Rift – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net Querbeete Gedanken, Meinungen und Interessen Sun, 22 Oct 2017 15:45:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2016/03/cropped-think-622166_960_720-150x150.jpg Rift – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net 32 32 27620428 Rift – Beta 6 http://blog.sevke.net/2011/02/06/rift-beta-6/ http://blog.sevke.net/2011/02/06/rift-beta-6/#respond Sun, 06 Feb 2011 15:01:29 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1242 Dieses Wochenende läuft die Rift Beta 6. Es ist erstaunlich, wie stabil sich das Spiel verhält, Abstürze habe ich kein einziges Mal erlebt. Okay, einige Texte sind noch auf Englisch, aber einen Monat haben die Entwickler ja noch Zeit für den letzten Feinschliff. Und auch danach können sie über den Patch-Mechanismus jederzeit Nachbesserungen auf die Clients übertragen.

Wenn man sich in Telara bewegt, und ich treibe mich bisher nur im Gebiet Silberwald herum, dann fällt auf, wie überaus dynamisch die Welt ist. An vielen Stellen entstehen Risse in den Elementarebenen, und ständig werden die Siedlungen von Gegnern angegriffen. Ich rede hier nicht von PvP-Servern, sondern von den ganz normalen PvE-Servern. Egal, wo man sich gerade herumtreibt, ständig passieren tausend andere Geschichten, und man wird geradezu in diese Aktivitäten hineingezogen. Oben auf dem Bildschirm taucht ein „join public group“ auf, und ein kurzer Mausklick wirft einen sofort in den entsprechenden Raid. Meistens kämpfen gerade sehr viele andere Spieler mit den Eindringlingen, die aus dem Riss quellen.

Allerdings stand ich auch schon ganz alleine bei einem Rift und war dementsprechend ziemlich schnell tot.

Langweilig wird es jedenfalls bisher nicht.

Gegenüber dem Tutorial-Gebiet ist die Quest-Dichte inzwischen auch ziemlich gut, wenn auch nicht gleich auf den ersten Blick offensichtlich, denn viele Questgeber rücken ihre Quests erst nach und nach heraus, so dass man zunächst meint, das Gebiet leide an Quest-Mangel.

Wie bereits angesprochen, verlangt die ganze Pracht relativ viele Rechner-Ressourcen. Speziell die Vegetation wollte ich mir noch mal genauer ansehen.

Dazu bin ich etwas in den Wald gegangen und habe drei Screenshots angefertigt, jeweils mit 1920×1080 Punkten, also der nativen Auflösung meines Bildschirms. Die Bilder sind mit einer Qualität von 60 komprimiert, aber ansonsten nicht nachbearbeitet.

Es gibt in der Tat zwei Einstellungen, die den Bodenbewuchs steuern, nämlich Bodenobjektradius und Bodenobjektdichte. Wenn beides auf Null steht, wächst kein Gras mehr. Der folgende Screenshot zeigt den Boden bei vollständig auf ein Minimum reduzierten Einstellungen.

Rift Beta 6 - Bodenobjekte

Rift Beta 6 - Bodenobjekte - Mit Mausklick vergrößern

Wie man sieht, sieht man nix, jedenfalls keinerlei Bodenbewuchs. Das wirkt sehr langweilig, hat aber ansonsten keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. An den Bäumen kann man erkennen, dass dort dreidimensional gestaltete Objekte verwendet werden, um Vegetation zu erzeugen. Das sieht wunderbar aus! Hinten links erkennt man noch einen Pilz. Bei diesem Objekt handelt es sich um einen Quest-Gegenstand, der immer wieder von Spielern abgeerntet wird und dann natürlich für eine Weile verschwindet. In Telara ist die Vegetation aber sehr wuchsfreudig. Wenige Minuten später wachsen die Pilze wieder nach.

Als nächstes habe ich die Einstellung für den Bodenobjektradius von 0 auf 30 erhöht (das Maximum ist 150). Zusätzlich habe ich die Bodenobjektdichte von 0 auf 20 erhöht, was dem Maximalwert entspricht.

Rift - Beta 6- Bodenobjekte

Rift - Beta 6- Bodenobjekte - Mit Mausklick vergrößern

Deutlich kann man nun jede Menge Gräser und Kräuter erkennen, sogar einige Steine liegen jetzt herum. Diese Objekte werden übrigens zufällig generiert. Das bedeutet, dass die Gegend jedesmal anders aussieht, wenn man sie erneut besucht. Das kann man gut ausprobieren, indem man die Bodenobjektdichte wieder auf Null stellt, sich das Ergebnis ansieht, und anschließend die Grafik mit einer Dichte von 20 neu anzeigen lässt. Völlig andere Objekte werden dargestellt. Ich habe noch keine Meinung dazu.

Der Pilz ist auf dem Bild verschwunden, hat wohl gerade jemand gepflückt.

Für das nächste Bild habe ich sämtliche Grafikeinstellungen auf den Maximalwert gesetzt. Solange ich meine Spielfigur nicht bewege, funktioniert das auch.

Rift - Beta 6 - Bodenobjekte

Rift - Beta 6 - Bodenobjekte - Mit Mausklick vergrößern

Es fällt sofort auf, dass es nun im Wald deutlich dunkler geworden ist. Der Pilz ist auch wieder da. 😉 Die Bodentextur selber wirkt plastischer. Einen deutlichen Unterschied kann man auch bei diesem grünen Konstrukt am rechten Bildrand ausmachen (ich glaube, das war ein Baum). Die Grafik ist insgesamt wesentlicher schöner als auf dem ersten Screenshot.

Was man auf dem Screenshot nicht sehen kann ist, dass sich die Beleuchtung permanent ändert, also sehr dynamisch ist. Auch die Gräser sind nicht starr, sondern wiegen sich im Wind.

Wenn man sich durch die Landschaft bewegt, poppen die Gräser mit der Bewegung vor einem auf, sie werden also on-the-fly generiert. Das sieht recht putzig aus, als hätte man irgendwie eine Art pflanzenfördernder Aura um sich herum. Je höher man den Wert für den Bodenobjektradius einstellt, desto später beginnt der pflanzenlose Bereich. Optimal sieht es natürlich nur bei einem sehr hohem Wert aus.

Bodenvegetation ist also definitiv vorhanden. Mich stört ein wenig, dass die Gräser sich nicht so richtig organisch in die Bodentextur integrieren. Die Gräser wirken sehr künstlich in die Gegend gestopft. Möglicherweise liegt das an unterschiedlichen Texturauflösungen. Ich persönlich würde die Gräser lieber weniger detailliert, aber besser in den Boden integriert vorfinden.

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Rift – Beta 5 http://blog.sevke.net/2011/01/30/rift-beta-5/ http://blog.sevke.net/2011/01/30/rift-beta-5/#respond Sun, 30 Jan 2011 09:16:42 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1182 Seit gestern Abend 19:00 Uhr ist das so genannte Beta Event 5 beendet.

Inzwischen habe ich das Sanctum erreicht, das Headquarter der Wächter. Dort habe ich im Stand ein wenig mit den Grafikeinstellungen herumgespielt, die ich wegen der mangelnden Performance meines Notebooks leider auf das niedrigste Level einstellen muss. Den Low Quality Renderer benutze ich aber nicht mehr.

Meiner Meinung nach tragen vor allem die vielfältigen Beleuchtungseffekte sehr zu Stimmung bei. Viele davon sind dynamisch und deswegen auf Fotos nicht gut wiederzugeben. Schaut euch einfach ein paar YouTube Videos an (am besten natürlich in HD!):

Ich selber kann leider kein Video beisteuern, da die Grafikperformance meines Rechners nicht ausreicht.

Inzwischen habe ich auch an einigen Kämpfen gegen offene Risse teilgenommen, alles kleine Risse, aber immerhin. Es kommt dann zu einer massiven Ansammlung von Spielern, was noch mehr Rechner-Power verlangt, damit nicht alles ruckelt. So richtig gefallen hat mir das Gewusel nicht, weil ich vor lauter Spieler-Figuren kaum noch in der Lage war, einen Gegner anzuvisieren. Wie das wohl erst bei einem richtig großen Riss aussehen wird.

Weiter kam ich in den Genuss, einen Life-Rift zu sehen: einfach klasse!

Bestätigt hat sich leider, dass es nicht viel Vegetation gibt, ab und zu mal ein Blümlein oder ein Kraut, das man sammeln kann, auch wenn es in den Videos manchmal anders aussieht. Meistens läuft man über platte Texturen, kein Grashalm umschmeichelt die wunden Fußgelenke. Bäume, große Büsche … ja, klar, so etwas gibt es überall. Insgesamt Leistet WoW beim Thema Vegetation erheblich mehr, insbesondere seit Cataclysm, wo sich fast jedes Pflänzchen leicht im Wind wiegt und wo die Vegetationsdichte noch einmal enorm gesteigert wurde. Was ich da bisher in Rift gesehen habe, finde ich unbefriedigend. Vielleicht sorgt aber auch eine der Grafik-Einstellungen dafür, dass die Oberfläche für mich so unbewachsen aussieht. Beim nächsten Beta Event werde ich genauer darauf achten.

Und so sieht Telara für eine niedrigstufige Schurkin aus:

Hier noch ein besonders schön gemachtes Video:

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Rift – Erste Eindrücke http://blog.sevke.net/2011/01/27/rift-erste-eindrucke/ http://blog.sevke.net/2011/01/27/rift-erste-eindrucke/#respond Thu, 27 Jan 2011 10:39:29 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1141 Rift: Planes of Telara

Rift: Planes of Telara

Am 4. März wird ein weiteres großartiges Online Spiel mit World of Warcraft (WoW) konkurrieren, nämlich Rift, das im Abo-System vertrieben wird. Der Spieler muss sich das Grundsystem zunächst kaufen (ca. 50 Euro) und dann zusätzlich monatlich ca. 13 Euro bezahlen.

Nun ist der Markt ziemlich überflutet, und eine ganze Reihe von kostenlosen MMORPGs wie Runes of Magic machen es auch nicht einfacher, neue Kunden für das klassische Abo-Modell zu finden.

Auf der anderen Seite hat WoW gerade erst im Dezember seine grandiose Erweiterung Cataclysm unter das Volk gebracht, mit sehr großem Erfolg.

Wer hat da noch Geld übrig für ein alternatives oder weiteres MMORPG?

Am Ende muss das jeder selbst entscheiden. Bleibt die Frage, ob das neue Spiel denn wenigstens etwas taugt.

Ich habe mir die Beta 5 etwas angesehen und beschreibe mal meine ersten Eindrücke.

Wenn man das Spiel startet, fällt die Ähnlichkeit zu WoW sofort auf. Das muss man nicht als Nachteil verstehen, denn WoW macht ja nicht alles falsch, wie man an der großen Fangemeinde von 12 Millionen Spielern erkennen kann. Die Grafik von Rift sieht wesentlich hübscher aus, verlangt aber dementsprechend einen erheblich leistungsfähigeren Computer. Mein Notebook, ein Vaio VGN-AW11Z, kann ich nicht mit den höchsten Grafik-Details betreiben. Die Auflösung des Bildschirms beträgt 1920×1080 Punkte, und so habe ich auch die Auflösung in Rift eingestellt. Wagemutig habe ich die Grafik-Einstellungen auf der höchsten Qualitätsstufe versucht, aber das ging in die Hose. Die Framerate ging in den Keller und Rift war nicht mehr spielbar. Also Vorsicht: wenn WoW auf deinem etwas älteren Rechner super läuft, muss das nicht für Rift gelten. Für solche Fälle bietet Rift eine ganze Reihe von Optionen an, um die Anforderungen an die Grafik herunterzuschrauben. Im Extremfall kann man sogar per Checkbox auf den so genannten „Low Quality Renderer“ umschalten. Mit dieser Maßnahmen erreichte ich mehr als 60 fps. Natürlich ist die Grafik dann lange nicht mehr so schön, aber immer noch nicht hässlicher als so manches andere MMO. Vor allem ist es damit absolut spielbar. Die richtige Balance zwischen Grafikpracht und Spielbarkeit zu finden, kann ein wenig fummelig sein, ich habe es zunächst gelassen.

Sehr beeindruckend ist die Spiel-Atmosphäre, die nicht nur durch die Grafik, sondern auch durch eine hervorragende orchestrale Hintergrundmusik erzeugt wird. Die Musik verändert sich sehr subtil, wenn man sich zu einem anderen Ort bewegt oder wenn es zu speziellen Ereignissen kommt. Dennoch empfehle ich, die Lautstärke für die Musik auf 70% oder auf 80% zu reduzieren, damit die Umgebungsgeräusche nicht übertönt werden. Ich bin ein Fan von Umgebungsgeräuschen. Es spielt sich viel intensiver, wenn man hört, wie hinten links ein Zwerg seinen Amboss traktiert, während vorne rechts jemand kämpft. über allem liegt das Krachen von Artillerie-Geschossen, die in der Umgebung allerdings keinen Schaden anrichten. Zusätzlich quatscht immer mal wieder ein NPC, allerdings meistens in Form von Sprechblasen.

Wenn man sich mit einzelnen NPCs unterhält, werden die Antworten zum einen als Text angezeigt, oft aber auch über die Lautsprecher als Ton ausgegeben. Als Nachteil empfand ich, dass diese Texte nicht übereinstimmen, so dass ich mich dabei ertappte, sowohl auf die Lautsprecher zu achten, als auch den Text auf dem Bildschirm zu lesen. Ich wollte ja nichts verpassen.

Ein weiterer Aspekt, der ein Spiel immersiver macht, den Spieler also in die Spielwelt hineinsaugt, ist bei Rift ein sehr ausgeprägtes Spiel mit Beleuchtungseffekten. Je nach Grafikeinstellungen wird hier einiges geboten, aber auch bei niedrigen Einstellungen muss man nicht völlig darauf verzichten.

Die ersten 7 Level habe ich im Tutorial zugebracht, um dann am Ende meinen ersten Rift, also einen Dimensionsriss, kennenzulernen. Dort habe ich mein Leben für Telara geopfert und bin nach 20 Jahren in der eigentlichen Rift-Welt wiederauferstanden.

Beim Herumstromern ist mir aufgefallen, dass es zwar viele Bäume aber wenig Gras gibt. Ich bin es gewohnt, dass an alten Mauern oder unten am Stamm immer mal wieder Grasbüschel wachsen. Dies ist in Rift bisher nicht der Fall. Ich werde die Vegetation bei meinen weiteren Exkursionen im Blick behalten. Es wäre schade, wenn hier geschludert würde.

Die Questdichte im Tutorial ist nicht sehr hoch, reicht aber, um die ersten Level zu überstehen. Ich werde dabei von Questgeber zu Questgeber geführt, darf mich aber auch völlig frei in der Welt bewegen. Die Questgeber erzählen mir auch viel von der Hintergrundgeschichte, die sich mir aber bisher nicht so richtig erschließt. Okay, ich bin ein Auserwählter und muss Telara retten … ist klar, nicht. Aber vielleicht muss ich mich erst noch an die neue Umgebung gewöhnen.

Gerade bin ich mit meinem Charakter rückwärts gegangen. Schmunzeln musste ich, als ich sah, dass Lyressea dabei über die Schulter nach hinten blickte. Na klar, sie wollte nirgends anstoßen, aber nicht in jedem MMO sieht sie sich dabei um.

Die beiden, oft zitierten, Alleinstellungsmerkmale von Rift sind zum einen das komplexe Seelensystem, zum anderen eben die namensgebenden Rifts. Beides lasse ich vorerst unkommentiert. Es wird sich zeigen müssen, ob das Spiel dadurch interessanter wird oder ob sie eher für Probleme sorgen werden.

Hier ein Zitat von der Rift-Seite in Facebook:
RIFTâ„¢ ist das komplette MMO-Erlebnis, auf das du schon immer gewartet hast! Bestreite deine Abenteuer in Telara entweder als edler Wächter oder als technomantischer Skeptiker und tauche in eine dynamische Fantasy-Welt ein, in der 8 große Mächte in einer sich ständig verändernden Umgebung um die Kontrolle kämpfen. Gestalte mit dem Seelen-System deine eigene Klasse, bewältige packende Quests, bekämpfe Mitspieler in wilden PvP-Kämpfen, erreiche in epischen Schlachtzügen neue Höhen der Macht, und vieles, vieles mehr!

Wer sich für MMORPGs interssiert, sollte sich Rift mal genauer ansehen. Im Augenblick ist dies noch ein Insider-Tipp, mal sehen, was im März passieren wird, wenn Rift offiziell erscheinen wird.

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