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Artwork – Heiko

Heute habe ich mal ein wenig mit Foto-Bearbeitung herum experimentiert. Dazu habe ich Heiko in eine virtuelle chaotische Umgebung gestellt. Perfekt ist das noch lange nicht, aber mir gefällt es auch so schon ganz gut.

Heiko posiert in bunter Umgebung

Heiko posiert in bunter Umgebung

Cats & Dogs – 3D

Nachdem wir gestern Die Legende von Aang im CinemaxX am Isartor gesehen hatten, wollten wir heute einen weiteren 3D Film sehen.

Gestern hatten uns die Preise umgehauen, heute wollte ich mal sehen, wie es da im Cineplex in Erding aussah.

An der Kasse fragte ich nach, seit wann man denn im Cineplex 3D Filme sehen konnte und erhielt die überraschende Antwort, dass dies bereits seit Pfingsten 2010 möglich war. Die Kino-Säle 6 und 4 sind mit der notwendigen Technik ausgestattet, beides nicht die ganz großen Säle, aber das macht nichts.

Heiko und ich zahlten je 7,50 Euro Eintritt. Das Kino ist in einem kleineren Einkaufs”zentrum” integriert, so dass man die freien Parkplätze nutzen kann. Darüber hinaus steht eine relativ kleine Tiefgarage für weitere geschützte Plätze direkt unter dem Gebäude bereit.

Zum Kino gehört bei uns immer Popcorn dazu und eine Cola. Heiko kaufte sich eine so genannte “mittlere Kombi” für 5,00 Euro (Einzelpreise für mittlere Cola 0,5l: 2,50 Euro, Popcorn: 2,80 Euro). Er meinte, dass diese Variante größer war als die von gestern im CinemaxX für 7,20 Euro. Alternativ gab es im Cineplex noch weitere Kombi-Größen. Die nächstkleinere ist beispielweise die “kleine Kombi” mit 0,4l Cola und einer kleineren Tüte Popcorn für 3,00 Euro.

Insgesamt ist der Kinospaß in Erding also nicht nur viel bequemer für uns, sondern auch deutlich billiger als in München.

Während man auf den Einlass wartete, konnten die kleineren Kinder in einer Ecke im Foyer mehrere hohe Rutschen zum Toben nutzen. Das wurde auch immer gerne angenommen.

Der Film Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr hat recht gute Kritiken bekommen. Nicht jeder mag sprechende Tiere, ich find das auch nicht so wahnsinnig cool. Der Film selber aber war cool. Wer regelmäßig James Bond oder Mission Impossible Filme gesehen hat, freute sich über viele Anspielungen auf solche Filme. Das fing ja bereits beim Titel an und setzte sich im Vorspann und in der Musik fort. Vor allem aber in den Dialogen konnte man sich über viele Zitat-Anleihen amüsieren.

Im Gegensatz zur “Legende von Aang” handelte es sich um einen richtigen 3D-Film. Die Perspektive war okay, ebenso die Schärfe und die Farben. Insgesamt hätte ich mir das Bild noch etwas heller gewünscht. Dennoch musste ich wieder feststellen, dass ich mit 2D in HD wunderbar leben kann.

Besonders aufgefallen ist mir, dass mich Unschärfen bei Objekten im Vordergrund störten. Wenn die Tiefenschärfe im Bild sehr gering war, sich aber am linken oder rechten Rand im Vordergrund Objekte befanden, wurden die natürlich unscharf abgebildet. Nun versuchte das Auge automatisch, diese Objekte, die ja näher waren, scharf zu sehen, was aber nicht gelang. Mich irritierte das. In 2D Filmen tritt dieser Effekt nicht auf. Unschärfen bei Objekten, die sich weiter im Hintergrund befanden, störten mich weitaus weniger.

Für jeden gab es natürlich auch wieder persönliche Polfilterbrillen. Wenn man die bei jedem Kinobesuch behält, sammelt sich schnell eine ganze Menge davon an. Deswegen steht auch bei jedem 3D Kino am Saalausgang eine Kiste, in die man seine Brille hineinwerfen kann. Geld gibt es dafür freilich nicht zurück.

Die Legende von Aang – 3D

Ich stehe dem momentanen 3D-Hype noch sehr skeptisch gegenüber, obwohl ich mich nicht unbedingt als technikfeindlich einstufe. Zuhause haben wir noch keine 3D-Infrastruktur … vor kurzem erst auf HD aufgerüstet, nun muss das Zeug erstmal wieder eine Weile halten.

Aber man kann sich ja mal bei Saturn ins 3D-Studio setzen, sich eine Shutter Brille aufsetzen und in einen 3D-Fernseher starren.

Und dann gibt es ja noch die 3D-Kino Filme. So wie Die Legende von Aang. Mein Sohn hat sich alle “Avatar”-Folgen im Fernsehen angesehen. Ich selber habe ab und zu mal reingeschaut, kann mich aber für den Anime-Stil nicht so begeistern. Das Thema der Serie bzw. des Films finde ich allerdings schon interessant.

Da unser Kino in Erding, das Cineplex, bisher keine 3D-Filme zeigen konnte, suchten wir uns ein Kino in München aus, das CinemaxX am Isartor.

Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder 9 Euro, jeweils zuzüglich Vorbestellungs-Gebühr von 0,50 Euro. Abgerechnet wird direkt über Kreditkarte. Wieso sind die Karten im Internet 50 Cent teurer als an der Kasse? Das Kino bucht das Geld doch sofort ab, egal ob ich komme oder nicht. Das sollte doch eher gut für einen Rabatt sein, finde ich.

Parken in der Innenstadt ist schwierig. Wir wählten das Böhringer-Parkhaus gleich um die Ecke, was uns zusätzliche 7 Euro kostete. Alternativ hätten wir mit dem Auto nach Markt-Schwaben und von dort mit der S-Bahn zum Isartor fahren können. Die Kosten habe ich nicht durchkalkuliert.

Kleine Tüte Popcorn plus kleine Cola kostete noch mal 7,20 Euro.

Hat sich das Geld denn nun gelohnt? Im Internet hatte ich bereits gelesen, dass der Film meistens komplett durchgefallen war. Wir wollten ihn trotzdem sehen. Ich fand den Film ganz spannend. Klar gab es Längen und klar konnte außer Noah Ringer (der den Aang spielte) keiner der Schauspieler wirklich begeistern, aber es war dennoch gute Unterhaltung. Aber machen wir uns nichts vor: man hätte aus dem Thema viel mehr machen können, richtig Eintauchen konnte man in dem Film nie.

Aber zurück zum 3D. Auch dieser Film bewies mir einmal mehr, dass ich auf 3D im Kino weiter gut verzichten kann. Die Polfilter Brille sog die Brillianz aus den Farben. Aber viel schlimmer war, dass es sich überhaupt nicht um einen 3D-Film handelte. Bis auf den eingeblendeten Text ab und zu, der den Zuschauer darüber informierte, an welcher Location man sich gerade befand, war kein räumlicher Effekt wahrzunehmen. Angeblich ist der Film komplett in herkömmlicher Technik gedreht und erst hinterher per Computer auf 3D hochgerechnet worden. Wenn das der Fall ist, dann haben sie die Nachbearbeitung aber geschickt versteckt. Von 3D so gut wie keine Spur. Stattdessen ein unscharfes Bild, das wie mit einem Grauschleier überdeckt zu sein schien. In Zeichen von brillianten HD-Fernsehern ist so ein Bild eine Unverschämtheit. Und dafür dann auch noch einen satten Aufpreis zu berechnen, grenzt schon bald an Nepp.

Für mich ist 3D erst dann wirklich ein Thema, wenn ich zum einen keine Brille dafür benötige, und zweitens das Bild nicht nur in der Tiefe gestaffelt ist, sondern echtes 3D bietet, also eine holografische Technik, so dass sich die Perspektive auf die Szene ändert, wenn man sich vor dem Bildschirm oder der Leinwand weiter zur Seite bewegt. Gut … für ein Kino vielleicht nicht so super, weil die Randplätze dann noch unattraktiver wären, denn wer mag den Protagonisten schon gerne von der Seite in die Ohren schauen? Also okay … ich wäre schon ganz glücklich, wenn ich mich mit meiner Familie ohne Brille vor einen Fernseher setzen könnte, und alle den Film dreidimensional sehen könnten. Aber genau das ist bei autostereoskopischen Displays weiterhin ein großes Problem: jedes Auge von jedem Zuschauer muss ein optimales Bild erhalten, sonst gibt es keinen vernünftigen 3D Eindruck. Das ergibt bei mehreren Zuschauern eine ganze Menge gleichzeitiger Bilder, die sauber getrennt optimal in die jeweilgen Augen gelenkt werden müssen. Die Technik gibt es schon seit 10 Jahren, aber so richtig einsatztauglich ist das alles noch nicht, also weiter abwarten. ;-)

Im Saturn-Studio bot die TV Technik im Gegensatz zum Kino-”Erlebnis” mit Shutter Brillen ein wesentlich besseres 3D-Gefühl. Farben brilliant, Bild scharf und hell. Aber ich mag nicht mit Brille vor dem Fernseher sitzen. Und außerdem mag ich nicht meine Geräte für viel Geld austauschen. Auch hier heißt es also weiter abwarten. :-)

Bleibt das Kino hin und wieder. Aber verarscht uns Kunden nicht mit überteuerten Preisen und schlechter Qualität, denn Hypes können genauso schnell vorbei sein wie sie entstehen!

Zuhause beim Recherchieren durfte ich dann lesen, dass unser Cineplex-Kino in Erding nun wohl ebenfalls über 3D-Technik verfügt. Selbst Die Legende von Aang – 3D läuft dort wohl.

Da hätten wir uns einiges an Kosten sparen können, denn der Weg nach Erding ist viel kürzer, Parkgebühren fallen keine an, die Eintrittskarte kostet 5,50 Euro plus 3 Euro 3D Zuschlag für einen Erwachsenen. Den Preis für Kinder weiß ich aktuell nicht, werde ihn aber nachreichen. Auch das Popcorn und die Cola ist billiger. Die Preise variieren natürlich je nach Tageszeit und Reihe. Die 5,50 + 3,00 Euro wären es heute um 15:00 Uhr gewesen, somit ist ein direkter Vergleich zum CinemaxX-Kino möglich.

Wir werden noch diese Woche das 3D Kino in Erding testen.

Labskaus nach Becker/Sevke-Art

Heute essen wir mal wieder selbstgemachten Labskaus. Viele von euch werden jetzt das Gesicht verziehen und denken:”Pfui Teufel! Das kippen wir ins Meer, um Fische anzulocken!”. Nur die Ruhe! Was wir da produzieren, hat mit Labskaus überhaupt nichts zu tun, das Rezept dazu wird aber in meiner Familie seit Generationen weitergegeben. Falls jemand eine offizielle Bezeichnung für das Essen kennt, dann sagt mir gerne Bescheid. Bis dahin nenne ich das jetzt weiterhin Labskaus. :-)

Meine Urgroßmutter hatte noch statt Hackfleisch angeblich alle möglichen Fleischreste durch den Fleischwolf gejagt und das dann als Basis für das Essen genommen, wir nehmen inzwischen Hackfleisch. Und da wir gestern bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten in der Nähe von Glonn waren, gibt es auch bestes Hackfleisch von glücklichen Viechern für 11,90 Euro das Kilogramm.

Wen interessiert es überhaupt?

Ich habe schon oft mit Leuten über Labskaus diskutiert. Diese Woche ist meine Mutter bei uns in Bayern zu Besuch, so dass ich ganz genau beobachten kann, wie sie das kocht. Eine gute Gelegenheit, das jetzt mal in meinem Blog für alle Internet-Zeiten zu verewigen. Für alle Eltern: neben Fischstäbchen, Pommes, Nudeln mit Sauce werden eure Kinder diese Art Labskaus lieben! Probiert es aus!

An sich ist da nicht viel dahinter, schmeckt aber super.

Was gehört rein?

1 kg Kartoffeln, 1 kg gemischtes Hackfleisch, ein paar Streifen durchwachsener Speck, 1 Zwiebel, Pfeffer, Salz, etwas Olivenöl.

Außerdem braucht man eine Auflaufform.

Wie wird das Ganze zubereitet?

Die Auflaufform wird mit etwas Olivenöl eingerieben, damit der Labskaus (ihr könnt auch gerne das Labskaus sagen) hinterher nicht so an der Form klebt. Lose verteilt kommen so ca. acht kleine Streifen durchwachsener Speck in die Form. Die Kartoffeln werden gekocht und anschließend zu einem Mus zerstampft.

Jetzt wird im Grunde alles zusammengematscht: also Kartoffeln, Hackfleisch (etwa 1:1 Mischung, für fünf Personen jeweils ca. 1 kg), eine kleingehackte Zwiebel, etwas Salz und etwas Pfeffer.

Den ganzen Batz schön in die Auflaufform geben und anschließend oben drauf noch ein paar Speckstreifen verteilen. Kinder reißen sich später darum.

Die Auflaufform kommt jetzt in den Herd und bleibt dort ca. 45 Minuten bei 180 Grad (Umluft), bis die Oberfläsche schön braun und knusprig aussieht.

Fertig!

Man kann dann noch Gewürzgurken in Scheiben schneiden und dazu servieren. Ein schöner Salat als Beilage ist auch prima.

Eure Erfahrungen?

Ganz toll wäre es, wenn ihr mir eure eigenen Erfahrungen mit Labskaus im Allgemeinen oder der oben beschriebenen Sonderform im Speziellem schreiben würdet. Dazu müsst ihr euch im Blog anmelden, die Kommentare müssen von mir freigegeben werden. Also nicht wundern, wenn es ein paar Stunden dauern kann.

Labskaus vor dem Besuch im Herd

Labskaus vor dem Besuch im Herd

 

Labskaus bereit zum Servieren

Labskaus bereit zum Servieren

Facebook – jeder weiß wo ich bin

Facebook hat gestern eine neue Funktion namens “Facebook Places” eingeführt.

Mit Hilfe dieser Funktion kann jeder Facebook-Benutzer anderen Leuten mitteilen, wo er sich gerade befindet. Außerdem kann jeder sofort sehen, wer sich noch so in seiner Umgebung aufhält und welche interessanten Aktivitäten es in der Umgebung gibt.

Die Funktion wird über einen “Check-In” Button genutzt, mit dem man seinen derzeitigen Standort bekannt gibt, ist also für Handys gedacht, deren Standort prinzipbedingt bekannt ist. Solange man das selber unter Kontrolle hat, kann dieses Feature ja ganz nett sein. Allerdings können standardmäßig auch Freunde, die mit einem unterwegs sind, in Facebook eintragen, wo ich mich gerade aufhalte. Es gibt darüber hinaus bereits eine Programmier-Schnittstelle, die es anderen Anwendungen erlaubt, auf diese Aufenthaltsdaten zuzugreifen und sie für sich zu verwenden. Für Werbetreibende ist diese Funktion natürlich optimal, da sie den Benutzer auf den eigenen Places-Seiten noch mehr mit ihrer Werbung zumüllen können. Interessant könnte es auch für Leute werden, die wissen wollen, ob sich bestimmte Menschen NICHT an bestimmten Orten aufhalten, zum Beispiel zu Hause oder im Büro. Eine Frage wie “Ist mein Mann heute wirklich wie behauptet im Büro oder treibt er sich ganz woanders herum?” erhält ganz neue Möglichkeiten zur Überprüfung.

Die eingecheckten Mitglieder werden übersichtlich auf einer Bing Map dargestellt.

Für Nutzer in Europa sind die “Places” im Augenblick noch nicht freigeschaltet. Sehr wohl kann man aber in den Privatsphäre-Einstellungen bereits festlegen, ob man das überhaupt nutzen will oder nicht. Und man kann einstellen, ob und wer überhaupt Angaben über den eigenen Standort machen darf. Zu erreichen sind die Einstellungen über Konto -> Privatsphäre Einstellungen -> Benutzerdefinierte Einstellungen und dann direkt unter Geburtstag.

Facebook Privatspähre Einstellungen für Places

Facebook Privatspähre Einstellungen für Places

Also, Freunde … zeigt mir, wo ihr euch gerade herumtreibt!