MMO – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net Querbeete Gedanken, Meinungen und Interessen Sun, 22 Oct 2017 15:45:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2016/03/cropped-think-622166_960_720-150x150.jpg MMO – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net 32 32 27620428 Gamescom 2014 in Köln http://blog.sevke.net/2014/08/22/gamescom-2014-koeln/ http://blog.sevke.net/2014/08/22/gamescom-2014-koeln/#respond Fri, 22 Aug 2014 18:38:25 +0000 http://blog.sevke.net/?p=6087 Foto des Messeeingangs der Gamescom

Ein fröhliches Hallo an alle Computerspieler!

Achtung!

Wenn du Informationen über neue Computerspiele oder Insider-Infos von der Gamescom erwartest, dann bist du hier leider falsch.

Sorry, aber ich schreibe hier nur über meine persönlichen Eindrücke beim Besuch der Gamescom 2014 in Köln

Es gibt im Internet eine ganze Reihe von Quellen, wo du dich informieren kannst, zum Beispiel:

Gamescom 2014 in Köln – Vorbereitungen

Heiko und ich wollten dieses Jahr auch mal zur Gamescom in Köln. Natürlich ist das ein Mordsaufwand für einen Messebesuch, aber die Gamescom ist nun einmal die größte Computerspiele-Messe der Welt und deswegen für Computerspieler auf jeden Fall eine Reise wert!

Ausschnitt aus der Eintrittskarte zur Gamescom 2014Der Eintrittspreis für einen Tag betrug 11,50 Euro für mich und 7,00 Euro für Schüler. In diesem Preis waren An- und Abfahrt per öffentlichem Personennahverkehr bereits enthalten. Über diesen Preis konnte man sich wirklich nicht beschweren. Die Tageskarten waren übrigens zwei Wochen vor Messebeginn komplett ausverkauft.

Wir mussten uns natürlich zusätzlich Gedanken über die Reise von Forstern nach Köln und über eine Übernachtungsmöglichkeit machen.

Letztendlich entschieden wir uns für die stressfreie Anfahrt mit dem ICE und für eine Unterkunft in der Rheinischen Landesturnschule.

Es war ja irgendwie schon abzusehen gewesen, dass alle halbwegs preisgünstigen Hotels ausgebucht waren. Mal von dem Messeaufpreis ganz zu schweigen.

Die RLT liegt in Bergisch Gladbach (jaja, ich weiß, dass Heidi Klum von dort stammt), östlich von der Kölner Messe, und ist per S-Bahn direkt und schnell erreichbar. Tickets für die S-Bahn hatten wir ja bereits. Die Unterkunft in einem einfachen Doppelzimmer kostete für zwei Übernachtungen mit Frühstück 168 Euro.

Weitere 25 Euro wurden fällig für eine Bahn-Card 25 Probe. Damit konnten wir dann den Ticket-Preis für den Zug auf 150 Euro reduzieren. Schließlich kamen noch 18 Euro für die Sitzplatzreservierung dazu.

Das nur mal so, falls ihr auch mal mit dem Gedanken spielen solltet, zur Gamescom zu fahren.

Gamescom 2014 in Köln – Anfahrt

Am Donnerstag, dem 14. August ging es los. Wir ließen uns zur S-Bahn In Markt-Schwaben bringen, fuhren von dort mit der Regionalbahn nach München, danach mit dem ICE bis Köln Messe und dann noch mit der S-Bahn nach Bergisch Gladbach. So etwa um halb sechs waren wir in unserem Hotel.

Heiko und ich hatten im Großraumwagen Sitzplätze am Fenster mit Tisch reserviert. Die meiste Zeit spielten wir Mensch ärgere dich nicht auf meinem iPad. Unser fröhliches Herumgealbere zog natürlich auch die Blicke anderer Reisender, vor allem der Kinder, auf sich. 🙂

Heiko bestand danach darauf, mit mir Mirror’s Edge auf seinem iPad zu spielen, aber ich sah leider ziemlich alt dabei aus. Ist ein Jump ’n‘ Run Spiel, das man aber eben auch zu zweit gegeneinander spielen kann.

Wenn wir im Großraumwagen fahren, reservieren wir uns nach Möglichkeit gegenüberliegende Plätze mit einem Tisch dazwischen. Dann kann man sich schön ausbreiten.

Bei dem ganzen Herumdaddeln verging die Fahrtzeit einigermaßen schnell. In Bergisch Gladbach mussten wir noch ein paar hundert Meter den Hügel hinauf zur Landesturnschule gehen. Wetter war gut, aber es schien tagsüber geregnet zu haben.

Das Hotel der Rheinischen LandesturnschuleHier links seht ihr das Hotel. Ja nun, es sah nicht besonders toll aus, aber für zwei Nächte würde es schon langen. Wir erwarteten ein sauberes Doppelzimmer und ein Frühstück. Mit etwas Glück bestand vielleicht auch abends die Möglichkeit, etwas zu essen. Auf der Webseite stand dann noch etwas von Schwimmbad und Sauna, also hatten wir vorsichtshalber unsere Badesachen eingepackt.

Auf dem Weg zum Hotel achteten wir auf Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Der S-Bahnhof liegt direkt an einer Fußgängerzone, so dass alles leicht für uns erreichbar sein müsste.

Zunächst standen wir allerdings an einer Art Rezeption ohne Rezeptionist.

Rezeption der RLT in Bergisch GladbachEin beherzter Druck auf die Klingel ließ sogleich einen Herrn erscheinen, augenscheinlich der Hausmeister. Er war sehr freundlich, nahm unsere Daten auf und gab uns den Zimmerschlüssel. Ich fragte auch gleich nach, ob es außer Frühstück noch die Möglichkeit gab, abends etwas zu essen. Leider verneinte er das. Auf dem Weg zu unserem Zimmer kamen wir an einer verschlossenen Tür vorbei, durch die es wohl zum Frühstücksraum ging. An der Tür hing ein Zettel mit einer Speisekarte für die laufende Woche. „Hmpf,“ dachte ich. Theoretisch gab es also Abendessen, praktisch aber dann wohl doch nicht. Egal, wir hatten ja die Fußgängerzone in der Nähe, was vermutlich eh die bessere Wahl darstellte.

Innenansicht unseres HotelzimmersUnser Zimmer war ordentlich und hell. Die Wände waren Mauerwerk, weiß gestrichen, aber ohne jede Verkleidung, noch nicht einmal eine Rauhfasertapete. Es gab einen kleinen (Röhren-)Fernseher. Im Badezimmer gab es neben Handtüchern, zwei Plastikbechern und einem Seifenspender keine weitere Ausstattung. Wie schon gesagt: einfach, aber sauber. Vom Fenster aus konnten wir auf das Sportgelände sehen, die Geräusche störten aber nicht.

Kurz auspacken und dann wieder los zur Fußgängerzone. Vorher kauften wir bei einem Supermarkt noch ein paar Getränke für abends im Hotelzimmer ein. Die Fußgängerzone war nicht besonders groß, bot aber alles, was man so von einer Fußgängerzone kannte.

Bild unseres Abendessen

Wir sind dann zum Abendessen im griechischen Restaurant „Bergischer Löwen“ gelandet. Draußen war alles nass, aber wir wollten trotzdem draußen sitzen. Die Bedienung war freundlich und aufmerksam, das Essen war okay. Wir waren zufrieden und schauten uns die schöne Umgebung an.

Im Hotel haben wir nach dem Schwimmbad gesucht. Dazu mussten wir in den Keller hinunter und durch dunkle Gänge gehen. Hinter jeder Ecke erwarteten wir einen Zombie, der auf uns losgehen würde. Das Schwimmbad fanden wir tatsächlich, aber es war geschlossen. Also nix mit Baden. Hatten wir allerdings auch schon gar nicht mehr erwartet.

Also wieder zurück ins Zimmer, noch ein bisschen fernsehen und dann schlafen.

Messetag auf der Gamescom 2014

Die Messe öffnete erst zu einer Gamer freundlichen Uhrzeit, nämlich um 10:00 Uhr. Genug Zeit also, um in Ruhe vom Buffet zu frühstücken. Das Buffet war nicht üppig, aber soweit in Ordnung. Obst konnte ich keines entdecken, hätte ich aber eh nicht gewollt. Es waren sogar relativ viele Leute im Gastraum. Die meisten gehörten wohl einer Sportlergemeinschaft an. Die schon etwas älteren Herrschaften machten einen ziemlichen Lärm, hatten sich aber an den Rand des Raumes zusammengerottet.

Einige wenige jüngere Leute ließen vermuten, dass diese ebenfalls zur Messe wollten.

Gut gelaunt machten wir uns auf zur S-Bahn und dann zur Messe. Diese lag am östlichen Rand von Köln, so dass wir nicht durch die ganze Stadt fahren mussten. Das hatten wir natürlich bei der Auswahl des Hotels besonders berücksichtigt.

Alle wollen zur Gamescom 2014

Ich hasse Menschenmassen! Soviele Menschen auf einem Haufen, die zu einer Messe wollten, habe ich noch nie erlebt. So ähnlich muss es bei einigen Apple-Shops zugehen, wenn mal wieder ein neues iPhone verkauft wird. Und damals beim 850-Jahr Feuerwerk in München waren auch ziemlich viele Leute.

Obwohl wirklich viele Menschen in die Messehallen drängten (es sollen wohl rund 340.000 gewesen sein), kam es nicht zu Drängeleien oder Schubsereien, jedenfalls nicht dort, wo wir uns langsam voranschoben.

Rote und grüne Armbänder, je nach Altersgruppe

Auf halber Strecke holten wir uns die USK-Bänder, ich bekam ein rotes, Heiko nur ein grünes. Damit konnten die Aussteller auf einem Blick erkennen, zu welcher Altersgruppe die Besucher gehörten. Zu einigen Spielen kam man nur als Erwachsener. Die Bänder wurden nur gegen Ausweiskontrolle ausgegeben. Ohne Ausweis war es also schwierig, überhaupt in die Messehallen zu kommen. Andere Besucher sagten uns, dass die Armbänder in der Messe kontrolliert wurden.

Danach ging es weiter mit dem Warten. Als wir endlich in der ersten Messehalle waren, mussten wir leider feststellen, dass diese ebenfalls komplett als Wartezone diente. Immerhin musste auf diese Weise niemand im Regen stehen (zur Zeit regnete es zwar noch nicht, aber die Wettervorhersage ließ nichts Gutes erwarten).

Irgendwann waren wir dann tatsächlich drinnen!

Breite Gänge mit vielen Menschen auf der Gamescom 2014

Auf den Gängen ging es weiter mit den Menschenmassen. Man kann aber auf dem Foto gut erkennen, dass die Gänge wirklich sehr breit ausgelegt waren. Obwohl es so richtig voll aussieht, kam man gut vorwärts. Das fand ich erstaunlich, verhinderte aber auf jeden Fall Frust.

Wir grasten eine Halle nach der anderen ab. Besonderes Ziel war der Stand von Blizzard (Entwickler von World of Warcraft). Außerdem hätte mich persönlich „Star Citizen“ interessiert. Und dann hatte ich noch den Auftrag, mal nach „Die Siedler“ zu schauen. Heiko wollte noch schauen, was es zu „Assassin’s Creed“ Neues gab. Aber außer Blizzard waren das alles Nebenziele.

Bunte Verkaufsstände auf der Gamescom 2014

Unser Weg führte zunächst in die Merchandise-Halle, die uns eigentlich überhauot nicht interessierte. Quietschbunte Stände mit allerzei Zeugs für Liebhaber der japanischen Animes ließen mich vermuten, dass ich in der Kinderabteilung gelandet war. Na gut, wer’s mag.

Es gab aber auch Stände zu allen möglichen anderen Spielen. Allem Anschein nach waren die Produkte generell eher recht teuer … wie es halt mal bei Fan-Artikeln so ist.

Wir bahnten uns unseren Weg zur nächsten Halle.

Einige der Besucher hatten sich so verkleidet, dass sie wie ihre Spielfiguren aussahen. Diese Costume-Player werden in der Kurzform Cosplayer genannt. Ich bewundere das Engagement und die Kreativität dieser Leute! Manche Kostüme sind eher schlicht, andere sind extrem aufwendig. Es macht immer Spaß, Cosplayer anzuschauen.

Und hier kam dann schon eine Dame am AMD Stand:

Plakat einer weiblichen Darstellering am AMD Stand

Nee, war natürlich nur ein Plakat … aber klickt einfach mal auf das Bild!

Nun gut, das waren professionelle Darsteller. Aber wie wäre es mit diesem Herrn, den wir auf dem Außengelände trafen?

Foto eines Cosplayers auf der Gamescom 2014

Okay, okay, die „Stiefel“ passten noch nicht so ganz 100-prozentig. Im nächsten Jahr dann … vielleicht.

Oder wie gefällt euch dieser weibliche Drache?

Ein bunter Drache auf der Gamescom 2014

Eine der meist fotografierten Cosplayer war möglicherweise diese Dame. „Jeder“ wollte mit ihr zusammen auf ein Foto. Das Schöne an den Cosplayern ist, dass sie es lieben, von uns fotografiert zu werden. Diese Dame könnte eventuell den Lich König darstellen, bin mir aber nicht sicher.

Weiblicher Cosplayer mit aufwendigem Kostüm auf der Gamescom 2014

Sie stand da, direkt neben einem Durchgang zum Außenbereich und ließ sich geduldig fotografieren! Respekt!

So streiften wir durch die Messen, aßen zwischendurch mal einen Crêpe oder tranken eine Cola. Überall war jede Menge Action und Lärm. Es gab Bühnen mit Karaoke, die auf riesige Bildschirme übertragen wurden. Es gab aber auch jede Menge PCs, auf denen man die aktuellen oder noch gar nicht erschienenen Spiele ausprobieren durfte.

PC-Farm, um FIFA auszuprobieren

Im Außenbereich gab es ein paar Partyzelte als Schutz vor Sonne und Regen mit festem Boden. Dort hatten sich viele Leute niedergelassen, um etwas zu essen oder zu trinken und natürlich, um zu SMSen. Die 0,5 l Cola kostete stolze 3,40 Euro.

Foto von alten Spielkonsolen

Neben all den neuen Spielankündigungen gab es auch so etwas wie hier auf dem Foto: richtige Retro-Konsolen. Wartezeiten, um auch einmal spielen zu können, gab es hier allerdings nicht.

Auch wir hielten das nicht lange aus und zogen weiter, um uns mal ein gescheites Autorennen anzusehen.

Autorennen auf dem Fußboden

Die fuhren ihre Rennen noch mit richtigen Modellautos mit heftigen Drift-Einlagen. Diese Halle war aber eher spärlich besucht.

Nur eines gab es es nirgends: Blizzard.

Etwas fußlahm und enttäuscht suchten wir weiter. Irgendwo mussten die doch stecken. Schließlich galt es, Werbung für die nächste Erweiterung, nämlich Warlords of Draenor, zu machen. Irgendwann fragte ich zwei Cosplayer, die aussahen, als könnten sie dem World of Warcraft Universum entsprungen sein, nach Blizzard. Die sprachen zwar nur Englisch und hatten mit Blizzard nichts zu tun, konnten uns aber dennoch die Halle 7 als Residenz der Firma nennen.

Ankündigung von Ubisoft: Die Siedler - Königreiche von Antera

In Halle 6 stießen wir zunächst auf Ubisoft und deren Ankündigung von Die Siedler – Königreiche von Anteria. Über diesem Satz das Beweisfoto! Schönen Gruß nach Wedel! Wir waren dort!

Wem das noch nicht reichen sollte (unschuldig guck), für den gibt es hier noch den Link zum YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=IPRM-b5ZV0Y

Vorstellung von Assassin's Creed UnityUnd natürlich stellte Ubisoft auch das neue Assassin’s Creed Unity vor, das in Paris spielt. Für derartig großartige Spiele benötigt man natürlich schon etwas besser ausgestattete Computer. Schon seit einigen Jahren bin ich da etwas ins Hintertreffen geraten. So können wir uns momentan nur die Videos ansehen.


Hier der YouTube-Link zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=coQLlp1u8L8

Gleich dahinter kam dann Halle 7. Zunächst fiel auf, dass sich hier viel mehr Leute durch die Gänge quälten. Aber wir sahen nur Werbung für Spielkonsolen. Beim ersten Mal sind wir dann auch nach kurzer Zeit umgekehrt und in die nächste Halle gegangen. Konsolenspiele interessierten uns nun überhaupt nicht.

Wie wir das übersehen konnten, war uns im Nachhinein schleierhaft:

Blizzard Logo auf der Gamescom 2014

Die ganze Atmosphäre auf der Gamescom 2014 in Köln und dieser Riesen-Bildschirm mit dem Blizzard Logo ließen mich jetzt doch etwas unruhig, etwas kribbelig werden. Schließlich begleitete uns das Spiel World of Warcraft schon einige Jahre. Klar wussten wir schon längst, dass dieses Jahr die nächste Erweiterung mit dem Titel Warlords of Draenor veröffentlicht werden würde. Aber mals zu schauen, ob und weiviele Leute sich dafür interessierten, den neuen Cinematic Trailer auf einem großen Bildschirm zu sehen und mit etwas Glück auch ein paar Cosplayer vorzufinden, ließen uns (zumindest mich, für Heiko darf ich nicht sprechen) ziemlich aufgeregt werden.

Jetzt schnell der Cinematic Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=h0l3IVNja38

Blizzard hatte sich mit seinem Stand auf der Stirnseite der Halle breit gemacht. Es dürfte wahrscheinlich der größte Stand auf der Gamescom 2014 gewesen sein.

Bildschirmwand am Stand von Blizzard auf der Gamescom 2014

Der zentrale Riesen-Bildschirm wurde an beiden Seite von eh einem kleineren Monitor flankiert. Unter den Bildschirmen befand sich eine Bühne, die für Wettbewerbe, Interviews und sogar für eine Konzertgruppe genutzt wurde, die klassische Musik spielte.

Auf dem mittleren Bildschirm wurden natürlich vor allem die Trailer gezeigt. Zwischendurch wurden aber auch jede Menge Tweets und Facebook-Posts bunt zusammengemischt angezeigt, um die Reaktionen des Publikums live einzufangen.

Bereiche mit vielen PCs, um die Spiele von Blizzard selber auszuprobierenLinks und rechts vom Hauptgang, der genau auf den mittleren Bildschirm zuführte, gab es zwei große abgegrenzte Bereiche mit zig PCs, auf denen die Messebesucher die Spiele von Blizzard ausprobieren durften. An den nach außen gerichteten Plätzen waren immer zwei Bildschirme übereinander angeordnet, einer für den Spieler und ein höherer für die Zaungäste. Da wir schon seit einiger Zeit über einen Beta-Zugang verfügten, ersparten wir uns das Angestehe, um für 15 Minuten oder so WoD anzuspielen. Das konnten wir ja genauso gut zu Hause tun. Nicht jeder verfügte bereits über einen dieser sehr begehrten Beta-Keys, so dass das Lärmpegel jedesmal anschwoll, wenn es wieder Beta-Keys zu gewinnen oder zu verschenken gab.

Der Anführer des Kriegshymnenklans: Grommash Höllschrei

Blizzard hat seinen Stand mit diversen lebensgroßen Statuen und legendären Artefakten ausgestattet. Auf dem Foto seht ihr einen der mächtigsten Warlords, den Führer des Kriegshymnenklans Grommash Höllschrei.

Eine Orc von der Seite auf der Gamescom 2014Neben den unbeweglichen Statuen konnte man aber hier und da auch einen Hordler finden, zum Beispiel diese Orc. Anhänger der Horde scheinen die aktiveren Spieler zu sein. Wer wollte nicht einmal auf der dunklen Seite der Macht stehen? Aber das war, glaube ich, eine andere Geschichte.


Orc Cosplayer in der Halbtotalen

Oh, sie hat mich entdeckt. Jetzt aber schnell weg!

Wir schauten uns noch einige Vitrinen mit Artefakten aus dem WoW-Universum an. Das waren Figuren, aber auch legendäre Gegenstände und Waffen.

Aber dann beschlossen wir, die Messe so langsam zu verlassen.

Das Crowd-Funding Projekt Star Citizen von Chris Roberts ist uns nicht über den Weg gelaufen, aber da sich die Entwicklung ohnehin noch einige Zeit hinziehen würde, war das nicht weiter schlimm.

Foto des Vorplatzes vor den Messehallen

Auch außerhalb der eigentlichen Messehallen in Köln ging das Fantreiben noch weiter. Auch dort gab es einige Stände. Dort fanden wohl auch verschiedene Events statt wie Konzerte oder auch Cosplayer-Fotoshootings, aber davon haben wir nichts mitbekommen.

Orc auf der Gamescom 2014 in Köln

Und auch hier draußen war man vor Orcs und Trollen nicht sicher. Ungesunde Hautfarbe, würde ich sagen. Der Doppelaxt wollten wir aber lieber nicht zu nahe kommen.


Auf dem kurzen Weg zur S-Bahn sprachen uns einige hübsche Mädchen an, ob wir nicht eine Cola wollten. Zuerst waren wir mißtrauisch, denn die Preise hatten wir ja schon in den Messehallen fürchten gelernt. Aber diesmal waren die Colas Werbegeschenke und völlig kostenlos.

Also nahmen wir dankend an.

Einen Haken hatte die Sache allerdings, wie wir schnell merkten, denn die Cola musste komplett noch vor der S-Bahn ausgetrunken sein, und es gab jede Menge Leute, die darauf achteten, dass du die Dosen ordentlich in Mülltonnen entsorgst.

Eine davon seht ihr hier auf dem Foto:

Leere Cola Dosen bitte in die Mülltonne werfen

Wir setzten uns am Rand auf ein paar Steine und tranken in Ruhe unsere Cola. Dabei konnten wir den anderen Leuten zusehen. Je weiter es zur S-Bahn ging, desto männlicher und bestimmter wurden die Coca Cola Leute im Ton. Denen war es so richtig wichtig, den Müll gleich wieder einzukassieren. Richtig so! Aber trotzdem nicht für jeden verständlich. Bekommst eine Cola in die Hand gedrückt und 100 Meter weiter musst du sie runtergekippt haben.

Ich musste grinsen.

Wir hatten es nicht eilig, aber irgendwann war unsere Cola leer. Wir warfen sie brav in eine Tonne und gingen zur S-Bahn hinauf.

S-Bahn Station Köln Messe

Das Warten auf eine S-Bahn ist eigentlich nie so besonders spannend. Die meisten Leute fuhren in Richtung Köln, aber wir wollten genau on die andere Richtung. Auch auf dem Bahnsteig konnten wir immer wieder Cosplayers bewundern, zum Beispiel diese beiden Fans der japanischen Mangas:

Cosplayer auf dem Bahnsteig Köln Messe

Von zuhause hatten wir aufgetragen bekommen, dass wir uns doch unbedingt mal den Kölner Dom ansehen sollten, wenn wir denn schon mal in Köln waren. Die Zeit sollten wir uns einfach nehmen.

WIr waren zwar eigentlich wegen der Gamescom 2014 in Köln, aber na schön … wir nahmen uns die Zeit und schauten uns den Dom an … und zwar von der S-Bahn Station Köln-Messe. 🙂 War geil!

Hier kommt das Beweisfoto mit einem schönen Gruß nach Forstern!

Foto vom Kölner Dom

Was ihr auf dem Foto aber auch erkennen könnt ist nicht nur der Kölner Dom, sondern auch Wolken … Regenwolken. Noch war es trocken. Das sollte sich aber bald ändern. Glücklicherweise hatten wir dünne Regenjacken dabei.

Und dann kam es auch so, wie es kommen musste. Auf dem Weg von der S-Bahn zu unserem Hotel war es zunächst noch gar nicht so schlimm. Aber nach der Hälfte der Strecke brachen die Wolken auf und es goss so richtig herrlich auf uns runter. Das Meiste hielten unsere Regenjacken ab, aber die reichten nur bis zum Oberschenkel. Alles darunter war sofort durchnässt. Ersatzschuhe und -jeans hatten wir nicht mitgenommen. Aber zum Essen wollten wir später wieder in die Fußgägnerzone.

Im Hotel zogen wir die nassen Klamotten aus und hängten sie über die Heizung, die allerdings nicht eingeschaltet war. Ein bisschen Feuchte verloren sie dann schon, bis wir Hunger bekamen, aber so richtig trocken waren sie natürlich nicht.

„Nützt nichts,“ meinte ich, „dann trocknen wir die Hosen eben mit 37 Grad!“

Also haben wir die Hosen wieder angezogen und uns auf den Weg gemacht. Gar nicht weit weg gab es das La Posada, das mir erstens schon mal vom Namen her gefiel und zweitens eine sehr interessante Speisekarte hatte. Es gab in erster Linie Steaks und Fisch … beides nicht ganz das, was sich mein Sohn für den Abend vorgenommen hatte. Ohne weitere Diskussionen sind wir weiter zur Innenstadt gegangen, nämlich in die Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße. Da gab es gleich gegenüber einer Eisdiele einen kleinen Imbiss. Das war schon eher Heikos Kragenweite, der eh nur Pommes wollte. Ich erwartete mir dort nichts Besonderes, aber ich würde schon etwas finden, das mir zusagte.

Drinnen wurden wir erneut sehr freundlich empfangen. Wir ließen uns nieder, bestellten etwas zum Trinken und studierten die Auswahl an Speisen. Überraschenderweise wurde dort sogar Forelle angeboten, was mir im selben Moment sehr gut gefiel. Die kam vom Grill und schmeckte sehr lecker! Heiko bestellte sich eine Pizza.

Danach gingen wir kurz über die Straße zur Eisdiele und holten uns noch ein Eis in der Waffel.

Unsere Hosen waren inzwischen 1a trocken! 🙂

Zufrieden gingen wir wieder zurück ins Hotel und plauderten dabei über alles Mögliche.

Unsere Füße taten uns nun doch schon ein wenig weh, so dass wir froh waren, als wir die Füße im Hotelzimmer hochlegen konnten.

Das war ein schöner Tag!

Byebye Gamescom 2014 – Rückfahrt

Ausschnitt aus der ICE Zugplanung von und nach Bergisch Gladbach

Da unser ICE in Köln erst um ca. 12 Uhr losfuhr, konnten wir ganz entspannt aufstehen und frühstücken.

Diesmal war die kleine Rezeption besetzt und wir waren nicht die einzigen Gäste die abreisten. Andere Leute warteten bereits auf das Einschecken. Wir bezahlten unsere 168 Euro (zwei Nächte, zwei Personen im Doppelzimmer) und zogen los.

Auf dem Weg zu S-Bahn deckten wir uns noch mit einigen Dosen Pepsi und Fanta ein.

Am Hauptbahnhof Köln erlebten wir dann eine dieser wunderbaren Szenen, von denen in Bezug auf die Deutsche Bahn immer wieder berichtet wird: Technische Probleme.

Zunächst kauften wir uns noch kurz etwas zum Essen. Es war ja inzwischen schon fast Mittagszeit.

Der Bahnsteig füllte sich so langsam mit Fahrgästen, die in Richtung München fahren wollten. Auf dem Gleis stand auch schon ein ICE bereit, nur leider nicht der richtige. Nicht jeder erkannte das sofort, so dass immer wieder Leute in den Zug ein- und nach kurzer Zeit wieder ausstiegen.

Etwas Verwirrung machte sich breit, weil der Zug nicht wegfuhr und damit Platz für unseren eigenen ICE machte. Komischerweise fuhr der Zug immer mal an, quietschte heftig mit den Bremsen und blieb wieder stehen. Das Spiel wiederholte sich einige Male.

Informationen per Lautsprecher oder Anzeigetafel gab es nicht. So befragten einige der Fahrgäste entweder das Zugpersonal oder einfach andere Fahrgäste, die aber natürlich auch nicht mehr wussten.

Der Zug fuhr immer wieder mal an, um dann zwei Meter später stehenzubleiben.

Ganz offensichtlich gab es wohl Probleme mit den Bremsen.

Nur … wie sah das jetzt mit unserem Zug aus?

Wenige Minuten vor der offiziellen Abfahrtzeit gab es dann doch eine Information über Lautsprecher: unser Zug würde auf einem anderen Gleis losfahren.

Der allgemeinen Hektik, die sich jetzt entwickelte, schlossen wir uns nicht an. Jeder hatte wohl die Befürchtung, dass der Zug ohne ihn losfahren würde.

Natürlich bummelten wir nicht herum, aber für Panik sah ich keinen Anlass.

Da sich das Einsteigen aller Fahrgäste nun auf einen ganz kurzen Zeitraum komprimierte, war das Gedrängel in den Wagen entsprechend groß. Wir blieben zunächst im Zwischenbereich zwischen den Wagen stehen und ließen die anderen Passagiere sich sortieren.

Als wir dann endlich zu unseren Plätzen kamen, saß auf meinem Platz schon jemand mit einem kleinen Kind. Der hatte nicht reserviert. Zunächst bestand ich auf meinem schönen Fensterplatz, aber er meinte, ich könne mich doch neben meinen Sohn setzen. Nö, wollte ich nicht. WIr wollten ja wieder gemeinsam auf dem iPad spielen. Die anderen beiden Plätze (also die Gangplätze) waren frei. Sollten die beiden sich doch dort hinsetzen. Als ich aber sah, wie unruhig sich das andere Kind benahm und wie es ständig überall herumkletterte, dachte ich:“Oh mein Gott, neben diesem Kind möchte ich auch nicht unbedingt sitzen.“

So überließ ich ihm also meinen Fensterplatz.

Das Kind war so unruhig, dass wir unsere iPads vorsichtshalber nicht herausnahmen, um ein Unglück zu vermeiden.

Ich weiß nicht mehr genau, wie lange die beiden im Zug blieben, vielleicht eine Stunde oder so. Der Vater war von dem Kind völlig überfordert und wir grummelten in uns hinein.

Sobald die beiden den Zug verließen, wechselte ich natürlich auf meinen Fensterplatz und gut war es.

Die anderen beiden Plätze blieben zwar nicht leer, aber die Leute störten unseren Frieden nicht.

Ansonsten war die Rückfahrt ereignislos. Das Fahren mit dem Zug ist relativ bequem, aber meistens auch ziemlich langweilig, finde ich. Trotzdem war das für unseren Ausflug zur Gamescom 2014 in Köln sicher die richtige Entscheidung gewesen.

Foto von mir und meinem Sohn


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Rift – Beta 6 http://blog.sevke.net/2011/02/06/rift-beta-6/ http://blog.sevke.net/2011/02/06/rift-beta-6/#respond Sun, 06 Feb 2011 15:01:29 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1242 Dieses Wochenende läuft die Rift Beta 6. Es ist erstaunlich, wie stabil sich das Spiel verhält, Abstürze habe ich kein einziges Mal erlebt. Okay, einige Texte sind noch auf Englisch, aber einen Monat haben die Entwickler ja noch Zeit für den letzten Feinschliff. Und auch danach können sie über den Patch-Mechanismus jederzeit Nachbesserungen auf die Clients übertragen.

Wenn man sich in Telara bewegt, und ich treibe mich bisher nur im Gebiet Silberwald herum, dann fällt auf, wie überaus dynamisch die Welt ist. An vielen Stellen entstehen Risse in den Elementarebenen, und ständig werden die Siedlungen von Gegnern angegriffen. Ich rede hier nicht von PvP-Servern, sondern von den ganz normalen PvE-Servern. Egal, wo man sich gerade herumtreibt, ständig passieren tausend andere Geschichten, und man wird geradezu in diese Aktivitäten hineingezogen. Oben auf dem Bildschirm taucht ein „join public group“ auf, und ein kurzer Mausklick wirft einen sofort in den entsprechenden Raid. Meistens kämpfen gerade sehr viele andere Spieler mit den Eindringlingen, die aus dem Riss quellen.

Allerdings stand ich auch schon ganz alleine bei einem Rift und war dementsprechend ziemlich schnell tot.

Langweilig wird es jedenfalls bisher nicht.

Gegenüber dem Tutorial-Gebiet ist die Quest-Dichte inzwischen auch ziemlich gut, wenn auch nicht gleich auf den ersten Blick offensichtlich, denn viele Questgeber rücken ihre Quests erst nach und nach heraus, so dass man zunächst meint, das Gebiet leide an Quest-Mangel.

Wie bereits angesprochen, verlangt die ganze Pracht relativ viele Rechner-Ressourcen. Speziell die Vegetation wollte ich mir noch mal genauer ansehen.

Dazu bin ich etwas in den Wald gegangen und habe drei Screenshots angefertigt, jeweils mit 1920×1080 Punkten, also der nativen Auflösung meines Bildschirms. Die Bilder sind mit einer Qualität von 60 komprimiert, aber ansonsten nicht nachbearbeitet.

Es gibt in der Tat zwei Einstellungen, die den Bodenbewuchs steuern, nämlich Bodenobjektradius und Bodenobjektdichte. Wenn beides auf Null steht, wächst kein Gras mehr. Der folgende Screenshot zeigt den Boden bei vollständig auf ein Minimum reduzierten Einstellungen.

Rift Beta 6 - Bodenobjekte

Rift Beta 6 - Bodenobjekte - Mit Mausklick vergrößern

Wie man sieht, sieht man nix, jedenfalls keinerlei Bodenbewuchs. Das wirkt sehr langweilig, hat aber ansonsten keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. An den Bäumen kann man erkennen, dass dort dreidimensional gestaltete Objekte verwendet werden, um Vegetation zu erzeugen. Das sieht wunderbar aus! Hinten links erkennt man noch einen Pilz. Bei diesem Objekt handelt es sich um einen Quest-Gegenstand, der immer wieder von Spielern abgeerntet wird und dann natürlich für eine Weile verschwindet. In Telara ist die Vegetation aber sehr wuchsfreudig. Wenige Minuten später wachsen die Pilze wieder nach.

Als nächstes habe ich die Einstellung für den Bodenobjektradius von 0 auf 30 erhöht (das Maximum ist 150). Zusätzlich habe ich die Bodenobjektdichte von 0 auf 20 erhöht, was dem Maximalwert entspricht.

Rift - Beta 6- Bodenobjekte

Rift - Beta 6- Bodenobjekte - Mit Mausklick vergrößern

Deutlich kann man nun jede Menge Gräser und Kräuter erkennen, sogar einige Steine liegen jetzt herum. Diese Objekte werden übrigens zufällig generiert. Das bedeutet, dass die Gegend jedesmal anders aussieht, wenn man sie erneut besucht. Das kann man gut ausprobieren, indem man die Bodenobjektdichte wieder auf Null stellt, sich das Ergebnis ansieht, und anschließend die Grafik mit einer Dichte von 20 neu anzeigen lässt. Völlig andere Objekte werden dargestellt. Ich habe noch keine Meinung dazu.

Der Pilz ist auf dem Bild verschwunden, hat wohl gerade jemand gepflückt.

Für das nächste Bild habe ich sämtliche Grafikeinstellungen auf den Maximalwert gesetzt. Solange ich meine Spielfigur nicht bewege, funktioniert das auch.

Rift - Beta 6 - Bodenobjekte

Rift - Beta 6 - Bodenobjekte - Mit Mausklick vergrößern

Es fällt sofort auf, dass es nun im Wald deutlich dunkler geworden ist. Der Pilz ist auch wieder da. 😉 Die Bodentextur selber wirkt plastischer. Einen deutlichen Unterschied kann man auch bei diesem grünen Konstrukt am rechten Bildrand ausmachen (ich glaube, das war ein Baum). Die Grafik ist insgesamt wesentlicher schöner als auf dem ersten Screenshot.

Was man auf dem Screenshot nicht sehen kann ist, dass sich die Beleuchtung permanent ändert, also sehr dynamisch ist. Auch die Gräser sind nicht starr, sondern wiegen sich im Wind.

Wenn man sich durch die Landschaft bewegt, poppen die Gräser mit der Bewegung vor einem auf, sie werden also on-the-fly generiert. Das sieht recht putzig aus, als hätte man irgendwie eine Art pflanzenfördernder Aura um sich herum. Je höher man den Wert für den Bodenobjektradius einstellt, desto später beginnt der pflanzenlose Bereich. Optimal sieht es natürlich nur bei einem sehr hohem Wert aus.

Bodenvegetation ist also definitiv vorhanden. Mich stört ein wenig, dass die Gräser sich nicht so richtig organisch in die Bodentextur integrieren. Die Gräser wirken sehr künstlich in die Gegend gestopft. Möglicherweise liegt das an unterschiedlichen Texturauflösungen. Ich persönlich würde die Gräser lieber weniger detailliert, aber besser in den Boden integriert vorfinden.

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Rift – Beta 5 http://blog.sevke.net/2011/01/30/rift-beta-5/ http://blog.sevke.net/2011/01/30/rift-beta-5/#respond Sun, 30 Jan 2011 09:16:42 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1182 Seit gestern Abend 19:00 Uhr ist das so genannte Beta Event 5 beendet.

Inzwischen habe ich das Sanctum erreicht, das Headquarter der Wächter. Dort habe ich im Stand ein wenig mit den Grafikeinstellungen herumgespielt, die ich wegen der mangelnden Performance meines Notebooks leider auf das niedrigste Level einstellen muss. Den Low Quality Renderer benutze ich aber nicht mehr.

Meiner Meinung nach tragen vor allem die vielfältigen Beleuchtungseffekte sehr zu Stimmung bei. Viele davon sind dynamisch und deswegen auf Fotos nicht gut wiederzugeben. Schaut euch einfach ein paar YouTube Videos an (am besten natürlich in HD!):

Ich selber kann leider kein Video beisteuern, da die Grafikperformance meines Rechners nicht ausreicht.

Inzwischen habe ich auch an einigen Kämpfen gegen offene Risse teilgenommen, alles kleine Risse, aber immerhin. Es kommt dann zu einer massiven Ansammlung von Spielern, was noch mehr Rechner-Power verlangt, damit nicht alles ruckelt. So richtig gefallen hat mir das Gewusel nicht, weil ich vor lauter Spieler-Figuren kaum noch in der Lage war, einen Gegner anzuvisieren. Wie das wohl erst bei einem richtig großen Riss aussehen wird.

Weiter kam ich in den Genuss, einen Life-Rift zu sehen: einfach klasse!

Bestätigt hat sich leider, dass es nicht viel Vegetation gibt, ab und zu mal ein Blümlein oder ein Kraut, das man sammeln kann, auch wenn es in den Videos manchmal anders aussieht. Meistens läuft man über platte Texturen, kein Grashalm umschmeichelt die wunden Fußgelenke. Bäume, große Büsche … ja, klar, so etwas gibt es überall. Insgesamt Leistet WoW beim Thema Vegetation erheblich mehr, insbesondere seit Cataclysm, wo sich fast jedes Pflänzchen leicht im Wind wiegt und wo die Vegetationsdichte noch einmal enorm gesteigert wurde. Was ich da bisher in Rift gesehen habe, finde ich unbefriedigend. Vielleicht sorgt aber auch eine der Grafik-Einstellungen dafür, dass die Oberfläche für mich so unbewachsen aussieht. Beim nächsten Beta Event werde ich genauer darauf achten.

Und so sieht Telara für eine niedrigstufige Schurkin aus:

Hier noch ein besonders schön gemachtes Video:

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http://blog.sevke.net/2011/01/30/rift-beta-5/feed/ 0 1182
Rift – Erste Eindrücke http://blog.sevke.net/2011/01/27/rift-erste-eindrucke/ http://blog.sevke.net/2011/01/27/rift-erste-eindrucke/#respond Thu, 27 Jan 2011 10:39:29 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1141 Rift: Planes of Telara

Rift: Planes of Telara

Am 4. März wird ein weiteres großartiges Online Spiel mit World of Warcraft (WoW) konkurrieren, nämlich Rift, das im Abo-System vertrieben wird. Der Spieler muss sich das Grundsystem zunächst kaufen (ca. 50 Euro) und dann zusätzlich monatlich ca. 13 Euro bezahlen.

Nun ist der Markt ziemlich überflutet, und eine ganze Reihe von kostenlosen MMORPGs wie Runes of Magic machen es auch nicht einfacher, neue Kunden für das klassische Abo-Modell zu finden.

Auf der anderen Seite hat WoW gerade erst im Dezember seine grandiose Erweiterung Cataclysm unter das Volk gebracht, mit sehr großem Erfolg.

Wer hat da noch Geld übrig für ein alternatives oder weiteres MMORPG?

Am Ende muss das jeder selbst entscheiden. Bleibt die Frage, ob das neue Spiel denn wenigstens etwas taugt.

Ich habe mir die Beta 5 etwas angesehen und beschreibe mal meine ersten Eindrücke.

Wenn man das Spiel startet, fällt die Ähnlichkeit zu WoW sofort auf. Das muss man nicht als Nachteil verstehen, denn WoW macht ja nicht alles falsch, wie man an der großen Fangemeinde von 12 Millionen Spielern erkennen kann. Die Grafik von Rift sieht wesentlich hübscher aus, verlangt aber dementsprechend einen erheblich leistungsfähigeren Computer. Mein Notebook, ein Vaio VGN-AW11Z, kann ich nicht mit den höchsten Grafik-Details betreiben. Die Auflösung des Bildschirms beträgt 1920×1080 Punkte, und so habe ich auch die Auflösung in Rift eingestellt. Wagemutig habe ich die Grafik-Einstellungen auf der höchsten Qualitätsstufe versucht, aber das ging in die Hose. Die Framerate ging in den Keller und Rift war nicht mehr spielbar. Also Vorsicht: wenn WoW auf deinem etwas älteren Rechner super läuft, muss das nicht für Rift gelten. Für solche Fälle bietet Rift eine ganze Reihe von Optionen an, um die Anforderungen an die Grafik herunterzuschrauben. Im Extremfall kann man sogar per Checkbox auf den so genannten „Low Quality Renderer“ umschalten. Mit dieser Maßnahmen erreichte ich mehr als 60 fps. Natürlich ist die Grafik dann lange nicht mehr so schön, aber immer noch nicht hässlicher als so manches andere MMO. Vor allem ist es damit absolut spielbar. Die richtige Balance zwischen Grafikpracht und Spielbarkeit zu finden, kann ein wenig fummelig sein, ich habe es zunächst gelassen.

Sehr beeindruckend ist die Spiel-Atmosphäre, die nicht nur durch die Grafik, sondern auch durch eine hervorragende orchestrale Hintergrundmusik erzeugt wird. Die Musik verändert sich sehr subtil, wenn man sich zu einem anderen Ort bewegt oder wenn es zu speziellen Ereignissen kommt. Dennoch empfehle ich, die Lautstärke für die Musik auf 70% oder auf 80% zu reduzieren, damit die Umgebungsgeräusche nicht übertönt werden. Ich bin ein Fan von Umgebungsgeräuschen. Es spielt sich viel intensiver, wenn man hört, wie hinten links ein Zwerg seinen Amboss traktiert, während vorne rechts jemand kämpft. über allem liegt das Krachen von Artillerie-Geschossen, die in der Umgebung allerdings keinen Schaden anrichten. Zusätzlich quatscht immer mal wieder ein NPC, allerdings meistens in Form von Sprechblasen.

Wenn man sich mit einzelnen NPCs unterhält, werden die Antworten zum einen als Text angezeigt, oft aber auch über die Lautsprecher als Ton ausgegeben. Als Nachteil empfand ich, dass diese Texte nicht übereinstimmen, so dass ich mich dabei ertappte, sowohl auf die Lautsprecher zu achten, als auch den Text auf dem Bildschirm zu lesen. Ich wollte ja nichts verpassen.

Ein weiterer Aspekt, der ein Spiel immersiver macht, den Spieler also in die Spielwelt hineinsaugt, ist bei Rift ein sehr ausgeprägtes Spiel mit Beleuchtungseffekten. Je nach Grafikeinstellungen wird hier einiges geboten, aber auch bei niedrigen Einstellungen muss man nicht völlig darauf verzichten.

Die ersten 7 Level habe ich im Tutorial zugebracht, um dann am Ende meinen ersten Rift, also einen Dimensionsriss, kennenzulernen. Dort habe ich mein Leben für Telara geopfert und bin nach 20 Jahren in der eigentlichen Rift-Welt wiederauferstanden.

Beim Herumstromern ist mir aufgefallen, dass es zwar viele Bäume aber wenig Gras gibt. Ich bin es gewohnt, dass an alten Mauern oder unten am Stamm immer mal wieder Grasbüschel wachsen. Dies ist in Rift bisher nicht der Fall. Ich werde die Vegetation bei meinen weiteren Exkursionen im Blick behalten. Es wäre schade, wenn hier geschludert würde.

Die Questdichte im Tutorial ist nicht sehr hoch, reicht aber, um die ersten Level zu überstehen. Ich werde dabei von Questgeber zu Questgeber geführt, darf mich aber auch völlig frei in der Welt bewegen. Die Questgeber erzählen mir auch viel von der Hintergrundgeschichte, die sich mir aber bisher nicht so richtig erschließt. Okay, ich bin ein Auserwählter und muss Telara retten … ist klar, nicht. Aber vielleicht muss ich mich erst noch an die neue Umgebung gewöhnen.

Gerade bin ich mit meinem Charakter rückwärts gegangen. Schmunzeln musste ich, als ich sah, dass Lyressea dabei über die Schulter nach hinten blickte. Na klar, sie wollte nirgends anstoßen, aber nicht in jedem MMO sieht sie sich dabei um.

Die beiden, oft zitierten, Alleinstellungsmerkmale von Rift sind zum einen das komplexe Seelensystem, zum anderen eben die namensgebenden Rifts. Beides lasse ich vorerst unkommentiert. Es wird sich zeigen müssen, ob das Spiel dadurch interessanter wird oder ob sie eher für Probleme sorgen werden.

Hier ein Zitat von der Rift-Seite in Facebook:
RIFTâ„¢ ist das komplette MMO-Erlebnis, auf das du schon immer gewartet hast! Bestreite deine Abenteuer in Telara entweder als edler Wächter oder als technomantischer Skeptiker und tauche in eine dynamische Fantasy-Welt ein, in der 8 große Mächte in einer sich ständig verändernden Umgebung um die Kontrolle kämpfen. Gestalte mit dem Seelen-System deine eigene Klasse, bewältige packende Quests, bekämpfe Mitspieler in wilden PvP-Kämpfen, erreiche in epischen Schlachtzügen neue Höhen der Macht, und vieles, vieles mehr!

Wer sich für MMORPGs interssiert, sollte sich Rift mal genauer ansehen. Im Augenblick ist dies noch ein Insider-Tipp, mal sehen, was im März passieren wird, wenn Rift offiziell erscheinen wird.

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WoW – Cataclysm: Eindrücke http://blog.sevke.net/2010/12/28/wow-cataclysm-eindrucke/ http://blog.sevke.net/2010/12/28/wow-cataclysm-eindrucke/#respond Tue, 28 Dec 2010 13:48:23 +0000 http://blog.sevke.net/?p=1022 Seit dem 7. Dezember 2010 wird die dritte Erweiterung zu dem bekanntesten Online Spiel WoW – World of Warcraft mit dem Namen Cataclysm verkauft. Der Run auf die Erweiterung war unglaublich, bereits nach 24 Stunden waren 3,3 Millionen Exemplare verkauft. Eine gigantische Geldmaschine … keine Frage! Ich will gar nicht wissen, wieviele Cataclysm-Pakete zu Weihnachten verschenkt wurden.

Die Welt Azeroth wurde radikal umgebaut, überall kann man die Auswirkungen einer großen Katastrophe, nämlich die des Kataklysmus bemerken. Es werden aber auch ganz neue Gegenden zugänglich, und man trifft auf neue Völker. Über die vielen Neuerungen möchte ich hier nicht berichten, dazu gibt es genug Quellen im Internet.

Die maximale Charakter-Stufe wurde von 80 auf 85 angehoben. Die schnellsten Hardcore-Spieler schafften diese Stufe innerhalb von gut sechs Stunden, also zu einem Zeitpunkt, als viele Spieler noch gar nicht mit dem Erkunden der neuen Landschaften begonnen hatten. Ich gehöre nicht zu diesen Spielern und habe erst nach drei Wochen beinahe Level 85 erreicht. Allerdings lese ich gerne die Geschichten, die in Form von Quests erzählt werden, was den Level-Aufstieg verlangsamt. Einige Quests reihen sich zu einer längeren Kette auf, wie zum Beispiel die Geschichten um die Naga in Vashj’ir.

Unterwasserlandschaft in WoW-Cataclysm Vashj'ir

Unterwasserlandschaft in WoW-Cataclysm Vashj'ir

Bei Vashj’ír handelt es sich um eine Unterwasserwelt mit einer reichhaltigen Pflanzen- und Tierwelt. Wunderschön anzuschauen. Und keine Angst wegen der Atmung. In dieser Gegend kann man unter Wasser atmen. Zur schnelleren Fortbewegung reitet man auf einem Seepferdchen, naja, eigentlich ist es mehr ein richtiges Seepferd. Auf dem Bild kann man rechts ein Gebäude der gewaltigen Ruinen von Vashj’ir sehen, früher einmal der Mittelpunkt der Hochelfen, inzwischen leider versunken.

Spieler unter uns, die auf eine absolut wirklichkeitsgetreue Darstellung Wert legen, werden die Nase rümpfen und mit hochgezogenen Brauen nur ein „Alles so schön bunt hier …“ vor sich hinmurmeln. WoW war noch nie bekannt für perfekten Realismus. Es handelt sich um eine wunderbare Traumwelt. Wenn ich Realismus haben möchte, dann schaue ich aus dem Fenster oder gehe vor die Haustür. Bei Computerspielen interessiert mich Realismus nicht die Bohne, solange die mir präsentierte Spielwelt in sich stimmig erscheint.

Bewegte Bilder zu Vashj’ir gibt es natürlich auf YouTube

Vor Vashj’ir habe ich allerdings den Berg Hyjal besucht. Der befand sich schon immer auf dem Kontinent Kalimdor, war aber bisher nicht zu erreichen. Nun geht es, entweder zu Fuß, per Reittier, per Flugtier oder auch noch bequemer per Teleportations-Portal.

Landschaft auf dem Berg Hyjal in WoW-Cataclysm

Landschaft auf dem Berg Hyjal in WoW-Cataclysm

Auch der Berg Hyjal protzt mit toller Landschaft, allerdings nur in einem Teil des Gebietes. Andere Teile sind heftigen Feuerstürmen ausgesetzt oder bereits verbrannt, denn Ragnaros, der Feuerfürst, hat es auf den so genannten Weltenbaum abgesehen. So trifft man am Ende der vielen Quests auch auf den Feuerfürsten und kämpft gegen ihn.

Kampf gegen Ragnaros in WoW-Cataclysm auf dem Berg Hyjal

Kampf gegen Ragnaros in WoW-Cataclysm auf dem Berg Hyjal

Wie ein Druide den Kapf gegen Ragnaros erlebt hat, seht ihr im folgenden YouTube Video:

Tiefenheim ist die Heimat der Erdelementare mit Therazane als Königin. Konsequenterweise findet man hier nur Lebewesen vor, die sich an die Steinwelt angepasst haben. Bunte Blumen und zarte Schmetterlinge gibt es hier nicht.

Königin Therazane in Tiefenheim, WoW-Cataclysm

Königin Therazane in Tiefenheim, WoW-Cataclysm

Wer sich die Bilder und Videos ansieht, wird unzweifelhaft erkennen, dass die Objekte in WoW recht detailarm sind, wenn man sie mit dem vergleicht, was in aktuellen Computer-Spielen geboten wird. Man sieht dem Spiel an, dass die zu Grunde liegende Grafikprogrammierung bereits sechs Jahre alt ist. Für mich ist diese Polygonarmut der größte Mangel an WoW. Allerdings ist bei 13 Millionen zahlenden Spielern nicht davon auszugehen, dass der Hersteller Blizzard dies kurzfristig ändern wird. Sicher … auf Basis der 6 Jahre alten Graphic-Engine leisten sie Großartiges, doch wer weiß, ob es nicht doch irgendwann eine andere Firma schafft, mit zeitgemäßer Grafik diese Vorherrschaft zu knacken. Viele Versuche hat es gegeben (siehe Aion), bisher hat niemand WoW vom Thron stoßen können. Im Interesse der Spieler würde ich mir mehr ernsthafte Konkurrenz wünschen.

Auch von Tiefenheim habe ich auf YouTube ein schönes Video gefunden, dass euch auf dem Rücken eines Drachens die bizarre Landschaft zeigt.

An Cataclysm stört mich der schnelle Level-Aufstieg von 80 auf 85. Jeder normale Spieler hat das nach spätestens einem Monat hinter sich. Man muss dazu noch nicht mal alle neuen Hochlevelgebiete besuchen. Schade. Was mich auch stört, ist die Inflation der Attribute von Ausrüstungsgegenständen wie Rüstung oder Waffen. Mit Level 80 hatte ich unter 30.000 Lebenspunkten, mit Level 84 habe ich 75.000 Punkte. Mir ist bereits ein Priester der Stufe 85 über den Weg gelaufen, der trotz Stoffkleidung über 110.000 Lebenspunkte verfügte. Diese immense Steigerung der Attribute macht alle Gebiete und Instanzen unterhalb von Cataclysm wie die Scherbenwelt oder Nordend langweilig. Selbst Quests, die dort für Gruppen von 5 Mitstreitern entworfen worden sind, sind nun leicht ganz alleine zu schaffen.

Mit der nächsten Erweiterung ist nicht vor 1 1/2 bis 2 Jahren zu rechnen. Ich frage mich, was die 85er in der Zwischenzeit machen werden? Bleiben sie wirklich so lange bei einem Spiel, in dem sie keine Herausforderung mehr vorfinden? Oder wenden sie sich anderen MMORPG zu?

Trotzdem … wenn jemand von meinen Bekannten und Freunden diesen Artikel lesen sollte und einmal Lust verspürt, WoW auszuprobieren, möge er oder sie sich bei mir melden, denn mit etwas Unterstützung fällt der Einstieg vielleicht leichter.

Bei WoW handelt es sich nicht um ein kostenloses Spiel. Es fallen monatliche Gebühren von ca. 12 Euro an. Zum Reinschnuppern wird aber auch ein Probespiel über 30 Tage angeboten.

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http://blog.sevke.net/2010/12/28/wow-cataclysm-eindrucke/feed/ 0 1022
Mitglieder für WoW-Gilde gesucht http://blog.sevke.net/2010/03/27/573/ http://blog.sevke.net/2010/03/27/573/#respond Sat, 27 Mar 2010 08:59:36 +0000 http://blog.sevke.net/?p=573 Ich habe gestern eine WoW-Gilde geschenkt bekommen. Sie heißt Apocalypse Now … für den Namen kann ich nichts. Ich habe nicht den Anspruch, die Gilde zu der besten, schönsten, größten Gilde von ganz WoW zu machen. Vielmehr soll sie ein freundliches gemeinsames Spielerlebnis ermöglichen, wo man sich auch gerne gegenseitig hilft. Die Gilde ist also besonders gut geeignet für Anfänger. Ich spiele auf dem Realm „Gilneas“. Wer Lust hat, sich der Gilde anzuschließen, ist herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden!

Achtung: Test-Accounts können nicht einer Gilde beitreten, dazu benötigt man schon einen normalen kostenpflichtigen Account.

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http://blog.sevke.net/2010/03/27/573/feed/ 0 573
Aion Logo http://blog.sevke.net/2009/10/23/aion-logo/ http://blog.sevke.net/2009/10/23/aion-logo/#respond Fri, 23 Oct 2009 18:25:16 +0000 http://blog.sevke.net/2009/10/23/aion-logo/ Ich habe mir mal die Tage eine Aion-Sig gemacht.

Aion Signatur Zephyda

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http://blog.sevke.net/2009/10/23/aion-logo/feed/ 0 372
Handwerk in Aion http://blog.sevke.net/2009/10/12/handwerk-in-aion/ http://blog.sevke.net/2009/10/12/handwerk-in-aion/#respond Mon, 12 Oct 2009 07:53:55 +0000 http://blog.sevke.net/2009/10/12/handwerk-in-aion/ Wie in den meisten MMORPG kann man auch in Aion verschiedene Handwerksberufe ausüben. Dabei ist man nicht auf einen einzigen Beruf beschränkt, sondern kann alle bis zu einem bestimmten Level lernen. In zwei Berufen kann man Meister werden. Das Problem dabei ist, dass die Lernphase sehr langwierig und teuer ist. Die Berufe werden an einer zentralen Stelle in der jeweiligen Hauptstadt (Sanctum bei den Elyos) trainiert. Was mir gefällt, sind die liebenswerten Animationen, wenn man an den entsprechenden Arbeitstischen steht. Natürlich schaut man nach dem 100sten Mal auch nicht mehr so genau hin.

Hier ein paar Bilder von den verschiedenen Arbeitsplätzen:

Das Labor der Alchemisten
Die Alchemie Giftküsche

Allgemeines Handwerk
Allgemeines Handwerk

Die Großküche
Kochen in der Grosskueche

Die Rüstungsschmiede
Die Ruestungsschmiede

Die Schneiderei
Die Schneiderei

Die Waffenschmiede
Die Waffenschmiede

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http://blog.sevke.net/2009/10/12/handwerk-in-aion/feed/ 0 362
Aion – Lob http://blog.sevke.net/2009/09/24/aion-lob/ http://blog.sevke.net/2009/09/24/aion-lob/#respond Thu, 24 Sep 2009 10:19:06 +0000 http://blog.sevke.net/2009/09/24/aion-lob/ Wenn man sich manche Kommentare im Internet oder im Ingame Chat durchliest, hat man manchmal den Eindruck, das Spiel hätte noch jede Menge Potenzial für Verbesserungen. Das ist wohl auch so, aber es gibt auch viele Dinge, die zu gefallen wissen. Ich möchte hier einige aufzählen:

  • Mir gefallen die Umweltgeräusche sehr gut, also so etwas wie Windgeräusche, Wassergeplätsche, Tiergeräusche usw. Manche Geräusche kommen bei meinem Notebook ohne Zusatz-Lautsprecher dermaßen weit von der Seite, dass ich schon ein paar Mal instinktiv zum Fenster geschaut habe, weil ich das Geräusch aus dieser Richtung wahrgenommen hatte. Allerdings habe ich noch keine akzeptable Balance der verschiedenen Schallquellen erreichen können, obwohl es dafür mehrere Einstellungsregler im Spiel gibt. Die Umweltgeräusche hätte ich gerne am lautesten, dazu gehören aber nicht die Trippelgeräusche von freundlichen Schweinen in 30 Meter Entfernung. 😉
  • Neben der normalen Landkarte gibt es auch eine transparente, die ich sehr schätze. Nachteil ist, dass die Zoomfähigkeit sehr eingeschränkt ist, es gibt sie eigentlich gar nicht. Hier zwei Fotos, einmal mit der normalen Landkarte, einmal mit der transparenten. Auf den Screenshots mag das unübersichtlich aussehen, aber üblicherweise verwende ich die transparente Map beim Reisen, und da kann ich schön den gelben Pfeil beim Weiterwandern auf der Karte beobachten.

    Transparente Landkarte

    Normale Landkarte

  • Inwischen bin ich auf Level 17 Gegner gestoßen, die nur nachts zu finden sind, nämlich den Elyosgeist. Damit ist klar, dass der Tag- und Nachtzyklus Auswirkungen auf das Spiel hat.

    Zephyda befreit einen Elyosgeist

  • Wenn Zephyda in der Wüste steht und nichts macht, weil ich gerade mit dem UI beschäftigt bin, holt sie einen Fächer raus und wedelt sich damit Luft zu. Steht sie am Strand, schüttelt sie sich den Sand aus den Kleidern. Diese Animationen finde ich äusserst nett anzusehen. Ich wollte davon Fotos machen, aber es käme nur als Video-Clip gut rüber.
  • Einige Quest-Beschreibungen werden mit Cut-Scenes ergänzt. Soweit es die eigene Geschichte betrifft (der Held / die Heldin hat das Gedächtnis verloren), die nach und nach aufgedeckt wird, sind die Szenen recht lang und hervorragend gemacht. Bei anderen Quests sind sie manchmal recht kurz, da würde ich mir etwa die doppelte Länge wünschen. Auf jeden Fall sind die kleinen Videos eine wundervolle Bereicherung.
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http://blog.sevke.net/2009/09/24/aion-lob/feed/ 0 334
Verbesserungsvorschläge für Aion http://blog.sevke.net/2009/09/23/verbesserungsvorschlage-fur-aion/ http://blog.sevke.net/2009/09/23/verbesserungsvorschlage-fur-aion/#comments Wed, 23 Sep 2009 11:33:48 +0000 http://blog.sevke.net/2009/09/23/verbesserungsvorschlage-fur-aion/ Für WoW habe ich vor einiger Zeit eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen begonnen. Das möchte ich auch für Aion tun.

  • In Aion wurde das Problem mit dem Fensterglas, bei dem man Spiegelungen und Reflexion berechnen müsste, so umgangen, dass es entweder keine Fenster gibt, diese ohne Fensterscheibe oder mit Fensterläden verschlossen sind. Bei Kirchen kann man schon mal Fenster mit buntem Glas finden, aber da fällt kein Licht durch. Gerne würde ich mal durch Fenster hindurchschauen können. Einen brauchbaren Effekt müsste man doch mit Shadern hinbekommen, würde ich vermuten.
    Kirchenfenster

  • In Aion gibt es eine von der Realzeit abweichende eigene Zeit. Vielleicht ist der Grund, dass jeder Spieler die sich verändernden Beleuchtungsverhältnisse erleben können soll. Diese Effekte sind zwar recht nett, aber nachts bleibt es immer noch ziemlich hell. Mir persönlich wäre es lieber, wenn einfach die Echtzeit (des Servers) verwendet würde.

    Nachträglicher Hinweis: Da die Welt von Aion nicht einem normalem Sonnensystem nachgebildet ist, ist dies nicht als Kritikpunkt zu werten. (siehe dazu auch die Kommentare)

  • Wenn wir dann schon verschiedene Tageszeiten haben, sollten diese auch Einfluss auf das Geschehen haben. (Haben sie? Ich habe nichts bemerken können.) Im Dunkeln sollte man sich leichter um gefährliche Gegner herumschleichen können, am Tage könnte die Weitsicht besser sein. Da tun sich viele neue Möglichkeiten für das Spiel auf.
  • Die Schrittgeräusche sind manchmal recht irritierend, wenn nicht sogar nervend. In dem Dorf Tolbas zum Beispiel läuft immer eine Schweinehirtin mit ihren Schweinen (Porgus) die Straße lang. Das Trippeln der vielen Füßchen hört man noch in 30 Metern Entfernung deutlich, deutlicher als die Schritte von Leuten, die sich gleich neben einem bewegen.
  • Auch in Aion gibt es zwar einen Schatten, aber dieser ist immer in der gleichen Himmelsrichtung.
  • Im Augenblick gibt es noch viele Probleme mit der Lokalisierung. Teilweise sind die Felder für die deutschen Texte zu klein, teilweise gibt es Inkonsistenzen bei der Rechtschreibung, einiges ist sogar noch auf Englisch.
  • Die Sprachausgabe ist sehr ordentlich, allerdings werden die Zaubersprüche alle in einer unverständlichen Sprache ausgesprochen, klingt ein wenig asiatisch. Auch scheinen die Stimmen nicht von denselben Sprechern zu sein wie die von den normalen Kommentaren, die unsere Avatare so von sich geben. Das ist irritierend.
  • Die Stimme, die die Kampfgeräusche „spricht“, scheint nicht dieselbe zu sein wie die für die normale Sprachausgabe. Was mich aber noch mehr stört ist, dass Zephyda jedesmal, wenn sie sich „versteckt“, vorher noch mal laut schreit, damit auch alle Gegner aufmerksam werden. Ist doch Unsinn, oder?
  • Wie in FlyFF besteht die Möglichkeit, überall kleine private Shops aufzumachen. Dazu setzt sich die Figur auf einen Schemel und lässt eine Sprechblase mit Werbung über sich erscheinen. Das führt dazu, dass viele Gegenden mit diesen sitzenden Avataren zugekleistert sind, was erstens den Überblick sehr erschwert, zweitens die Gesamtperformance des Spieles negativ beeinflusst. Lieber wäre es mir, wenn diese Mini-Shops nur in bestimmten Gebieten erlaubt sind, zum Beispiel speziell dafür gestaltete Flohmärkte.

    Update 30.09.2009: Shops werden nun nach 30 Minuten automatisch geschlossen. Damit entfallen die so genannten „AFK-Shops“ (-> away from keyboard“), die den Disconnect verhindern sollten, damit man nicht wieder in der Anmeldewarteschlange landete.

  • Bisher vermisse ich so genannte Events, also spezielle Ereignisse wie Feste in Aion, die sehr viel Abwechslung ins Spiel bringen würden. In WoW gibt es beispielsweise anlässlich des Münchener Oktoberfestes ein Brauerreifest bei den Zwergen in der Nähe von ihrer Hauptstadt „Eisenschmiede“.
  • Und noch einmal ein Vergleich mit WoW. Wenn man mit der Maus über Tiere oder Gegner fährt, erscheint in einem Info-Fenster ein Hinweis, ob diese Kreatur für eine laufende Quest relevant ist. Das vermisse ich in Aion. Ich schalte dann immer zum Quest-Buch, um dort nachzusehen, aber das ist umständlich.
  • Wenn man einen so genannten Titel erworben hat, wird man den in der Regel auch anzeigen lassen, weil er Eigenschaften des Charakters aufwerten kann. Bei der Anzeige des Titels hat NCSoft es aber zu gut gemeint, dort wird neben der männlichen auch die weibliche Bezeichnung angegeben. Das liest sich äusserst schlecht. Da das Geschlecht des Charakters festgelegt ist, sollte es ein Leichtes sein, genau die richtige Form über dem Kopf anzeigen zu lassen. Ich rechne fest damit, dass dies mit einem Patch behoben werden wird.
    Bug: Titel

    Update 30.09.2009: Seit heute werden nur noch entweder männliche oder weibliche Titel angezeigt, je nachdem welches Geschlecht der eigene Charakter hat. Wenn jemand einen weiblichen Charakter spielt, werden sämtliche Titel, auch die bei Männern, mit weiblicher Endung angezeigt. Und umgekehrt.

  • Wenn ich eine neue Gegend entdecke, wird mir das mit einem Ton-Signal und einer Textzeile auf dem Bildschirm angezeigt. Aber warum wird mir auch dann „xxx entdeckt“ angezeigt, wenn ich schon tausendmal in dieser Gegend war?

    Update 27.09.2009: dieses Problem wurde anscheinend bereits behoben, es taucht nicht mehr auf.

  • Abgeerntete Ressourcen erscheinen meist schon nach sehr kurzer Zeit wieder und dann auch noch an genau derselben Stelle. Da kann man einfach stehen bleiben und kurz warten, bis das Objekt wieder erscheint. Die Respawn-Zeit sollte länger sein, und es sollte mehr Respawn-Punkte geben. Ich stell mir das so vor, dass zum Beispiel in einem bestimmten Gebiet Estragon zu ernten ist. Man könnte die maximale Anzahl von Estragon auf 10 beschränken, dafür aber 50 Spawn-Punkte vorsehen. Sobald eine Pflanze geerntet wurde, erscheint eine neue zufällig an einem der freien Spawn-Punkte, möglicherwiese auch mit einer (in bestimmten Grenzen zufälligen) Verzögerungszeit. So bleibt man in Bewegung! 🙂 (Die Zahlen sind nur Beispiele, das müsste natürlich in jedem Einzelfall genau ausbalanciert werden.) (25.09.2009)
  • Wenn man eine bereits tote Kreatur angreift, erhält man per Sprachausgabe die Meldung: „Das ist kein gültiges Ziel“. Besser würde ich finden: „Euer Ziel ist tot“.
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