Internet – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net Querbeete Gedanken, Meinungen und Interessen Sun, 22 Oct 2017 15:45:43 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 http://blog.sevke.net/wp-content/uploads/2016/03/cropped-think-622166_960_720-150x150.jpg Internet – Svens Gedankensplitter http://blog.sevke.net 32 32 27620428 PayLife Phishing E-Mail http://blog.sevke.net/2014/06/19/paylife-phishing-e-mail/ http://blog.sevke.net/2014/06/19/paylife-phishing-e-mail/#respond Thu, 19 Jun 2014 12:03:47 +0000 http://blog.sevke.net/?p=6032 Screenshot einer Phishing E-Mail

Oh Mann …

… anscheinend wird diese E-Mail nicht nur von „PayLife“, sondern auch von der „Sparkasse“ verschickt. In Anführungszeichen, weil das natürlich nicht die originalen Absender sind.

Nur der Vollständigkeit halber: Ihr klickt natürlich NICHT auf den angegebenen Link! (Falls ihr auch mal so eine E-Mail erhalten solltet.)

Im Falle meiner E-Mail wäre das aber auch egal, denn man landet hier:

Website Screenshot

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Das Internet ist krank http://blog.sevke.net/2013/12/05/das-internet-ist-krank/ http://blog.sevke.net/2013/12/05/das-internet-ist-krank/#respond Thu, 05 Dec 2013 12:52:21 +0000 http://blog.sevke.net/?p=5505 … und muss geheilt werden!

Dies kann nur durch hohe Investitionen der Internet Service Provider (=ISP) geschehen.

Deswegen muss die Netzneutraliät fallen! Mehrere ISP in Deutschland haben entsprechende Schritte bereits angekündigt, ganz vorne weg die Telekom, die dafür auch mit der Bezeichnung Drosselkom verspottet wird.

Die Gründe dafür, dass es mit dem heutigen Internet nicht wie bisher weitergehen kann, recherchiert John Wooley in einem sehr gut gemachten Video (nur englischsprachig):

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http://blog.sevke.net/2013/12/05/das-internet-ist-krank/feed/ 0 5505
Smartphone Regeln für Eltern und Kinder http://blog.sevke.net/2013/02/28/smartphone-regeln-eltern-kinder/ http://blog.sevke.net/2013/02/28/smartphone-regeln-eltern-kinder/#respond Thu, 28 Feb 2013 13:27:03 +0000 http://blog.sevke.net/?p=4891 Natürlich haben unsere Kinder ein Handy bzw. ein Smartphone, wie man heute synonym für ein mobiles Telefon sagt. Und ja, man kann mit den Dingern auch telefonieren. Hat das schon mal jemand ausprobiert? 😉

Okay, das war etwas überspitzt formuliert, aber manchmal werde ich den Eindruck nicht los, dass Smartphones nur zum Spielen, zum SMSen und zum Downloaden da sind. Oh, ich vergaß: SMS ist mega-out, man nutzt ja WhatsApp trotz aller Sicherheitsbedenken.

Klar, WhatsApp oder Skype oder andere Instant Messenger verbrauchen nichts vom wertvollen SMS-Kontingent. Aber das ist auch alles bald kein Diskussionsthema mehr, denn immer mehr Mobilfunk-Anbieter stellen ihre Tarife auf SMS-Flat um.

Unsere Kinder sind also ständig und überall im Internet unterwegs, soviel ist Fakt und lässt sich auch kaum verhindern, höchstens unter Verlust des sozialen Status, und das auch nur bedingt. Wenn ein Teenager mit dem eigenen Smartphone keinen Zugang zum Internet hat, dann eben mit dem eines Freundes.

Also: Unsere Kinder haben ein Smartphone und sie sind damit im Internet.

Das kann teuer werden, wenn sie absichtlich oder versehentlich teure Downloads durchführen. Bei Android Smartphones ist die Gefahr noch größer als bei iPhones.

Das kann gefährlich werden, wenn sie in Chats an völlig Fremde geraten, die nicht immer nur das Beste für unsere Kinder wollen.

Bedenkt: 700 Freunde in Facebook ist eher normal als selten! Und alle nehmen teil am Leben des Teenagers.

Okay, was nun tun? Das Smartphone verbieten (so wie in bayerischen Schulen)? Nur noch Prepaid-SIM-Karten erlauben? Nein, das ist nicht wirklich zielführend.

Mein Ansatz ist Kommunikation. Ich rede mit meinen Kindern und mache auf Probleme aufmerksam. Und wenn etwas (unabsichtlich) aus dem Ruder läuft, dann wird ohne Vorwürfe darüber gesprochen (soweit möglich, wir sind ja alle nur Menschen) und das Problem wird aus der Welt geschafft.

Sehr hilfreich kann es sein, wenn man mit seinen Kindern eine Art Vertrag abschließt mit einigen Regeln zum Umgang mit dem Smartphone und zum Umgang miteinander. Dazu haben sich schon mehrere Leute Gedanken gemacht, zum Beispiel Janell Burley.

Auch mein Leib- und Magen Magazin c’t hat dies unter der Überschrift „Netzregeln“ in Ausgabe 5/2013 auf Seite 105 thematisiert.

Wie könnten nun solche Regeln aussehen?

Regeln für den Umgang mit dem Smartphone

  1. Beleidige niemanden im Chat! Benimm dich so, wie du selbst behandelt werden möchtest
  2. Schreibe oder spreche immer so, als wären deine Eltern oder die deines Freundes in der Nähe und könnten alles mithören. Wer weiß, vielleicht tun sie das tatsächlich!
  3. Sag niemanden im Internet, wie alt du bist. Deine Freunde wissen das sowieso und andere hat das nicht zu interessieren! Und wenn doch, dann sag, dass du 20 bist.
  4. Sag niemanden, wo du wohnst. Willst du dich wirklich mit deinen Freunden zu Hause bei deinen Eltern treffen? Lach nicht, könnte ja sein! Wenn ja, dann sprich vorher mit deinen Eltern darüber.
  5. Sag niemanden, den du nicht wirklich persönlich kennst, wo du gerade bist. Sonst überfällt dich möglicherweise ein vermeintlicher Freund hinter der nächsten Ecke und tut dir etwas an, was du nicht wirklich willst.
  6. Triff dich niemals alleine mit Leuten, die du nur per Chat kennst. Nimm ein paar Freunde mit oder noch besser deine Eltern.
  7. Falls jemand mit dir auf eine Weise chattet, die dir unangenehm oder beleidigend ist, sprich sofort mit deinen Eltern darüber. Sie werden dich schützen!
  8. Lade niemals eine App herunter, ohne vorher mit deinen Eltern darüber zu sprechen. Das gilt auch für kostenlose Apps! Es lauern jede Menge Fallen auf dich, die deine Telefonrechnung in die Höhe treiben können. Und wer hat schon 2000 Euro im Monat übrig für sein Smartphone?
  9. Registriere dich in keiner App und auf keiner Webseite, die von dir mehr als deine E-Mail Adresse, eine Benutzerkennung und ein Kennwort verlangt. Wenn du das doch musst, dann rede zuerst mit deinen Eltern.
  10. Veröffentliche niemals Bilder oder Videos im Internet, auf denen andere Personen zu sehen sind, ohne sie vorher um Erlaubnis gefragt zu haben.
  11. Veröffentliche niemals Bilder von dir, auf denen du teilweise nackt oder ganz nackt zu sehen bist. Niemals!
  12. Veröffentliche niemals Bilder von dir, auf denen du in einem schlechten Zustand (betrunken) zu sehen bist. Das Internet vergisst nichts. Und dein zukünftiger Chef wird sich über die Fotos nicht gerade freuen. Du bekommst den Job nicht, es denn, du willst Testtrinker werden.
  13. Gib niemals Apps, Fotos, Musik oder Videos weiter (auch nicht per Bluetooth oder Speicherkarte), von denen du nicht absolut sicher weißt, dass du das darfst. Das gilt besonders für Tauschbörsen. Du machst dich möglicherweise strafbar!
  14. Lass dich nicht verarschen: den neuesten Kinofilm bekommst du nicht gratis im Internet! Wenn doch, dann machst du dich mit größter Wahrscheinlichkeit strafbar.
  15. Über Nacht bleibt das Smartphone in einem anderen Zimmer. Du benutzt es nicht zum Spielen oder Chatten, weil du ab und zu Schlaf brauchst.
  16. Geh achtsam mit dem Smartphone um. Wenn es runterfällt und dabei kaputt geht, bekommst du kein neues. Du kannst dir selber ein neues Handy kaufen oder dir eins zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen.
  17. Wenn deine Eltern ab und zu einen Blick auf dein Smartphone und auf das, was du darauf gespeichert hast, werfen wollen, dann sei froh, dass sich deine Eltern um dich sorgen und lass sie machen. Wenn sie etwas nicht verstehen, dann hast du deine große Chance: erkläre es ihnen!
  18. Wenn du von deinen Eltern angerufen wirst, geh ran. Deine Eltern rufen dich nur an, wenn es wichtig ist.

Ich stelle diese Regeln zur Diskussion. Habt ihr Ergänzungen? Oder sind einige Regeln Unsinn?

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http://blog.sevke.net/2013/02/28/smartphone-regeln-eltern-kinder/feed/ 0 4891
Facebook schaltet Gesichtserkennung ab http://blog.sevke.net/2012/09/21/facebook-schaltet-gesichtserkennung-ab/ http://blog.sevke.net/2012/09/21/facebook-schaltet-gesichtserkennung-ab/#respond Fri, 21 Sep 2012 18:30:56 +0000 http://blog.sevke.net/?p=5685 Screenshot: Facebook Gesichtserkennung nicht verfügbar

Die von mir im Artikel Facebook erkennt Gesichter thematisierte automatische Gesichtserkennung in Facebook wird nun doch abgeschaltet.

Wahrscheinlich war der Druck, insbesondere durch den irischen Datenschutzbeauftragten, zu groß. Die Abschaltung betrifft nicht nur irische Accounts, sondern alle in der EU.

Natürlich hat Facebook weiterhin ein Interesse an der automatischen Gesichtserkennung. So bleibt abzuwarten, wann diese Funktion erneut eingeführt und welche Möglichkeiten der Facebook-Nutzer haben wird, die Funktion zu beeinflussen.

Der Prüfbericht der irischen Datenschutzbehörde kann als Facebook Ireland Audit Review Report heruntergeladen werden.

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http://blog.sevke.net/2012/09/21/facebook-schaltet-gesichtserkennung-ab/feed/ 0 5685
Hashable macht das Licht aus http://blog.sevke.net/2012/07/12/aus-fuer-hashable/ http://blog.sevke.net/2012/07/12/aus-fuer-hashable/#respond Thu, 12 Jul 2012 10:35:52 +0000 http://blog.sevke.net/?p=3505 das Logo von Hashable

Im Januar 2011 habe ich über ein neues Start-Up berichtet, das es erlaubt, die Güte einer Vernetzung zu einer anderen Person zu bewerten … Hashable. (Artikel Der Pagerank für Menschen).

Das Thema ist in Deutschland nie richtig angekommen. Oder habt ihr schon mal etwas von Hashable gehört? 😉

Heute habe ich eine E-Mail vom Hashable-Team erhalten, dass der Dienst am 25.07.0212 eingestellt wird.


We regret to inform you that the Hashable mobile apps and Hashable.com will be shutting down on July 25th. The service will be unavailable after this date.

Die Website (http://hashable.com) existiert noch, und ich konnte dort auch keine Infos zum Shutdown finden. Der Blog dort macht allerdings einen sehr verwaisten Eindruck. Der letzte Beitrag stammt aus dem November 2011.

Hashable verfügt auch über eine Facebook-Seite (https://www.facebook.com/hashable), die aber ebenfalls so gut wie tot ist. Immerhin gibt es dort ein paar Kommentare zum Dahinscheiden des Start-Ups. (12.02.2014 – Hinweis: Die Facebook-Seite wurde inzwischen gelöscht.)
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K.eine Ahnung, ob das nun ein großer Verlust für das Internet ist, wahrscheinlich nicht. Es wird immer wieder neue Start-Ups geben, die das Thema Social Networking neu erfinden wollen. Irgendwann wird eins davon Erfolg haben, denn die Internet User sind: Hinweis gierig nach Neuem, und sowohl Facebook als auch Google+ sind bereits viel zu etabliert für diese Menschen.

Vamos ver … wir werden sehen!

Und R.I.P. Hashable.

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SEO-Tipp #6: Vermeidung von Duplicate Content http://blog.sevke.net/2012/05/08/seo-tipp-6-vermeidung-von-duplicate-content/ http://blog.sevke.net/2012/05/08/seo-tipp-6-vermeidung-von-duplicate-content/#respond Tue, 08 May 2012 14:27:33 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2772 SEO-Tipp

Duplicate Content entsteht bei Web Content Management Systemen wie WordPress oder Joomla automatisch, da der Inhalt eines Artikels auf verschiedenen dynamisch generierten Webseiten gleich ist. Beispielsweise gehören RSS-Feeds oder Kategorie-Seiten dazu. Oder es gibt ein Forum, dass sowohl eine normale als auch eine für mobile Geräte angepasste Version desselben Content anbietet.

Suchmaschinen wie Google möchten den Nutzern möglichst optimal passende Suchergebnisse liefern. Wenn mehrere Seiten mit demselben Inhalt existieren, wird Google eine Seite davon auswählen und als Ergebnis anzeigen. Alle anderen Seiten werden abgewertet oder fliegen gleich aus den SERPs.

Aufgabe einer SEO ist es also, der Suchmaschine mitzuteilen, dass der auf diese Weise erzeugte Duplicate Content gar keiner ist, weil der Inhalt ja nur einmal vorliegt, aber auf verschiedene Weise angezeigt wird. Um Duplicate Content zu vermeiden oder zu kontrollieren, sind sowohl Methoden der On-Page, als auch der On-Site und der Off-Site Optimierung nötig.

Eine erste Möglichkeit besteht darin, die doppelten Seiten, die man nicht als Suchergebnis sehen möchte, in der Datei robots.txt explizit per DISALLOW vom Crawling auszuschließen. Auch ganze Verzeichnisse kann man auf diese Weise blockieren. Für komplexere Blockaden sind sogar reguläre Ausdrücke möglich.

Wer im HTML-Code seiner Seite Zugriff auf den Head-Bereich der doppelten Seite hat, kann dort das Meta-Tag <meta name="robots" content="noindex"> einbauen.

Bei dynamisch erzeugten Seiten ändert man hierzu üblicherweise das zu Grunde liegende Template.

Ein anderes Problem ist, dass eine Website oft sowohl unter der Adresse mit WWW und ohne WWW zu erreichen ist. Ein schneller Test zeigt, ob eine Website unter zwei Adressen erreichbar ist, zum Beispiel unter http://www.sevke.net und unter http://sevke.net. Ändert sich eine der beiden Adressen nach der Eingabe im Browser automatisch in die andere Adresse, so ist an dieser Stelle kein Nachholbedarf. Ansonsten leitet man die eine Adresse am besten mit einer permanenten Umleitung an die andere Adresse um. Dies geschieht mit Hilfe der Datei .htaccess, die sich im Root-Verzeichnis der Domäne befindet.

Dazu schreibt man folgendes Script-Schnipselchen in die Datei:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.sevke\.net$
RewriteRule ^(.*)$ http://sevke.net/$1 [L,R=301]

Damit werden alle Adressanfragen, die mit „www“ beginnen, auf die gleiche Adresse ohne „www“ umgeleitet. Das L steht für „last“ und bricht die Verarbeitung der .htaccess nach dem Befehl sofort ab. Das R steht für „redirect“ und leitet die Adresse um. Der zurückgegebene Status-Code 301 steht für „moved permanently“.

Google bietet alternativ oder ergänzend die Möglichkeit, die richtige Domänenadresse als kanonische Domäne (canonical domain) mit Hilfe der Webmaster-Tools zu registrieren. Eine Anleitung dazu gibt es in dem Artikel Bevorzugte Domain (mit oder ohne „www“).

Die kanonische Domäne können Sie inzwischen aber auf jeder Seite auch selber per HTML angeben, und zwwar wieder im Head-Bereich als Link-Tag mit den Attributen ref und rel. Das könnte folgendermaßen aussehen: <link rel="canonical" href="http://blog.sevke.net/" />

Neben dem selbst verursachten Duplicate Content kann es auch passieren, dass eine andere Website zum Beispiel Inhalte von anderen Websites sammelt und verlinkt. Das kann durchaus gewünscht sein.

Auch Affiliate-Netzwerke sind ein guter Kandidat für Duplicate Content. Möglicherwiese kommen die Backlinks auf eine bestimmte Seite mit angehängten Parametern, um die Quelle des Klicks leichter verfolgen zu können. Damit wird aber jedesmal eine scheinbar doppelte Seite erzeugt.

In so einem Fall sollte man den Betreiber der Website ansprechen und ihn darum bitten, die bei ihm angezeigte Seite mit den oben genannten Möglichkeiten vom Crawling auszuschließen.

Natürlich bemühen sich die Algorithmen der Suchmaschinen, den Original-Inhalt zu identifizieren und dementsprechend als Suchergebnis anzuzeigen. Unter anderem gehört dazu der Zeitpunkt, wann ein bestimmter Inhalt wo gefunden wurde. Sorgen Sie also gegebenenfalls dafür, dass Ihre Partner den Inhalt erst nach Ihnen veröffentlichen. Ein guter Author-Rank und allgemein eine gute Domain-Authority helfen ebenfalls bei der Beurteilung, welcher Inhalt originär ist und welcher dupliziert.

Ein Tool, mit dem Sie im Internet überprüfen können, ob ein Inhalt an anderer Stelle als Dublette vorhanden ist, finden Sie auf http://www.copyscape.com.

Weitere Infos zum Duplicate Content gibt es in Googles Webmaster Zentrale.

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http://blog.sevke.net/2012/05/08/seo-tipp-6-vermeidung-von-duplicate-content/feed/ 0 2772
Google und die Reputation von Autoren http://blog.sevke.net/2012/05/02/google-author-rank/ http://blog.sevke.net/2012/05/02/google-author-rank/#respond Wed, 02 May 2012 09:33:32 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2700 Google hat eine Menge Arbeit investiert, um den Inhalt einer Webseite auf Relevanz zu überprüfen. Auch die Verlinkung innerhalb einer Website und von anderen Websites zur eigenen und damit die Sichtbarkeit im Internet ist ein wesentlicher Faktor für das so genannte Ranking, also für die Platzierung der Website in der Liste mit den Suchergebnissen zu bestimmten Suchbegriffen. Viele Fachleute (wie ich) beraten Unternehmen, wie sie die Seiten ihrer Website sinnvoll so optimieren können, dass sie auf den SERPs der Suchmaschinen besser sichtbar sind.

In Zukunft will Google zusätzlich deutlich stärker die Reputation eines Autors mit in die Bewertung der Relevanz einer Webseite einbeziehen… den Author Rank.

Es stellt sich die Frage, was den Ruf eines Autors im Internet ausmachen könnte. Welche Informationen gibt es im Internet, die Google entsprechend analysieren könnte?

  • Blog-Artikel
  • Kommentare zu Blog-Artikeln
  • Beiträge in Foren
  • Videos in Portalen wie YouTube
  • Social Media Präsenz wie auf Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn, Google+ usw.
  • Listings in Shop-Systemen, zum Beispiel als Buchautor
  • Andere Webseiten, auf denen der Autor mit seinem Namen oder Pseudonym auftritt

Wer sich nun einen guten Author Rank erwirbt, kann darauf hoffen, dass eigene Links und Artikel bei Google ein höheres Vertrauen genießen als die von unbekannten Autoren und in Folge besser bewertet werden.

Wie kann ich nun meine eigenen Webseiten so kennzeichnen, dass Google sie mir als Autor zuordnet?

Google nennt das die Anzeige von Urheberinformationen in den Suchergebnissen.

Dazu muss im HTML-Code jeder Seite ein Link-Tag mit dem Bezug rel=“author“ eingefügt werden. Dieser steht im Head-Bereich der Seite. Alternativ kann das rel-Attribut auch direkt beim Artikel stehen. Üblicherweise verwendet man dazu einen Hyperlink auf die Autorenseite oder auf das Google+ Profil mit dem Namen des Autors als Linktext. (Zum Beispiel: Beitrag geschrieben von ) Verweist man auf diese Weise auf sein Google+ Profil, wird bei den Suchergebnissen zusätzlich sogar noch das Foto aus dem Google+ Profil eingebunden. Innerhalb des Tags kann man dann entweder auf die Seite des Autoren verlinken, auf der wiederum ein Link zum Google+ Profil hinterlegt ist. Alternativ kann man auch direkt auf sein eigenes Google+ Profil verlinken. Betreibt man eine Website mit mehreren Autoren, ist es sicher sinnvoll, nicht direkt auf das eigene Profil zu verlinken, sondern einen Zwischenstopp auf der jeweiligen Profilseite des Autoren zu machen. Im Google+ Profil sollte im Gegenzug ein Rückverweis auf die eigene Autoren-Seite oder auf die betroffene Domäne eingetragen werden (das heißt dort „Macht mit bei“).

Diese doppelte Verlinkung verhindert …

  1. dass ein beliebiger Autor in seinem Google+ Profil meinen Content als seinen markieren kann
  2. dass ein beliebiger Autor mir auf seiner Website Inhalte quasi unterjubeln kann, indem er von dort auf mein Google+ Profil verweist

Google stellt ein Tool bereit, mit dem man die doppelte Verknüpfung überprüfen kann, nämlich das Rich Snippets Testing Tool.

Natürlich sollte man im Google+ Profil sämtliche weitere Profile eintragen wie die bei Twitter, Facebook, Pinterest usw., damit Google erkennt, wo und wieviel wichtigen Content man als Autor im Internet beigetragen hat. Das ist natürlich ein Problem für die Datenschützer, zugegeben. Aber Google wird meinen Author Rank nur dann erhöhen, wenn möglichst viel interessanter Inhalt im Internet von mir zu finden ist.

Da das Foto aus dem Google+ Profil in den Suchergebnissen der Suchmaschine angezeigt wird, sollte man sich sehr gut überlegen, welches Foto für den Anwender vertrauenswürdig aussieht und dadurch zu einem Klick auf die eigene Webseite führt. Normalerweise werden hier Halbprofil Fotos sinnvoll sein, wie man sie von Ausweisen oder Lebensläufen her kennt.

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Google bestraft Link-Farmen (Panda Update) http://blog.sevke.net/2012/04/23/google-panda-update/ http://blog.sevke.net/2012/04/23/google-panda-update/#respond Mon, 23 Apr 2012 11:03:58 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2629 Da ich vor kurzem über das Google Venice Update in Google bevorzugt lokale Webseiten geschrieben habe, möchte ich an dieser Stelle auch nachträglich kurz über das Google Panda Update schreiben, das allerdings für englischsprachige Suchanfragen bereits Anfang 2011, für deutschsprachige Anfragen im August 2011 implementiert wurde.

Mit dem Panda Update möchte Google versuchen, Webseiten mit echtem Inhalt gegenüber solchen zu bevorzugen, die lediglich Links zu anderen Seiten sammeln und präsentieren, also gar keinen echten eigenen Inhalt liefern.

Google selbst beschreibt das Ziel des Panda Updates so:

This update is designed to reduce rankings for low-quality sites—sites which are low-value add for users, copy content from other websites or sites that are just not very useful. At the same time, it will provide better rankings for high-quality sites—sites with original content and information such as research, in-depth reports, thoughtful analysis and so on.

Quelle: Official Google Blog

Zu den Verlierern gehören Personensuchmaschinen wie yasni.de und 123people.de, Preisvergleichsportale wie preisroboter.de und geizkragen.de und Meinungsportale wie ciao.de, gutefrage.net und dooyoo.de. Eine genauere Analyse dazu findet sich im Searchmetrics Blog.

Betroffen sind übrigens auch Contentaggregatoren, die Artikel sammeln und auf die entsprechenden Websites verlinken.

Zu den Gewinnern gehören vor allem Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook, aber auch YouTube.

Es ist davon auszugehen, dass die Betreiber der betroffenen Websites alles daran setzen werden, die negativen Auswirkungen des Panda Updates durch entsprechende SEO-Maßnahmen zu kompensieren.

Nach dem Rollout des Panda Updates hat Google die zugrunde liegenden Algorithmen wiederholt weiter optimiert.

Zuletzt geschah dies am 27.02.2012:

Panda update. This launch refreshes data in the Panda system, making it more accurate and more sensitive to recent changes on the web.

Quelle: The official Google Search blog

Und danach noch am 04.03.2012:

High-quality sites algorithm data update and freshness improvements. [launch codename “mm”, project codename „Panda“] Like many of the changes we make, aspects of our high-quality sites algorithm depend on processing that’s done offline and pushed on a periodic cycle. In the past month, we’ve pushed updated data for “Panda,” as we mentioned in a recent tweet. We’ve also made improvements to keep our database fresher overall.

Quelle: The official Google Search blog

Besonders hervorzuheben ist beim Panda Update die Tatsache, dass einzelne Seiten einer Website, die als Low-Content interpretiert werden (zum Beispiel ein Inhaltsverzeichnis, das auf andere Seiten der Website verlinkt, ansonsten aber keinen eigenen Inhalt aufweist) die gesamte Website im Ranking negativ beeinflussen kann. Sollten also besonders schwache Seiten dennoch notwendig sein, so macht es möglicherweise Sinn, diese Seiten auf eine andere Website auszulagern.

Wahrscheinlich wird man auch bei der Menge an Werbung vorsichtig sein müssen, die auf einer Einzelseite platziert ist, denn sie zählt ebenfalls zum Low-Content.

Darüber hinaus müssen auch exzessive Affiliate-Seiten überdacht werden, denn zuviele Affiliate-Links tragen nicht zu einem hochkarätigen Inhalt bei.

Für die Google-Nutzer stellt das Panda Update insgesamt einen Gewinn dar.

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Web Browser Statistik März 2012 http://blog.sevke.net/2012/03/29/web-browser-statistik-marz-2012/ http://blog.sevke.net/2012/03/29/web-browser-statistik-marz-2012/#respond Thu, 29 Mar 2012 15:21:18 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2589 Vor genau einem Jahr hatte ich mir angesehen, mit welchen Internet-Browsern auf diesen Blog zugegriffen wird: Web Browser Statistik März 2011.

Heute war ich neugierig, ob sich inzwischen an der Verteilung etwas geändert hat.

So sah es im März 2011 aus:

Grafik - Web Browser Statistik im März 2011

 

Und so sieht es jetzt im März 2012 aus:

Grafik - Web Browser Statistik im März 2012

Wenn wir mal die unterschiedliche Skalierung der Balken vernachlässigen, fällt auf, dass Firefox und der Internet Explorer an Anteilen verloren haben, während Chrome und Safari zugelegt haben.

Bei Chrome wundert mich das nicht, wird dieser Browser doch seit langem in allen Fachzeitschriften als besonders schnell gelobt. Safari dürfte durch die iPads (bzw. iPhones) an Bedeutung gewonnen haben. Aber auch die Android Tablets (bzw. Smartphones) sind im Kommen, wie man am Anteil der Android Browser erkennen kann.

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Google bevorzugt lokale Webseiten http://blog.sevke.net/2012/03/28/google-bevorzugt-lokale-webseiten/ http://blog.sevke.net/2012/03/28/google-bevorzugt-lokale-webseiten/#respond Wed, 28 Mar 2012 09:09:14 +0000 http://blog.sevke.net/?p=2554 Google verbessert seine Such-Algorithmen kontinuierlich, um den Nutzern möglichst genau passende Suchergebnisse zu liefern. Viele Website-Betreiber haben Methoden entwickelt, um der Suchmaschine die eigenen Seiten besonders schmackhaft zu machen. Natürlich bemüht sich Google, Tricks zu erkennen und entsprechend negativ zu bewerten. Das ist auch gut so, denn am Ende gilt SEO-Tipp #5: Content is King.

Ende Februar hat Google in seinem Blog mehrere Änderungen kommuniziert:

Improvements to ranking for local search results. [launch codename “Venice”] This improvement improves the triggering of Local Universal results by relying more on the ranking of our main search results as a signal.

Improved local results. We launched a new system to find results from a user’s city more reliably. Now we’re better able to detect when both queries and documents are local to the user.

Quelle: The official Google Search blog

Screenshot des Google Seiten-MenüsFür Websites mit regionalem Bezug bedeutet dies, dass sie in Zukunft bessere Chancen auf eine gute Platzierung bei Google haben. Dazu muss die Suchmaschine allerdings in der Lage ein, den lokalen Bezug der Website zu erkennen. Um das zu erreichen, sollte darauf geachtet werden, dass die Region als Schlüsselwort an den üblichen Stellen wie URL (also Domänenname plus Verzeichnisstruktur und Dateiname), Seitentitel, Überschriften (mit den HTML-Tags h1 bis h6 gekennzeichnet) und im Content genannt wird. Bei Backlinks zur Webseite sollte darauf geachtet werden, dass die Region Bestandteil des Anker-Textes ist.

Im Umkehrschluss bedeutet die Vernachlässigung der Optimierung, dass die eigene Website im Ranking gegenüber den entsprechend optimierten Seiten verliert und damit aus der Sichtbarkeit der Suchmaschine verschwindet.

Unternehmen haben schon länger die Möglichkeit, den regionalen Bezug ihres Unternehmens über Google Places herzustellen. Entsprechende Einträge werden von Google noch vor den normalen organischen Suchergebnissen angezeigt.

Screenshot - Beispiel einer regionalen Suche in Google

zum Vergrößern bitte anklicken

Google Places berücksichtigt dabei den Standort, den Sie als Nutzer im Seitenmenü von Google angegeben haben. Und die organische Suche berücksichtigt nun den angegebenen Standort genauso, setzt aber die regional relevanten Ergebnisse noch vor die Ergebnisse von Google Places.

Unternehmen, die nicht nur einem Ort oder einer Region zugeordnet sein wollen, sollten Microsites aufbauen, die für die verschiedenen Regionen optimiert sind. Zusätzliche Backlinks können zum Beispiel durch Gastbeiträge in stark lokal oder regional engagierten Blogs erreicht werden. Dabei sollten die Backlinks entsprechend auf die Microsites verweisen und im Anker-Text die Region als Schlüsselwort enthalten.

Wie immer, werden Suchmaschinen weiterhin nicht genau vorhersagbare Ergebnislisten liefern. Wenn ein Benutzer gleichzeitig mit einem Google-Account angemeldet ist, werden natürlich auch die dort vorhandenen Daten berücksichtigt wie zum Beispiel vergebene Google+-Likes. Eine Bevorzugung lokaler/regionaler Treffer macht aus Sicht des Anwenders auf jeden Fall Sinn. Der Google Venice Update macht es aber nötig, entpsrechend betroffene Webseiten auf notwendige Anpassungen zu überprüfen und entsprechend neu zu optimieren.

 
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