Prüfung zur Heilerin

19. September 2007

Nun war es soweit! Zephyda wollte Heilerin werden. Aber wie?

Sie entschied sich, zurück in die Stadt Flaris zu gehen. Dort würde sie bestimmt erfahren, wer sie ausbilden und prüfen könnte.

Und so war es auch. In Flaris fand sie einen Heiler-Ausbilder. Mit ihren Erfahrungen als Kämpferin war er durchaus zufrieden, aber dennoch wollte er sie prüfen. Zephyda sollte im Wald innerhalb von einem Zeitlimit 10 von den lebenden Pilzen und 10 von den blauen Hornkäfern besiegen. Wenn sie es dann innerhalb der Zeit zurück zu ihm schaffte, wäre diese Prüfung bestanden. “Kleinigkeit”, dachte Zephyda und lief los. Natürlich hatte sie sich gut gemerkt, wie sie am schnellsten in den Wald kam. Außerdem hatte sie inzwischen ihr schwaches Holzschwert gegen ein stärkeres ausgetauscht. Auch ihre dünne Kleidung ist einer solideren gewichen. So verwunderte es nicht, dass sie die Prüfung mit Leichtigkeit schaffte.

ForfomPeakyrindPoporamDies war jedoch nur der erste Teil der Prüfung. Als nächstes sollte sie “Forfoms”, “Peakyrind” und ein “Poporam” suchen. Ein großes Fragezeichen erschien in ihrem Gesicht. Nachdenklich machte sie sich auf den Weg. Sie konnte sich erinnern, dass einige der besiegten Kreaturen neben Geld auch manchmal andere Dinge zurückließen, die sie auch alle in ihrem Rucksack verstaut hatte. Also schaute sie einfach mal nach. Ein wenig von diesen “Forfoms” fand sie, aber es reichte noch nicht.

Dieses “Forfom” hatte sie bei den Pilzen gefunden. Also lief Zephyda wieder in den Wald und sammelte die benötigten Dinge. Es dauerte eine ganze Weile, denn weitere Abenteurer waren unterwegs und sammelten dieselben Materialien. Diese mussten wohl einen sehr großen Wert haben.

“Poporam” und “Peakyrind” hatte sie noch nie irgendwo gesehen. Im Gespräch mit anderen Abenteurern kam heraus, dass eine Art Seepferdchen oder kleiner grüner Drache manchmal diese “Poporams” verlöre, das Peakyrind wären die Überreste von Panzer-Schildkröten
Doridoma PeakyturtleZephyda könnte beide jenseits des großen Flusses finden, sollte sich aber vor ihrem gefährlichem Gift in acht nehmen. Dies wollte sie beherzigen und machte sich auch gleich auf den langen Fußmarsch. Von den vielen Kreaturen, die ihr wieder begegneten, nahm sie kaum Notiz, einzig den Doridomas galt nun ihre ganze Aufmerksamkeit. Endlich erreichte sie den Fluß. Dort tummelten sich die gepanzerten Schildkröten und nach einigen Kämpfen hatte sie genug “Peakyrind” gesammelt. Der Fluß endete in einem See, den sie umrunden konnte … und da waren sie … eine ganze Herde von Doridomas!

Vorsichtig schaute sie sich um, ob sie nicht irgendwo ein “Poporam” herumliegen sah, aber das war leider nicht der Fall. Es blieb ihr also nichts anderes übrig, als den Kampf mit den Tieren zu wagen. Sie erwiesen sich als besiegbar, das Gift, das sie versprühten, war allerdings sehr tückisch und schwächte Zephyda sehr. Praktisch nach jedem Kampf musste sie sich ausruhen und ihre Wunden versorgen. Aber dann fand sie endlich, was sie so sehr suchte: ein Poporam!

Glücklich machte sie sich auf den Heimweg, um ihre Sammelstücke abzuliefern.

Der Heiler-Ausbilder hatte ihr gesagt, dass sie die Sammelstücke beim Meister der Heiler persönlich abzugeben hatte. Auch der hielt sich zur Zeit in Flaris auf. Der Meister war ein freundlicher Mensch. Er erzählte ihr einiges über die Fähigkeiten eines Heilers und bat sie dann, das “Book of Technique”, in dem alles stünde, was ein Heiler wissen müsste, zu Goripeg zu bringen. Diesen würde sie in den Bergen beim Erzschürfen finden.

Um es kurz zu machen … auch diese Prüfung bestand Zephyda!

Goripeg ließ sie an seinem Wissen teilhaben. Sie war sich nun sicher, dass sie auf dem richtigen Weg war. Eine letzte Prüfung sollte sie noch bestehen, nämlich einen Riesen-Skorpion in der Nähe der durchgeknallten Messer-Helden zu töten, der dort alle Helden tyranisierte.

Als Zephyda den “Chaner” sah, musste sie schlucken. Das Vieh war ziemlich groß und sah sehr gefährlich aus. Aber sie war inzwischen auch sehr gefährlich. Und sie wollte die Herausforderung bestehen! Ein langer Kampf, bei dem sie sich immer wieder mit Kraftnahrung stärken musste, endete schließlich mit dem Sieg über das Monster.

Wie von ihr verlangt, machte sie sich auf, um einen weiteren Trainer für Heiler in Flaris aufzusuchen und von ihren Erfolgen zu berichten. Dieser erwartete sie bereits, und ihre ruhmreichen Taten hatten sich schon herumgesprochen. So wurde ihr endlich der Titel “Assist” verliehen, den sie nun mit Stolz trug und dem sie durch die Unterstützung anderer Helden gerecht werden wollte.

Aufstieg der Zephyda

18. September 2007

Schnell bemerkte Zephyda, dass der Trainingseffekt bei den Aibatts nicht so lange anhielt und ihr wurde langweilig. Also ließ sie die Aibatts kleine Kuschelmonster sein und zog weiter in den Wald hinein.

Die lebendigen Pilze MushpangsSie fand dort Pilze, viele Pilze. Einige von ihnen bewegten sich und stellten sich ihr in den Weg. Mit beherztem Schwertschwung räumte sie die Pilze aus dem Weg. Manche von ihnen waren noch ganz jung, andere schienen schon mit vielen anderen Helden Bekanntschaft gemacht zu haben, sie wehrten sich viel heftiger.

Riesen-Kaefer BurudengKaum hatte sie sich durch die Pilze hindurchgearbeitet, warteten schon die nächsten Kreaturen auf sie. Sie wehrten sich wesentlich heftiger als die bisherigen Monster, aber auch Zephyda hatte inzwischen einige Erfahrung im Umgang mit dem Schwert und konnte bestehen. Übrig blieb am Ende von ihnen nur noch eine Art weicher Wolle, Palin genannt.

Grüne ZwergeIn der Ferne sah sie eine Schneise … ja, da könnte ein Weg sein. Aber was war das? Merkwürdige Lebewesen mit zwei Messern in ihren Händen tauchten auf. Einige davon griffen sie sofort an. Schnell bemerkte Zephyda, das sie diesen Kerlen nicht gewachsen war und lief schnell weiter. Jenseits des Weges traf sie dann auf grünhäutige Zwerge mit spitzen Hüten, deren Reißzähne sehr gefährlich aussahen. Diese Zwerge sollten nie wieder Pilger und Abenteurer aufhalten. Zephyda schlug grauenvoll zu und räumte kräftig auf.

Inzwischen hatte sie als Abenteuerin schon so viel Erfahrung, dass es Zeit wurde, sich auf eine Kampfart zu spezialisieren. Sie hatte die Wahl zwischen Nahkämpfer, Fernkämpfer, Heiler und Magier. Eigentlich war Zephyda sehr mit der Natur verbunden und wollte nicht mit den Kreaturen dieser Welt kämpfen. Sie entschied sich daher, andere Helden, die im Kampf schwer verwundet wurden, zu unterstützen. Ihr Wunsch stand fest: sie wollte Heilerin werden!