allem für Zärtlichkeit.

Ranunkeln

Ranunkeln


Ranunkeln
imponieren mit gefüllter Blütenpracht. Sie stehen für Attraktivität und magische Anziehungskraft.

Strelitzie

Strelitzie


Strelitzien
stehen für Farbenpracht und Exotik. Zudem ist die Strelitzie ein Symbol für Einzigartigkeit. Wer sie weitergibt, macht ein Kompliment.

Anthurie

Anthurie


Die Anthurie
ist ebenfalls als Einzelblume begehrt. Da sie (fast) jede andere Blüte in den Schatten stellt, weist sie auf provokantes Verhalten hin, steht aber auch für Exotik und Stärke

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Facebook: meine Freunde schreiben nichts mehr! http://blog.sevke.net/2011/02/23/facebook-meine-freunde-schreiben-nichts-mehr/ http://blog.sevke.net/2011/02/23/facebook-meine-freunde-schreiben-nichts-mehr/#comments Wed, 23 Feb 2011 20:37:30 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1377 Facebook hat im Februar eine neue Funktion eingeführt und auch gleich aktiviert, ohne das groß herum zu erzählen.

Es handelt sich um eine Einstellung, mit der man festlegen kann, dass man nur noch Nachrichten im FB-Stream (Neueste Meldungen auf der Pinnwand) erhält, die von Freunden oder Seiten stammen, mit denen man häufig in Kontakt steht. Der genaue Wortlaut ist „Freunde und Seiten mit denen du am meisten interagierst“. Was das nun genau bedeutet, weiß ich nicht. Wenn es jemand herausbringt, wäre ich für einen Hinweis dankbar.

Jedenfalls ist dies von FB standardmäßig so eingestellt.

Das hat zur Folge, dass ihr viele der Pinnwand-Einträge eurer Freunde nicht mehr zu sehen bekommt! Schade eigentlich. Liegt aber nicht an euren Freunden. 😉

Lässt sich aber leicht wieder ausschalten.

Screenshot: Facebook - Optionen für Neueste Nachrichten

Screenshot: Facebook - Optionen für Neueste Nachrichten

Einfach auf den kleinen Pfeil rechts neben „Neueste Nachrichten“ klicken und dort den untersten Menüpunkt auswählen „Optionen bearbeiten …

Es geht ein neues Fenster auf, wo man ganz oben diesen Filter einstellen kann. Es gibt nur die beiden Optionen:

  • Freunde und Seiten mit denen du am meisten interagierst
  • Alle deine Freunde und Seiten

Die untere Option auswählen und unbedingt auf die Schaltfläche „Speichern“ klicken, sonst merkt FB sich die Einstellung nicht.

Facebook: Filter ausschalten

Facebook: Filter ausschalten

Auf dem Screenshot seht ihr auch noch die Liste der Anwendungen und Kontakte, die ihr (bzw. in diesem Fall ich) gesperrt habt.

Die Einstellung gilt übrigens nur für eure Timeline, also das, was ihr in Facebook auf eurer Pinnwand seht. Damit sich eure Freunde nicht von euch ignoriert fühlen, solltet ihr ihnen diesen Tipp ebenfalls mitteilen.

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Facebook – jeder weiß wo ich bin http://blog.sevke.net/2010/08/19/facebook-jeder-weis-wo-ich-bin/ http://blog.sevke.net/2010/08/19/facebook-jeder-weis-wo-ich-bin/#respond Thu, 19 Aug 2010 08:20:25 +0000 http://blog.sevke.net/?p=758 Facebook hat gestern eine neue Funktion namens „Facebook Places“ eingeführt.

Mit Hilfe dieser Funktion kann jeder Facebook-Benutzer anderen Leuten mitteilen, wo er sich gerade befindet. Außerdem kann jeder sofort sehen, wer sich noch so in seiner Umgebung aufhält und welche interessanten Aktivitäten es in der Umgebung gibt.

Die Funktion wird über einen „Check-In“ Button genutzt, mit dem man seinen derzeitigen Standort bekannt gibt, ist also für Handys gedacht, deren Standort prinzipbedingt bekannt ist. Solange man das selber unter Kontrolle hat, kann dieses Feature ja ganz nett sein. Allerdings können standardmäßig auch Freunde, die mit einem unterwegs sind, in Facebook eintragen, wo ich mich gerade aufhalte. Es gibt darüber hinaus bereits eine Programmier-Schnittstelle, die es anderen Anwendungen erlaubt, auf diese Aufenthaltsdaten zuzugreifen und sie für sich zu verwenden. Für Werbetreibende ist diese Funktion natürlich optimal, da sie den Benutzer auf den eigenen Places-Seiten noch mehr mit ihrer Werbung zumüllen können. Interessant könnte es auch für Leute werden, die wissen wollen, ob sich bestimmte Menschen NICHT an bestimmten Orten aufhalten, zum Beispiel zu Hause oder im Büro. Eine Frage wie „Ist mein Mann heute wirklich wie behauptet im Büro oder treibt er sich ganz woanders herum?“ erhält ganz neue Möglichkeiten zur Überprüfung.

Die eingecheckten Mitglieder werden übersichtlich auf einer Bing Map dargestellt.

Für Nutzer in Europa sind die „Places“ im Augenblick noch nicht freigeschaltet. Sehr wohl kann man aber in den Privatsphäre-Einstellungen bereits festlegen, ob man das überhaupt nutzen will oder nicht. Und man kann einstellen, ob und wer überhaupt Angaben über den eigenen Standort machen darf. Zu erreichen sind die Einstellungen über Konto -> Privatsphäre Einstellungen -> Benutzerdefinierte Einstellungen und dann direkt unter Geburtstag.

Facebook Privatspähre Einstellungen für Places

Facebook Privatspähre Einstellungen für Places

Also, Freunde … zeigt mir, wo ihr euch gerade herumtreibt!

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Deutschsprachige Portugal Foren http://blog.sevke.net/2010/08/01/deutschsprachige-portugal-foren/ http://blog.sevke.net/2010/08/01/deutschsprachige-portugal-foren/#comments Sun, 01 Aug 2010 10:24:53 +0000 http://blog.sevke.net/?p=718 Vor kurzem habe ich in diesem Artikel berichtet, dass das renommierte Portugal Forum Portugalforum.de wieder auferstanden ist.

Lange Zeit habe ich mich in der deutschsprachigen Portugal-Community rar gemacht, aber im Augenblick bin ich dabei, meine alten (=langjährigen) Kontakte wieder aufzufrischen. Je mehr ich das tue, desto mehr Spaß macht es mir!

In dem Zusammenhang habe ich natürlich auch die deutschsprachigen Portugal-Foren besucht. Im oben genannten Portugalforum.de war ich eigentlich „schon immer“ Mitglied. Wegen des Verkaufs sind dort allerdings die Account-Daten nicht mehr verfügbar. Das Forum wird inzwischen von 5 der ehemaligen Moderatoren unter der Bezeichnung Portugallierforum weitergeführt. Zwei weitere Moderatoren sind inzwischen nicht mehr dabei. Eine ganze Reihe von aktiven Mitgliedern hat sich diesen Moderatoren angeschlossen und betreibt das Forum als Team gemeinsam.

Der ursprüngliche Besitzer des verkauften Portugalforums versucht mittlerweile an dem Erfolg des früheren Forums anzuknüpfen, hat sich aber nicht zu einer Zusammenarbeit mit seinen ehemaligen Moderatoren (möglicherweise war es auch umgekehrt) entschließen können, sondern hat parallel ein eigenes Forum aufgebaut, das Portugalforum.org (Link: http://portugalforum.org).

Neben diesen beiden Foren betreibt der Michael Müller Verlag (dort gibt es bekannte Reiseführer für Individualreisen) ein Forum, das einen direkten Kontakt mit den Autoren der Reiseliteratur ermöglicht.

Weitere aktive deutschsprachige Foren konnte ich nicht finden. Ich bin zwar auf einige Links im Internet gestoßen, die aber entweder ins Leere oder zu Blogs verwiesen. Wenn jemand von euch weitere interessante deutschsprachige Foren kennt, die sich dem Thema Portugal widmen, würde ich mich über einen kurzen Hinweis per E-Mail freuen.

Da es sich nur bei den ersten beiden Foren um privat betriebene handelt, dürften sie für alle Liebhaber von Portugal, seien es Urlauber oder auch Zugezogene (üblicherweise Residente genannt), am interessantesten sein. Beim Portugalforum.org ist nicht ganz klar ersichtlich, ob mit dem Forum nicht doch kommerzielle Interessen verfolgt werden. Zum einen wurde vom jetzigen Betreiber schon mal ein Portugal-Forum verkauft, zum anderen werden überall auf den Seiten, sogar zwischen den einzelnen Beiträgen kommerzielle Werbeanzeigen eingestreut. Beim Portugallierforum ist das bisher nicht der Fall.

Ich habe zu beiden Foren wieder Kontakt aufgenommen. Generell hat man als Außenstehender den Eindruck, dass es einen Kern von Aktiven (plus Moderatoren) gibt, der das Forum als eine Art Fetisch sieht, der mit allen Mitteln beschützt werden muss. Neue Besucher haben es schwer, von diesem Kreis anerkannt zu werden. Einfache Fragen wie „Ist es im November noch warm an der Algarve?“ werden zwar gerne beantwortet, ziehen aber häufig einen längeren Schwanz von Diskussionen zum Thema, aber auch weit jenseits des eigentlichen Themas nach sich. Der Kern wird nicht müde, sich mit sich selber zu beschäftigen, weist aber Besucher, die nicht zum Kern gehören, gerne daraufhin, beim Thema zu bleiben. Manche aktiven Mitglieder gefallen sich in der Rolle, ihre Kommunikationsfähigkeiten in schwer verständlichen, mit allerlei Fremdwörtern gespickten Beiträgen zu demonstrieren. Besucher stehen dann oft verloren da und fragen sich:“Schön. Und was will er mir jetzt damit sagen?“. Daneben fallen regelmäßig Anspielungen und Spitzfindigkeiten, die nur Leute verstehen, die zum inneren Kern gehören. Für Portugal-Freunde, die nicht zum inneren Kern gehören, ist es sehr schwierig, aus all dem Kommunikationsrauschen nützliche Informationen herauszufiltern. Gerne werden auch Meta-Diskussionen über den Stil des Diskutierens oder über das Verhalten von einzelnen Mitgliedern geführt.

Meiner Erfahrung nach trifft das Gesagte auf sehr viele Internet-Foren zu.

Es wäre ungerecht, diese negative Bild von Foren so im Raum stehen zu lassen. In jedem Forum findet man hochmotivierte, sehr freundliche und hilfsbereite Menschen, die nichts anderes wollen, als ihre Erfahrungen und ihr Wissen über ein Thema an andere weiterzugeben. Vielen Dank an all diese Menschen!

Gegen eine Kerngruppe kann man nichts machen, die bildet sich automatisch. Die Gruppe selber kann versuchen, sich ihrer Außenwirkung bewusst zu werden, um gezielt anderen Besuchern, die (noch?) nicht zu den ganz aktiven Mitgliedern gehören, die Hand zu reichen, sie willkommen zu heißen und für eine Wohlfühl-Atmosphäre zu sorgen. Jeder Besucher, der sich wohlfühlt, ist eine Bereicherung für ein Forum und sollte umworben werden!

Wie wurde ich in den beiden Foren willkommen geheißen?

Die Moderatoren-Gruppe des Portugallierforums freute sich sehr darüber, dass ich mich (zurück-) meldete. Nicht nur das. Schon nach kurzer Zeit wurde ich gefragt, ob ich mich nicht noch aktiver einbringen möchte, zum Beispiel zur Unterstützung der Moderation oder der Administration. Beides lehnte ich ab, denn beides ist mit viel Frust und viel Arbeit verbunden. (Deswegen noch mal grundsätzlich ein Dankeschön an alle Moderatoren und Administratoren von privat betriebenen Foren!) Letztendlich ließ ich mich darauf ein, als technischer Berater zu unterstützen. Ich bin von allen mit einem großen Vertrauensvorschuss aufgenommen worden, die Zusammenarbeit klappt hervorragend.

Natürlich habe ich mich auch neu im Portugalforum.org angemeldet. Dort war die Begrüßung weniger freundlich. Leute, die ich gar nicht kannte, beschimpften mich als Troll (= jemand, der die Ordnung und die Harmonie in einem Forum vorsätzlich zerstören will) und sperrten meinen Account nach wenigen Beiträgen.

Eine der Reaktionen zeige ich im folgenden Screenshot:

Portugal Forum Beschimpfungen

Portugal Forum Beschimpfungen - für größere Darstellung bitte klicken

Der Diskussionsfaden (= Thread) wurde ursprünglich mit der folgenden Frage begonnen:

… ich möchte gerne mit meinem Freund in den Urlaub. Wir sind uns noch nicht 100%ig sicher, ob es Portugal sein wird, nur wir können uns halt einfach nicht entscheiden. Wieso? Naja, das Problem ist, wir wollen maximale Entspannung, keine von Touristen überfüllten Orte, also n RelaxUrlaub durch und durch…

und

… Wir suchen ein gutes und günstiges Hotel (er ist Azubi, ich studiere . Möchten halt nicht auf den Hotelluxus verzichten, sonst würden wir ja ne FeWo miete …

Offensichtlich ging es darum, das jemand relativ günstig, aber dennoch mit viel Inklusiv-Komfort in den Urlaub fahren wollte, nicht notwendigerweise nach Portugal.

Meine Antwort war die folgende:

Svens Beitrag im Portugalforum

Mein Beitrag - für größere Darstellung bitte klicken

Nachvollziehen kann ich dabei durchaus, dass sich die Kerngruppe provoziert fühlte, als ich es wagte, die heilige Kuh Portugal anzugreifen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass eine Aufforderung „Verpiss dich!“ deutlich über das Ziel hinausgeschossen ist. Eine Klärung wurde mir durch eine Forums-Sperre sofort verweigert.

Insgesamt muss ich feststellen, dass ich in diesem Portugal-Forum sicher nicht freundlich aufgenommen wurde. Mal abgesehen davon, dass ich zur Zeit dort eh nicht mehr schreiben kann, kann ich mir aktuell nicht vorstellen, mich in dieses Forum einzubringen.

Mir ist bekannt, dass es Menschen gibt, die sich in dieser Umgebung dennoch gut aufgehoben fühlen. Ich gehöre nicht dazu und empfehle deswegen in Zukunft ausschließlich Portugallierforum.

Abschließend möchte ich ergänzen, dass ich dem Betreiber des Portugalforum.org (Link: http://portugalforum.org) privat eine E-Mail geschickt habe. Ich kenne ihn lange genug, um davon auszugehen, dass er diesen Umgangston und diese Reaktion nicht gut heißt.

Nachtrag vom 3.8.2010:
Das Portugalforum.org verfügt über eine Schiedsstelle, die man in Streitfällen für eine Schlichtung bemühen kann. Natürlich hatte ich mich auch dort gemeldet. Allerdings erfolgte keine für mich erkennbare Reaktion. Die Bewertung überlasse ich euch selber. Im nächsten Screenshot könnt ihr die Satzung der Schiedsstelle nachlesen:

PF Schiedsstelle Satzung

PF Schiedsstelle - für größere Darstellung bitte klicken

Inzwischen habe ich eine private Nachricht im Portugalforum.org erhalten, die ich dort allerdings nur lesen kann, wenn ich mich anmelde, was wegen meiner Sperre natürlich nicht funktioniert. Trotzdem war es möglich, die Nachricht zu lesen, da ich vom System automatisch eine Kopie per E-Mail zugesandt bekomme, die ich natürlich trotz Sperre lesen kann. (Logisch, oder?)

Der Betreiber des Forums äußert sich nicht zur Sache, teilt mir aber mit, dass die Sperre aufgehoben sei.

Nachtrag vom 7.8.2010:
Anscheinend war für die Schiedsstelle eine falsche E-Mail Adresse hinterlegt, so dass E-Mails nicht ankamen oder zumindest nicht in das richtige Postfach geliefert wurden. Das ist heute korrigiert worden.

01.05.2014 Hinweis: Da das Portugalforum.org sämtliche eingehende Links von meinem Webserver blockiert, habe ich mich entschlossen, die Links zu entfernen und nur noch in Klammern als Text anzugeben.

 

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Das Portugalforum ist zurück! http://blog.sevke.net/2010/07/24/das-portugalforum-ist-zuruck/ http://blog.sevke.net/2010/07/24/das-portugalforum-ist-zuruck/#comments Sat, 24 Jul 2010 09:46:25 +0000 http://blog.sevke.net/?p=627 http://www.portugalforum.de ist wieder da!

Wie alles anfing:
Mitte der 80er Jahre begann ich mich für Portugal zu interessieren. Auslöser waren zahlreiche Erzählungen und Dia-Vorträge (so mit richtigen Dias, Projektor und Leinwand!) von den Eltern meiner damaligen Freundin Susanne. Sie waren von dem Land und vor allem den Menschen begeistert und suchten bereits nach einer dauerhaften Bleibe an der Algarve. So geschah es dann auch, sie kauften ein abgelegenes Grundstück und bauten sich ein Haus darauf.

Wie es weiter ging:
1986 war ich das erste Mal an der Algarve, damals noch mit dem Motorrad … ein Auto besaß ich lange Jahre gar nicht. Insgesamt war ich vier Mal mit dem Motorrad an der Algarve, einige Male mit dem Auto und auch oft mit dem Flugzeug. 2000 habe ich dann mit der ganzen Familie für ein Jahr in Nordportugal, nördlich von Porto gearbeitet und gelebt.

Als das Internet (genauer das World Wide Web) so langsam bekannt wurde, habe ich mir natürlich auch eine eigene Website aufgebaut (die damals sogar recht bekannt war): Algarve-Kontakt. Bereits vorher hatte ich quasi mit Zettelkasten (Computer ohne Internet) eine Art Kontaktdatenbank gestartet, die solche Fragen wie „Sag mal, kennst du nicht einen guten Maurer in der Nähe von Lagos?“ beantworten sollte. Ich bin aktiv auf deutschsprachige Menschen an der Algarve zugegangen, um deren Adressen und Kompetenzen zu speichern und anderen Leuten zu vermitteln. Dies wollte ich nun mit Algarve-Kontakt weiter ausbauen. Leider verlor ich die Domäne wegen einiger Kommunikationsprobleme mit dem amerikanischen Registrar vor einiger Zeit. Übrig geblieben ist die Domäne Portugal-Kontakt, die allerdings seit mehreren Jahren brach liegt.

So kam es zum Forum:
Mit Online Communities hatte ich bereits viel Erfahrung, da ich für zwei Computer-Magazine bei Compuserve (kennt das noch jemand? Man, waren das noch Zeiten!) freiwillig und der Ehre wegen als SysOp aktiv war, und zwar für die Bereiche PDA und OS/2. Eingebunden waren diese beiden Teilbereiche in ein größeres Angebot, das vor allem Downloads und Diskussionsforen bereitstellte. Die Diskussionsforen glichen dabei teilweise einem Chat, so schnell trudelten neue Themen, Antworten und Kommentare ein. Mit meinem lieben Wegbegleiter Werner zusammen mischte ich so manche Diskussion auf! (Natürlich nie bösartig oder destruktiv.) Für den legendären „Auto-Thread“ bekam ich sogar einmal das äußerst kompetente Buch „Das große MS-DOS 6.0 Profi Arbeitsbuch“ von Dieter Smode mit persönlicher Widmung des Autoren geschenkt. Er war damals SysOp-Kollege von mir. Das Buch steht natürlich heute noch in meiner privaten IT-Bibliothek. Genug in Erinnerungen geschwelgt.

Wie ging es nun weiter mit den Foren?
Ja, okay, kommen wir zurück zum Thema. Auf Algarve-Kontakt gab es (nun aus meiner Historie gut nachvollziehbar) natürlich ebenfalls ein Diskussionsforum. Konkurrenz zum Thema „Portugal“ und speziell „Algarve“ gab es damals eigentlich keine, und die wenigen Leute, die sich auf diese Weise kennenlernten, bildeten so etwas wie eine eingeschworene Pioniergemeinschaft. So bildeten sich auch schnell kleinere Interessensgemeinschaften, die sich gegenseitig zu unterstützen versuchten (mit mehr oder weniger altruistischen Motiven). Eigentlich gab es nur ein einziges anderes Forum, das eine ähnliche Zielsetzung hatte wie mein eigenes. Damals war es, glaube ich, noch Teil einer Web-Präsenz, wurde dann aber in eine eigene Domäne ausgegliedert (ich kann mich aber auch täuschen, und, Kai, so wichtig ist mir das auch gar nicht!).

Was geschah dann?
Ich lernte schnell, dass es eine Menge Leute gab, die die Kultur eines Forums massiv stören und manchmal sogar regelrecht zerstören wollten. Man nennt diese Leute „Trolle“. Zur Folge hatte das, dass ich mich einen großen Teil meiner Zeit mit Trollen beschäftigen musste, während auf der anderen Seite Leute, die sich für das Forum interessierten, genervt das Handtuch warfen und ausblieben. Da ich zu der Zeit nicht nur in meinem eigenen Forum aktiv war, sondern auch in einigen anderen, speziell im „Portgualforum“, wurde es mir irgendwann zuviel und ich zog mich aus dem aktiven Forumsleben zurück. Auch heute schreibe ich noch hin und wieder in verschiedenen Foren, aber ich betreibe selber keins mehr aktiv.

Aber was war nun mit diesem Portugalforum?
Das unter der Adresse Portugalforum.de bekannte Forum entwickelte sich weiter recht erfolgreich. Aus meiner Sicht ist dies vor allem den engagierten Moderatoren zu verdanken, ohne die ein Forum heutzutage nicht sinnvoll mehr zu betreiben ist. Noch viel wichtiger sind aber für jedes Forum die Beiträge der Teilnehmer! Die Arbeit der Moderatoren ist sehr diffizil, manche sind eher Hardliner, die rigoros unangenehme Artikel zusammen- oder gar ganz streichen, andere bevorzugen einen „laissez-faire“-Stil und werden nur bei strafrechtlich bedenklichen Formulierungen richtig böse. Ich selber war und bin der Meinung, dass Moderatoren sich weitestgehend aus den aktiven Diskussionen heraushalten, vor allem nicht in jeder spitzen Bemerkung gleich einen Angriff auf das Abendland sehen sollten. Damals wurden Zusammenarbeiten zwischen verschiedenen Internet-Sites (speziell auch Foren) angestrebt, mehr oder weniger erfolgreich aus meiner Sicht. Das „Portugalforum“ sollte laut Betreiber werbefrei und ohne kommerziellen Hintergrund betrieben werden. Aber zuerst wurden Google-Anzeigen überall auf den Seiten eingestreut, später wurde das Forum sogar komplett verkauft. Es lief noch eine Weile ganz gut, wurde dann aber eingestampft. Das „Portugalforum“ war tot.

War das nun alles?
Nein, natürlich nicht. Der Betreiber des ehemaligen „Portugalforums“ war anscheinend der Meinung: “ was einmal gut funktioniert hat, das wird auch ein zweites Mal gut funktionieren!“ Er baute ein neues Portugal-Forum auf. Die Vorgehensweise wurde im Internet an mehreren Stellen heftig diskutiert, ich selber war nicht beteiligt. Daher werde ich das Thema hier auch nicht aufrollen. Jedenfalls waren einige der Moderatoren mit der bisherigen Geschichte nicht einverstanden und verstanden sich wohl auch mit dem Betreiber nicht mehr so gut, so dass sie letztendlich Ende 2009 mit dem Portugallierforum eine Alternative aufbauten. Unter den Moderatoren befinden sich mehrere, die ich schon aus den Zeiten von Algarve-Kontakt noch gut kenne. Bei dem Moderatoren-Team des Portugallierforum handelt es sich um ein sehr hochkarätiges Team. Das schließt die technischen Administratoren ein. Sozusagen das „Who is Who“ aus Portugal!

Und wo bleibt das Happy-End?
Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, ob ich mich nicht auch in das Portugallierforum einbringen möchte. Ich überlegte kurz, wusste ich doch, dass dies vermutlich mit viel Arbeit verbunden sein würde, ließ mich dann aber doch wieder für diese Idee begeistern. Allerdings bat ich darum, nicht als Moderator, sondern nur als technischer Berater für das Forum aktiv sein zu dürfen. So geschah es! Das Forum entwickelt sich prächtig und mit dem heutigen Datum wurde ein neuer Meilenstein erreicht: Das Portugallierteam hat es geschafft, die alte Internet-Domain des gestorbenen „Portugalforums“, nämlich http://www.portugalforum.de wie den Phönix aus der Asche neu zum Leben zu erwecken. Das „Portugalforum“ ist wieder da! Und es sind weitgehend die alten Moderatoren und Admins an Bord!

Nicht nur das. Die wichtigsten Informationen rund um Portugal wurden gesammelt und stehen nun auf einer angegliederten Website Leben-in-Portugal (http://www.leben-in-portugal.info) zur Lektüre bereit. (Hinweis 05.10.2016: Die Domäne ist umgezogen nach http://leben-in-portugal.wiki.)

Hinweis für die Schlauberger im Netz: Ich bin mir bewusst und möchte betonen, dass meine Darstellung eine ganz subjektive ist. Ihr habt diese Geschichte möglicherweise aus einem anderen Blickwinkel erlebt, das ist ganz normal. Aber bitte akzeptiert auch andere (in diesem Fall meine) Meinungen.

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Facebook, Twitter, Xing … ist mir viel zu gefährlich! http://blog.sevke.net/2010/07/06/facebook-twitter-xing-ist-mir-viel-zu-gefahrlich/ http://blog.sevke.net/2010/07/06/facebook-twitter-xing-ist-mir-viel-zu-gefahrlich/#comments Tue, 06 Jul 2010 12:08:25 +0000 http://blog.sevke.net/?p=618 Soziale Netzwerke boomen … kein Zweifel. Die Frage, die sich viele stellen: Brauch ich das? Oder anders herum: für viele im Internet stellt sich diese Frage gar nicht mehr, sie sind in irgendeiner Art und bei einem oder mehreren Social Network Services bereits dabei.

Ich auch. Schon, weil mich neue Themen im Internet immer sehr neugierig machen. Ich will immer sofort sehen, was dahinter steckt, einmal natürlich, um mitreden zu können, zum anderen aber auch, weil mich neue technologische Trends im Internet schon immer interessiert haben. Oft wurde ich deswegen von Kollegen ausgelacht, aber meistens war die Zeit einfach noch nicht reif. Ich denke an E-Mails zurück. Als ich begann, mich bei Freunden nach deren E-Mail Adressen zu erkundigen, erhielt ich nur ein Lächeln. Und heutzutage ist E-Mail nur noch bei den Ü40ern beliebt. Jüngere Menschen kommunizieren via SMS, Twitter, Facebook und anderen Netzwerken. Meist bestehen hier auch keinerlei Berührungsängste.

Aber oft höre ich: „Oh Gott, das mache ich bestimmt nicht! Das ist mir zu gefährlich!“. Dann frage ich: „Was ist denn daran gefährlich?“ und erhalte „Na, das hört man doch dauernd im Fernsehen und kann es in der Zeitung lesen! Die verkaufen meine Daten, und dann passiert weiß-Gott-was damit.“

Ich kenne auch Leute, die ihren Account bei einem sozialen Netzwerk wieder gekündigt haben. Die Bedenken sind ähnlich wie gerade beschrieben. Aber manchmal frage ich: „Was konkret wurde denn mit deinen Daten angestellt? Ist dir irgendein Schaden entstanden?“

Wir brauchen das nicht zu verharmlosen. Natürlich besteht die Gefahr, dass Daten in einer Form ausgewertet und verwendet werden, die wir als Nutzer nicht wollen. Möglicherweise bekommen wir zielgerichtet Werbung zugeschickt. Viel gefährlicher aber ist, dass aus einer riesigen Menge von verschiedenen Daten Profile über uns erstellt werden können. Was dann damit einmal gemacht wird, kann heute überhaupt noch niemand abschätzen.

Also doch besser keine sozialen Netzwerke nutzen!

Ich denke, dass dieser Zug bereits abgefahren ist. Firmen müssen Soziale Netzwerke ohnehin in ihre Marketing-Strategien integrieren. Es gibt genügend Beispiele, was passieren kann, wenn eine Firma dies nicht tut. Aber das Thema will ich an dieser Stelle nicht weiter ausbreiten.

Was ist aber mit privaten Nutzern? Will sich wirklich noch jemand dem Internet verweigern? Wenn nicht, dann fließen jetzt schon unglaublich viele Daten über jeden Nutzer durch das Internet. Außerdem liegen die Daten auf vielen Computern gespeichert, und wir haben keinerlei Kontrolle darüber.

Ich selber bin Mitglied bei Xing, LinkedIn, MySpace, Facebook, Twitter, Skype, Lokalisten, StayFriends und ein paar anderen Communities, die nicht im klassischen Sinne in die Schublade „Soziales Netzwerk“ fallen, dort aber im weiteren Sinne durchaus hingehören. Jeder Blog, jede Website, die mit Systemen wie WordPress, Joomla!, Xoops, TYPO3, Drupal oder anderen aufgebaut wird, verfügt heute über Funktionen, die eine Website in eine Community, oder gar in ein Soziales Netzwerk verwandelt. Der Zug ist abgefahren.

Natürlich kann ich mich nicht in allen Netzwerken gleichzeitig aktiv beteiligen. Daher sind diese inzwischen untereinander miteinander verbunden, so dass eine Nachricht, die ich zum Beispiel in Twitter schreibe, automatisch auch in Facebook erscheint … wenn ich dies so wünsche. Gleiches gilt für diesen Blog.

Wer sich im Internet bewegt, gibt also zwangsläufig Daten über sich preis. (Da helfen auch Pseudonyme nicht viel, aber auch das ist ein anderes Thema.)

Zurück zu Facebook!

Okay, ich will also doch nicht auf Facebook verzichten, kostet mich kein Geld, und immerhin erreiche ich in Deutschland bereits 10 Millionen Leute damit direkt, weltweit die Kleinigkeit von 400 Mio. Wenn ich mich anmelde, muss ich zunächst nur die folgenden Daten angeben:

  • Vorname
  • Nachname
  • E-Mail Adresse
  • Kennwort
  • Geschlecht
  • Geburtstag

Wer will mich daran hindern, falsche Daten einzugeben, auch wenn dies natürlich nicht erlaubt ist? Einzig die E-Mail Adresse muss irgendwie funktionieren, sonst klappt der Double-Opt-in nicht. Aber dafür kann man sich auch bei den vielen E-Mail Anbietern wie GMX speziell für den Facebook-Account eine anlegen. Wenn ich einen falschen Namen angebe, werde ich allerdings später auch von keinen Freunden gefunden, sondern muss mir die selber zusammen sammeln.

Nun habe ich meinen Account und stelle erst mal alle Berechtigungen so ein, dass möglichst wenig Menschen möglichst wenig von mir zu sehen bekommen. Dazu wähle ich „Konto“ – „Privatsphäre-Einstellungen“. Das folgende Bild zeigt die von Facebook empfohlenen Einstellungen:

Facebook empfohlene Privatsphäre Einstellungen

Facebook empfohlene Privatsphäre Einstellungen

Diese Einstellungen passt man am besten erst einmal so an, dass alle Optionen ausschließlich für „Freunde“ freigegeben sind. Jetzt haben wir erreicht, dass unsere (nicht vorhandenen) Daten nur von unseren (nicht vorhandenen) Freunden gesehen werden können. Viel soziales Netzwerk haben wir aber so noch nicht. Wir werden also nach und nach Freunde in unser Netzwerk einladen, die dann auch unsere Daten sehen können. Dabei können wir nicht verhindern, dass unsere Freunde unsere Daten an andere weiterreichen. Aber das Problem haben wir immer. Menschen, die etwas über uns wissen, können jederzeit im Internet über uns schreiben, ob es nun wahr ist oder nicht. Darum sollten wir uns auch gut überlegen, wen wir als „Freund“ einladen. Mit der Zeit werden wir auch regelmäßig Einladungen bekommen, als „Freund“ auf der Liste von anderen Personen aufzutauchen. Dabei scheint es bei vielen jungen Leuten ein Status-Symbol zu sein, möglichst viele Freunde auf der Liste zu haben, denn viele Einladungen werden von Leuten kommen, die wir überhaupt nicht kennen. Es zwingt uns niemand, solche Einladungen anzunehmen.

Wichtige Regel: Facebook Freundeskreis auf Menschen beschränken, die man kennt und denen man vertraut!

Die Sichtbarkeit lässt sich sogar noch feiner einstellen, wenn einem selbst die Gruppe der „Freunde“ noch zu groß ist. Man kann sich selber benannte Listen mit bestimmten Leuten anlegen und die als berechtigt eintragen. Es ist sogar möglich, die Sichtbarkeit auf explizit ausgewählte Facebook Nutzer einzuschränken. Im Zweifelsfall kann man mit „Nur ich“ auch Einträge komplett verbergen. Aber wozu soll das gut sein? In dem Fall würde ich den entsprechenden Eintrag erst gar nicht ins Profil schreiben. Denn eines ist auch sicher: die Daten liegen auf Servern im Internet, über die ich keine Kontrolle habe. Was mit den Daten heute oder morgen passiert, entzieht sich somit ebenfalls meinem Einfluss. Deshalb gilt eine weitere

Wichtige Regel: So wenig Daten wie nötig in das eigene Profil schreiben.

Haben meine „Politische Einstellung“ oder meine „Religiösen Ansichten“ wirklich etwas im Internet zu suchen? Beides kann ich bei Bedarf auch im Chat oder per E-Mail mitteilen, muss dies aber sicher nicht in meinem Facebook Profil hinterlegen.

Bei jedem sozialen Netzwerk muss man sich überlegen, was man damit für Ziele verknüpft. In dem geschäftlich orientierten Netzwerk Xing gebe ich zum Beispiel relativ viele Daten über meine beruflichen Kompetenzen an, weil ich nur so von mir noch unbekannten Menschen kontaktiert werden kann. Diese bemühen nämlich die Suchfunktion und suchen gezielt nach Personen mit bestimmten Interessen. Daneben nutzen sehr viele Personalvermittler Xing, um Jobs zu besetzen. In meinem Fall kam auf diese Weise bereits eine Anstellung zustande. Wer sich nicht traut, ein paar Daten von sich zu veröffentlichen, wird die Möglichkeiten des Netzwerks nur eingeschränkt nutzen können.

Facebook ist allerdings nicht gerade bekannt dafür, ein besonders beliebter Stellenmarkt zu sein. Hier geht es mehr um Freizeit und Spaß.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Einstellungen, die wir besser erst einmal auf „Nur Freunde“ setzen. Sie sind auf der Seite mit den Einstellungen zur Privatsphäre zu finden, wenn man weiter oben auf der Seite im Textblock „Allgemeine Informationen“ auf den schwer erkennbaren Link „Einstellungen anzeigen“ klickt. Besonders wichtig erscheint es mir, die eigene Freundesliste nur für Freunde sichtbar zu machen. Andere Leute geht es nichts an, mit wem ich befreundet bin.

Ein weiteres wichtiges Thema in Facebook sind die vielen, vielen Anwendungen, die auf der Plattform laufen wie zum Beispiel Farmville. Auf der Seite mit den Einstellungen zur Privatspähre gibt es weiter unten den Textblock „Anwendungen und Webseiten, der uns weitere Einstellungsmöglichkeiten liefert. Das Problem dabei ist, dass Anwendungen ebenfalls auf meine Daten zugreifen können. Je nach Einstellungen kann dies sogar passieren, wenn ich selber die Anwendung gar nicht nutze, sondern einer meiner Freunde. Das kann ich verhindern, indem ich unter „Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind“ alle Häkchen entferne. Zusätzlich sollte auch „Umgehende Personalisierung“ ausgeschaltet sein. Die „Aktivitäten in Spielen und Anwendungen“ habe ich auf Freunde eingeschränkt, denn es muss nicht jeder die Nachrichten der Anwendungen sehen, die ich nutze.

Wie sieht denn nun einer meiner Freunde oder „die Welt“ ganz allgemein mein Profil? Auch dazu gibt es einen Link zum Anklicken. Den findet man im Bereich mit den Privatsphäre-Einstellungen, aber nur, wenn man die Einstellungen über „Benutzerdefinierte Einstellungen“ anpasst. Dann gibt es oben auf der Seite einen Link mit der Bezeichnung „Vorschau auf mein Profil“. Zunächst sieht man sein Profil so, wie es andere mir unbekannte Facebook Nutzer sehen können. Darüber hinaus habe ich die Möglichkeit, einen bestimmten Nutzer anzugeben, um mir mein Profil aus seiner Sicht anzeigen zu lassen.

Wir haben also nur sehr wenige Daten von uns preisgegeben und die Sichtbarkeit darauf noch einmal ganz deutlich eingeschränkt. Dennoch können wir Facebook als Plattform mit unseren Freunden nutzen. Ich denke, dass wir so geschützt ohne Angst oder gar Panik an dem beliebtesten sozialem Netzwerk partizipieren können.

Wer mich kennt und mich als Freund einladen will, kann einfach in Facebook nach meinem Namen suchen und mich als Freund einladen!

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