Party mit Zephyda

28. September 2007

Ein wenig anstrengend war es schon, die beiden Quests erfolgreich abzuschließen, aber am Ende hat es geklappt, und Zephyda konnte die Belohnung in Form von Geld, Nahrung und Stadt-Teleportern (BlinkWing) abholen.

Die nächsten Tage verbrachte sie mit weiteren Trainings. Einmal schloss sie sich einer kleinen Gruppe an, die aus einem frisch angelernten Schwertkämpfer und einem Zauber-Lehrling bestand. Beide taten sich sehr schwer im Kampf mit den NyangNyangs. Zephyda begleitete sie im Kampf und heilte ihre Wunden. Hin und wieder suchte sie selber den kampf mit einer NyangNyang. Die kleine Gruppe wurde schnell übermütig und wollte sich den Bangs zuwenden, aber Zephyda riet davon ab. Ein früher Tod der beiden anderen Gruppen-Mitglieder war einfach zu wahrscheinlich.

Am Ende des Tages erreichte Zephyda ihre 19. Entwicklungsstufe, was ihr mehr Intelligenz und Widerstandsfähigkeit einbrachte. Nun würde es nicht mehr lange dauern, bis sie weitere mächtige Zaubersprüche erlernen konnte. Auch das Fliegen mit einem Besen würde sie in Kürze meistern.

Erholung und Meditation

20. September 2007

Im Norden des Kontinents blieb Zephyda noch eine Weile. Sie half dabei, den entarteten Farn zurückzudrängen und hin und wieder scheuchte sie auch einige NyangNyangs fort.

Nach einer Vielzahl von Kämpfen zog sie sich dann irgendwann zur Meditation zurück. Die Ruhe tat ihr gut. Sie dachte über ihre bisherigen Abenteuer nach und darüber, wie sie ihre Erfahrungen nutzen konnte, um im Kampf noch effizienter zu werden. Schließlich aber dachte sie an gar nichts mehr und ließ ihre Heiler-Energie einfach durch ihren Körper hindurchfließen. Sie lauschte in ihren Körper hinein, spürte ihren Atem und merkte, wie ihr Geist während der Meditation neue Fähigkeiten entwickelte.

Ja, sie war nun fähig, die körperliche Widerstandsfähigkeit alleine durch die Kraft ihres Geistes für einen kurzen Zeitraum zu verstärken. Aber nicht nur das, sie war nun in der Lage, sich auch im Kampfe viel besser auf ihre Sprüche zu konzentrieren. Und beide Fähigkeiten konnte sie mit Hilfe ihres Stabes auf andere Helden übertragen.

Ausgeruht untersuchte sie ihren Rucksack und fand darin einige Dinge, die sie zwar während der Kämpfe eingesammelt hatte, die sie aber nicht selber gebrauchen konnte. So machte Zephyda sich auf den Weg, um diese Gegenstände in der Stadt Flaris für ein paar Penyas zu verkaufen.

Highrin BootsHighrin GauntletsHighrin SuitHighrin HelmetWo sie nun schon mal in der Stadt war, besuchte sie auch gleich den Schmied und fragte, ob er ihr einen besseren Stab anbieten könnte. Das Lager war zwar voll mit Schwertern, Äxten und anderen Waffen, aber ein guter Stab war nicht dabei. Danach ging sie zum Kleiderladen und konnte dort tatsächlich den Highrin Suit kaufen. Das Material war fester als das ihrer bisherigen Kleidung, so dass sie bei Angriffen noch besser geschützt war.

In Ost-Flaris traf Zephyda als nächstes Mikyel, die Quest-Verwalterin. Die Bewohner von Flaris, deren Sinn nicht selber nach Abenteuen stand, hinterlassen hier hin und wieder kleinere Aufträge. Für einen erfolgreichen Auftrag gab es immer eine Belohnung. Zephyda fragte deswegen höflich an, und Mikyel konnte ihr gleich zwei neue Aufträge anbieten.

“Lyangglatang”: Rooney benötigte 10 NyangNyang für eine Party. Natürlich fand man das nur ganz im Norden bei den NyangNyangs.

“Offenes 10es Jahr Geschenk”: Marche brauchte 14 StarStones, die es ebenfalls bei den NyangNyangs gab.

NyangNyangBeide Aufträge konnten also im selben Gebiet erledigt werden. Zephyda entschied sich daher auch, beide anzunehmen.

Mit den NyangNyangs hatte sie schon Erfahrung und konnte daher gut deren kampfstärke einschätzen. Diese Herausforderung sollte zu meistern sein.

Die ersten Schritte als Assist

19. September 2007

Scull StickIn Flaris rüstete sich Zephyda mit einem angemessenem Stab aus. Der wird es ihr später ermöglichen, Heilsprüche auf andere Abenteurer zu sprechen. Aber zunächst ließ sie sich in einer ruhigen Ecke zur Meditation nieder.

Sie konzentrierte sich und nach kurzer Zeit konnte sie die in ihr verborgene Fähigkeit des Heilens aktivieren.

Zephyda in Level 16 Gleich vor der Stadt wollte sie dies nun ausprobieren. Zunächst klappte es nicht so recht, aber dann erreichte ihr Spruch die erste Heldin! Sie fuhr fort, Helden mit ihrer Heilungskraft zu unterstützen. Viele von ihnen bedankten sich höflich. Allerdings stellte Zephyda schnell fest, dass ihre Fähigkeiten sich auf diese Weise kaum verbesserten. Offensichtlich hingen ihre mentalen Fähigkeiten direkt von ihrer physischen Kraft ab. So nahm sie ihren Stab fest in beide Hände und kämpfte erneut gegen die gefährlichen Kreaturen in den Wäldern und Ebenen. Inzwischen war ihre Kleidung fest genug, dass die meisten Angriffe sie kaum noch durchdringen konnten. Auch erholte sie sich von den Anstrengeungen viel schneller als früher. Dennoch waren ihre eigenen Angriffe nicht besonders stark, so nahm jeder Kampf recht viel Zeit in Anspruch. Waren die Verletzungen groß, so nutzte sie die Kampfpausen nicht nur, um sich mit Speisen und Getränken zu stärken, sondern auch, um sich selber zu heilen.

Schnell geriet sie in ein Dilemma: Kämpfe gegen schwache Kreaturen beanspruchten sie nicht allzu sehr. Leider war aber auch der Trainingseffekt nur sehr gering. Kämpfe gegen stärkere Monster fielen ihr wegen ihrer körperlichen Schwäche dagegen schwer. Sie erkaufte diese Erfolge nicht nur durch viel Muskelkater, sondern auch durch sehr viele Pausen, in denen sich ihre Nahrungsvorräte rasch verminderten. Das Kämpfen war also nicht so richtig ihr Weg.

FefernNyangNyangBangSo ging sie dann ganz in den Norden des Kontinents, dort, wo sich Gerüchten zufolge riesige Troll ähnliche Lebewesen, aber auch entartete Farne und halbnackte menschenähnlich aussehende Katzen herumtreiben sollten. Alle diese Wesen stellten wohl für den einfachen Abenteurer bereits eine große Herausforderung dar. Zephyda dachte, dass dort ihre Fähigkeit des Heilens sicher gebraucht würde.

Ein Held mit dem Namen “wutstein” sprach sie sogleich an, ob sie nicht Seite an Seite mit ihm in den Kampf ziehen wollte. Er würde sich auf den Nahkampf konzentrieren, und sie würde seine Wunden aus der Ferne durch Heilsprüche versorgen. Sie willigte ein und ihr Begleiter kämpfte wie ein Berserker. Mit jedem erfolgreichen Kampf fühlte sie sich sicherer. Ja, dies war der Weg, den sie beschreiten wollte.

Schon bald würde sie sich erneut zur Meditation zurückziehen, um ihre magischen Fähigkeiten zu verbessern.