Sankt-Martins-Umzug

11. November 2008

Wie jedes Jahr wurde auch dieses Jahr wieder ein Sankt-Martins-Umzug für die kleineren Kinder in Forstern oganisiert. Beteiligt waren die Kinderkrippe Villa Regenbogen, der Kindergarten Villa Wirbelwind und der Hort Villa Kunterbunt, sowie die Elternbeiräte der drei Einrichtungen. Obwohl ja der 11. November der Martinstag ist, fand der Umzug bei uns bereits am 10. statt. Die Gründe dafür kenne ich nicht.

Die Kinder sitzen im Kreis mit ihren Laternen

Zunächst versammelten sich alle Kinder (ca. 100), deren Eltern und das Personal der drei beteiligten Einrichtungen, um gemeinsam zu singen und die Regeln für den Umzug bekannt zu geben. Die Kinder durften auf Bierbänken sitzen, die im Kreis aufgestellt waren. Die Erwachsenen standen dahinter. Die Uhrzeit war mit 16:30 Uhr sehr gut gewählt, denn es wurde allmählich dunkel. Die meisten Kinder hatten Laternen dabei, die in den Wochen vorher gebastelt worden sind. Wer mochte, konnte eine echte Kerze anzünden, meist wurden aber kleine elektrische Lämpchen verwendet. Yvonne Dörfler vom Kindergarten und Petra Angerer von der Kinderkrippe spielten auf Gitarren, die Kinder und einige Erwachsene sangen dazu.

Heiko und Freunde

Der heilige Sankt Martin war auch schon in seiner römischen Uniform und mit seinem Pferd dabei. Er sollte den Laternenumzug anführen. Wie immer wurde er von Frau Soto dargestellt, die es sich nicht nehmen ließ, trotz Krankheit dabei zu sein. Ihr gebührt daher auch besonderer Dank.

Ruhig und gesittet gab es dann einen kurzen Laternenumzug, die Kinder gleich hinter Sankt Martin, dahinter die Erwachsenen. Es wurde Wert auf Ordnung und Ruhe gelegt, weil es sich in den letzten Jahren gezeigt hatte, dass das Pferd auf Störungen manchmal empfindlich reagierte.

Das Wetter war wunderbar trocken und auch nicht besonders kalt. Das hatten wir auch schon anders erlebt.

Nach dem Umzug trafen sich wieder alle bei den im Kreis aufgestellten Bierbänken. Die Geschichte von Sankt Martin wurde nachgespielt, wie er einem Bettler die Hälfte seines roten Mantels gab, damit dieser nicht frieren musste. Anschließend wurde wieder gemeinsam mit Gitarren-Unterstützung gesungen.

Hier gibt es ein kleines Video mit Gesang.

Viele Kinder waren nun schon etwas unruhig, weil sie wussten, dass als nächstes gebackene Martinsgänse verteilt wurden. Die Erwachsenen wiederum konnten sich vor dem Kindergarten mit Hot Dogs, Kartoffelsuppe mit Würstchen und Glühwein eindecken. Für die Kinder gab es Kinderpunsch. Um die Stände kümmerten sich die Mitglieder der Elternbeiräte und ein paar weitere freiwillige Helfer.

Gegen 20:00 Uhr war die Veranstaltung dann beendet, schließlich mussten die Kinder ja am nächsten Tag wieder in die Schule oder den Kindergarten. Der Erlös durch die Verkäufe geht allen drei Einrichtungen direkt zu. Das Geld wird also komplett zum Wohle unserer Kinder verwendet.

Vermisst habe ich den Bürgermeister, Herrn Els, aber vielleicht war er ja da, und ich habe ihn nur nicht gesehen.

Allen Beteiligten hat der Sankt-Martins-Umzug wieder viel Spaß gemacht!

Fußball Public Viewing

26. Juni 2008

Das Fußballspiel Deutschland gegen die Türkei habe ich mir mit einigen meiner Nachbarn im “Hall of Fame” in Forstern angesehen. Dort war auf der Bühne ein großer Bildschirm aufgebaut, der von überall gut zu sehen war. Das lag vor allem an der erhöhten Lage. Im Saal selber waren parallel zum Bildschirm Bierbänke aufgebaut worden. Da man offensichtlich nur mit wenigen Besuchern gerechnet hatte, war der halbe Saal allerdings unbestuhlt. Grundsätzlich war diese Einschätzung auch völlig in Ordnung, Forstern ist ja nun nicht gerade eine Großstadt.

Die Menschenmassen in der Hall of Fame

Aber es waren dann doch ein paar Leute mehr da, die sich mit einigen wenigen zusätzlichen Stühlen und mit Plätzen auf den Billardtischen, auf denen große Holzplatten als so eine Art Deckel lagen, zufrieden geben mussten. Voll war es dennoch nicht, was gut für die Luft war. Der Tag war zwar sehr schwül, aber im Saal war es gut auszuhalten.

Fachgespraeche ueber das Spiel

Über das spannende Fußballspiel selber will ich hier gar nichts sagen. Natürlich ist die Atmosphäre immer intensiver, wenn sich viele Leute zusammenrotten und gleichzeitig jubeln oder auch schimpfen.

Bildstörung

Besonders ärgerlich war dann der Ausfall der Übertragungsleitung aus Wien. Aber das betraf ja alle, nicht nur die Leute im “Hall of Fame“.

Chat in der Halbzeit

In der Halbzeit sind die meisten zum Rauchen in den Innenhof gegangen und haben sich rege über das Fußballspiel unterhalten. Auf der anderen Seite des kleinen Hofes liegt das “Amarillo’s“, das den Gästen ebenfalls ein gemeinsames Fußball-Erlebnis anbot. Natürlich sind deren Gäste auch in den Hof gekommen und so begrüßten sich einige mit großem “Hallo” und fachsimpelten dann, was wie hätte besser laufen müssen.

Nach der zweiten Halbzeit leerte sich der Saal ziemlich schnell, nur wenige blieben noch etwas länger.

Insgesamt, denke ich, hätte man mehr aus der Veranstaltung machen können. Es war zwar ganz nett, aber auch nicht so emotional, wie man es im Fernsehen in den Großstädten sehen konnte.

Das Endspiel werde ich mir wohl wieder zu Hause ansehen.

Toooor !!

Silvester 2007

1. Januar 2008

Keine große Party, aber ein Fondue mit unseren Kindern … so ließen wir den Silvester-Abend beginnen. Inzwischen sind die beiden alt genug um zubegreifen, dass man den Fondue-Topf besser nicht umschmeißt.

Gegen 21:00 Uhr war aber Schluß, die Kinder mussten ins Bett.

Unsere Nachbarn C. und D. haben mit ihren Kindern dasselbe gemacht und sind dann zu uns auf ein, zwei Gläser Sekt gekommen. Vorsorglich habe ich einen Karton mit Prosecco in Dosen bei Aldi gekauft. :-)

Ab 23:00 Uhr haben wir es genauso gehalten wie letztes Jahr auch. D. und ich haben mitten auf die Straße eine Feuerschüssel gestellt und dort ein Lagerfeuer gemacht. Zusätzlich habe ich am Straßenrand Fackeln aufgestellt, damit das Anzünden der Feuerwerkskörper leichter geht. Andere Nachbarn haben einen Riesen-Topf Glühwein bereitgestellt, der die ganze Zeit elektrisch weiter heiß gehalten wurde, so dass der sehr schmackhafte Glühwein nicht kalt wurde, was ich sehr geschätzt habe. Denn kalter Glühwein oder kalter Kaffee ist einfach nichts für mich. *schüttel*

Und wir haben natürlich unsere Kinder geweckt, warm eingepackt und mit nach draußen genommen. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, es war trocken und nicht allzu kalt.

Auch dieses Jahr habe ich mein Feuerwerk bei Aldi gekauft, und zwar

* Feuerwerk-Batterie Seattle
* Feuerwerk-Batterie Fort Lauderdale
* Feuerwerk-Batterie San Remo
* Feuerwerk-Batterie Fantasy Island
* Feuerwerk-Batterie Ohio
* Feuerwerk-Batterie Toronto

Feuerwerk-Batterie Ohio

Besonders gut gefallen hat mir Ohio für 4,99 Euro mit folgender Beschreibung:

15 Schuss Blitz-Batterie. Smaragdgrüne Kometen-Aufstiege mit großem Popping Stars-Bukett, immer mit kräftigem Knall.

Brenndauer ca. 30 Sekunden

Die Popping Stars sehen sehr gut aus!

Feuerwerk-Batterie Fantasy Island

Auch die Fantasy Island Fontänen waren hervorragend und brannten immerhin 60 Sekunden. Die Leuchteffekte waren sehr intensiv, begleitet von ziemlich lauten Geknister und Geknatter (Crackling). Die Beschreibung:

15 Schuss Brummer-Fontänen-Batterie.
14 farbige Bodenkreisel und eine 6-fach Verwandlungsfontäne mit einem gigantischen Crackling-Finale.

Brenndauer ca. 60 Sekunden

Mit 6,99 Euro waren sie aber schon etwas teurer

Feuerwerk-Batterie Fort Lauderdale

Überraschend interessant waren aber auch die Fort Lauderdale Batterien mit ihren abbiegenden bunten Kometen und den so genannten Medusastern-Buketts.

19 Schuss Feuerwerk-Batterie.
Mit neuartigen, abbiegenden grünen und roten Kometen sowie bunten Kometen mit Medusastern-Buketts!

Brenndauer ca. 30 Sekunden

Diese Batterie gab es bereits für 3,99 Euro. Die Kometen schossen erst senkrecht nach oben, um dann plötzlich die Richtung um 90 Grad zu wechseln. Die Medusasterne sahen aus wie herumwirbelnde glühende Würmer. Sehr nett!

Leider gab es bei Aldi keinerlei Wunderkerzen oder Ähnliches, was man ohne Bedenken den Kindern in die Hand drücken konnte. Aber ich wurde bei der BayWa in Poing fündig, die über ein ausgezeichnetes Sortiment an Feuerwerkskörpern verfügte. Dort gab es auch die 1 m langen Wunderkerzen und meine persönlichen Favoriten, die “Morning Glory”s.

Während die Männer sich um das Feuerwerk bemühten, standen die Frauen herum und ratschten. Nach und nach kamen noch weitere Nachbarn aus der Straße vorbei, um gemeinsam auf das neue jahr anzustoßen.

Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Feuerwerk in unserem kleinen Ort gemacht wird. Es macht richtig Spaß!

Sturm Kyrill

18. Januar 2007

9:16 Uhr: Die ersten Ausläufer des Orkans Kyrill sind inzwischen bei uns angekommen. Noch ist es nur Wind, aber die Vorhersagen und Strumwarnungen lassen böses ahnen. :-( Nach dem letzten Sturm vor einer Woche sind wir ein bißchen nervös. Vor allem mein Winterschutz für unsere Palme ist stark windgefährdet. Obwohl ich die Konstruktion im Boden mit Häringen abgesichert und am Zaun mit Seilen gesichert habe, wurde sie beim letzten Mal losgerissen und hat danach einer unserer Forsythien abgeschert. Vor der japanischen Kirsche ist unser “Palmenhaus” dann liegengeblieben. Kaputt gegangen ist nichts, so dass wir es hinterhehr wieder leicht aufstellen konnten.

Aber Kyrill dürfte deutlich heftiger werden.

Ansonsten haben wir alles aus dem Garten reingeholt, was da so rumstand. Außerdem sind alle Rolläden zum Schutz vor herumfliegenden Teilen unten.

Im Augenblick verfolge ich die Lage auf dem Sturm Ticker von Wetter-Online und natürlich durch einen Blick aus dem Fenster.

12.02 Uhr: Die Deutsche Bahn hat wegen des Orkantiefs das Höchsttempo ihrer Fernverkehrszüge am Donnerstag auf Tempo 200 herabgesetzt. Nahverkehrszüge fahren nur noch maximal 140 Stundenkilometer.

Die Wasserpegel von Flüssen im Mittelgebirge steigen inzwischen schnell an, so dass mit Überschwemmungen zu rechnen ist.

Inzwischen habe ich gehört, dass die Schulen in Bayern alle ab Mittag zu machen. Na, klasse, und ich sitz im Büro und weiß nicht, ob Heiko in den Hort kann oder abgeholt werden muss. Ich muss mich da mal gleich drum kümmern.

Bei uns ist es windig, aber immer noch nicht stürmisch.

13:23: Allmählich werden die Böen stärker. Was die Schule betrifft, hieß es zunächst, dass die Kinder direkt in den Hort können. Inzwischen wurde nach Rücksprache vom Bürgermeister entschieden, dass alle Kinder nach Hause geschickt werden. Na prima, sollen Andrea oder ich mich jetzt nach Hause beamen, oder was?

Andrea hat inzwischen eine andere Mutter telefonisch erreicht, die ihren Sohn jetzt vom Hort abholt und Heiko erst mal mitnimmt.

In Erding wurden inzwischen Böen mit 72 km/h gemessen … verglichen mit dem Harz, wo sie bereits bei 159 km/h sind, ist das natürlich gar nichts.

17:26 Uhr: Da schwer abzusehen war, was heute noch auf den Staßen passieren würde, habe ich mich, wie viele andere Kollegen, dazu entschlossen, früh nach Hause zu fahren. Zu Hause habe ich dann weitere Gegenstände ins Haus geräumt, außerdem auch die schweren Pflanzgefäße näher ans Haus geräumt. Weiter habe ich auch das “Palmenhaus” abgebaut und liegend an der Ostseite unseres Hauses gelagert. Die Palme bekam einen Jutesack als Schutz für die Wedel.

Der Sturm selber ist noch nicht da und es ist sehr warm.

Mein Sohn ist auch heil zu Hause angekommen und nun harren wir der Dinge, die noch auf uns zukommen. Es gibt Gerüchte, dass die Schulen möglicherweise inklusive Hort auch morgen zubleiben, etwas Genaues weiß ich aber nicht. Von den Eltern und ihren Arbeitgebern wird schon sehr viel Flexibilität erwartet. Mir persönlich erschließt sich bisher nicht, warum der Unterricht ausfallen muss.

18:04 Uhr: Inzwischen hat die Bahn den gesamten Verkehr eingestellt. Auch S-Bahnen funktionieren zum Teil nicht wegen umgestürzter Bäume. Regen haben wir so gut wie keinen. Wir unterliegen dem Fön-Einfluss. Mal sehen, wie lange noch.

20:36 Uhr: Inzwischen hat der Sturm deutlich an Stärke zugenommen. Regen gibt es immer noch nur in Form von Nieselregen hier und da. Inzwischen steht fest, dass morgen die Schule ausfällt. Das bedeutet automatisch, dass ich nicht ins Büro fahren kann.

Der Tag danch 12:29 Uhr: Letzte Nacht war es gegen Mitternacht am heftigsten. Viel Regen hatten wir aber dennoch nicht. Ich gehe davon aus, dass der Fön das Ärgste abgedrängt hat. Denn die Bilder von anderen Gegenden in Deutschland zeigen größere Schäden als ich sie hier in unmittelbarer Umgebung wahrnehmen kann. Bei uns selber ist alles in bester Ordnung, keinerlei Schäden, alle Pfannen liegen noch auf dem Dach, alle Bäume und Büsche stehen noch, niemand aus der Familie ist zu Schaden gekommen. Es ist immer noch arg windig, aber am Tag wirkt es weniger beängstigend als in der Nacht.

14:17 Uhr: Inzwischen hat uns der Regen erreicht und es kommt immer wieder zu kräftigen Regenschauern.

Silvester in Forstern

3. Januar 2007

Dieses Jahr sind wir von unseren Nachbarn, zwei Häuser weiter, zum Käse-Fondue eingeladen worden.

Die Kinder haben wir kurz vor 19:00 Uhr ins Bett geschickt, damit sie für das Feuerwerk um Mitternacht, das wir natürlich nicht ohne sie bestaunen wollten, fit genug sind. Unsere Nachbarn haben das genauso getan. Auf diese Weise lief das Abendessen geordneter ab.

Wir haben ein Käse-Fondue gegessen, und dazu viele verschiedene Salate. Aber zunächst erschreckten uns erst einmal die vielen, vielen Gläser … na, da kam wohl einiges Alkohöllisches auf uns zu . Wo wir doch wegen einiger schlechter Erfahrungen mit unserer Leistungsfähigkeit als Kampftrinker inzwischen den Notanker geschmissen hatten und nicht mehr soviel Alkohol konsumieren wollten. Egal … bis zum Feuerwerk hatten wir das im Griff, danach durch das viele Anstoßen nicht mehr. Unsere Nachbarn äußerten sich mehrmals besorgt, ob wir denn ihre Getränke nicht mochten.

Bis 23:00 Uhr haben wir uns also beim Essen über alles Mögliche unterhalten. Zum Beispiel erfuhren wir, dass der Käse extra in der Schweiz gekauft wurde, um die bestmögliche Qualität anbieten zu können. Den Käse hatten sie mit Kirschwasser verfeinert. Vom Kirschwasser war etwas zu viel im Käse, aber ansonsten war das Fondue perfekt.

Natürlich haben wir uns auch zwischendurch mal über Second Life unterhalten, aber mein Nachbar, ich nenne ihn jetzt mal D. , spielt lieber Half Life II oder Gothic.

Um 23:00 Uhr haben sich die Frauen um die Kinder gekümmert, während die Männer das Feuerwerk vorbereitet haben. Dazu haben wir auf der Straße vor unseren Häusern, mitten auf den Wendehammer eine Feuerschüssel aufgestellt und dort ein Lagerfeuer entfacht. Ein weiterer Nachbar, der vor einigen Tagen per Posteinwurf zum unverbindlichen Gathering am Wendehammer eingeladen hatte, brachte einen Tisch, damit wir dort Flaschen und Gläser hinstellen konnten.

Sobald die Kinder draußen waren, fing D. schon mal an, die eine oder andere Fontäne und die eine oder andere Rakete abzufeuern.

Ich selber stellte ein paar Fackeln auf, die erstens für Licht sorgen sollten, und an denen man zweitens die Feuerwerkskörper anzünden konnte.

Vor zwei Jahren hatte ich noch eine ganze Reihe von Raketen zum Feuerwerk gekauft, aber das war mir zu viel Arbeit. Jede Rakete muss einzeln angezündet werden. Deswegen haben wir dieses Jahr fast nur Multi-Schuß-Batterien gekauft, die man einmal anzündet und die dann jede Menge Feuerwerkskörper abschießen. Für die Kinder haben wir Wunderkerzen gekauft, auch diese “Morning Glory”, die Leuchtkugeln und Glimmer ausstoßen. Die Kinder haben zum Anzünden das Feuer in der Feuerschüssel verwendet. So musste niemand mit Feuerzeugen herumhantieren.

D. hatte einige Raketen gekauft, so ergänzten wir uns sehr gut.

Pünktlich zum Feuerwerk kam ein weiteres Nachbarpaar, das unsere Feuerwerkskörper weiter aufstockte.

Mein Feuerwerk habe ich dieses Jahr übrigens ausschließlich bei Aldi gekauft. Ich habe es nicht bereut, die Batterien waren allesamt sehr gut, was mich überraschte!

Das Wetter war recht mild, es war zwar etwas feucht, es lag aber kein Schnee und es regnete auch nicht. Optimale Bedingungen also für Feuerwerk und Ratsch bei einem Glas Sekt oder Champagner. Auch das Feuer und die Fackeln brannten schön vor sich hin.

Um Mitternacht hatten wir dann ein großartiges Feuerwerk, erst mal bei uns, aber auch überall in unserer Siedlung schoßen die Raketen in die Luft und es knallte. Ich weiß ja, jede Menge Geld, das da nutzlos verbrannt wird, aber ehrlich: man sollte auch mal etwas machen, was einem Spaß macht, selbst wenn es denn mal ein paar Euro kostet.

Insgesamt waren dann die Bewohner von 5 Häusern beim Wendehammer und stießen auf das neue Jahr an. Ich finde es immer wieder toll, wenn wir uns in unserer Straße treffen, aber das hat inzwischen schon Tradition. Angefangen hatte das eine Familie, die letztes Jahr ins Ausland gezogen ist.

Unsere Zusammenkunft zog sich eine ganze Weile hin, aber schließlich waren die Sektflaschen leer, das Feuerwerk verbrannt, selbst die Wunderkerzen gingen uns aus, und es fing auch langsam an zu regnen. Da sind wir dann wieder in unsere Häuser gegangen und haben dort weiter gefeiert.

Die Kinder unserer Nachbarn waren gleich wieder im Bett (die eine Tochter war sowieso nicht aufgestanden, sie ist noch zu klein). Unsere beiden Kinder wollten aber bei uns bleiben. Sie hingen zwar ziemlich in den Seilen, aber es hat trotzdem noch viel Spaß gemacht. Der Alkohol-Pegel war inzwischen auch höher, und die Frauen fingen an, sinnlos im Wohnzimmer herumzutorkeln … sie nannten das “Tanzen”.

So gegen 3:00 Uhr morgens sind wir dann ins Bett gegangen.

Leider bin ich nicht gut darin, nachts Feuerwerk zu fotografieren. Gerne hätte ich hier ein paar Fotos gezeigt, aber wir haben keine gemacht.