18. September 2007
Schnell bemerkte Zephyda, dass der Trainingseffekt bei den Aibatts nicht so lange anhielt und ihr wurde langweilig. Also ließ sie die Aibatts kleine Kuschelmonster sein und zog weiter in den Wald hinein.
Sie fand dort Pilze, viele Pilze. Einige von ihnen bewegten sich und stellten sich ihr in den Weg. Mit beherztem Schwertschwung räumte sie die Pilze aus dem Weg. Manche von ihnen waren noch ganz jung, andere schienen schon mit vielen anderen Helden Bekanntschaft gemacht zu haben, sie wehrten sich viel heftiger.
Kaum hatte sie sich durch die Pilze hindurchgearbeitet, warteten schon die nächsten Kreaturen auf sie. Sie wehrten sich wesentlich heftiger als die bisherigen Monster, aber auch Zephyda hatte inzwischen einige Erfahrung im Umgang mit dem Schwert und konnte bestehen. Übrig blieb am Ende von ihnen nur noch eine Art weicher Wolle, Palin genannt.
In der Ferne sah sie eine Schneise … ja, da könnte ein Weg sein. Aber was war das? Merkwürdige Lebewesen mit zwei Messern in ihren Händen tauchten auf. Einige davon griffen sie sofort an. Schnell bemerkte Zephyda, das sie diesen Kerlen nicht gewachsen war und lief schnell weiter. Jenseits des Weges traf sie dann auf grünhäutige Zwerge mit spitzen Hüten, deren Reißzähne sehr gefährlich aussahen. Diese Zwerge sollten nie wieder Pilger und Abenteurer aufhalten. Zephyda schlug grauenvoll zu und räumte kräftig auf.
Inzwischen hatte sie als Abenteuerin schon so viel Erfahrung, dass es Zeit wurde, sich auf eine Kampfart zu spezialisieren. Sie hatte die Wahl zwischen Nahkämpfer, Fernkämpfer, Heiler und Magier. Eigentlich war Zephyda sehr mit der Natur verbunden und wollte nicht mit den Kreaturen dieser Welt kämpfen. Sie entschied sich daher, andere Helden, die im Kampf schwer verwundet wurden, zu unterstützen. Ihr Wunsch stand fest: sie wollte Heilerin werden!
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17. September 2007
Gleich vorweg … wer sich hier eine Anleitung oder Analyse des Spiels erwartet, sollte lieber gleich weiterhüpfen … zum Beispiel zu der offiziellen deutschsprachigen FlyFF Website.
Ich möchte nur ein paar Einblicke in mein Spielerleben geben.
Als blutige Anfängerin Zephyda wurde ich in der Kleinstadt Flaris geboren, mit nur leichter Bekleidung bestehend aus einem Kleidchen, Handschuhen und ein paar Schuhen. Freundlich empfing mich die Welt. Als ich das einfache Holzschwert in meiner Hand bemerkte, wurde mir aber doch deutlich, dass in dieser Welt wohl Krieg herrschte. Schnell drehte ich mich nach allen Seiten um, um zu schauen, ob mir Gefahr drohte. Aber das war hier in der Stadt nicht der Fall.
Ein kleiner Assistent übte mit mir zusammen die ersten Schritte, aber es war gar nicht schwer. So ging ich ein wenig in Flaris spazieren und traf viele andere Menschen. Darunter waren auch Händler, Trainer, die Bürgermeisterin, ein Rathaus und eine Quest-Verwaltung.
Mich packte aber schnell die Neugier und ich verließ die Stadt über eine Brücke. Gleich dahinter traf ich auf eine Art fliegendes Auge. Die sahen überhaupt nicht gefährlich aus, so versuchte ich mich mit meinem Holzschwert an ihnen.
Die kleinen Biester konnten sich kaum wehren und ich wurde wagemutiger. Obwohl ich eine ganze Menge von ihnen erledigte, erschienen immer wieder neue wie aus dem Nichts, möglicherweise gab es hier einen interuniversellen Spalt. Aggressiv waren sie nicht, aber ich konnte mich nicht zurückhalten. Mit jedem Kampf merkte ich, wie ich mich sicherer fühlte. Nach einer Weile merkte ich zudem, dass mein Arm stärker wurde und mir das Schwingen des Schwertes leichter fiel. So verbrachte ich noch einige Zeit mit Schwertübungen. Die Kreaturen ließen bei ihrem Ableben oft Gegenstände fallen und viele von ihnen hatten auch etwas Geld bei sich. Natürlich habe ich immer alles aufgehoben und in meinen eigenen Taschen verstaut.
Hin und wieder sah ich fortgeschrittene Helden mit einem Hoverboard durch die Lüfte fliegen, aber dazu müsste ich noch eine ganze Weile trainieren und Erfahrungen sammeln.
Demnächst werde ich weiter berichten, was ich noch so alles an Abenteuern erlebe.
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