Erding – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net Querbeete Gedanken, Meinungen und Interessen Sun, 22 Oct 2017 15:45:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2016/03/cropped-think-622166_960_720-150x150.jpg Erding – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net 32 32 27620428 Weiher Feia 2017 in Erding am Kronthaler Weiher http://blog.sevke.net/2017/08/11/weiher-feia-2017-erding-kronthaler-weiher/ http://blog.sevke.net/2017/08/11/weiher-feia-2017-erding-kronthaler-weiher/#respond Fri, 11 Aug 2017 17:34:26 +0000 http://blog.sevke.net/?p=8827 Die jährliche WeiherFeia in Erding ist eines der Top-Ereignisse im Landkreis Erding.

Letztes Jahr konnte die größte Strandparty Erdings leider nicht stattfinden, weil das Gelände am Kronthaler Weiher umgebaut wurde.

Aber dieses Jahr am 5. August war es wieder so weit.

Schon seit 2009 gibt es die WeiherFeia am Kronthaler Weiher in Erding. Bisher hatte ich nur ein einziges Mal daran teilgenommen, nämlich 2011. Damals hatte ich dazu einen kurzen Artikel geschrieben.

Was ist der Kronthaler Weiher?

Blick über den Strand des Kronthaler Weihers in Erding

Der Kronthaler Weiher ist ein aus einem Baggersee hervorgegangenes Naherholungsgebiet im Norden von Erding. Im See kann man baden und eine große Liegewiese lädt zum Entspannen ein. Wer es nicht gar so entspannend mag, kann sich bei Boccia, Beachvolleyball, Beachhandball, Fußball, Minigolf oder auf dem Trampolin austoben. Auch eine kleine Calisthenics-Anlage ist am südlichen Rand vorhanden. Für die Kinder gibt es mehrere Spielplätze. Für die Väter gibt es Grillplätze.

Ganz wichtig: der Zugang zum Gelände ist kostenlos.

Es gibt zwar gute Parkplätze (sogar mit Bäumen für Schatten ausgestattet) in unmittelbarer Nähe. Diese dürften jedoch an richtig warmen Sommertagen und bei Veranstaltungen wie der WeiherFeia nicht ausreichen. Auf dem nahe gelegenen Volksfestplatz stehen viele weitere Parkplätze zur Verfügung. Allerdings muss man von dort ein paar Minuten zu Fuß durch eine Kleingartenanlage gehen. Wenn man Pech hat, bleibt man beim kleinen Biergarten Blumenhof hängen und erreicht den See gar nicht erst. 😉

Was ist die WeiherFeia?

Blick über das Ostufer des Kronthaler Weihers in Erding

Veranstalter der jährlichen WeiherFeia ist die Wasserwacht Erding, die am See selbstverständlich über eine eigene Wachststation verfügt.

An einem einzigen Tag des Jahres im August wird ein Großteil der Liegewiese zu einem riesigen Biergarten umgestaltet. (Vielleicht könnte man das auf zwei Tage ausdehnen. Was meint ihr?) Am Rand der Wiese stehen zahlreiche Buden mit diversen kulinarischen Verführungen. Natürlich gibt es auch etwas zu trinken, vor allem selbstverständlich Bier der Brauerei Erdinger Weißbräu.

Der Freizeit- und Badebetrieb wird durch den Biergarten nicht eingeschränkt. Nachmittags vermischt sich alles zu einer Art Riesen-Happening. Spielt das Wetter mit, so sieht man überall fröhliche und ausgelassene Menschen jeder Altersklasse.

Abends geht der Betrieb dann langsam in eine große Party über. Auf einer Livebühne wird zunächst Konservenmusik des Radiosenders Rock Antenne gespielt. Später heizt dann die Band Ois Easy ein und sorgt für richtig viel Stimmung.

Das Ganze endet dann irgendwann gegen Mitternacht.

Wie war die WeiherFeia 2017?

Foto mit Blick über das WeiherFeia Gelände in Erding

Natürlich geht (gefühlt) so ziemlich jeder Erdinger zur WeiherFeia! Das Wetter war bestens. Und auf diversen Plattformen (siehe auch meinen Artikel zu Erdinger Freizeitgruppen) wurden eifrig Treffen organisiert.

Screenshot der Anmeldungen bei den Münchner SinglesAuch die Superdinger wollten sich gegen 18:00 auf der WeiherFeia treffen. Allerdings waren einige der Mitglieder bereits bei den Münchner Singles für ein dort organisiertes Event angemeldet. Das spielte natürlich keine große Rolle, denn eine Abschottung einer Gruppe von irgendeiner anderen gab es nicht.

Ich habe gar nicht erst versucht, am Weiher zu parken, sondern habe direkt den Volksfestparkplatz angesteuert. Überraschenderweise standen dort noch gar nicht besonders viele Autos. Umso besser. Die paar Meter Fußweg durch die Kleingartenanlage und vorbei an dem kleinen Blumenhof-Biergarten empfand ich als angenehm.

An allen Zugängen gab es dieses Jahr Taschenkontrollen. Daran wird man sich wohl gewöhnen müssen. Ich selber hatte aber keine Tasche dabei.

Einen bestimmten Treffpunkt hatte ich mit niemanden ausgemacht.

So bin ich erst einmal alleine über das Gelände spazieren gegangen.

Das Video gibt ganz gut die Stimmung am Nachmittag wieder.

Die Wasserwacht Erding verkaufte Getränke, um die eigenen finanziellen Reserven etwas aufzustocken. Da ich bereits 2011 ein Foto von der Preistafel gemacht hatte, kann ich hier die Preise von 2011 denen von 2017 gegenüberstellen:

Preisvergleich Getränke 2011 und 2017

Sieht mir nach einer moderaten Preisentwicklung aus … immerhin liegen 6 Jahre dazwischen.

Auf der anderen Seite gab es die Imbissbuden. Leider wurden die nicht wirklich mit all den vielen hungrigen Menschen fertig. Dementsprechend gab es überall lange Warteschlangen. Wer Hunger hatte, musste geduldig sein. Ich verzichtete auf eine Mahlzeit.

Es waren sehr viele Menschen unterwegs, aber alles sah friedlich aus.

Plötzlich sprang mich eine junge Dame von hinten an, weil sie mich wiedererkannt hatte. Sie informierte mich darüber, wo sich die MüSis breit gemacht hatten. Das fand ich sehr nett, wollte aber noch ein bisschen weiter herumschlendern.

Auch die Superdinger meldeten sich per WhatsApp bei mir und schließlich auch noch Heike, die mit ihren Nachbarn unterwegs war.

Bei den MüSis kam mir dann plötzlich eine meiner Mitreisenden von meiner Sunwave-Reise nach Lissabon (2016) entgegen. Sie war extra von München nach Erding raus gefahren, um mit den MüSis zusammen zu feiern.

Vielen Leuten wird es auf der WeiherFeia so gegangen sein wie mir: man traf Bekannte und Freunde … geplant oder eben auch ungeplant.

So verging der Nachmittag mit Anstehen, Trinken, Herumschlendern, Herumstehen und Gesprächen.

Gegen Abend verlagerte sich ein Teil der Menschenmenge immer mehr zur Live-Bühne.

Auch die Kinder durften mitmachen und hatten Spaß!

Als die Sonne unterging, wurde es … ja … es wurde schlagartig richtig dunkel, denn schwarze Wolken zogen auf und ließen Böses erahnen. So gegen 21:30 Uhr fing es dann auch an zu regnen, nicht schlimm, aber doch genug, um nass zu werden. Ein Bierzelt gab es als Rückzugsmöglichkeit leider nicht. Stattdessen drängten sich viele unter den Sonnenschirmen, die vor allem beim Biergarten aufgestellt worden waren. Aber die reichten natürlich nicht aus. Den meisten machte das nichts aus, sie ergaben sich in ihr Schicksal und ignorierten den Regen einfach.

Zwischendurch gab es immer mal wieder trockene Phasen, aber danach regnete es wieder.

Inzwischen hatten auch schon viele die WeiherFeia verlassen. Auf der Bühne wurde es (zeitweise) rockiger.

Irgendwann gegen Mitternacht zogen wir Superdinger weiter zum Sommergarten Erding, der zwar offiziell nur bis 23:00 Uhr Biergartenbetrieb hatte, heute aber eine Stunde länger geöffnet war. Heute eröffnete auch die Diskothek, so dass dort sehr viele junge Leute herumstanden und Einlass begehrten. Uns zog es in den bereits verwaisten Biergarten. Jeder besorgte sich noch etwas zu trinken und wir quatschten (ratschten) noch eine Weile, bis wir so gegen 01:00 Uhr freundlich aus dem Biergarten geworfen wurden.

Draußen war jetzt Schluss. Innen in der Disco ging es weiter … aber ohne uns. 😉

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Die Superdinger – eine Freizeitgruppe im Landkreis Erding http://blog.sevke.net/2017/07/19/superding-freizeitgruppe-erding/ http://blog.sevke.net/2017/07/19/superding-freizeitgruppe-erding/#respond Wed, 19 Jul 2017 20:00:02 +0000 http://blog.sevke.net/?p=8788 Da sich meine Familiensituation bereits vor einigen Jahren unerwartet, aber drastisch verändert hat, bin ich immer mal wieder auf der Suche nach ein paar netten Leuten im Landkreis Erding, mit denen ich ab und zu mal etwas zusammen unternehmen kann. Ich komme zwar bestens alleine klar, bin aber nur bedingt gerne alleine unterwegs. Denn mir fehlt das Teilen von Eindrücken und Erfahrungen. Und außerdem höre ich gerne, wie andere dasselbe erleben und wie sie darüber denken. Deswegen war ich 2016 auch mit einer Reisegruppe im Urlaub (Portugal-Urlaub mit Sunwave). Und wahrscheinlich werde ich 2018 wieder einen Urlaub mit einer Reisegruppe machen … 2017 fällt aus.

Darum soll es hier aber gar nicht gehen.

Logo der Ü40 - Erding Gruppe in Facebook

Diverse Dating-Plattformen und Single-Plattformen bieten die Möglichkeit, andere Leute kennenzulernen, und dies nicht nur zum sofortigen Heiraten. Als erstes muss ich Facebook nennen. Jede Region hat diverse selbst organisierte Gruppen, in denen sich Leute zur gemeinsamen Freizeitgestaltung zusammenfinden.

Eine Gruppe der Münchner Singles im fröhlichen Gespräch

(c) Münchner Singles, Meran & Haslberger GbR

Für den Münchener Raum will ich an dieser Stelle sehr gerne auf die MüSis hinweisen, über die ich schon mal geschrieben habe (Münchner Singles Forum). Das Forum dort sollte man eher meiden, aber positiv ist die große Anzahl an Veranstaltungen, die (in erster Linie von den Mitgliedern selber) organisiert werden. Die Mitgliedschaft ist recht günstig. Wissen muss man, dass man bei den MüSis eher Leute des mittleren und noch höheren Alters findet. Für sehr junge Menschen ist diese Plattform ungeeignet. Dann doch lieber Tinder. 😉


Vor einigen Wochen habe ich Google mal mit den Suchbegriffen „freizeit singles ü40 erding“ gefüttert und bin dann bei diesem Suchergebnis gelandet:

Screenshot des Google Suchergebnisses

Hm … Superding, und das auch noch in gesperrter Schrift … was sollte das sein? Sup-Erding? Oder wirklich Super-Ding? Am Ende entschied ich mich dafür, dass es sich um eine Verschmelzung der Wörter „SupER“ und „ERding“ handeln musste. Die treffen sich regelmäßig beim Daimerwirt in Moosinning. Den kannte ich noch nicht, aber laut Google Maps war die Anfahrt sehr einfach.

Später erfuhr ich dann, dass „Superding“ eigentlich „S. u. P. Erding“ heißt. Und das steht für „Singles und Paare aus Erding“. Also etwas ganz anderes.

Der Name ist aber eigentlich auch völlig egal. Wichtig sind die Leute. Und die kann man nur persönlich kennenlernen, wenn man seinen Hintern zu einem der Stammtischtreffen bewegt.

Stammtischtreffen beim Daimerwirt in Moosinning

Blick auf den Daimerwirt in Moosinning von der Biergarten-Seite aus

Am 13. Juli war ich also beim Daimerwirt in Moosinning. Wenn man auf der Hauptstraße durch den Ort fährt, ist dieses Lokal recht unscheinbar. Aber einmal abbiegen und ich hatte einen großen Parkplatz auf der einen Straßenseite und einen sehr gut besuchten Biergarten auf der anderen Straßenseite vor mir. Nein, das war definitiv keine kleine Dorfkneipe!

Ich war doch etwas überrascht und verunsichert. Wie sollte ich denn hier eine Gruppe von lauter Unbekannten identifizieren?

Mir blieb nichts anderes übrig, als im Wirtshaus eine Bedienung nach der Gruppe zu fragen. Eine Gruppe, die sich regelmäßig dienstags dort traf, sollte doch bekannt sein. War sie auch … aber nicht der Gruppenname.

Gleich am Eingang an einem langen Tisch und zum Teil an einem zweiten langen Tisch saßen sie, die Superdinger. Ein erster Rundumblick ließ mich den Altersbereich auf Ü40 einschätzen. Das passte also ganz gut zu meinem eigenen Alter.

In eine neue Gruppe zu kommen, ist nicht für jeden eine einfache Sache. Zum einen hängt es natürlich von einem selbst ab, zum anderen hängt es aber auch von den Gruppenmitgliedern ab, die sich meistens schon lange kennen.

Genau darüber haben wir uns später in der Gruppe unterhalten. Da wurden auch Vergleiche zu den MüSis gezogen, mit denen einige ebenfalls Erfahrungen hatten.

Jedenfalls hatte ich nicht den Eindruck, von der Gruppe abgelehnt zu werden, sondern wurde schnell eingebunden.

Der Biergarten war an dem warmen Tag sehr gut besucht. Das Essen schien zu schmecken, so weit ich das bei einem einzigen Besuch beurteilen konnte. Die Speisekarte war auf jeden Fall ziemlich umfangreich.

Offiziell treffen sich die Superdinger immer um 18:00 Uhr. Ich kam erst später dazu (so gegen 19:00 Uhr), bedingt durch den langen Weg vom Büro nach Moosinning. Allgemeine Auflösung war kurz nach Sonnenuntergang, so gegen 22:00 Uhr. Überraschend fand ich, dass einige Leute bereits sehr früh wieder gingen. Auf der anderen Seite ist es gut, wenn sich niemand verpflichtet fühlt, bis spät in die Nacht hinein dabei bleiben zu müssen.

Der Abend war anregend und sehr unverkrampft.

Stammtischtreffen im Erdinger Biergarten

Am 18. Juli sollte das nächste Treffen im wieder eröffneten Biergarten in Erding stattfinden (früher Hunter bzw. Schiaßn). Momentan hat dieser Biergarten wohl den Namen Sommergarten erhalten. Der Standort war aus meiner Sicht schon immer sehr gut. Gut zu erreichen, gute (kostenlose) Parkmöglichkeiten, schöne Umgebung. Leider konnte sich in den letzten Jahren kein Betreiber so richtig lange halten. Es gab häufig Kritik zum Essen und sogar zum Service. Ich persönlich finde es dort immer sehr urig und gemütlich, kannte aber den Biergarten seit dem Umbau noch nicht.

Blick über den neuen Sommergarten in Erding

Die vereinbarte Uhrzeit von 18:00 Uhr konnte ich natürlich nicht einhalten, es wurde dann wieder so 19:00 Uhr. Überrascht hat mich der sehr volle Parkplatz beim Biergarten. So voll hatte ich den noch nie gesehen. Die Sinnflut (das kleine „Tollwood“ in Erding – immer zu empfehlen!) wurde gerade aufgebaut, so dass der Volksfestplatz als Parkplatz komplett ausfiel. Der volle Parkplatz ließ Böses für den Biergarten erahnen.

Und tatsächlich: es war brechend voll! Hm … kein Wunder bei dem schönen warmen Wetter. Und es sei dem Betreiber auch gegönnt.

Was das Finden von Leuten in großen Menschenmengen betrifft, bin ich ein bisschen behindert. Deswegen bin ich immer dankbar, wenn ich gefunden werde. Das klappte auch diesmal. Während mein Blick noch suchend die Menschen scannte, winkte mir Ela zu und ich fand sofort zu meiner Herde.

Gruppenbild der Superdinger im Sommergarten Erding

Klar, der Tisch war mit 9 Leuten bereits gut besetzt, aber irgendwie geht es immer. Alle rückten noch näher zusammen und ich konnte mich noch an den Rand quetschen.

Der ehemalige Teil mit der Live-Bühne ist zu einer Art Mauerruine umgebaut worden. Sieht hübsch aus und bietet mehrere (voll einsehbare) Pseudo-Séparées. In einer Ecke (in der Nähe des Bierausschanks) gibt es einen Kinderspielplatz, dessen Boden komplett mit Sand aufgeschüttet ist, so dass das Ganze wie am Strand aussieht. Verstärkt wird der Eindruck durch viele Sonnenliegen, wo es sich die Eltern gemütlich machen können.

Vor dem Hauptgebäude gibt es noch eine Strandbar mit weiß bezogenen Sitzmöbeln und (natürlich) Musikuntermalung.

Personal war insgesamt ausreichend vorhanden. Alle waren sehr jung und schienen noch etwas ineffizient zu arbeiten. Probleme gab es aber keine.

Die Bänke sind übrigens zum größten Teil mit Rückenlehnen ausgestattet. Das ist vielleicht für einen Biergarten etwas ungewöhnlich, aber deutlich bequemer. Alle Tische waren mit lebendigen Blumen geschmückt. Auch das ist wohl eher ungewöhnlich, wirkt aber sympatisch.

Was mir schon letzten Dienstag an den Superdingern gefallen hat, war, dass sich die Leute tatsächlich unterhielten und nicht nur stumm herumsaßen. Auf diese Weise erfuhren die beiden Neuen, Eva und ich, einiges über frühere Veranstaltungen und über die Leute selber. Im Gegenzug gab es natürlich auch Fragen an uns. Die Stimmung war sehr gut und es gab jede Menge Frotzeleien untereinander. Einmal habe ich etwas über die Stränge geschlagen, was mir dann hinterher auch ziemlich leid tat. Ich hatte den Eindruck, dass niemand dem anderen etwas schenkte und dass auch niemand so schnell sauer wurde.

Wir unterhielten uns unter anderem auch über die Gruppen-Disziplin. Dieses Jahr hatten wohl noch nicht so viele gemeinsame Veranstaltungen stattgefunden, weil die Organisation meistens an denselben Leuten hängen blieb, die für ihre Arbeit oft auch noch mit vielen Absagen belohnt wurden. Das ist möglicherweise ein Phänomen unserer modernen Zeit, denn ich kenne das schon von anderen Gruppen. Am Ende macht dann halt gar keiner mehr etwas. 🙁

So gegen 22:00 Uhr löste sich der Großteil der Gruppe auf und nur Gabi, Gerhard und ich gingen noch in die Beach-Lounge. Um ca. 23:00 Uhr verließen auch wir den Sommergarten. Der Biergarten war zu diesem Zeitpunkt bereits so gut wie leer.

Nächsten Dienstag findet das nächste Treffen wieder beim Daimerwirt in Moosinning statt.

Aber vorher steht noch die Sinnflut an, und zwar bereits am Freitag um 18:00 Uhr.

Wer jetzt Lust hat, die Superdinger kennenzulernen, kann einfach dazustoßen oder mich kontaktieren … ich leite das dann weiter.

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Immer mehr iPads in Schulen http://blog.sevke.net/2012/06/03/ipad-in-schulen/ http://blog.sevke.net/2012/06/03/ipad-in-schulen/#respond Sun, 03 Jun 2012 15:21:45 +0000 http://blog.sevke.net/?p=3248 Während sich in den Erdinger Schulen in Sachen iPad nichts tut, entscheiden sich immer häufiger Schulen zumindest für Pilotprojekte, um die Vor- und Nachteile von iPads in Schulen auszuloten.

In Südtirol wird der Einsatz von iPads an 6 Schulen von der Landesregierung finanziert.

Quelle: ORF.at

Auch in Deutschland nimmt der Zug iPad immer mehr an Fahrt auf, zum Beispiel in der Waldschule Hatten, Niedersachsen. Die Schule nimmt als eine von 18 Schulen an einem landesweiten Tablet Projekt des Kultusministeriums teil. Das Online Magazin Digitales Lernen hat dazu am 18.05.2012 den interessanten Artikel iPad-Klasse sorgt für Begeisterung veröffentlicht.

“ … dass mobiles Lernen schlicht und ergreifend zeitgemäß und schülerbezogen ist.“, so wird dort Andreas Hofmann, Lehrer an der Waldschule Hatten und medienpädagogischer Berater für digitales Lernen beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), zitiert. Dem kann ich nur zustimmen.

Weiter werden in dem Artikel auch kurz die Vorteile angesprochen, die der Einsatz von iPads anstelle von Notebooks (Laptops) oder Desktop PCs bietet. In erster Linie sind das der extrem niedrige Aufwand für die Erstinbetriebnahme der Geräte und die darauf folgendenen administrativen Aufgaben wie Virenschutz, Backup und sogar der Umgang mit Hardware-Defekten.

Eine weitere Schule in einem weiteren Bundesland, nämlich Hamburg, arbeitet mit iPads: Paducation am Kurt-Körber-Gymnasium. 70 Oberstufen-Schüler erhielten dort je ein eigenes iPad, das sie bis zum Abitur behalten dürfen. Die Schule hat sich für das 1to1-Modell enstschieden, das mich persönlich noch nicht überzeugt hat. Einige eigene Gedanken dazu habe ich in meinem Blog in dem Artikel Erste iPad Schule in Bayern veröffentlicht. Auf einer eigenen Projekt-Website werden die Erfahrungen des Projektes dokumentiert.

Zu dieser Schule gibt es von dem niedersächsischen Lehrer Tim Krumkühler einen Blog-Artikel mit dem Titel „Tablet-Computer im Unterricht: Ein Tag im KKG“ (http://unterricht-mit-medien.de/2012/05/30/tablet-computer-im-unterricht-ein-tag-im-kkg/) (Anmerkung 26.07.2016: die Domäne existiert leider nicht mehr.). Besonders interessant ist hier eine Liste mit Erfahrungen, die am Kurt-Körber-Gymnasium mit iPads gemacht wurden.

Sehr interessant finde ich auch das Interview mit dem Schulleiter des KKG Hamburg, in dem er Stellung zu folgenden Fragen bezieht:

  • Sind iPads eine Bereicherung für den Unterricht?
  • Warum sollten digitale Medien im Unterricht genutzt werden?
  • Wie kann die Austattung mit Medien an den Schulen finaziert werden?
  • Wo steht Deutschland im internationalen Vergeleich?

Dass iPads nicht Gymnasien vorbehalten sein müssen, beweist das iPad-Projekt der Hauptschule Barßel (Niedersachsen). Die 15 iPads sind erst im Mai 2012 angeschafft worden, so dass Erfahrungen mit den Geräten noch nicht vorliegen. Auch diese Schule begleitet ihr iPad-Projekt mit einem Blog.

Es tut sich also etwas in unserem Lande. Überall werden in den Schulen kleine und große iPad-Projekte gestartet. Manchmal sind es Initiativen von Lehrern oder Eltern, in einigen Bundesländern steht das Kultusministerium voll hinter dieser Entwicklung.

Mit einem großen Seufzer bleibt mir nur die Hoffnung, dass auch in unserem Bundesland Bayern, das sich ja gerne seines besonders hochwertigen Schulsystem rühmt, moderne Technologien wie Tablets Einzug halten … damit unsere Kinder optimal auf die moderne Welt und deren Anforderungen vorbereitet werden.

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Lernatlas 2011 – Erding ist top! http://blog.sevke.net/2011/11/23/lernatlas-2011-erding-ist-top/ http://blog.sevke.net/2011/11/23/lernatlas-2011-erding-ist-top/#respond Wed, 23 Nov 2011 12:02:51 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2321 Vom Lernatlas 2011 hat wohl jeder inzwischen gehört, der sich mit Bildung beschäftigt, und sei es nur deswegen, weil er schulpflichtige Kinder hat. Auf spiegel.de kann man sich die Landkarte von Deutschland ansehen, und zwar mit Bewertungen für sämtliche deutschen Kreisgebiete.

Unser Landkreis Erding hat eine Top-Wertung erhalten: Platz 33 von 412!

Die Gesamtbewertung wurde in vier Unterbereiche aufgeteilt, nämlich in

  • Schulisches Lernen
  • Berufliches Lernen
  • Soziales Lernen
  • Persönliches Lernen

Der Landkreis Erding hat in allen vier Bereichen jeweils die Höchstbewertung (57 Punkte und mehr) erhalten (wenn auch nicht die höchste Punktzahl 😉 ).

Obwohl ich hier im Blog „die Schule“ oft kritisiere, scheinen die Bedingungen bei uns doch ziemlich gut zu sein. Das sollte motivierend wirken!

Was bedeutet denn eine positive Bewertung für unsere Schulen und für unsere Schulkinder? Hat das irgendwelche Auswirkungen?

Ehrlich gesagt habe ich mir dazu noch nicht viele Gedanken gemacht. Die Bewertungszahl fasst letztendlich eine Vielzahl von untersuchten Kriterien zusammen.

Wie diese Daten anschließend weiter verarbeitet werden, kann jeder im 28-seitigen Dokument Methodologisches Konzept des Deutschen Lernatlas-Index nachlesen. (Achtung: ist harter Tobak und nicht für jeden zum Lesen geeignet).

Der Deutsche Lernatlas verfügt über eine eigene umfangreiche Website: deutscher-lernatlas.de

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Weiher Feia 2011 in Erding am Kronthaler Weiher http://blog.sevke.net/2011/08/08/weiher-feia-2011-in-erding-am-kronthaler-weiher/ http://blog.sevke.net/2011/08/08/weiher-feia-2011-in-erding-am-kronthaler-weiher/#respond Mon, 08 Aug 2011 11:56:42 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1951 Weiher Feia 2011 - der Biergarten

Weiher Feia 2011 - der Biergarten

Die größte Strandparty Erdings fand am 6. August am Kronthaler Weiher in Erding statt. Mehr als 6000 Besucher sollen mitgefeiert haben. Mir stellt sich die Frage, wie man die Besucher zählt, denn die Veranstaltung war komplett kostenlos, so dass man also keine Eintrittskarten zählen konnte.

Der offizielle Beginn war 17:00 Uhr. Wir sind schon eine Stunde früher hingefahren und haben deswegen auch einen optimalen Parkplatz gefunden. Am Kronthaler Weiher finden sich bei schönem Wetter immer viele Badegäste ein. Im See schwimmen zwar Seevögel herum, aber der See ist sehr groß, so dass wohl nicht mit gesundheitlichen Problemen gerechnet werden muss. (Trotz Fütterverbots kann man immer wieder Leute beim Füttern der Vögel beobachten. Wahrscheinlich sind sie sich nicht darüber bewusst, dass sie damit die Gesundheitsgefahr für ihre badenden Kinder erhöhen.) Am Weiher gibt es auch einen kleinen Biergarten mit einer Minigolf-Anlage, mit der wir selber allerdings keine so guten Erfahrungen gemacht haben (siehe auch diesen Blog-Artikel). Jedenfalls haben wir unsere Decke ausgebreitet, sind schwimmen gegangen, haben Mini-Karotten genascht und die Leute beobachtet.

Das Wetter war hervorragend, ein bisschen schwül, aber für die Weiher Feia bestens geeignet. Weiter hinten in Richtung der Wasserwacht standen eine Reihe von Buden, die Speisen und Getränke anboten, davor waren viele Biertische und -Bänke zu einem Biergarten aufgebaut. Etwas weiter weg befand sich die Bühne mit einer Ausrichtung zum Biergarten. Die ersten Sound-Checks fanden statt, kamen aber nur gedämpft zu uns rüber, weil wir uns quasi im Rücken der Bühne befanden.

Um 17:00 Uhr eröffnete Bürgermeister Max Gotz die Feia. Wir schenkten uns die Ansprache und brachten unsere Badesachen zum Auto. Währenddessen wurde ein neues Rettungsboot eingeweiht (im wahrsten Sinne des Wortes durch einen evangelischen Pfarrer und einen katholischen Dekan).

Nachdem wir unsere Badeausstattung im Auto zurückgelassen hatten, schlenderten wir langsam über das Festgelände und schauten uns das Angebot an Speisen und Getränken an.

Weiher Feia 2011 - Warteschlangen bei den Buden

Weiher Feia 2011 - Warteschlangen bei den Buden

Es gab so circa 10 Buden mit verschiedenen Angeboten. Der Biergarten war bereits ziemlich gefüllt und es bildeten sich kurze Warteschlangen an den Ständen. Auch die Wasserwacht Erding war mit einer eigenen Strandbar direkt am Wasser vertreten und bot diverse exotische Getränke an. Hier die Preiskarte:

Weiher Feia 2011 - die Preiskarte der Strandbar

Weiher Feia 2011 - die Preiskarte der Strandbar

Die Bühne musste sich erst noch warm spielen. Der Rock-Antenne-DJ Alex Wangler bemühte sich redlich, die Leute in Stimmung zu bekommen, aber noch fanden sich kaum Leute vor der Bühne ein. War ja auch kein Wunder: die Älteren saßen im Biergarten und schmausten, die Jüngeren waren noch gar nicht angereist (jedenfalls noch nicht in ausreichender Zahl).

Weiher Feia 2011 - Cliquen

Weiher Feia 2011 - Cliquen

Ab und zu sah man Gruppen von Teenagern oder Jugendlichen über das Gelände schlendern. Manchmal standen sie auch nur herum. Meist waren es gleichgeschlechtliche Gruppen, drei bis vier Mädchen oder eben Jungen. Es gab aber auch Gruppen wie auf dem Foto, zu der sowohl Mädchen als auch Jungen gehörten. Das macht doch eh mehr Spaß, oder?

Im folgenden Video folgt ein kurzer Schwenk über das Festgelände. zu dem Zeitpunkt war es noch relativ früh (weil ich das Licht für das Video brauchte), später wurde es noch viel voller.

Die Coverband Gerry & Gary übernahm die Bühne und machte Live-Musik. Dabei handelte es sich zwar um Cover von bekannten Songs, diese wurden aber gekonnt „performt“. Noch war es aber früh am Abend und hell. So war es nicht einfach, die Leute in der Ferne von den Bierbänken hin zur Bühne zu ziehen. Ein paar wenige ältere Partygänger zeigten den jüngeren, dass man zur Musik auch tanzen durfte und konnte, die meisten jüngeren Leute blieben aber stehen oder ignorierten die Bühne einfach ganz. Lag es an der Musik? Lag es an der Uhrzeit? Lag es am zu niedrigen Alkoholpegel? Ich weiß es nicht.

Weiher Feia 2011 - 5 Mädel müssen singen

Weiher Feia 2011 - 5 Mädel müssen singen

Nach einer Stunde oder so (ich hatte keine Uhr dabei) gab es dann ein weiteres Highlight. Es wurde nämlich parallel per Stimmzettel aus einer Auswahl von 5 Mädchen das nächste Herbstfestmadel gewählt. In Erding findet jedes Jahr Ende August das Herbstfest statt. Das Herbstfestmadel gibt der Veranstaltung ein repräsentatives Gesicht. Die Mädels mussten live und ohne Vorbereitung kurze Lieder anstimmen. Mein Gott, müssen die nervös gewesen sein! im Publikum standen verteilt Fangruppen herum und feuerten ihre Favoriten an. Eine der Damen auf der Bühne sang immer wieder lauthals: „Ich bin solo, ich bin solo …“. Ob sie das nach der Weiher Feia noch war, habe ich nicht überprüft. 😉

Hut ab und vollster Respekt: da oben auf der Bühne zu stehen, begafft zu werden und dann auch noch spontan zu singen, ist eine echte Leistung! Habt ihr gut gemacht, Mädels!

Wir haben die Veranstaltung gegen 21:00 Uhr verlassen, können also nicht persönlich berichten, wie sich der Abend weiter entwickelt hat.

Fakt ist aber, dass die Veranstaltung mal wieder ein voller Erfolg war. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren, die Erdinger Wasserwacht, und an alle, die aktiv mitgeholfen haben! Die Weiher Feia hat das erste Mal im Jahr 2009 stattgefunden und fiel letztes Jahr wegen Überflutung aus. Nach dem diesjährigen Erfolg steht wohl fest, dass es auch eine Weiher Feia 2012 geben wird!

Merkur-Online gibt euch noch ein paar ergänzende Informationen in dem Artikel Hier steppt der Bär (mit eigener Foto-Galerie.

Die Wasserwacht Erding pflegt auch eine eigene Internet-Seite und hat natürlich eine Facebook-Seite.


 

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EU Führerschein beantragen http://blog.sevke.net/2011/02/19/eu-fuhrerschein-beantragen/ http://blog.sevke.net/2011/02/19/eu-fuhrerschein-beantragen/#comments Sat, 19 Feb 2011 15:54:51 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1321 Meinen Lappen habe ich seit 1979. Der Zustand ist nicht mehr so gut, und auch das Foto ist schon etwas veraltet. Da wir dieses Jahr einen Urlaub mit Mietwagen planen, dachte ich mir, dass eine Umstellung auf einen EU-Führerschein vielleicht eine ganz gute Idee wäre.

Alter Führerschein

Alter Führerschein

Dazu musste ich zum Landratsamt in Erding. Dort zog ich mir eine Nummer und wartete artig, bis meine Nummer angezeigt wurde. Frau R. drückte mir einen Bogen Papier in die Hand, nachdem ich mein Anliegen vorgetragen hatte, und ich ging ein paar Meter weiter zu einem Stehpult. Der Kugelschreiber funktionierte zwar nicht mehr, aber ich hatte meinen eigenen dabei. Ich schrieb also die Daten aus meinem Personalausweis und meinem Führerschein schön ab.

Antrag auf einen EU-Führerschein

Antrag auf einen EU-Führerschein

Dann ging ich mit dem Papier wieder zu Frau R., die gerade mit einer Kundin telefonierte und dabei mehrmals entnervt den Kopf schüttelte und die Augen verdrehte. Nach dem Auflegen schlug sie sich beide Hände vor den Kopf und sackte verzweifelt in sich zusammen. Dann erinnerte sie sich aber doch daran, dass ich noch da war und nahm den Antrag entgegen.

Sie verlangte meinen Personalausweis und meinen Führerschein und kontrollierte jeden Eintrag ganz genau.


Anschließend fragte sie mich nach einem biometrischen Lichtbild.

Ich gab ihr folgendes:

Biometrisches Lichtbild 2011

Biometrisches Lichtbild von mir oder doch nicht?

Jeder, der weiß, was ein biometrisches Lichtbild ist, erkennt auf den ersten Blick, dass dieses Foto nicht geeignet ist (das war Ironie). Ich ließ es darauf ankommen. Aber Frau R. lehnte das Foto natürlich ab. Meine Haltung zum Betrachter sei nicht absolut gerade, sondern schief.

Mit Sachbearbeitern in Behörden zu diskutieren, hatte ich mir schon lange abgewöhnt. Ich nahm meine Unterlagen wieder an mich und bemerkte nur kurz: „Dann muss der alte Führerschein eben weiter herhalten.“ Darauf erklärte sie mir, dass ich 2013 sowieso zwangsweise umstellen müsste.

In meinem Führerschein befindet sich aktuell das folgende Foto:

Altes Lichtbild von mir

Altes Lichtbild von mir

Das alte Foto trifft mein jetziges Erscheinungsbild wahrscheinlich sowieso besser als das neue Foto. 🙂

Schau ich mir den Führerschein von Erika Mustermann an, bin ich etwas irritiert. So ganz exakt nach vorne gewandt erscheint sie mir auf ihrem Foto auch nicht gerade zu sein.

Führerschein von Erika Mustermann

Führerschein von Erika Mustermann

Aber einmal davon abgesehen, irrt Frau R. vom Landratsamt Erding, denn meines Wissens behalten die alten Führerscheine ihre Gültigkeit bis 2033. Also werde ich weiterhin mit einem alten Foto Auto fahren statt mit einem neuen, auf dem ich leicht schief abgelichtet worden bin … und die 24 Euro für die Umstellung spare ich mir auch noch.

Wir leben in einer Welt der maschinenlesbaren Ausweise. Wir reden von Personen- und Bewegungsprofilen im Internet. Das bedeutet aber keineswegs, dass man im Landratsamt Erding einfach die Nummer meines Personalausweises in den Computer eingäbe, dort auf diese Weise meine Daten zur Verfügung hätte und mit den Daten meiner Fahrerlaubnis verknüpfte, um mir dann einen Beleg auszudrucken, den ich nur noch eigenhändig unterschreiben müsste. Nein, soweit sind wir noch lange nicht!

Ich musste die Daten von meinem Personalausweis und meinem Führerschein auf einen Bogen Papier übertragen (Papier!). Und diese Daten wurden dann von einer Sachbearbeiterin auf Richtigkeit überprüft. In der gleichen Zeit hätte sie die Daten ja auch gleich selber eintragen können. Irgendjemand wird dann vermutlich die Daten von dem Papier wieder in einen anderen Computer eintippen. Die Möglichkeit, den Führerschein per Internet zu bestellen, habe ich nicht entdecken können. Was für ein haarsträubender ineffizienter Geschäftsprozess!

Update 21.11.2014
Da ich meinen Personalausweis verlängern lassen musste, was ja inzwischen nur noch in Form eines neuen Ausweises möglich ist, brauchte ich ein neues (biometrisches) Foto. Sehe ich ja bei einem Personalausweis durchaus ein, nicht jedoch bei einem Führerschein.

Egal … ich hatte also ein neues Foto, nämlich dieses hier:

Biometrisches Foto von mir aus dem Jahr 2014

Biometrisches Lichtbild von 2014

Damit wagte ich einen neuen Versuch bei der Führerscheinstelle in Erding.

Das Angenehme an unserem Landratsamt ist, dass man wirklich nur wenige Minuten warten muss, bis man an der Reihe ist. Das hatte ich früher in München ganz anders erlebt. Es gibt zwar einen modernen Nummernapparat mit Touch-Screen und einen großen Monitor, auf dem die aktuell aufgerufenen Nummern zu sehen sind, aber meistens kommt man sowieso fast sofort dran.

Ich traf diesmal auf Frau Maier, die nicht nur attraktiv, sondern auch sehr nett war. Sogar mein altes ausgefülltes Formular von 2011 hat sie anstandslos akzeptiert. Natürlich hat sie die Angaben noch mal mit denen in meinem Führerschein verglichen, aber da hatte sich ja gegenüber 2011 nichts geändert. Meinen alten Lappen nahm sie mit der Bemerkung entgegen: „So einen habe ich ja bisher noch nie gesehen!“ Tja, Mädel, du bist halt auch noch ziemlich jung!

Mein Foto war okay.

Ich zahlte die 24 Euro draußen an der Kasse, zeigte Frau Maier den Einzahlungsbeleg und durfte dann gehen: 4-5 Wochen Bearbeitungszeit müsste ich einplanen. Naja, ich habe den alten Führerschein nun schon so lange, da kam es auf ein paar Wochen auch nicht mehr an.

Aufgrund des Hinweises von resco unten in den Kommentaren (das PDF-Dokument hatte ich natürlich dabei!) fragte ich noch schnell, ob denn auch alle Führerscheinklassen korrekt eingetragen würden. Frau Maier meinte, dass würde alles automatisch richtig eingetragen.

Na, denn, in ein paar Wochen weiß ich, ob das auch alles geklappt hat.

Update 12.12.2014
Geschafft! Am 6. Dezember bekam ich die Benachrichtigung, dass ich meinen neuen coolen Führerschein gegen Vorlage meines Personalausweises im Landratsamt Erding abholen konnte. Aus den versprochenen 4-5 Wochen waren also gerade mal 2 Wochen geworden. Da will ich nicht meckern.

Heute habe ich mir die Zeit genommen und den Schein abgeholt. Also Nummer gezogen:
Aufrufnummer bei der Führerscheinstelle im Landratsamt Erding

707 klang hoch! Aber sobald ich die Nummer gezogen hatte, wurde sie auch schon auf dem Monitor angezeigt. Vor mir war niemand dran.

Und so sieht er nun aus, der Neue!

Vorderseite des Euro-Scheckkarten-Führerscheins

Gruselig, oder?

Obwohl auf der Vorderseite unter Ziffer 9. bereits alle Klassen eingetragen sind, gibt es die auf der Rückseite noch etwas genauer und mit kleinem Symbol, so dass man besser erkennen kann, um was es bei welcher Klasse geht.

Rückseite des Euro-Scheckkarten-Führerscheins

Da ich meinen alten grauen Lappen über die vielen Jahre so lieb gewonnen habe, durfte ich ihn wieder mitnehmen, wenn auch mit einem fetten Stempel ungültig gemacht. Eigentlich ist er das ja nicht wirklich, aber ich kann das verstehen. Nehmen wir mal an, mir wird der Führerschein abgenommen, so könnte ich ja sonst den alten herauskramen und damit weiterfahren. 😉

Obwohl im Zeitalter der allgegenwärtigen Computer und Datenausspähung jeder auch ohne diesen Schein vermutlich leicht herausfinden kann, ob ich gerade eine gültige Fahrerlaubnis besitze oder nicht. Und das gilt natürlich besonders für die Polizei.

Marion, inzwischen hast du nach meinem dezenten Hinweis sicher schon diesen Artikel gelesen. Ihr dürft gerne hier unten einen Kommentar hinterlassen, wenn ihr mögt.

Zum Schluss noch der Verweis auf die Seite EU-Scheckkarten-Führerschein des TÜV Nord mit weiteren Infos zum EU-Führerschein.

 
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Portugals Algarve – ein Sehnsuchtsfilm http://blog.sevke.net/2010/11/25/portugals-algarve-ein-sehnsuchtsfilm/ http://blog.sevke.net/2010/11/25/portugals-algarve-ein-sehnsuchtsfilm/#comments Thu, 25 Nov 2010 11:07:25 +0000 http://blog.sevke.net/?p=945 portugals algarve - ein Sehnsuchtsfilm

portugals algarve - ein Sehnsuchtsfilm

portugals algarve auf eigene faust … so nennen Silke Schranz und Christian Wüstenberg ihren fast zweistündigen Film über Portugals Südküste, die Algarve.

Der Film wird im Augenblick in vielen deutschen Kinos gezeigt, die genauen Orte und Termine findet ihr auf der Homepage der beiden Filmemacher. Gestern war Erding dran, und natürlich habe ich mir den Film angesehen.

Er gliedert sich thematisch in zwei Teile: die ersten 45 Minuten geht es um die östliche Sandalgarve (Vila Real de Santo António bis Faro) und in den zweiten 45 Minuten geht es um die Felsalgarve (Faro bis Sagres). Fast zwei Stunden Film klingen lang. Aber dennoch reicht die Zeit nicht aus, um die Algarve in allen Facetten darzustellen.

Etwas überrascht war ich über das geringe Interesse, denn mit mir schauten sich nur zwei andere Personen den Film an. Erding ist sicher nicht gerade als Nest für Portugal-Fans bekannt, aber vielleicht lag es auch an dem Termin mitten in der Woche. Vor und nach der Veranstaltung hatte ich die Möglichkeit, mit Silke Schranz und Christian Wüstenberg über ihr Projekt und über andere Dinge zu plaudern. Ich erfuhr unter anderem, dass sie den Film auch schon in vollen Kinosälen präsentiert hatten.

Wer sich für Portugal interessiert und den Film verpasst, ist selber Schuld. Immerhin gibt es auch die Möglichkeit, den Film auf DVD zu bestellen (in einer Version, die 30 Minuten länger ist als die im Kino).

Im Film bewegt ihr euch abschnittsweise von der spanischen Grenze bis zum Cabo de São Vicente. Zunächst wird der entsprechende Küstenabschnitt aus der Luft gezeigt, danach auf der Karte, auf der ein netter animierter gelber Wurm über den Streckenverlauf und die auf dem Weg liegenden Orte informiert. Auf diese Weise verliert niemand die Orientierung. Danach gibt es Filmaufnahmen von den Orten und von den Menschen, die dort leben. Man erfährt Interessantes über die Korkindustrie, die Salzgärten und über die Orangenernte.

Die Algarve wird vollständig inklusive Hinterland, Monchique und Westküste dargestellt. Dennoch können nicht alle interessanten Orte im Detail vorgestellt werden (ich habe zum Beispiel Alte vermisst). Christian Wüstenberg kommentiert den Film fortlaufend mit ruhiger Stimme, zusätzlich wird die Stimmung durch Hintergrund-Musik unterstützt. Betonen möchte ich an dieser Stelle, dass die Filmemacher bewusst ihre eigene subjektive Sicht auf die Algarve wiedergeben. Da ist dann kein Platz für Massentourismus. Dieses Thema und der Trend, nach wie vor die Küste mit Betonklötzen zuzupflastern, wird daher auch nur am Rande angesprochen.

Im Film nicht vorgestellt werden

  • Golfplätze
  • Freizeitparks wie das Zoomarine oder Krazy World, Wasserparks
  • Vieh- und Flohmärkte
  • Hotels und Ferienanlagen
  • Shopping-Center
  • Urbanisationen mit Immobilien für Ausländer

Somit ist der Film nicht besonders geeignet für Menschen, die sich wichtige Infos erhoffen, wie sie den nächsten pauschal gebuchten Urlaub an der Algarve am besten buchen und gestalten können. Dies ist nicht abwertend gemeint, wir selber machen auch immer wieder einen Pauschalurlaub. Nur hilft der Film hierbei nur bedingt.

Auch Geschichte, Politik, Wirtschaft und Verkehr werden nicht thematisiert. Diese eher trockenen Daten lassen sich hervorragend im Internet recherchieren, zum Beispiel auf der Website „Leben in Portugal“ (http://leben-in-portugal.info) (Hinweis 05.10.2016: Die Domäne ist umgezogen nach http://leben-in-portugal.wiki.).

Aber für wen ist der Film denn dann?
Der Film ist besonders geeignet für Menschen, die schon mal an der Algarve waren und ihr Bild auf diese Weise vervollständigen können. Vielleicht löst der Film auch den Wunsch aus, sich eine bestimmte Gegend im nächsten Portugal Urlaub einmal selber genauer anzusehen, zum Beispiel die Ilha da Culatra.

Der Film ist sehr gut geeignet für Menschen, die eine Gegend auf eigene Faust erkunden wollen. Sich den Film anzusehen und die nächste Reise mit Mietauto oder gar eigenem Fahrzeug an die Algarve zu planen, sind praktisch eins. Wer noch nicht an der Algarve war, wird nach dem Film hochmotiviert sein, die Algarve abseits der bekannten Tourismusgegenden zu erleben.

Der Film ist hervorragend geeignet für Menschen, die sich für Portugal begeistern und sich sowieso jeden Film über dieses Land ansehen.

Der Film ist auch gut geeignet für Menschen, die ihren Urlaub lieber ganz weit weg außerhalb Europas verbringen. Denn sie erfahren, wie interessant ein Teil Europas sein kann und dass es sich lohnt, seinen eigenen Kontinent zu erkunden.

Auch für deutschsprachige Portugiesen ist der Film sicher ein Highlight. Egal, ob sie ihren nächsten Urlaub an der Algarve planen, oder einfach nur schöne Bilder von ihrer Heimat sehen wollen.

Zitat aus dem Pressetext zum Film:

Silke Schranz und Christian Wüstenberg sind immer auf eigene Faust unterwegs, sie lassen sich treiben und entscheiden spontan, wo sie bleiben wollen. Ihre Filme sind kein müder Abklatsch der Reiseführer. Die Reisereportagen der Filmemacher unterscheiden sich vor allem in einer Hinsicht von allen anderen: Es werden keine trockenen Geschichtsdaten runtergerasselt, sondern interessante Geschichten erzählt. Und das in einer Sprache, als säße man mit den beiden nach ihrem Urlaub am Küchentisch, wo sie mit leuchtenden Augen von ihrer letzten Reise erzählen.

Die tolle Landschaft und die Natur liegen ihnen besonders am Herzen. Immobilienspekulanten sind ihnen ein Dorn im Auge. „Wir wollen dem Zuschauer Lust machen, die Algarve auf eigene Faust zu bereisen und nicht einfach nur Teil des Industriezweigs Tourismus zu sein in einem gesichtslosen Bettenbunker“ sagt Silke Schranz. Eineinhalb Jahre haben sie am Film gearbeitet, alles daran haben sie selbst gemacht, alles ohne Werbung und Sponsoren. Ihre filmische Reise geht von Vila Real de Santo António an der spanischen Grenze bis nach Sagres mit vielen Ausflügen ins Hinterland und an die wilde Westküste. Der Zuschauer reist mit zu dramatisch abfallenden Steilküsten, in kleine Fischerdörfer, in hübsche Städte und zu traumhaften Stränden. Er erlebt mit wie die Korkeichenrinde zum Sektkorken wird, woher die leckersten Orangen Europas kommen oder wie Salzgärtner aus dem Meer feinste Salzblüte gewinnen.

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Evenca – Veranstaltungen im MUC-Outback http://blog.sevke.net/2010/03/11/evenca-veranstaltungen-im-muc-outback/ http://blog.sevke.net/2010/03/11/evenca-veranstaltungen-im-muc-outback/#respond Thu, 11 Mar 2010 21:18:22 +0000 http://blog.sevke.net/?p=564 Im Rahmen des MUC-Outback Projektes musste ich feststellen, dass die Event-Komponente nicht gerade besonders aufregend war. Ganz im Gegenteil enthält der Veranstaltungskalender sogar echte Bugs. Sowohl auf die Bugs als auch auf meine konkreten Verbesserungsvorschläge reagierte der Entwickler nur sehr verhalten, um es mal euphemistisch auszudrücken. In den letzten beiden Monaten habe ich an einer Weiterbildung zum Thema „PHP und MySQL“ teilgenommen (im übrigen habe ich mit 98 von 100 Punkten erfolgreich abgeschlossen), so dass ich den Veranstaltungskalender ganz einfach zu meinem Arbeitsprojekt gemacht habe. An eine Integration in das bereits bestehende MUC-Outback denke ich vorerst nicht. Der Kalender ist inzwischen unter dem Namen Evenca (für Event Calendar) im Internet verfügbar. Vor allem private Veranstaltungen im Umland von München sollen damit gefördert werden. Deshalb kann sich auch jeder auf Anfrage als Veranstalter (-> Event Manager) registreren lassen und dann selber Veranstaltungen eintragen. In der Regel reicht dazu eine E-Mail an mich.

Ich bin noch längst nicht mit der Programmierung fertig, meine eigene Wunsch-Liste ist sehr lang! In den nächsten Wochen werde ich nicht viel Zeit haben, um den Veranstaltungskalender weiter zu entwickeln, da ich nun an einer Weiterbildung zum „Online Marketing Manager“ teilnehme. Aber man kann Veranstaltungen eintragen und auflisten, und das Ganze sieht auch eigentlich recht gefällig aus, finde ich.

Als Hobby-Projekt ist Evenca natürlich kostenlos.

Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, wäre das wunderbar. Aber auch für weitere Wünsche oder zur Not auch für schnöde Kritik bin ich offen. Einfach hier als Kommentar schreiben.

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Das Bauernhausmuseum des Landkreises Erding http://blog.sevke.net/2009/04/13/das-bauernhausmuseum-des-landkreises-erding/ http://blog.sevke.net/2009/04/13/das-bauernhausmuseum-des-landkreises-erding/#respond Mon, 13 Apr 2009 12:58:27 +0000 http://blog.sevke.net/2009/04/17/das-bauernhausmuseum-des-landkreises-erding/ Schon oft ist uns in Erding das Hinweisschild auf ein Bauernhausmuseum in Erding aufgefallen. Letztes Jahr waren wir schon einmal in so einem Museum (Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum). Deswegen wollten wir natürlich auch mal sehen, was es denn da so in unserer „Nachbarschaft“ zu entdecken gab. Wir erwarteten dabei nicht die Ausmaße des Musums in der Nähe von Kiel.

Die Hofanlage aus Rindbach

Heute waren wir also da. Der kleine Parkplatz war fast leer, viele Besucher ertwarteten wir nicht. An der Kasse mussten wir pro Erwachsenen 1 Euro und pro Kind 50 Cent bezahlen, was wir für sehr erträglich hielten. Bei schönsten Wetter machten wir uns dann auf unseren kleinen Spaziergang durch das Gelände. Insgesamt sind 13 Original Gebäude ausgestellt, die an anderen Stellen des Landkreises abgebaut worden sind und hier einen neuen Platz fanden. Herzstück ist eine Hofanlage aus Rindbach (Gemeinde St. Wolfgang) aus dem 18. Jahrhundert. Das Hauptgebäude ist voll eingerichtet, so dass man einen guten Eindruck von den Lebensgewohnheiten der ehemaligen Bewohner erhält. Selbst getragene Stiefel stehen am Kamin und sehen aus, als erwarteten sie jederzeit das Hineinschlüpfen von Füßen. Wie damals üblich, sind die Stallungen des Viehs gleich in der zweiten Hälfte des Gebäudes integriert. Tiere sind allerdings keine mehr da.

Neben dieser Hofanlage gibt es eine Reihe von Gebäuden wie eine alte hölzerne Kegelbahn.

Die meisten Gebäude sind Getreidekästen und Schuppen, die man heutzutage auch nicht anders bauen würde. Es handelt sich um einfache zweckbestimmte Gebäude aus Holz, die nicht so viel hergeben. Der älteste Getreidekasten stammt aus Niederneuching und wurde dort 1581 gebaut. In ihm gibt es eine kleine Ausstellung zum Thema „Pflügen – Säen – Ernten“. Es ist schon erstaunlich, wenn man sich mal klarmacht, dass es den Mähdrescher erst seit etwa 60 Jahren gibt, davor musste manuell gearbeitet werden.

Getreidekasten Niederneuching

Es handelt sich bei dem Museum sicher nicht um das ganz große Ausflugs-Highlight in Deutschland. Aber an einem schönen Tag sollte man ruhig mal eine Stunde für einen Spaziergang dort investieren. Generell bietet das Gelände noch jede Menge Platz für weitere Gebäude. Ob dies aber vom Amt Erding geplant ist, weiß ich nicht.


Es gibt auch einen kurzen Artikel in der Wikipedia.

Und hier die Homepage: Bauernhausmuseum des Landkreises Erding

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Minigolf in Erding http://blog.sevke.net/2006/09/16/minigolf-in-erding/ http://blog.sevke.net/2006/09/16/minigolf-in-erding/#comments Sat, 16 Sep 2006 16:49:20 +0000 http://blog.sevke.net/2006/09/16/minigolf-in-erding/ Heiko beim Abschlag auf Bahn 5

Heute waren wir mit den Kindern und unserer Nachbarstochter am Kronthaler Weiher zum Minigolf Spielen.

Der Kronthaler Weiher ist ein beliebtes Erholungsgebiet im Norden von Erding, kann aber noch ein wenig Entwicklung gut gebrauchen. Wir haben zum Beispiel einen Kinderspielplatz vermisst, obwohl es genug große Flächen für einen richtig schönen Spielplatz dort gibt. Im Augenblick kann man vor allem gut spazierengehen, auf dem Weiher segeln oder schwimmen, oder sich einfach auf die Wiese zum Sonnenbaden legen. Es sind ausreichend Parkplätze für die Autofahrer vorhanden. Die meisten Besucher werden sicher mit dem Auto kommen, da der Weiher nicht gerade direkt an der S-Bahn liegt.

Eine bereits im Jahr 2002 eröffnete Freizeit-Attraktion ist die Minigolf- und die Pit-Pat Anlage. Wir haben schon Anlagen gesehen, die liebloser gestaltet waren, allerdings auch Anlagen, die landschaftlich wesentlich reizvoller integriert worden sind. Die Anlage ist noch relativ neu, hoffen wir mal, dass weitere Verbesserungen bereits geplant sind. Ein Highlight ist Bahn 5 (siehe Foto oben), die landschaftlich sehr schön gestaltet wurde.

Die Bahnen selber sind in Ordnung, bieten aber an sich nicht viel Kreatives. Wir sind keine Minigolf-Profis und können deswegen nicht beurteilen, ob es sich einfach um eine genormte Anlage handelt, oder ob es nur an Ideen mangelt. Jedenfalls haben wir in Steinhöring zum Beispiel schon mal eine Anlage gesehen, die viel interessantere Bahnen hatte. Vielleicht werden wir die als nächstes besuchen und mal über sie berichten. Auch in Portugal haben wir schon interessantere Bahnen gesehen, zum Beispiel in Krazy World. Auch am Weißenhäuser Strand an der Ostsee gibt es eine sehr schöne Anlage.

Heute war das Wetter relativ gut, und so war die Anlage ganz gut besucht. Mit drei Kindern dauert das Spielen einer Bahn natürlich etwas länger, so dass uns oft schon die nächsten Spieler im Nacken saßen.

Als besonders unangenehm empfanden wir aber ein etwas älteres Paar, das unsere Kinder immer wieder ermahnte, nicht die Bahnen zu betreten. Ich kann schon nachvollziehen, dass eine gewisse Gefahr für die Bahnen besteht, die dem Augenschein nach überwiegend aus Eternit Platten und nicht aus Beton aufgebaut waren. Allerdings frage ich mich doch, ob die paar Kilos unserer Kinder wirklich eine ernsthafte Gefahr darstellen. Wenn ja, dann würde ich als Betreiber über ein anderes Konzept nachdenken, denn an jeder Bahn einen Streckenposten aufzustellen, der ständig die Kinder ermahnt, ist finanziell kaum umsetzbar. Und es gab jede Menge Kinder. Die Dame, die mit unseren Kindern schimpfte, stellte sich mir gegenüber als Besitzerin vor, als ich mich vor ihr aufbaute und sie bat, uns in Ruhe spielen zu lassen.

Die Kinder sind wegen der kurzen Arme und Beine kaum in der Lage, den Ball zu spielen ohne dabei die Bahn zu betreten.

An der Bahn 16 kam dann noch ein Herr bei uns vorbei und ermahnte uns erneut, darauf zu achten, dass die Kinder nicht die Bahn betreten, Wenige Minuten später saß er dann bei dem bereits bekannten Paar gemeinsam beim Bier, so dass wir davon ausgehen, er hat uns bewusst als Ziel anvisiert.

Letztes Wochenende war meine Frau mit meinem Sohn schon mal beim Minigolf Spielen in Erding. Genau die gleichen netten Menschen hatten ihnen schon einmal den Spaß am Spielen verdorben.

An sich wollten wir alle zusammen noch beim Kiosk, der zur Anlage gehört, ein Eis essen, aber wir sind dann nach Erding reingefahren und haben im italienischen Eis-Café Veneto, gleich beim Rathaus, jeder einen leckeren Eisbecher gegessen. Dort hat niemand mit uns geschimpft.

Wir werden die Minigolf Anlage in Erding wahrscheinlich nicht wieder besuchen, weil wir mit Kindern dort offensichtlich unerwünscht sind.


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