Die ersten Schritte als Assist

19. September 2007

Scull StickIn Flaris rüstete sich Zephyda mit einem angemessenem Stab aus. Der wird es ihr später ermöglichen, Heilsprüche auf andere Abenteurer zu sprechen. Aber zunächst ließ sie sich in einer ruhigen Ecke zur Meditation nieder.

Sie konzentrierte sich und nach kurzer Zeit konnte sie die in ihr verborgene Fähigkeit des Heilens aktivieren.

Zephyda in Level 16 Gleich vor der Stadt wollte sie dies nun ausprobieren. Zunächst klappte es nicht so recht, aber dann erreichte ihr Spruch die erste Heldin! Sie fuhr fort, Helden mit ihrer Heilungskraft zu unterstützen. Viele von ihnen bedankten sich höflich. Allerdings stellte Zephyda schnell fest, dass ihre Fähigkeiten sich auf diese Weise kaum verbesserten. Offensichtlich hingen ihre mentalen Fähigkeiten direkt von ihrer physischen Kraft ab. So nahm sie ihren Stab fest in beide Hände und kämpfte erneut gegen die gefährlichen Kreaturen in den Wäldern und Ebenen. Inzwischen war ihre Kleidung fest genug, dass die meisten Angriffe sie kaum noch durchdringen konnten. Auch erholte sie sich von den Anstrengeungen viel schneller als früher. Dennoch waren ihre eigenen Angriffe nicht besonders stark, so nahm jeder Kampf recht viel Zeit in Anspruch. Waren die Verletzungen groß, so nutzte sie die Kampfpausen nicht nur, um sich mit Speisen und Getränken zu stärken, sondern auch, um sich selber zu heilen.

Schnell geriet sie in ein Dilemma: Kämpfe gegen schwache Kreaturen beanspruchten sie nicht allzu sehr. Leider war aber auch der Trainingseffekt nur sehr gering. Kämpfe gegen stärkere Monster fielen ihr wegen ihrer körperlichen Schwäche dagegen schwer. Sie erkaufte diese Erfolge nicht nur durch viel Muskelkater, sondern auch durch sehr viele Pausen, in denen sich ihre Nahrungsvorräte rasch verminderten. Das Kämpfen war also nicht so richtig ihr Weg.

FefernNyangNyangBangSo ging sie dann ganz in den Norden des Kontinents, dort, wo sich Gerüchten zufolge riesige Troll ähnliche Lebewesen, aber auch entartete Farne und halbnackte menschenähnlich aussehende Katzen herumtreiben sollten. Alle diese Wesen stellten wohl für den einfachen Abenteurer bereits eine große Herausforderung dar. Zephyda dachte, dass dort ihre Fähigkeit des Heilens sicher gebraucht würde.

Ein Held mit dem Namen “wutstein” sprach sie sogleich an, ob sie nicht Seite an Seite mit ihm in den Kampf ziehen wollte. Er würde sich auf den Nahkampf konzentrieren, und sie würde seine Wunden aus der Ferne durch Heilsprüche versorgen. Sie willigte ein und ihr Begleiter kämpfte wie ein Berserker. Mit jedem erfolgreichen Kampf fühlte sie sich sicherer. Ja, dies war der Weg, den sie beschreiten wollte.

Schon bald würde sie sich erneut zur Meditation zurückziehen, um ihre magischen Fähigkeiten zu verbessern.

Prüfung zur Heilerin

19. September 2007

Nun war es soweit! Zephyda wollte Heilerin werden. Aber wie?

Sie entschied sich, zurück in die Stadt Flaris zu gehen. Dort würde sie bestimmt erfahren, wer sie ausbilden und prüfen könnte.

Und so war es auch. In Flaris fand sie einen Heiler-Ausbilder. Mit ihren Erfahrungen als Kämpferin war er durchaus zufrieden, aber dennoch wollte er sie prüfen. Zephyda sollte im Wald innerhalb von einem Zeitlimit 10 von den lebenden Pilzen und 10 von den blauen Hornkäfern besiegen. Wenn sie es dann innerhalb der Zeit zurück zu ihm schaffte, wäre diese Prüfung bestanden. “Kleinigkeit”, dachte Zephyda und lief los. Natürlich hatte sie sich gut gemerkt, wie sie am schnellsten in den Wald kam. Außerdem hatte sie inzwischen ihr schwaches Holzschwert gegen ein stärkeres ausgetauscht. Auch ihre dünne Kleidung ist einer solideren gewichen. So verwunderte es nicht, dass sie die Prüfung mit Leichtigkeit schaffte.

ForfomPeakyrindPoporamDies war jedoch nur der erste Teil der Prüfung. Als nächstes sollte sie “Forfoms”, “Peakyrind” und ein “Poporam” suchen. Ein großes Fragezeichen erschien in ihrem Gesicht. Nachdenklich machte sie sich auf den Weg. Sie konnte sich erinnern, dass einige der besiegten Kreaturen neben Geld auch manchmal andere Dinge zurückließen, die sie auch alle in ihrem Rucksack verstaut hatte. Also schaute sie einfach mal nach. Ein wenig von diesen “Forfoms” fand sie, aber es reichte noch nicht.

Dieses “Forfom” hatte sie bei den Pilzen gefunden. Also lief Zephyda wieder in den Wald und sammelte die benötigten Dinge. Es dauerte eine ganze Weile, denn weitere Abenteurer waren unterwegs und sammelten dieselben Materialien. Diese mussten wohl einen sehr großen Wert haben.

“Poporam” und “Peakyrind” hatte sie noch nie irgendwo gesehen. Im Gespräch mit anderen Abenteurern kam heraus, dass eine Art Seepferdchen oder kleiner grüner Drache manchmal diese “Poporams” verlöre, das Peakyrind wären die Überreste von Panzer-Schildkröten
Doridoma PeakyturtleZephyda könnte beide jenseits des großen Flusses finden, sollte sich aber vor ihrem gefährlichem Gift in acht nehmen. Dies wollte sie beherzigen und machte sich auch gleich auf den langen Fußmarsch. Von den vielen Kreaturen, die ihr wieder begegneten, nahm sie kaum Notiz, einzig den Doridomas galt nun ihre ganze Aufmerksamkeit. Endlich erreichte sie den Fluß. Dort tummelten sich die gepanzerten Schildkröten und nach einigen Kämpfen hatte sie genug “Peakyrind” gesammelt. Der Fluß endete in einem See, den sie umrunden konnte … und da waren sie … eine ganze Herde von Doridomas!

Vorsichtig schaute sie sich um, ob sie nicht irgendwo ein “Poporam” herumliegen sah, aber das war leider nicht der Fall. Es blieb ihr also nichts anderes übrig, als den Kampf mit den Tieren zu wagen. Sie erwiesen sich als besiegbar, das Gift, das sie versprühten, war allerdings sehr tückisch und schwächte Zephyda sehr. Praktisch nach jedem Kampf musste sie sich ausruhen und ihre Wunden versorgen. Aber dann fand sie endlich, was sie so sehr suchte: ein Poporam!

Glücklich machte sie sich auf den Heimweg, um ihre Sammelstücke abzuliefern.

Der Heiler-Ausbilder hatte ihr gesagt, dass sie die Sammelstücke beim Meister der Heiler persönlich abzugeben hatte. Auch der hielt sich zur Zeit in Flaris auf. Der Meister war ein freundlicher Mensch. Er erzählte ihr einiges über die Fähigkeiten eines Heilers und bat sie dann, das “Book of Technique”, in dem alles stünde, was ein Heiler wissen müsste, zu Goripeg zu bringen. Diesen würde sie in den Bergen beim Erzschürfen finden.

Um es kurz zu machen … auch diese Prüfung bestand Zephyda!

Goripeg ließ sie an seinem Wissen teilhaben. Sie war sich nun sicher, dass sie auf dem richtigen Weg war. Eine letzte Prüfung sollte sie noch bestehen, nämlich einen Riesen-Skorpion in der Nähe der durchgeknallten Messer-Helden zu töten, der dort alle Helden tyranisierte.

Als Zephyda den “Chaner” sah, musste sie schlucken. Das Vieh war ziemlich groß und sah sehr gefährlich aus. Aber sie war inzwischen auch sehr gefährlich. Und sie wollte die Herausforderung bestehen! Ein langer Kampf, bei dem sie sich immer wieder mit Kraftnahrung stärken musste, endete schließlich mit dem Sieg über das Monster.

Wie von ihr verlangt, machte sie sich auf, um einen weiteren Trainer für Heiler in Flaris aufzusuchen und von ihren Erfolgen zu berichten. Dieser erwartete sie bereits, und ihre ruhmreichen Taten hatten sich schon herumgesprochen. So wurde ihr endlich der Titel “Assist” verliehen, den sie nun mit Stolz trug und dem sie durch die Unterstützung anderer Helden gerecht werden wollte.

Aufstieg der Zephyda

18. September 2007

Schnell bemerkte Zephyda, dass der Trainingseffekt bei den Aibatts nicht so lange anhielt und ihr wurde langweilig. Also ließ sie die Aibatts kleine Kuschelmonster sein und zog weiter in den Wald hinein.

Die lebendigen Pilze MushpangsSie fand dort Pilze, viele Pilze. Einige von ihnen bewegten sich und stellten sich ihr in den Weg. Mit beherztem Schwertschwung räumte sie die Pilze aus dem Weg. Manche von ihnen waren noch ganz jung, andere schienen schon mit vielen anderen Helden Bekanntschaft gemacht zu haben, sie wehrten sich viel heftiger.

Riesen-Kaefer BurudengKaum hatte sie sich durch die Pilze hindurchgearbeitet, warteten schon die nächsten Kreaturen auf sie. Sie wehrten sich wesentlich heftiger als die bisherigen Monster, aber auch Zephyda hatte inzwischen einige Erfahrung im Umgang mit dem Schwert und konnte bestehen. Übrig blieb am Ende von ihnen nur noch eine Art weicher Wolle, Palin genannt.

Grüne ZwergeIn der Ferne sah sie eine Schneise … ja, da könnte ein Weg sein. Aber was war das? Merkwürdige Lebewesen mit zwei Messern in ihren Händen tauchten auf. Einige davon griffen sie sofort an. Schnell bemerkte Zephyda, das sie diesen Kerlen nicht gewachsen war und lief schnell weiter. Jenseits des Weges traf sie dann auf grünhäutige Zwerge mit spitzen Hüten, deren Reißzähne sehr gefährlich aussahen. Diese Zwerge sollten nie wieder Pilger und Abenteurer aufhalten. Zephyda schlug grauenvoll zu und räumte kräftig auf.

Inzwischen hatte sie als Abenteuerin schon so viel Erfahrung, dass es Zeit wurde, sich auf eine Kampfart zu spezialisieren. Sie hatte die Wahl zwischen Nahkämpfer, Fernkämpfer, Heiler und Magier. Eigentlich war Zephyda sehr mit der Natur verbunden und wollte nicht mit den Kreaturen dieser Welt kämpfen. Sie entschied sich daher, andere Helden, die im Kampf schwer verwundet wurden, zu unterstützen. Ihr Wunsch stand fest: sie wollte Heilerin werden!

FlyFF - erste Experimente

17. September 2007

Gleich vorweg … wer sich hier eine Anleitung oder Analyse des Spiels erwartet, sollte lieber gleich weiterhüpfen … zum Beispiel zu der offiziellen deutschsprachigen FlyFF Website.

Ich möchte nur ein paar Einblicke in mein Spielerleben geben.

Als blutige Anfängerin Zephyda wurde ich in der Kleinstadt Flaris geboren, mit nur leichter Bekleidung bestehend aus einem Kleidchen, Handschuhen und ein paar Schuhen. Freundlich empfing mich die Welt. Als ich das einfache Holzschwert in meiner Hand bemerkte, wurde mir aber doch deutlich, dass in dieser Welt wohl Krieg herrschte. Schnell drehte ich mich nach allen Seiten um, um zu schauen, ob mir Gefahr drohte. Aber das war hier in der Stadt nicht der Fall.

Ein kleiner Assistent übte mit mir zusammen die ersten Schritte, aber es war gar nicht schwer. So ging ich ein wenig in Flaris spazieren und traf viele andere Menschen. Darunter waren auch Händler, Trainer, die Bürgermeisterin, ein Rathaus und eine Quest-Verwaltung.

Mich packte aber schnell die Neugier und ich verließ die Stadt über eine Brücke. Gleich dahinter traf ich auf eine Art fliegendes Auge. Die sahen überhaupt nicht gefährlich aus, so versuchte ich mich mit meinem Holzschwert an ihnen. Ein Aibatt Die kleinen Biester konnten sich kaum wehren und ich wurde wagemutiger. Obwohl ich eine ganze Menge von ihnen erledigte, erschienen immer wieder neue wie aus dem Nichts, möglicherweise gab es hier einen interuniversellen Spalt. Aggressiv waren sie nicht, aber ich konnte mich nicht zurückhalten. Mit jedem Kampf merkte ich, wie ich mich sicherer fühlte. Nach einer Weile merkte ich zudem, dass mein Arm stärker wurde und mir das Schwingen des Schwertes leichter fiel. So verbrachte ich noch einige Zeit mit Schwertübungen. Die Kreaturen ließen bei ihrem Ableben oft Gegenstände fallen und viele von ihnen hatten auch etwas Geld bei sich. Natürlich habe ich immer alles aufgehoben und in meinen eigenen Taschen verstaut.

Hin und wieder sah ich fortgeschrittene Helden mit einem Hoverboard durch die Lüfte fliegen, aber dazu müsste ich noch eine ganze Weile trainieren und Erfahrungen sammeln.

Demnächst werde ich weiter berichten, was ich noch so alles an Abenteuern erlebe.